| UVP | 16.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 14.750 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- Bäriger Motor mit echtem Harley-Feeling
- krasser Sound
- lässiger Auftritt
- technisch gut ausgestattet
- Bremsen sind nur okay
- ABS regelt nicht mehr zeitgemäß
- Sozius sitzt wie auf einer Abschußßrampe
- Motor
- Handling
- Bremsen
- Fahrwerk
- Qualitätsanmutung
- Optik
- fehlende Anzeigen für Benzinstand, Drehzahl und Gang
- Reisemöglichkeiten und Windschutz nicht auf GS-Niveau
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 293 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.320 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.527 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.527 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Classic | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 156 NM bei 2.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 240 | km |
| Leistung | 110 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 116 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 321 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49-mm-Telegabel mit zwei Federraten, Dual Bending Valve, Leichtmetall-Gabelbrücken und Faltenbälgen (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90B19,57H,BW | |
| Reifen hinten | 150/80B16,77H,BW | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever | |
| Reifen vorne | ZR | |
| Reifen hinten | ZR | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Die Harley-Davidson Street Bob 2025 ist ein gelungener Cruiser für Individualisten, die Wert auf Authentizität und Fahrspaß legen. Das Design ist klassisch und dennoch modern, die Technik ausgereift und die Ausstattung sinnvoll gewählt. Im Fahrverhalten überzeugt das Bike durch Agilität und Komfort, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der Qualität und des Kultfaktors angemessen. Persönlich überzeugt die Street Bob durch ihre Vielseitigkeit und das besondere Fahrerlebnis, das nur eine echte Harley bieten kann. Für alle, die einen charakterstarken Cruiser suchen, ist die Street Bob 2025 eine klare Empfehlung.
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley-Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die Street Bob und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl auf den Zahn fühlen.
DEAL: Wer sich beeilt, bekommt bei HD Kiel die Street Bob 2025 (gleiches Motorrad, andere Farben) für 17.000 Euro inkl. der Speichenfelgen!
Fazit - was bleibt hängen
Betörend ist die Urban G/S ohne Frage. Unser Tester Markus ließ sich zur Anmerkung hinreißen, dass es in seinen Augen das derzeit schönste Motorrad auf dem Markt ist. Sie ist darüber hinaus ein typisches Boxer-Kind und von vorne bis hinten hochwertig verarbeitet. Wer nicht ständig zwischen Deutschland und der Mongolei pendelt, für den eignet sich die Urban G/S vielleicht sogar besser als eine normale GS, denn die Urban G/S ist handlicher und wiegt deutlich weniger.Das Testmotorrad wurde uns von Bergmann & Söhne in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht genau dieses Bike als Vorführer und freut sich auf jeden Menge Probefahrer. Also, ab geht's nach Pinneberg bei Hamburg!
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Harley-Davidson Street Bob vs. BMW R nineT Urban G/S – Vergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedliche Philosophien mitbringen wie die Harley-Davidson Street Bob und die BMW R nineT Urban G/S, wird der Vergleich besonders spannend. Hier prallen ein klassischer Cruiser-Ansatz mit markantem V-Twin-Charakter und puristischem Look auf ein modernes Retro-Konzept mit Boxer-Feeling und dem Anspruch, auch abseits des reinen Asphalt-Alltags Spaß zu machen. Beide Bikes sind keine „Einheitslösung“, sondern zielen auf unterschiedliche Bedürfnisse ab – und genau das macht die Entscheidung leichter, wenn man die Stärken und Schwächen sauber gegeneinander abwägt.
Grundidee: Cruiser-Power vs. Retro-Adventure
Die Harley-Davidson Street Bob steht für Reduktion, Sound und ein direktes Fahrgefühl. Das Bike wirkt wie gemacht für kurze bis mittlere Strecken, für das „einfach losfahren“ und für alle, die den Charakter eines Cruisers spüren wollen. Die BMW R nineT Urban G/S dagegen verbindet Retro-Design mit einem Konzept, das deutlich mehr Vielseitigkeit verspricht. Sie ist nicht als Hardcore-Offroader gedacht, aber sie fühlt sich in der Stadt genauso zuhause wie auf Landstraßen – und sie macht auch dann Lust auf die nächste Abzweigung, wenn der Untergrund nicht perfekt ist.
