| UVP | 16.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 18.300 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- Bäriger Motor mit echtem Harley-Feeling
- krasser Sound
- lässiger Auftritt
- technisch gut ausgestattet
- Bremsen sind nur okay
- ABS regelt nicht mehr zeitgemäß
- Sozius sitzt wie auf einer Abschußßrampe
- Motor, durchzugstark und drehwillig
- Wiederverkaufswert (als Verkäufer)
- Fahrwerk
- Verarbeitung
- Fahrleistungen
- Preis (vor allem für Extras)
- Wiederverkaufswert (als Käufer)
- Sitzhöhe
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 293 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.320 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 249 | kg |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Länge | 2.207 | mm |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.430 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Classic | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.254 | ccm |
| Hub | 76 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 156 NM bei 2.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 240 | km |
| Leistung | 136 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 143 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49-mm-Telegabel mit zwei Federraten, Dual Bending Valve, Leichtmetall-Gabelbrücken und Faltenbälgen (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90B19,57H,BW | |
| Reifen hinten | 150/80B16,77H,BW | |
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept | |
| Federung vorne | Telelever 37cm (Federweg 190)mm | |
| Federung hinten | WAD Mono-Federbein mit Paralever (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben-Radialbremssättel ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Doppel-Kolben Schwimmsattel ( Ø 276 mm) | |
Fazit
Die Harley-Davidson Street Bob 2025 ist ein gelungener Cruiser für Individualisten, die Wert auf Authentizität und Fahrspaß legen. Das Design ist klassisch und dennoch modern, die Technik ausgereift und die Ausstattung sinnvoll gewählt. Im Fahrverhalten überzeugt das Bike durch Agilität und Komfort, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der Qualität und des Kultfaktors angemessen. Persönlich überzeugt die Street Bob durch ihre Vielseitigkeit und das besondere Fahrerlebnis, das nur eine echte Harley bieten kann. Für alle, die einen charakterstarken Cruiser suchen, ist die Street Bob 2025 eine klare Empfehlung.
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley-Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die Street Bob und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl auf den Zahn fühlen.
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Harley-Davidson Street Bob vs. BMW R 1250 GS – Vergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Street Bob und die BMW R 1250 GS, wird der Vergleich schnell spannend: Hier steht ein klassischer Cruiser mit Fokus auf Stil, Sound und entspannter Fahrkultur – dort eine Reiseenduro, die für weite Strecken, wechselnde Straßen und vielseitige Einsatzszenarien gemacht ist. Beide Maschinen können begeistern, aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Rollen aus.
Grundcharakter: Cruiser-Feeling vs. Reiseenduro-Ansatz
Die Harley-Davidson Street Bob setzt auf den typischen Charakter eines Cruisers: Der Motor liefert die Kraft spürbar und direkt, das Fahrgefühl ist eher „von unten heraus“ als auf sportliche Hochdrehzahl ausgelegt. Das macht die Street Bob besonders attraktiv, wenn kurze Wege, Landstraßen und gemütliches Cruisen im Vordergrund stehen. Auch das Gesamtbild – reduziert, maskulin und bewusst „straight“ – passt zu Fahrern, die weniger Technik-Show und mehr Motorrad-Identität suchen.
Die BMW R 1250 GS verfolgt dagegen einen klaren Zweck: Sie soll auf vielen Untergründen funktionieren und dabei komfortabel bleiben. Der Charakter ist deutlich „tourentauglicher“: Kraft steht nicht nur im richtigen Moment bereit, sondern das Motorrad ist insgesamt auf kontrolliertes Fahren ausgelegt. Dazu kommt die typische GS-Logik: Assistenz- und Fahrmodi-Ansätze, eine ergonomische Gesamtkonzeption und ein Setup, das auch längere Etappen entspannt durchziehen lässt.
Motor und Kraftentfaltung im Vergleich
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Harley-Davidson Street Bob wirkt wie gemacht für ein Fahrgefühl, das sich an Drehmoment und Rhythmus orientiert. Die Kraftübertragung ist spürbar, das Ansprechverhalten wirkt „menschlich“ und nicht wie ein reines Sportwerkzeug. Wer gern mit Gefühl fährt, Gasstöße dosiert und die Fahrt mehr als Erlebnis denn als Messwert betrachtet, wird an der Street Bob schnell Freude haben.
