| UVP | 16.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 6.445 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Bäriger Motor mit echtem Harley-Feeling
- krasser Sound
- lässiger Auftritt
- technisch gut ausgestattet
- Bremsen sind nur okay
- ABS regelt nicht mehr zeitgemäß
- Sozius sitzt wie auf einer Abschußßrampe
- sehr leichtes Bike
- agiles Fahrverhalten
- drehwilliger Motor
- ausgewogenes Fahrwerk
- superleichte Kupplung
- für jederfrau geeignet
- Hebel könnte schöner und einstellbar sein
- schönes TFT-Cockpit, aber kein Navi möglich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 293 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.320 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 168 | kg |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Länge | 1.995 | mm |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.050 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Classic | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 156 NM bei 2.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 240 | km |
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 179 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 311 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49-mm-Telegabel mit zwei Federraten, Dual Bending Valve, Leichtmetall-Gabelbrücken und Faltenbälgen (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90B19,57H,BW | |
| Reifen hinten | 150/80B16,77H,BW | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Bottom-Link Uni-Trak Gasdruck-Stoßdämpfer mit einstellbarer Federbasis (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70R17M/C 54H | |
| Reifen hinten | 150/60R17M/C 66H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die Harley-Davidson Street Bob 2025 ist ein gelungener Cruiser für Individualisten, die Wert auf Authentizität und Fahrspaß legen. Das Design ist klassisch und dennoch modern, die Technik ausgereift und die Ausstattung sinnvoll gewählt. Im Fahrverhalten überzeugt das Bike durch Agilität und Komfort, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der Qualität und des Kultfaktors angemessen. Persönlich überzeugt die Street Bob durch ihre Vielseitigkeit und das besondere Fahrerlebnis, das nur eine echte Harley bieten kann. Für alle, die einen charakterstarken Cruiser suchen, ist die Street Bob 2025 eine klare Empfehlung.
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley-Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die Street Bob und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl auf den Zahn fühlen.
DEAL: Wer sich beeilt, bekommt bei HD Kiel die Street Bob 2025 (gleiches Motorrad, andere Farben) für 17.000 Euro inkl. der Speichenfelgen!
Fazit
Ganz ehrlich: So ganz haben wir nicht verstanden, warum Kawa nun unbedingt eine SE statt der normalen Z500 auf den Markt bringen musste. Wollte man nur einen höheren Preis rechtfertigen? Egal, so viel teurer ist sie ja nicht geworden - und es ist nach wie vor ein richtig gelungenes A2-Nakedbike! Vor allem der putzmuntere Motor und das - wenn auch einfache - wunderbar ausgewogene Fahrwerk der Z500 SE bereiten einfach ganz viel Fahrspaß. Die Maschine gehört zu den flinkeren A2-Maschinen, auch weil sie so leicht ist. Netter Nebeneffekt: Sie lässt sich spielereich fahren.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z500 SE als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und Yamaha.
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Harley-Davidson Street Bob vs. Kawasaki Z 500 SE: Vergleich für Alltag, Stil und Fahrgefühl
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Street Bob und die Kawasaki Z 500 SE, wird der Vergleich schnell spannend: Hier steht ein klassischer Cruiser mit markantem Auftritt im Fokus, dort ein modernes Naked Bike, das vor allem mit Agilität und Alltagstauglichkeit punktet. Beide Modelle können Spaß machen – aber auf sehr unterschiedliche Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im Alltag, wo liegen die Schwächen, und welches Motorrad passt besser zu den eigenen Prioritäten?
Grundidee der beiden Motorräder: Cruiser-Charakter vs. Naked-Agilität
Die Harley-Davidson Street Bob ist in ihrer Grundidee auf den Cruiser-Gedanken getrimmt: entspannteres Fahrgefühl, ein deutliches Designstatement und eine Motorcharakteristik, die man eher „spürt“ als nur „abruft“. Die Kawasaki Z 500 SE verfolgt dagegen einen anderen Ansatz: als Naked Bike ist sie auf Übersicht, Beweglichkeit und ein lebendiges Handling ausgelegt. Das wirkt sich spürbar darauf aus, wie sich das Motorrad in der Stadt, auf kurzen Strecken und auf kurvigen Landstraßen anfühlt.
Design und Ausstrahlung: Wer will, dass man hinschaut?
Beim Thema Optik liegen Welten zwischen beiden Bikes. Die Street Bob setzt auf den typischen Harley-Look: reduziert, aber mit starker Präsenz. Gerade wer Wert auf einen „klassischen“ Stil legt, findet hier schnell das passende Gesamtbild. Die Z 500 SE wirkt dagegen moderner und sportlicher. Das Naked-Design sorgt dafür, dass die Maschine kompakt und dynamisch aussieht – und es passt gut zu Fahrern, die eher „leichtfüßig“ unterwegs sein wollen.
