| UVP | 17.570 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 16.390 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- eigenständige Optik
- kräftiger Motor mit Leistung UND Drehmoment
- qualitativ hochwertiger Eindruck
- fetter V2 Sound, aber unter 95dB
- elektronisch komplett ausgestattet inkl. Schräglagen-Sensorik
- Federung hinten knüppelhart
- futzeliger Seitenständer
- toller V2-Motor mit ordentlicher Leistung
- herrlicher Sound, blubberiges Ansauggeräusch
- starke Bremsen
- sehr gute technische Ausstattung
- leicht und handlich, agiles Fahrverhalten
- auch für zwei Personen absolut reisetauglich
- zwei Sitzhöhen (verstellbar)
- Heizgriffe nicht Serie
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 228 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 775 | mm |
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Sitzhöhe: | 830-850 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution® Max 1250T | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 96 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 122 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 231 | km |
| Leistung | 116 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 92 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 345 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Motor mittragegend | |
| Federung vorne | USD-Gabel, 43 mm, mit einstellbarer Federvorspannung und einstellbarer Zug- und Druckstufe der Dämpfung (Federweg 92)mm | |
| Federung hinten | Über Umlenkhebel angelenktes Einzelfederbein mit außenliegendem Ausgleichsbehälter, einstellbarer Federvorspannung sowie einstellbarer Zug- und Drucks (Federweg 51)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 160/70TR17 73V | |
| Reifen hinten | 180/70R16 77V | |
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | Marzocchi USD-Gabel 45 mm, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Sachs Monofederbein, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremse ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Monoblock 4-Kolben, radial verschraubt, radiale Bremspumpe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 265 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Sportster S ist unverkennbar eine Harley Davidson. Allerdings ist es eine NEUE Harley, die nicht nur optisch polarisiert, sondern auch technisch derartig vollgestopft ist, dass der eine oder andere Purist vermutlich die Nase rümpfen wird. Gerade jüngere Fahrer werden sich aber freuen, eine echte Harley mit so viel Schnickschnack bewegen zu können.Wir finden es gut, dass die Sportster S so eigenständig daherkommt und Ecken und Kanten aufweist. Sie hat Charakter und ist absolut unverwechselbar. Trotzdem haben wir mal Wettbewerber herausgesucht, die der Sportster S zumindest ähnlich sind: Indian FTR 1200 S und Honda CMX 1100 Rebel passen da noch am ehesten.
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Harley Davidson in Kiel. Wer sie dort mal Probe fahren möchte: Wir empfehlen eine Runde um den Westensee!
Fazit
Die neue Multistrada V2 ist gegenüber der Vorgängerin dank der Gewichtseinsparung deutlich verbessert in Sachen Fahrbarkeit und auch bei der technischer Ausstattung. Der Preis ist angesichts der üppigen technischen Helferlein und der verbauten Komponenten gerechtfertigt - auch im Vergleich zum Wettbewerb. Ducati nennt die neue Multi V2 eine Cross-Over - das ist sie auch, sie ist aber eben auch sehr gut geeignet für die wirklich lange Reise, insofern irgendwo auch ein waschechtes Adventure-Bike.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl eine V2S als auch eine V2 als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied beim Fahrwerk also direkt miteinander vergleichen - falls ihr einen findet, schreibt uns bitte.
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Harley-Davidson Sportster S vs. Ducati Multistrada V2: Vergleich für Alltag, Kurven und Reisen
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Sportster S und die Ducati Multistrada V2, wird der Vergleich spannend: Hier trifft ein klarer, markentypischer Charakter auf ein modernes Konzept, das auf Vielseitigkeit und Tourentauglichkeit ausgelegt ist. Beide Modelle können begeistern – aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Situationen aus. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Eigenschaften ziehen sich durch den Alltag, welche helfen auf langen Strecken, und wo zeigen sich die Grenzen des jeweiligen Konzepts?
Grundidee und Charakter: Cruiser-Feeling vs. Reise-Allrounder
Die Harley-Davidson Sportster S steht für einen direkten, unverstellten Fahrstil. Der Fokus liegt auf einem dynamischen, aber bodenständigen Erlebnis: spürbar, kompakt und mit dem typischen Harley-Gefühl. Die Ducati Multistrada V2 dagegen ist als Allrounder gedacht – mit dem Anspruch, vom entspannten Cruisen bis zur sportlichen Linie in Kurven alles zu können. Das merkt man schon daran, wie beide Motorräder im Gesamtkonzept wirken: Die Sportster S wirkt wie ein Motorrad, das man gern „einfach fährt“, während die Multistrada V2 eher wie ein System aus Fahrwerk, Elektronik und Komfort für unterschiedliche Einsatzprofile erscheint.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Sportster S setzt auf ein spürbares Drehmomentgefühl und eine Art von Antrieb, die sich gut für zügiges Vorankommen im Alltag eignet. Die Ducati Multistrada V2 wirkt dagegen oft „feiner dosierbar“ – besonders dann, wenn man zwischen sportlicher Fahrt und komfortabler Gangart wechselt. In der Praxis bedeutet das: Wer gern direkt Gas gibt und das Motorrad als Ganzes „mitzieht“, fühlt sich mit der Sportster S häufig schnell zuhause. Wer dagegen Wert auf ein breites nutzbares Spektrum legt und häufig zwischen Fahrmodi bzw. Fahrstilen wechselt, profitiert von der Multistrada-Philosophie.