Die BMW R 1250 GS punktet dagegen mit einem Motor, der sich für unterschiedliche Situationen anpasst. Auf der Straße fühlt sich das Motorrad souverän an, und auch wenn die Strecke wechselt, bleibt die GS berechenbar. Gerade bei längeren Fahrten oder wenn das Tempo variiert, spielt die BMW ihre Stärke aus: gleichmäßige Leistungsentfaltung, gute Kontrolle und ein Gesamtpaket, das nicht nach „einem einzigen Fahrstil“ verlangt.
Stärken und Schwächen bei der Motorphilosophie
- Street Bob: Stärken liegen im emotionalen Antrieb, im direkten Gefühl und im Cruiser-typischen „Kraft von unten“-Charakter. Schwäche kann sein, dass der Fokus weniger auf maximale Vielseitigkeit in wechselnden Bedingungen liegt.
- R 1250 GS: Stärken liegen in der Anpassungsfähigkeit, in der souveränen Leistungsentfaltung und in der Tourenorientierung. Schwäche kann sein, dass das Fahrgefühl weniger „puristisch“ wirkt als bei einem Cruiser.
Fahrwerk, Handling und Straßenlage
Die Harley-Davidson Street Bob ist in ihrem Setup klar auf Straße und entspanntes Fahren ausgelegt. Das Handling fühlt sich meist intuitiv an, solange die Fahrweise dem Cruiser-Charakter entspricht. In Kurven geht sie nicht „aggressiv“ wie ein Sportbike, sondern eher harmonisch – mit dem Anspruch, dass man die Maschine fließen lässt. Das kann genau richtig sein, wenn der Fokus auf Komfort und Stil liegt.
Die BMW R 1250 GS ist dagegen ein Motorrad, das mit unterschiedlichen Bedingungen rechnet. Das Fahrwerk und die Geometrie zielen auf Stabilität und Kontrolle ab – besonders dann, wenn die Strecke nicht nur aus glattem Asphalt besteht. Die GS vermittelt dabei ein sicheres Gefühl, das Vertrauen schafft. Gleichzeitig ist das Motorrad natürlich kein „kleines“ Leichtgewicht im Handling – wer häufig enge Stadtpassagen oder sehr niedrige Geschwindigkeiten mit viel Rangieren fährt, spürt das eher.
Welche Maschine liegt wofür besser?
- Street Bob: Besonders stark auf typischen Cruiser-Strecken, bei gleichmäßigem Tempo und wenn das Motorrad „einfach“ funktionieren soll.
- R 1250 GS: Besonders stark, wenn die Route variiert, wenn längere Strecken anstehen oder wenn auch mal unruhigere Untergründe vorkommen.
Ergonomie und Sitzgefühl
Ergonomie ist bei beiden Maschinen ein entscheidender Punkt, weil sie unterschiedliche Körperhaltungen fördern. Die Harley-Davidson Street Bob wirkt auf viele Fahrer wie ein „entspanntes“ Motorrad: Die Sitzposition ist eher cruiser-typisch, die Arme und der Oberkörper sind so ausgelegt, dass man nicht permanent in einer sportlichen Haltung „arbeitet“. Das macht sie attraktiv für Tagesausflüge und längere Fahrten, bei denen man nicht ständig die Haltung wechseln möchte.
Die BMW R 1250 GS ist dagegen auf eine vielseitige Nutzung ausgelegt. Die Sitzposition und die Gesamtergonomie sind so gestaltet, dass man auch über längere Zeit komfortabel bleibt – und zwar nicht nur auf perfekten Straßen. Wer häufig unterwegs ist, Gepäck einplant oder unterschiedliche Fahrphasen hat, wird die GS-typische „Allround“-Ergonomie schätzen.
Ausstattung, Technik und Assistenz
Bei der Harley-Davidson Street Bob steht die Reduktion im Vordergrund. Das Motorrad wirkt bewusst „echt“ und weniger wie ein Technikpaket. Das kann ein Vorteil sein, wenn man sich an einem klaren, unkomplizierten Motorradkonzept erfreut. Gleichzeitig bedeutet weniger Technik nicht automatisch weniger Komfort – aber es kann heißen, dass bestimmte moderne Komfort- oder Assistenzthemen nicht so stark im Fokus stehen wie bei einer Reiseenduro.