Stärke der Street Bob: starke Marken- und Stilidentität, hoher Wiedererkennungswert.
Schwäche der Street Bob: nicht jeder mag den Cruiser-Ansatz, wenn es vor allem um maximale Wendigkeit im Stadtverkehr geht.
Stärke der Z 500 SE: modernes, agiles Erscheinungsbild und ein Look, der zu vielen Fahrstilen passt.
Schwäche der Z 500 SE: weniger „Ikonen-Feeling“ als bei einem Cruiser – wer genau das sucht, wird eher enttäuscht.
Fahrgefühl im Vergleich: Wie sich die Motorleistung im Alltag anfühlt
Auch wenn beide Motorräder natürlich unterschiedliche Motorisierungen und Konzepte haben, lässt sich der Vergleich gut über das Fahrgefühl beschreiben. Die Harley-Davidson Street Bob zielt auf ein souveränes, eher gleichmäßiges Vorankommen ab. Das bedeutet: Man fährt oft „entspannt“ und nutzt die Charakteristik des Motors, um den Takt zu bestimmen. Die Kawasaki Z 500 SE fühlt sich im Vergleich meist direkter an. Gerade beim Anfahren, beim Beschleunigen aus dem Stadtverkehr oder beim schnellen Wechsel zwischen Kurvenabschnitten wirkt das Bike lebendiger und reaktionsfreudiger.
Wichtig ist: Beide können sportlich wirken, aber auf unterschiedliche Weise. Die Street Bob wirkt sportlich durch ihren Sound, ihre Präsenz und das Cruiser-typische Drehmomentgefühl. Die Z 500 SE wirkt sportlich durch Agilität, Handling und die Art, wie sie sich in Bewegung setzt.
Stärken und Schwächen bei der Leistungsentfaltung
Street Bob – Stärke: angenehme, „druckvolle“ Art der Beschleunigung und ein Fahrstil, der eher auf Rhythmus als auf ständiges Hochdrehen setzt.
Street Bob – Schwäche: wer sehr häufig maximale Dynamik aus engen Situationen heraus braucht, könnte die direkte Reaktion eines Naked Bikes vermissen.
Z 500 SE – Stärke: spürbare Agilität und ein Gefühl von Kontrolle bei wechselnden Geschwindigkeiten.
Z 500 SE – Schwäche: wer den Cruiser-Charakter sucht, empfindet die Fahrweise möglicherweise als zu „neutral“ oder weniger emotional.
Ergonomie und Sitzposition: Langstrecke vs. Wendigkeit
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt im Vergleich. Die Harley-Davidson Street Bob bringt typischerweise eine Haltung mit, die eher auf entspanntes Sitzen ausgelegt ist. Das kann auf längeren Strecken angenehm sein, weil man nicht ständig „aktiv“ gegen die Position arbeiten muss. Gleichzeitig ist ein Cruiser-Setup oft weniger darauf optimiert, dass man sich im Stadtverkehr ständig neu ausrichtet.
Die Kawasaki Z 500 SE bietet dagegen meist eine Position, die sich für häufiges Rangieren, kurze Strecken und dynamisches Fahren gut eignet. Das Naked Bike lädt dazu ein, das Motorrad aktiv zu bewegen – und das macht im Alltag einen spürbaren Unterschied.
Komfort im Vergleich
Street Bob – Stärke: entspannteres Gefühl bei längeren Fahrten und ein „Cruiser“-Komfort.
Street Bob – Schwäche: weniger ideal, wenn sehr häufig enge Passagen, häufiges Abbiegen und ständiges Umsetzen im Vordergrund stehen.
Z 500 SE – Stärke: alltagstaugliche Ergonomie und gute Beweglichkeit.
Z 500 SE – Schwäche: wer sehr lange Strecken in einer komplett entspannten Haltung bevorzugt, könnte eine andere Sitzphilosophie wünschen.
Handling und Fahrwerk: Wie stabil ist das Motorrad in der Praxis?
Beim Handling geht es nicht nur um „schnell“ oder „langsam“, sondern um das Zusammenspiel aus Fahrwerk, Geometrie und dem, wie das Motorrad auf Lenkimpulse reagiert. Die Kawasaki Z 500 SE wirkt in der Regel wie ein Bike, das sich leicht in die gewünschte Linie bringen lässt. Das ist besonders hilfreich, wenn die Strecke unruhig ist oder wenn im Stadtverkehr ständig kleine Korrekturen nötig sind.
