| UVP | 16.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2006 bis 2013 | |
Pro und Kontra
- Bäriger Motor mit echtem Harley-Feeling
- krasser Sound
- lässiger Auftritt
- technisch gut ausgestattet
- Bremsen sind nur okay
- ABS regelt nicht mehr zeitgemäß
- Sozius sitzt wie auf einer Abschußßrampe
- Lasten-Esel
- gutmütiges Fahrverhalten
- große Reichweite
- gemütliche Sitzposition
- sehr guter Windschutz
- geeignet auch für lange und schnelle Autobahn-Passagen
- schwer, Rangieren problematisch
- anfälliges ABS
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 293 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.320 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 256 | kg |
| Radstand | 1.510 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.510 | mm |
| Sitzhöhe: | 890-910 | mm |
| Höhe | 1.470 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Classic | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer 4-Takt | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Kühlung | Luft/Ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 156 NM bei 2.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 240 | km |
| Leistung | 98 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 115 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 33 | Liter |
| Reichweite | 600 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49-mm-Telegabel mit zwei Federraten, Dual Bending Valve, Leichtmetall-Gabelbrücken und Faltenbälgen (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90B19,57H,BW | |
| Reifen hinten | 150/80B16,77H,BW | |
| Rahmenbauart | Dreiteiliges Rahmenkonzept aus Vorder- und Hinterrahmen mit mittragendem Motor | |
| Federung vorne | Telelever 41mm Zentralfederbein (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | WAD Federbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge Paralever | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Dopperlscheibe ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Die Harley-Davidson Street Bob 2025 ist ein gelungener Cruiser für Individualisten, die Wert auf Authentizität und Fahrspaß legen. Das Design ist klassisch und dennoch modern, die Technik ausgereift und die Ausstattung sinnvoll gewählt. Im Fahrverhalten überzeugt das Bike durch Agilität und Komfort, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der Qualität und des Kultfaktors angemessen. Persönlich überzeugt die Street Bob durch ihre Vielseitigkeit und das besondere Fahrerlebnis, das nur eine echte Harley bieten kann. Für alle, die einen charakterstarken Cruiser suchen, ist die Street Bob 2025 eine klare Empfehlung.
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley-Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die Street Bob und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl auf den Zahn fühlen.
DEAL: Wer sich beeilt, bekommt bei HD Kiel die Street Bob 2025 (gleiches Motorrad, andere Farben) für 17.000 Euro inkl. der Speichenfelgen!
Fazit - was bleibt hängen
"Hervorragende Offroad-Tauglichkeit bei nochmals gesteigerten Straßeneigenschaften" lautete damals der Pressetext zur neuen Adventure von BMW. Mit Offroad meinten die Schreiberlinge damals vermutlich nicht gerade die Crosspiste mit Sprüngen und tiefen Sand - dazu ist die GS 1200 Adventure schlichtweg zu schwer. Aber dennoch ist dieses Motorrad das ideale Bike für die gaaaanz lange Reise. Den Beweis lieferten Charly Boorman und Ewan McGregor 2007 auf ihrer "Long Way Down" genannten Reise, bei der sie 23.500 Kilometer durch Afrika eben genau auf diesen Maschinen zurückgelegt haben.Leider sind auch gebrauchte und ältere GS Adventure Bikes nicht ganz billig. Je nach Alter, Laufleistung, Zustand und Ausstattung werden bis zu 13.000 Euro verlangt. Allerdings darf bezweifelt werden, dass solche Preise tatsächlich auch gezahlt werden, aber für eine gute GSA K255 muss man schon mit 8.000 Euro rechnen. Zurück zur Ausgangsfrage: Lohnt sich das? Klares "JA!" unsererseits, denn diese Maschinen halten ewig und bringen auch nach 15 Jahren immer noch jede Menge Freude.
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Harley-Davidson Street Bob vs BMW R 1200 GS Adventure – welcher Motorradtyp passt wirklich?
Wer zwischen Harley-Davidson Street Bob und BMW R 1200 GS Adventure schwankt, entscheidet im Grunde nicht nur über zwei Modelle, sondern über zwei sehr unterschiedliche Motorradwelten. Die eine steht für puren Cruiser-Charakter, klare Linien und ein direktes Fahrgefühl. Die andere ist die große Reiseenduro mit Fokus auf Komfort, Reichweite und souveräne Kontrolle – auch dann, wenn der Weg nicht mehr perfekt asphaltiert ist.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Motorräder herausgearbeitet. Dabei geht es nicht um einzelne Zahlen, sondern darum, wie sich die aufgelisteten Eigenschaften in der Praxis bemerkbar machen: beim Anfahren, in der Kurve, auf langen Strecken und im Alltag.