Motorcharakter und Fahrgefühl
Der größte Unterschied zeigt sich schon beim Antrieb. Die Harley-Davidson Street Bob setzt auf den typischen V-Twin-Charakter: spürbar, kernig und mit einem Ansprechverhalten, das eher „von unten“ überzeugt. Das Fahrgefühl ist weniger analytisch, mehr emotional. Wer beim Fahren gerne das Drehmoment und den Sound im Vordergrund hat, wird hier schnell glücklich.
Die BMW R nineT Urban G/S fährt sich dagegen mit dem Boxer-Ansatz. Das bedeutet: ein anderes Vibrations- und Leistungsgefühl, oft als „ruhiger“ und kultivierter wahrgenommen. Der Motor wirkt in vielen Situationen souverän und lässt sich gut dosieren. Gerade im Alltag, wenn es um gleichmäßiges Tempo, sauberes Beschleunigen und entspanntes Fahren geht, kann das ein echter Vorteil sein.
Stärken und Schwächen im Vergleich
Street Bob: Stärke ist das unmittelbare, kraftvolle Cruiser-Gefühl. Schwäche kann sein, dass das Bike weniger „sportlich“ wirkt, wenn man sehr dynamische Kurvenfahrten oder ein agiles Handling erwartet.
R nineT Urban G/S: Stärke ist die vielseitige Fahrbarkeit und das ausgewogene Gesamtgefühl. Schwäche kann sein, dass der „Cruiser-Vibe“ nicht so kompromisslos im Vordergrund steht wie bei der Harley – wer nur auf Sound und V-Twin-Emotionen aus ist, könnte sich weniger „getroffen“ fühlen.
Ergonomie und Sitzposition
Ergonomie entscheidet im Alltag oft mehr als reine Daten. Die Harley-Davidson Street Bob ist tendenziell auf eine entspannte Haltung ausgelegt. Das passt gut zu Fahrten, bei denen man nicht ständig „sportlich“ in die Position gedrückt werden möchte. Gleichzeitig kann die Sitzhaltung – je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit – weniger ideal sein, wenn lange Strecken mit viel Kurvenfahrt geplant sind.
Die BMW R nineT Urban G/S bietet eine Position, die häufig als ausgewogener empfunden wird: nicht zu „gestreckt“, aber auch nicht so stark cruiser-lastig. Dadurch eignet sie sich oft besser für gemischte Einsätze – Stadt, Landstraße, mal eine längere Tour. Wer regelmäßig zwischen verschiedenen Streckenprofilen wechselt, profitiert von dieser Flexibilität.
Alltagstauglichkeit
Im Alltag zählt auch, wie leicht sich das Motorrad im Verkehr bewegen lässt. Die Street Bob wirkt durch ihren Cruiser-Charakter oft „präsent“, während die BMW durch ihr Konzept häufig als alltagstauglicher im Sinne von vielseitig und planbar wahrgenommen wird. Beide können Spaß machen – aber die BMW wirkt in der Praxis oft als „One-Bike-Lösung“, während die Harley eher als „Statement-Bike“ punktet.
Handling, Fahrwerk und Stabilität
Beim Handling unterscheiden sich die Bikes spürbar in der Art, wie sie Kurven und Tempo vermitteln. Die Harley-Davidson Street Bob fährt sich typischerweise mit einem Gefühl von Stabilität und Ruhe, aber weniger mit dem Anspruch, wie ein sportlicher Roadster „um die Ecke zu springen“. Das ist nicht automatisch ein Nachteil: Wer eine souveräne Linie bevorzugt und das Motorrad nicht ständig maximal fordern möchte, bekommt ein stimmiges Gesamtpaket.
Die BMW R nineT Urban G/S zielt stärker auf kontrolliertes, vielseitiges Fahren. Gerade auf wechselnden Straßenverhältnissen kann das Fahrwerk helfen, das Tempo sicher aufzubauen. Das Bike wirkt oft dann besonders stark, wenn man nicht nur glatten Asphalt erwartet, sondern auch mal schlechtere Fahrbahnen oder unruhigere Strecken im Alltag hat.