Die Harley-Davidson Street Bob kann dagegen im Cruiser-Stil überzeugen: Sie vermittelt oft ein ruhigeres, „erwachseneres“ Fahrgefühl. Das ist angenehm, wenn man nicht ständig maximal agil sein muss, sondern lieber gleichmäßig unterwegs ist. In schnellen Richtungswechseln kann das Cruiser-Konzept jedoch weniger „sportlich“ wirken als bei einem Naked Bike.
Bremsen, Stabilität und Kontrolle
Auch bei Bremsen und Stabilität zeigt sich typischerweise ein Unterschied im Fokus: Die Z 500 SE wirkt häufig wie ein Motorrad, das auf kontrollierte Dynamik ausgelegt ist. Die Street Bob punktet eher mit souveräner Stabilität und einem Fahrgefühl, das nicht auf hektische Reaktionen setzt.
Merke: Beide Motorräder können sicher gefahren werden – aber die Art, wie man Kontrolle aufbaut, unterscheidet sich. Wer „präzise“ und „direkt“ will, fühlt sich bei der Z 500 SE oft schneller zuhause. Wer „entspannt“ und „präsent“ fahren möchte, findet bei der Street Bob mehr Übereinstimmung.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und typische Nutzung
Im Alltag entscheidet oft nicht nur die reine Fahrleistung, sondern die Frage: Wie gut passt das Motorrad zu den eigenen Wegen? Die Kawasaki Z 500 SE ist durch ihr Naked-Konzept häufig die pragmatischere Wahl für Pendler, kurze Strecken und häufiges Manövrieren. Dazu kommt: Das Bike wirkt oft leichter zu handhaben, wenn man im Alltag öfter „zwischen Situationen“ wechselt.
Die Harley-Davidson Street Bob ist dagegen stärker auf das Erlebnis ausgerichtet. Wer gerne fährt, um anzukommen – und nicht nur, um von A nach B zu kommen – wird die Street Bob oft als stimmiger empfinden. Gerade wenn die Fahrten länger werden oder wenn man bewusst Zeit auf der Straße verbringt, spielt der Cruiser-Charakter seine Stärken aus.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich (ohne Zahlen, aber mit klarer Tendenz)
Harley-Davidson Street Bob
- Stärken: starker Cruiser-Charakter, markantes Design, emotionaler Fahrstil, souveränes Vorankommen.
- Schwächen: weniger „leichtfüßig“ als ein Naked Bike, nicht die erste Wahl, wenn maximale Agilität im Vordergrund steht.
Kawasaki Z 500 SE
- Stärken: agiles Handling, moderne Ausstrahlung, gute Alltagstauglichkeit, dynamisches Fahrgefühl.
- Schwächen: weniger Cruiser-Emotion und weniger „Ikonen“-Vibe, wenn genau das gesucht wird.
Welche Kaufentscheidung passt zu welchem Fahrertyp?
Die Entscheidung wird leichter, wenn man die eigene Priorität klar erkennt. Wer vor allem Wert auf Stil, Sound und ein Motorrad legt, das sich wie ein Statement anfühlt, wird mit der Harley-Davidson Street Bob sehr wahrscheinlich glücklicher. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das im Alltag flexibel bleibt, schnell auf Lenkimpulse reagiert und sich für abwechslungsreiche Strecken gut eignet, findet in der Kawasaki Z 500 SE oft die passendere Wahl.
Typische Szenarien
- Viele kurze Fahrten, Stadtverkehr, häufiges Wechseln der Situationen: eher Z 500 SE.
- Genussfahrten, längere Strecken, Cruiser-Feeling: eher Street Bob.
- Fokus auf Agilität und direkte Kontrolle: eher Z 500 SE.
- Fokus auf Charakter, Präsenz und entspanntes Fahren: eher Street Bob.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Bob ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad mit klarer Identität suchen: Cruiser-Charakter, markantes Design und ein Fahrgefühl, das auf Genuss und Souveränität setzt. Wer gerne bewusst fährt, statt ständig „zu arbeiten“, wird mit der Street Bob besonders zufrieden sein. Die Kawasaki Z 500 SE passt dagegen besser zu Fahrern, die im Alltag beweglich bleiben wollen: modernes Naked-Handling, lebendige Reaktionen und eine unkomplizierte Art, das Motorrad durch Verkehr und Kurven zu bewegen. Wer Agilität und Vielseitigkeit priorisiert, findet in der Z 500 SE den stimmigeren Begleiter. Kurz gesagt: Street Bob für Stil und Cruiser-Emotion, Z 500 SE für Alltag, Wendigkeit und dynamische Kontrolle.