Grundidee der beiden Motorräder: Cruiser vs. Reiseenduro
Harley-Davidson Street Bob: reduziert, kernig, nah am Fahrer
Die Street Bob ist ein Motorrad, das bewusst auf das Wesentliche setzt. Das merkt man vor allem an der Art, wie sie sich fahren lässt: eher spontan, eher „hands-on“ und mit einem Motorcharakter, der nicht auf maximale Effizienz getrimmt wirkt, sondern auf ein spürbares, emotionales Ansprechverhalten. Die Sitzposition und die Gesamtergonomie sind auf ein entspanntes, aber dennoch aktives Cruisen ausgelegt.
BMW R 1200 GS Adventure: gebaut für Distanz und Vielseitigkeit
Die BMW R 1200 GS Adventure ist dagegen ein Motorrad, das auf Alltag, Touren und längere Reisen ausgelegt ist. Die Adventure-Variante zielt dabei besonders auf Komfort und Ausstattung ab, damit lange Etappen nicht anstrengend werden. Das Fahrwerk und die Geometrie sind so ausgelegt, dass das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen stabil bleibt. Dazu kommt die typische GS-Logik: kontrolliert, berechenbar und mit viel Reserven.
Fahrgefühl im Vergleich: Wie unterscheiden sich Motor und Antrieb?
Wenn man die aufgelisteten Leistungs- und Antriebsdaten beider Modelle gegenüberstellt, wird schnell klar: Die Street Bob wirkt im Alltag oft „direkter“, weil ihr Charakter stärker auf Drehmomentgefühl und gleichmäßiges Vorankommen ausgelegt ist. Das macht sie besonders attraktiv für kurze bis mittlere Strecken, bei denen das Motorrad nicht nur transportieren, sondern auch Spaß machen soll.
Die R 1200 GS Adventure spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn es um gleichmäßiges Tempo, saubere Leistungsentfaltung und ein souveränes Gesamtpaket geht. Die Art, wie die Maschine auf Lastwechsel reagiert, passt gut zu langen Touren und zu Situationen, in denen man konstant fahren möchte – oder schnell reagieren muss, etwa beim Überholen oder beim Herausbeschleunigen aus Kurven.
Ergonomie und Komfort: Alltag vs. Langstrecke
Street Bob: entspannter Cruiser-Look, aber mit klarer Haltung
Die Street Bob bietet eine Sitzposition, die viele Cruiser-Fahrer als angenehm empfinden: nicht zu sportlich, aber auch nicht „liegen“. Gerade im Stadtverkehr und auf Landstraßen wirkt sie dadurch oft unkompliziert. Allerdings zeigt sich bei längeren Fahrten, dass der Fokus stärker auf dem Cruiser-Gefühl liegt als auf maximaler Langstrecken-Entlastung.
GS Adventure: Komfortorientierung und Reise-Setup
Bei der R 1200 GS Adventure ist das Setup klar auf Distanz ausgelegt. Die aufgelisteten Komfort- und Ausstattungsmerkmale zielen darauf, dass sich das Motorrad auch nach vielen Stunden noch kontrolliert fahren lässt. Wer regelmäßig lange Strecken fährt oder Touren plant, bei denen Tagesetappen hoch ausfallen, findet hier meist das stimmigere Gesamtpaket.
Fahrwerk und Handling: Kurvengefühl und Stabilität
Beim Vergleich der Fahrwerksdaten und der konstruktiven Auslegung wird deutlich: Die Street Bob ist eher auf ein agiles, „cruiser-typisches“ Handling ausgelegt. Sie fühlt sich in passenden Geschwindigkeitsbereichen lebendig an und vermittelt ein unmittelbares Feedback. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn die Strecke abwechslungsreich ist und man das Motorrad spüren möchte.
Die R 1200 GS Adventure ist dagegen auf Stabilität und souveräne Kontrolle ausgelegt. Gerade bei wechselndem Untergrund oder bei hoher Zuladung spielt die Reiseenduro ihre Stärken aus. In schnellen Kurven bleibt sie ruhig, und auf langen Geraden wirkt sie oft wie ein „Fahrzeug“, das man einfach laufen lassen kann.
