| UVP | 17.570 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 11.924 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- eigenständige Optik
- kräftiger Motor mit Leistung UND Drehmoment
- qualitativ hochwertiger Eindruck
- fetter V2 Sound, aber unter 95dB
- elektronisch komplett ausgestattet inkl. Schräglagen-Sensorik
- Federung hinten knüppelhart
- futzeliger Seitenständer
- sehr einfach zu fahrendes Motorrad
- perfekte Sitzergonomie für langes Fahren
- sehr gute Reifen und Bremsen
- Vollkarten-Navigation ohne Aufpreis
- vernünftige Koffer bei der GT inklusive
- etwas teurer als Wettbewerber
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 228 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 775 | mm |
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Länge | 2.135 | mm |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-865 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution® Max 1250T | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 122 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 231 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 439 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Motor mittragegend | |
| Federung vorne | USD-Gabel, 43 mm, mit einstellbarer Federvorspannung und einstellbarer Zug- und Druckstufe der Dämpfung (Federweg 92)mm | |
| Federung hinten | Über Umlenkhebel angelenktes Einzelfederbein mit außenliegendem Ausgleichsbehälter, einstellbarer Federvorspannung sowie einstellbarer Zug- und Drucks (Federweg 51)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 160/70TR17 73V | |
| Reifen hinten | 180/70R16 77V | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel, Ø 41 mm, Zugstufe einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, einstellbar in Zugstufe und Vorspannung (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremse ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Sportster S ist unverkennbar eine Harley Davidson. Allerdings ist es eine NEUE Harley, die nicht nur optisch polarisiert, sondern auch technisch derartig vollgestopft ist, dass der eine oder andere Purist vermutlich die Nase rümpfen wird. Gerade jüngere Fahrer werden sich aber freuen, eine echte Harley mit so viel Schnickschnack bewegen zu können.Wir finden es gut, dass die Sportster S so eigenständig daherkommt und Ecken und Kanten aufweist. Sie hat Charakter und ist absolut unverwechselbar. Trotzdem haben wir mal Wettbewerber herausgesucht, die der Sportster S zumindest ähnlich sind: Indian FTR 1200 S und Honda CMX 1100 Rebel passen da noch am ehesten.
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Harley Davidson in Kiel. Wer sie dort mal Probe fahren möchte: Wir empfehlen eine Runde um den Westensee!
Fazit
Die neue Yamaha Tracer 7 GT kann mehr, als ich erwartet hätte. Sie ist zwar leistungsmäßig den Triple 9er-Modellen von Yamaha unterlegen, kann sonst aber eigentlich alles genauso gut. Ich bin mir sicher: Für ganz viele Fahrer ist die Tracer 7 sogar die bessere Wahl, weil sie sich noch einfacher und sicherer fahren lässt und den Piloten niemals zur waghalsigen Raserei verführt. Preislich ist sie zwar kein Schnapper, aber dafür bekommt man auch ein richtig gutes Cross-Over Bike. Oder wie Yamaha sagen würde: Einen richtig guten Sport-Tourer.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Yamaha Tracer 7 GT als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht nur in der Stadt, das hätte die neue Tracer 2025 nicht verdient!
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Harley-Davidson Sportster S vs Yamaha Tracer 7 GT: Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick völlig unterschiedliche Welten wirken, wird die Entscheidung oft spannend: Die Harley-Davidson Sportster S steht für einen markanten, urbanen Vibe mit sportlichem Anspruch. Die Yamaha Tracer 7 GT dagegen ist klar auf Vielseitigkeit und Tourenkomfort ausgelegt – mit moderner Elektronik und einer Reise-typischen Alltagstauglichkeit. Genau hier lohnt sich der Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im Alltag, welche Schwächen können je nach Fahrprofil ins Gewicht fallen?
Grundcharakter: Urbaner Punch vs. Reise-Allrounder
Die Sportster S wirkt wie ein Motorrad, das man gern öfter aus der Garage holt: kompakt im Gefühl, direkt in der Reaktion und mit einem Auftritt, der sofort nach Harley klingt. Der Fokus liegt auf Fahrspaß im Alltag – vom kurzen Weg bis zur spontanen Runde am Wochenende.
Die Tracer 7 GT ist dagegen ein Motorrad, das man eher als „Werkzeug“ für viele Situationen betrachtet: Pendeln, Landstraße, längere Touren – und dabei soll es sich nicht nach Kompromiss anfühlen. Das spürt man besonders in der Art, wie die Maschine mit wechselnden Geschwindigkeiten und Streckenprofilen umgeht.
Sitzposition und Ergonomie: Wie bequem ist der Alltag?