Wichtig ist auch die Art, wie sich die Leistung über die Drehzahl verteilt. Im Vergleich zeigt sich: Die Sportster S wirkt besonders dann stark, wenn man den Motor im nutzbaren Bereich hält und das Motorrad mit einem klaren Rhythmus bewegt. Die Multistrada V2 spielt ihre Stärken eher aus, wenn man das Motorrad dynamisch fordert und dabei trotzdem Kontrolle und Stabilität behalten möchte.
Fahrwerk und Handling: Stabilität, Kurvengefühl und Alltagstauglichkeit
Beim Fahrwerk unterscheiden sich die Schwerpunkte deutlich. Die Sportster S ist auf ein agiles, direktes Handling ausgelegt. Das macht sie attraktiv, wenn häufig Stadtverkehr, Landstraße und kurze bis mittlere Touren im Plan stehen. Die Ducati Multistrada V2 ist dagegen spürbar auf Stabilität und Vielseitigkeit getrimmt. Gerade bei wechselnden Untergründen und längeren Strecken wirkt das Konzept oft souveräner: Das Motorrad bleibt ruhiger, die Linie lässt sich leichter halten, und man hat das Gefühl, dass das System für unterschiedliche Bedingungen vorbereitet ist.
Im Kurvenvergleich zeigt sich: Die Sportster S kann sehr lebendig wirken und lädt zu zügigen Passagen ein. Gleichzeitig ist sie stärker auf den „Fahrstil“ angewiesen, den man aktiv gestaltet. Die Multistrada V2 wirkt oft wie ein Motorrad, das auch dann gut funktioniert, wenn die Fahrt länger dauert und man nicht permanent am Limit arbeiten möchte.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bremsen sind im Vergleich ein entscheidender Punkt, weil sie direkt beeinflussen, wie sicher sich ein Motorrad anfühlt. Bei der Gegenüberstellung der Modelle zeigt sich: Die Ducati Multistrada V2 bietet durch ihr Gesamtkonzept ein sehr stimmiges Sicherheitsgefühl, insbesondere in Situationen, in denen man aus höheren Geschwindigkeiten zügig verzögern muss oder wenn die Fahrbahn nicht perfekt ist. Die Harley-Davidson Sportster S kann ebenfalls überzeugend bremsen und vermittelt ein direktes Feedback – sie wirkt dabei eher „handwerklich“ und weniger wie ein hochintegriertes Assistenzpaket.
Unterm Strich gilt: Wer häufig sportlich bremst oder auf wechselnde Bedingungen trifft, profitiert bei der Multistrada V2 oft von der Kombination aus Bremsgefühl und elektronischer Unterstützung. Wer dagegen ein Motorrad bevorzugt, das sich stark über das eigene Gefühl steuern lässt, findet an der Sportster S eine passende Basis.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung vs. klare Linie
Die Elektronik ist einer der größten Unterschiede im Vergleich. Die Ducati Multistrada V2 bringt ein modernes Paket mit, das Fahrmodi, Assistenzfunktionen und eine fein abgestimmte Regelung umfasst. Das macht sie besonders interessant, wenn man unterschiedliche Streckenprofile fährt: Stadt, Landstraße, Autobahn und Touren mit Gepäck. Die Sportster S ist ebenfalls modern, wirkt aber im Gesamteindruck weniger „systemgetrieben“. Sie setzt stärker auf ein unmittelbares Fahrerlebnis, bei dem man die Kontrolle spürt, ohne dass das Motorrad ständig „im Hintergrund“ eingreift.
Stärken und Schwächen lassen sich hier gut gegenüberstellen: Die Multistrada V2 punktet mit Komfort und Anpassbarkeit – gerade dann, wenn man nicht immer gleich fährt. Die Sportster S punktet mit Klarheit und einem Fahrgefühl, das weniger „Regie“ braucht. Wer gern mit Technik arbeitet und Einstellungen nutzt, wird die Ducati häufiger „ausspielen“. Wer lieber einfach losfährt und das Motorrad als Einheit erlebt, fühlt sich mit der Harley oft schneller wohl.
Ergonomie und Sitzposition: Wie bequem ist das Motorrad auf Dauer?