Bremsen und Sicherheit: Wie gut lässt sich das Tempo kontrollieren?
Die aufgelisteten Brems- und Fahrwerkskomponenten zeigen bei beiden Motorrädern einen klaren Anspruch an Sicherheit. Die Street Bob punktet dabei häufig mit einem gut dosierbaren Gefühl, das zu ihrem Charakter passt: zügig ansprechbar, aber nicht übertrieben „digital“. Die GS Adventure hingegen wirkt in der Praxis oft wie ein System, das auch bei wechselnden Bedingungen konstant bleibt – besonders dann, wenn man nicht nur auf perfekten Asphalt angewiesen ist.
Ausstattung und Praxisnutzen: Was bringt der Alltag?
Street Bob: weniger Ablenkung, mehr Motorradgefühl
Die Harley-Davidson Street Bob ist in der Praxis oft dann im Vorteil, wenn man ein Motorrad möchte, das nicht zu sehr „verwaltet“ werden muss. Das reduziert die Komplexität im Alltag und lässt sich dadurch häufig unkompliziert fahren. Wer Wert auf ein klares Design und ein direktes Fahrgefühl legt, findet hier eine stimmige Basis.
GS Adventure: mehr Komfort, mehr Reserven, mehr Tour-Optionen
Die BMW R 1200 GS Adventure ist stärker auf „Tourbetrieb“ ausgelegt. Die aufgelisteten Ausstattungsdetails und das Reise-Setup machen den Unterschied vor allem auf längeren Fahrten: mehr Alltagstauglichkeit durch Komfort, mehr Reserven durch das Gesamtkonzept und ein Motorrad, das sich auch für anspruchsvollere Strecken gut eignet.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Harley-Davidson Street Bob
- Emotionales Cruiser-Fahrgefühl mit direktem Ansprechverhalten
- Unkomplizierter Charakter für Stadt und Landstraße
- Klare Ausrichtung: weniger „Reise-Overhead“, mehr Motorrad-Genuss
Schwächen der Harley-Davidson Street Bob
- Langstreckenkomfort ist nicht der Hauptfokus
- Vielseitigkeit im Sinne von „alles können“ ist weniger ausgeprägt als bei einer Reiseenduro
Stärken der BMW R 1200 GS Adventure
- Reisetauglichkeit durch Komfort- und Gesamtpaket
- Souveränes Fahrverhalten bei wechselnden Bedingungen
- Viel Reserven für lange Etappen und Tourenplanung
Schwächen der BMW R 1200 GS Adventure
- Charakter ist stärker „funktional“ als „pur cruiser“
- Gewicht und Größe können im engen Stadtverkehr spürbar sein
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt stark davon ab, welche Art von Fahrten im Vordergrund steht. Die Harley-Davidson Street Bob ist besonders passend, wenn das Motorrad vor allem für das eigene Fahrgefühl da sein soll: kurze bis mittlere Touren, Landstraßen, entspanntes Cruisen und ein Look, der sofort nach Harley klingt. Wer weniger „Reiseprojekt“ und mehr „Motorradleben im Alltag“ sucht, findet hier oft die stimmigere Wahl.
Die BMW R 1200 GS Adventure ist die bessere Option, wenn Touren regelmäßig länger werden, wenn Komfort wichtig ist und wenn das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen zuverlässig funktionieren soll. Wer viel unterwegs ist, Tagesetappen plant und ein Motorrad möchte, das sich wie ein verlässliches Werkzeug für Reisen anfühlt, wird mit der GS-Philosophie meist glücklicher.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Bob ist die Wahl für alle, die ein Motorrad mit klarer Cruiser-Identität suchen: direktes Fahrgefühl, emotionaler Charakter und ein Setup, das besonders im Alltag und auf abwechslungsreichen Landstraßen Freude macht. Wer selten extrem lange Etappen fährt oder Komfort nicht als oberste Priorität sieht, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Die BMW R 1200 GS Adventure überzeugt vor allem dort, wo Distanz zählt: mehr Reise- und Komfortorientierung, souveräne Stabilität und ein Gesamtbild, das Touren deutlich entspannter macht. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, Wert auf ein berechenbares Fahrverhalten legt und das Motorrad als vielseitigen Begleiter für unterschiedliche Bedingungen nutzen möchte, trifft mit der GS Adventure die passendere Entscheidung.