Bei der Sitzposition trennt sich die Spreu schnell: Die Sportster S setzt auf eine sportlichere, kompaktere Haltung. Das ist angenehm, wenn das Motorrad eher „aktiv“ gefahren wird – also mit Fokus auf Kurven, Beschleunigung und ein direkteres Fahrgefühl. Wer viel im Stadtverkehr unterwegs ist, profitiert von der handlichen Wirkung, die sich aus dem Gesamtkonzept ergibt.
Die Yamaha Tracer 7 GT ist stärker auf Komfort ausgelegt. Die Sitzhaltung wirkt entspannter und tourentauglicher, wodurch längere Abschnitte weniger anstrengend werden. Gerade wenn die Tour nicht nur aus 30 Minuten Landstraße besteht, sondern aus mehreren Stunden, spielt diese Ausrichtung ihre Vorteile aus.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- Sportster S: Stärken liegen in der sportlichen, aktiven Fahrweise und dem „nahen“ Gefühl zur Straße. Schwäche kann sein, dass die Haltung für sehr lange Strecken weniger entspannend wirkt, wenn man eher tourenorientiert fährt.
- Tracer 7 GT: Stärken liegen in der entspannteren Ergonomie und der klaren Ausrichtung auf längere Fahrten. Schwäche kann sein, dass das Motorrad dadurch weniger „puristisch“ wirkt, wenn man genau diesen direkten, unverschnörkelten Charakter sucht.
Motor und Antrieb: Charakter statt nur Zahlen
Beide Motorräder liefern Fahrspaß, aber auf unterschiedliche Art. Die Sportster S steht für einen kräftigen, markanten Antritt, der sich besonders beim Beschleunigen aus dem Stand oder aus dem unteren Drehzahlbereich bemerkbar macht. Das macht sie attraktiv für Fahrten, bei denen man häufig beschleunigt, überholt oder einfach zügig aus der Kurve heraus will.
Die Tracer 7 GT ist eher der Typ, der gleichmäßig und souverän über längere Strecken funktioniert. Der Antrieb fühlt sich so an, als würde er „mitarbeiten“, statt nur zu reagieren. Das ist besonders auf der Landstraße und bei Autobahn-ähnlichen Abschnitten spürbar, wenn konstante Fahrt und saubere Leistungsentfaltung gefragt sind.
Was zeigt der Vergleich bei der Fahrbarkeit?
- Sportster S: Stärken zeigen sich bei dynamischen Szenarien – kurze Sprints, zügige Richtungswechsel, sportliches Fahren. Schwäche: Wer sehr lange, gleichmäßige Strecken bevorzugt, könnte den Fokus stärker auf Komfort statt auf „Punch“ legen wollen.
- Tracer 7 GT: Stärken liegen in der souveränen Allround-Performance und dem ruhigen, tourentauglichen Charakter. Schwäche: Wer ein Motorrad sucht, das sich maximal „leichtfüßig“ und kompromisslos sportlich anfühlt, könnte die Ausrichtung auf Komfort als weniger fokussiert empfinden.
Fahrwerk und Handling: Wie fühlt sich die Straße an?
Im Handling unterscheiden sich die Konzepte deutlich. Die Sportster S wirkt wie ein Motorrad, das man gern führt: Man spürt, dass die Maschine auf aktives Fahren ausgelegt ist. In Kurven kann sie mit einem direkten Gefühl überzeugen, besonders wenn das Tempo moderat bis zügig ist und die Linie bewusst gefahren wird.
Die Tracer 7 GT ist dagegen auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt. Das Fahrwerk vermittelt ein sicheres Gefühl, auch wenn die Strecke unruhiger wird oder der Wind stärker einwirkt. Dadurch eignet sie sich besonders für Fahrten, bei denen man nicht nur „kurz und knackig“, sondern auch „weit und entspannt“ unterwegs ist.
Stärken und Schwächen beim Kurven- und Fahrbahngefühl
- Sportster S: Stärken: direktes Kurvengefühl, sportliche Rückmeldung. Schwäche: Auf sehr langen Strecken oder bei wechselnden Bedingungen kann der Komfortfokus weniger im Vordergrund stehen.
- Tracer 7 GT: Stärken: stabiler Geradeauslauf, komfortorientierter Aufbau, gutes Handling über Distanz. Schwäche: Wer maximale „Sportlichkeit“ im Sinne eines kompromisslosen Fahrgefühls erwartet, könnte den Charakter als etwas weniger aggressiv empfinden.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation
Bei beiden Motorrädern ist das Thema Sicherheit zentral. Im Vergleich zeigt sich: Die Sportster S setzt auf ein sportliches, zupackendes Bremsgefühl, das zu einer aktiven Fahrweise passt. Das ist besonders dann angenehm, wenn man häufiger kräftig verzögert – etwa vor Ampeln, in kurvigen Abschnitten oder beim sportlichen Fahren.