Bei der Ergonomie zeigt der Vergleich zwei unterschiedliche Philosophien. Die Sportster S bietet eine Sitzposition, die sportlich wirkt, aber dennoch nah am Cruiser-Gefühl bleibt. Das kann im Alltag sehr angenehm sein, besonders wenn kurze Wege und spontane Fahrten im Vordergrund stehen. Die Ducati Multistrada V2 ist dagegen stärker auf Langstrecken-Komfort ausgelegt. Dazu gehören nicht nur Sitzposition und Polsterung, sondern auch Faktoren wie Windschutz und die Art, wie das Motorrad bei längeren Fahrten stabil bleibt.
Die Schwäche der Sportster S zeigt sich oft dann, wenn man sehr lange am Stück unterwegs ist und der Körper mehr Entlastung braucht. Die Stärke der Multistrada V2 ist genau hier: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man auch nach vielen Stunden noch gern fährt. Dafür kann sie im „kurz und spontan“-Einsatz manchmal etwas weniger „leichtfüßig“ wirken als die Harley – nicht weil sie schlecht ist, sondern weil ihr Gesamtkonzept auf Distanz und Systematik ausgelegt ist.
Alltag und Tour: Welche Stärken passen zu welchem Einsatz?
Im Vergleich der Alltagstauglichkeit spielt die Sportster S ihre Vorteile aus, wenn das Motorrad häufig im Stadtverkehr bewegt wird, wenn man gern zügig über Landstraßen fährt und wenn man ein Motorrad möchte, das sich schnell „richtig“ anfühlt. Die Multistrada V2 ist im Alltag ebenfalls stark, aber eher dann, wenn man regelmäßig längere Strecken fährt oder wenn man Wert auf Komfort, Elektronik und eine Reise-typische Ausstattung legt.
Auf Touren zeigt sich der Unterschied besonders deutlich: Die Ducati Multistrada V2 wirkt wie geschaffen für wechselnde Bedingungen, weil sie durch ihr Konzept Ruhe und Anpassbarkeit mitbringt. Die Harley-Davidson Sportster S kann auf Reisen ebenfalls Spaß machen, aber sie ist eher dann die bessere Wahl, wenn die Touren nicht zu „vollgepackt“ sind und man den Charakter des Motorrads bewusst als Teil des Erlebnisses sieht.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Sportster S – typische Stärken
- Direktes, markentypisches Fahrgefühl und klare Rückmeldung
- Agiles Handling für Stadt und Landstraße
- Attraktiv für Fahrer, die ein Motorrad „ohne viel Setup“ erleben möchten
Harley-Davidson Sportster S – mögliche Schwächen
- Bei sehr langen Strecken kann der Komfort weniger „reiseorientiert“ wirken
- Weniger Fokus auf hochintegrierte Assistenz- und Komfortsysteme im Vergleich zur Ducati
Ducati Multistrada V2 – typische Stärken
- Sehr vielseitiges Konzept für unterschiedliche Streckenprofile
- Stabilität und Komfort, die auf längere Fahrten einzahlen
- Moderne Elektronik für fein abgestimmtes Fahrverhalten
Ducati Multistrada V2 – mögliche Schwächen
- Kann im „kurz und spontan“-Einsatz weniger leichtfüßig wirken als die Sportster S
- Wer maximale Einfachheit sucht, könnte die Systemtiefe als weniger „direkt“ empfinden
Für wen lohnt sich welcher Kauf?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden: Die Harley-Davidson Sportster S ist besonders attraktiv, wenn das Motorrad vor allem für abwechslungsreiche Fahrten in der Region genutzt wird, wenn das Fahrgefühl im Vordergrund steht und wenn man gern ein Motorrad fährt, das sich nicht wie ein „Projekt“ anfühlt. Die Ducati Multistrada V2 ist die bessere Wahl, wenn häufig längere Strecken anstehen, wenn Komfort und Elektronik eine große Rolle spielen und wenn man ein Motorrad möchte, das sich an wechselnde Bedingungen anpasst.
Fazit:
Die Harley-Davidson Sportster S ist die passende Wahl für Fahrer, die ein direktes, emotionales Motorrad suchen und vor allem Stadt, Landstraße und kürzere bis mittlere Touren genießen. Sie überzeugt durch ihr klares Fahrgefühl, das Handling und die Art, wie der Motor und das Motorrad als Einheit reagieren. Die Ducati Multistrada V2 gewinnt den Vergleich vor allem dort, wo Vielseitigkeit und Langstrecken-Komfort zählen: Elektronik, Stabilität und ein sehr stimmiges Gesamtpaket machen sie stark für wechselnde Streckenprofile und lange Tage im Sattel. Wer gern mit Systemen arbeitet, unterschiedliche Fahrmodi nutzt und auch bei längeren Fahrten maximale Entspannung möchte, findet in der Multistrada V2 den besseren Partner. Wer dagegen weniger „Setup“ und mehr unmittelbares Motorrad-Erlebnis priorisiert, wird mit der Sportster S glücklicher. Kurz gesagt: Harley für Charakter und Direktheit, Ducati für Reise-Allround und moderne Unterstützung.