Bremsen und Sicherheitsempfinden
Beide Motorräder sind für den Straßenbetrieb ausgelegt, aber das subjektive Sicherheitsempfinden entsteht aus dem Zusammenspiel von Bremsgefühl, Dosierbarkeit und Stabilität. Die BMW wird häufig als gut berechenbar wahrgenommen, während die Harley den Fokus stärker auf das „kraftvolle“ Fahrgefühl legt. Wer häufig in dichtem Verkehr bremst oder häufig wechselnde Situationen hat, profitiert oft von der BMW-typischen Planbarkeit. Wer dagegen eher entspannt fährt und das Motorrad als Charaktermaschine sieht, wird mit der Harley ebenfalls sehr zufrieden sein.
Design, Stil und Umbaupotenzial
Optisch sind beide Bikes klar erkennbar – und genau das ist ein Teil ihres Reizes. Die Harley-Davidson Street Bob wirkt wie ein klassisches, reduziertes Cruiser-Projekt ab Werk. Das macht sie attraktiv für alle, die gerne selbst Hand anlegen oder bereits vorhandene Zubehörwelten nutzen. Der Look ist „ready to customize“.
Die BMW R nineT Urban G/S spielt dagegen stärker mit dem Retro-Adventure-Gedanken. Sie sieht nicht nur gut aus, sondern wirkt auch wie ein Motorrad, das man mit der passenden Ausrüstung für unterschiedliche Einsätze gestalten kann. Wer Wert auf eine stimmige Optik legt, die trotzdem funktional bleibt, findet hier häufig die bessere Basis.
Stärken und Schwächen im Gesamtpaket
Harley-Davidson Street Bob – wann sie besonders passt
Die Harley-Davidson Street Bob ist besonders dann die richtige Wahl, wenn der Fokus auf Emotionalität, Sound und einem klaren Cruiser-Charakter liegt. Sie eignet sich gut für Fahrten, bei denen das Motorrad nicht ständig „optimiert“ werden muss, sondern einfach Spaß macht. Wer ein Bike sucht, das sich wie ein Statement anfühlt und bei dem das Fahrgefühl im Vordergrund steht, wird mit der Street Bob sehr wahrscheinlich eine stimmige Entscheidung treffen.
Als Schwäche kann man zusammenfassen: weniger „Allround-Adventure“-Anspruch, weniger sportliche Agilität im Sinne eines modernen Roadsters. Wer sehr häufig lange Strecken mit viel Kurvenfahrt plant oder ein Maximum an Vielseitigkeit erwartet, könnte sich bei der Harley eher eingeschränkt fühlen.
BMW R nineT Urban G/S – wann sie besonders passt
Die BMW R nineT Urban G/S passt besonders gut, wenn Vielseitigkeit und ausgewogenes Fahrverhalten wichtiger sind als reiner Cruiser-Charakter. Sie ist oft die bessere Wahl für alle, die nicht nur „eine Art Strecke“ fahren, sondern regelmäßig zwischen Stadt, Landstraße und gemischten Bedingungen wechseln. Das Retro-Design wirkt dabei nicht wie ein reines Styling-Element, sondern wie Teil eines stimmigen Gesamtkonzepts.
Als mögliche Schwäche: Wer ausschließlich den V-Twin-Drive und das kompromisslose Cruiser-Gefühl sucht, findet bei der BMW nicht denselben Fokus. Die BMW ist eher „konzeptuell vielseitig“ als „rein emotionaler Cruiser“.
Fazit
Die Harley-Davidson Street Bob ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad mit starkem Charakter suchen: V-Twin-Feeling, Sound und eine reduzierte Cruiser-Ästhetik, die Lust auf das nächste Losfahren macht. Sie punktet besonders, wenn der Alltag aus entspannten Fahrten besteht und das Motorrad vor allem emotional überzeugen soll.
Die BMW R nineT Urban G/S empfiehlt sich eher, wenn Vielseitigkeit im Vordergrund steht: ein ausgewogeneres Gesamtpaket aus Fahrbarkeit, berechenbarem Handling und dem Retro-Adventure-Gedanken, der auch auf wechselnden Straßenbedingungen Spaß macht. Sie ist häufig die sinnvollere „One-Bike“-Entscheidung für unterschiedliche Strecken und Fahrstile.
Kurz gesagt: Street Bob für Cruiser-Liebhaber mit Fokus auf Emotion – R nineT Urban G/S für alle, die ein vielseitiges Retro-Motorrad suchen, das im Alltag und auf Touren gleichermaßen überzeugt.