Die Tracer 7 GT wirkt in der Bremswirkung eher „tourenorientiert“: stabil, berechenbar und auf Alltagssituationen ausgelegt. Gerade wenn man viel unterwegs ist, zählt ein Gefühl von Kontrolle – auch bei wechselnden Bedingungen oder wenn man nicht jedes Mal maximal sportlich fährt.
Elektronik im Alltag: Assistenz vs. Fokus
Die Yamaha punktet im Vergleich mit moderner Elektronik, die das Motorrad in vielen Situationen unterstützt. Das kann besonders bei wechselndem Wetter, auf längeren Strecken oder bei Fahrten mit Gepäck relevant sein. Die Harley bleibt stärker auf den Kern des Fahrgefühls konzentriert – das ist nicht automatisch „schlechter“, aber es bedeutet: Wer viel Assistenz erwartet, findet bei der Tracer 7 GT eher den passenden Ansatz.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße, Reise
Im Alltag spielt die Sportster S ihre Vorteile aus, wenn kurze Wege, spontane Fahrten und ein direkter Charakter gefragt sind. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern „einfach nimmt“, ohne dass man sich groß vorbereiten muss. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die vor allem im urbanen Umfeld oder auf kurzen Landstraßen unterwegs sind.
Die Tracer 7 GT ist dagegen ein Motorrad, das sich für unterschiedliche Tagesformen eignet. Wenn die Route länger wird, wenn das Wetter wechselt oder wenn man mit Gepäck unterwegs ist, zeigt die Tourenorientierung ihre Stärken. Die Yamaha ist damit oft die bessere Wahl, wenn nicht nur das Fahren selbst, sondern auch das „Ankommen“ im Fokus steht.
Stärken und Schwächen je Nutzungsszenario
- Stadt & Feierabendrunde: Sportster S wirkt oft passender, weil sie kompakt und direkt ist. Tracer 7 GT kann ebenfalls überzeugen, ist aber eher „komfortorientiert“ als „puristisch“.
- Landstraße & zügige Kurven: Sportster S spielt ihre sportliche Seite aus. Tracer 7 GT bleibt souverän und stabil, wirkt aber weniger „aggressiv“ im Charakter.
- Touren & längere Strecken: Tracer 7 GT hat klare Vorteile durch Komfort und Elektronik. Sportster S kann Spaß machen, ist aber eher die Wahl für Fahrer, die längere Strecken bewusst sportlich angehen.
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?
Der Vergleich lässt sich am Ende auf eine einfache Frage herunterbrechen: Geht es vor allem um direkten Fahrspaß oder um komfortable Vielseitigkeit?
Die Harley-Davidson Sportster S ist besonders attraktiv, wenn ein Motorrad im Alltag „Charakter“ haben soll: spürbare Reaktion, sportliche Ausrichtung und ein Gefühl, das man aktiv nutzt. Sie passt gut zu Fahrern, die gern zügig unterwegs sind, Kurven bewusst fahren und das Motorrad als emotionales Erlebnis sehen.
Die Yamaha Tracer 7 GT ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad für viele Situationen funktionieren soll: längere Touren, wechselnde Bedingungen, Alltag mit Komfortanspruch und ein moderner Elektronik-Ansatz. Wer regelmäßig weiter fährt und dabei nicht jedes Mal Kompromisse bei Ergonomie und Stabilität eingehen möchte, wird hier eher glücklich.
Fazit:
Die Harley-Davidson Sportster S ist die richtige Wahl für Fahrer, die ein Motorrad mit markantem Charakter und sportlich-direktem Gefühl suchen. Sie spielt ihre Stärken besonders bei dynamischen Fahrten aus, bei denen aktives Fahren und ein emotionales Ansprechverhalten im Vordergrund stehen. Wer dagegen häufig lange Strecken fährt oder Wert auf entspannte Ergonomie und moderne Unterstützung legt, wird mit der Yamaha Tracer 7 GT meist besser bedient. Die Tracer wirkt als souveräner Reise-Allrounder: stabil, komfortorientiert und mit Elektronik, die den Alltag erleichtert. Kurz gesagt: Sportster S für den Fokus auf Fahrspaß und urbanen Punch – Tracer 7 GT für Vielseitigkeit, Komfort und Touren, bei denen man entspannt ankommen möchte.