Die BMW R 1250 GS bringt dagegen typischerweise mehr moderne Ansätze mit: Fahrmodi, elektronische Unterstützung und ein Setup, das auf unterschiedliche Situationen vorbereitet. Das ist besonders dann wertvoll, wenn Wetter, Belag oder Beladung variieren. Die GS fühlt sich dadurch oft wie ein Motorrad an, das man „mitnimmt“ – statt es ständig neu zu interpretieren.
Stärken und Schwächen in der Praxis
- Street Bob: Stärke ist das reduzierte, stimmige Gesamtgefühl. Schwäche kann sein, dass man bei Komfort- und Assistenzthemen weniger „automatisch“ unterstützt wird.
- R 1250 GS: Stärke ist die technische Vielseitigkeit und die Anpassung an wechselnde Bedingungen. Schwäche kann sein, dass das Motorrad dadurch komplexer wirkt und nicht jeden Geschmack trifft, der „pur“ fahren möchte.
Bremsen, Sicherheit und Kontrolle
Beide Motorräder sind auf ein sicheres Fahrgefühl ausgelegt. Im Vergleich zeigt sich aber: Die BMW R 1250 GS wirkt häufig wie das Motorrad, das besonders auf Kontrolle in unterschiedlichen Situationen optimiert ist. Gerade bei wechselnden Untergründen oder wenn die Strecke unruhiger wird, spielt die GS ihre Sicherheitslogik aus.
Die Harley-Davidson Street Bob bietet ebenfalls ein solides Sicherheitsniveau, wirkt aber stärker auf das „klassische“ Cruiser-Fahren zugeschnitten. Wer vorausschauend fährt und die Maschine im passenden Tempo bewegt, wird die Brems- und Stabilitätsreserven als ausreichend und gut dosierbar erleben.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Reise
Die Harley-Davidson Street Bob ist im Alltag vor allem dann stark, wenn die Wege nicht zu technisch oder zu anspruchsvoll sind. Für Stadtfahrten und kurze Strecken kann sie sehr angenehm sein, solange das Handling zur eigenen Routine passt. Auf Landstraßen entfaltet sie dann besonders schnell ihren Charme: gleichmäßiges Tempo, gutes Gefühl für den Antrieb und ein Motorrad, das optisch wie akustisch präsent ist.
Die BMW R 1250 GS ist dagegen die Maschine für „alles dazwischen“. Wenn die Route nicht vorhersehbar ist, wenn es mal schneller, mal langsamer wird oder wenn längere Etappen anstehen, ist die GS oft die entspanntere Wahl. Auch das Thema Gepäck und Tourenplanung spielt ihr Konzept: Die BMW wirkt wie gemacht für Fahrten, die über den Feierabend hinausgehen.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Motorrad-Erlebnis gesucht wird.
Harley-Davidson Street Bob – die passende Wahl für…
- Fahrer, die ein emotionales Cruiser-Gefühl suchen und den Charakter des Motorrads im Vordergrund sehen.
- Menschen, die gern entspannt fahren, ohne ständig an Technik- oder Assistenzfunktionen zu denken.
- Wer vor allem Stadt, Landstraße und gemütliche Touren plant.
BMW R 1250 GS – die passende Wahl für…
- Fahrer, die ein vielseitiges Reise- und Allround-Motorrad wollen.
- Menschen, die häufig lange Strecken fahren oder Routen mit wechselnden Bedingungen planen.
- Wer Wert auf moderne Technik, Komfort und Kontrolle legt.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Bob ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Motorrad-Charakter, reduziertem Stil und einem emotionalen Fahrgefühl liegt. Sie passt besonders zu Fahrern, die gern cruisen, die Kraft direkt spüren möchten und ihren Alltag oder ihre Ausfahrten vor allem auf Straße und in ruhigerem Tempo gestalten. Ihre Stärke liegt im „einfach genießen“ – mit einem Look, der sofort Identität zeigt.
Die BMW R 1250 GS ist die bessere Wahl, wenn Vielseitigkeit, Tourenkomfort und ein Motorrad gefragt sind, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, Wert auf moderne Unterstützung und ein sehr kontrolliertes Fahrgefühl legt, bekommt mit der GS ein Konzept, das für viele Szenarien funktioniert. Kurz gesagt: Street Bob für Cruiser-Fans mit Sinn für Stil und Gefühl – R 1250 GS für alle, die ein echtes Reise-Allroundtalent suchen.