UVP 33.920 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 6.349 €
Baujahr von 2018 bis 2024
Neuer Full-Dresser aus Milwaukee mit 175 Nm Drehmoment und 393 kg Kampfgewicht
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Test des Italo A2-Cruisers für unter 6.000 Euro
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Pro und Kontra

Pro:
  • Verstaumöglichkeiten ohne Ende
  • souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
  • Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
  • sehr passender V2 Blubber-Sound
  • Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
  • Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
Kontra:
  • sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
  • nix für Schwächlinge oder Anfänger
  • Sitzheizung fehlt irgendwie noch
  • Kupplung erfordert Kraft
  • Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
  • Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)
Pro:
  • sehr zugängliches Fahrverhalten
  • kerniger Motor mit linearer Kraftentfaltung
  • kernige Optik mit vielen, schönen Details
  • TFT-Farbdisplay
  • hohe Reichweite
  • viel Motorrad für wenig Geld
Kontra:
  • sehr straff gefedert
  • Bremsen etwas teigig, schwer dosierbar

Abmessungen & Gewicht

Gewicht393kg
Radstand1.625mm
Länge2.590mm
Radstand1.625mm
Sitzhöhe: 725 mm
Höhe1.350mm
Gewicht220kg
Radstand1.580mm
Länge2.240mm
Radstand1.580mm
Sitzhöhe: 770 mm
Höhe1.150mm

Motor

Motor-BauartMilwaukee-Eight 117 V2
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6
Motor-BauartR2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt
Hubraum500ccm
Hub67mm
Bohrung69mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung109 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment175 NM bei 3.500 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite378km
Leistung48 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment46 NM bei 6.000 U/Min
Tankinhalt22Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite512km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorne49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm
Federung hintenZwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne130/60B19 61H
Reifen hinten180/55B18 80H
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneUpside Down Gabel Ø 41mm (Federweg 135)mm
Federung hinteneinstellbares Zentralfederbein (Federweg 135)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 - 17
Reifen hinten160/60 - 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm)
Bremsen vorneschwimmend gelagerte Bremsscheibe mit 4 Kolben-Radialbremszangen und ABS ( Ø 280 mm)
Bremsen hintenWave-Einzelscheibe ( Ø 240 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!
 
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 33.920€
  • Verfügbarkeit: Ultra seit 2025
  • Farben: grau, schwarz, blau, rot-schwarz

Fazit

Benelli zeigt erneut, dass man auch für wenig Geld extravagante Motorräder bekommen kann, die auch noch gut funktionieren. Die 502C ist ohne Frage ein besonderes Bike, welches außer der Honda CMX 500 Rebel kaum Konkurrenz fürchten muss. Es gibt schlichtweg keine anderen Cruiser in der A2 Klasse.
 
Die Maschine ist ordentlich gemacht, man muss trotz des Preises keine billige Fuhre befürchten. Sie fährt sich lässig, vermittelt viel Fahrspaß und beruhigt durch ihre Art den Fahrer von ganz alleine. Rasen will man mit dieser Maschine nicht, deshalb ist sie auch nicht untermotorisiert. Es hat uns viel Spaß bereitet, die Benelli 502 zu testen!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.999 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 5.000€
  • Verfügbarkeit: seit 2019
  • Farben: schwarz (matt)

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Harley-Davidson Street Glide Ultra vs. Benelli 502 C: Welches Motorrad passt besser?

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Street Glide Ultra und die Benelli 502 C, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um den Charakter: Wie fühlt sich das Motorrad an, wie steht es im Alltag da und welche Art von Fahrten macht wirklich Spaß? Genau darum geht es in diesem Vergleich – mit Blick auf die Stärken und Schwächen beider Modelle und darauf, für wen welches Bike die bessere Wahl ist.

Grundidee der beiden Motorräder: Touring-Statement vs. urbaner Cruiser

Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist klar als Touring-Maschine gedacht. Der Fokus liegt auf Komfort, Langstrecken-Feeling und einer Ausstattung, die auf weite Strecken ausgelegt ist. Das Motorrad soll nicht nur von A nach B bringen, sondern das Fahrgefühl auf langen Etappen angenehm und souverän machen.

Die Benelli 502 C dagegen steht für einen kompakten Cruiser-Ansatz. Sie wirkt leichter zugänglich, sowohl vom Handling als auch vom Einsatzbereich her. Wer gern entspannt fährt, dabei aber nicht zwingend ein großes Tourenpaket braucht, findet hier einen anderen Zugang zum Motorradfahren.

Vergleich der Fahrcharakteristik: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Harley-Davidson Street Glide Ultra: souverän, kraftvoll, auf Strecke ausgelegt

Die Street Glide Ultra spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn die Fahrt länger dauert. Der Motorcharakter ist darauf ausgelegt, dass sich das Motorrad auch bei konstantem Tempo ruhig und kraftvoll anfühlt. Das macht Überholmanöver und Autobahnfahrten entspannter, weil das Bike nicht ständig „nach Drehzahl“ verlangt.

Stärken zeigt die Harley außerdem bei der Art, wie sie Leistung in Fahrstabilität übersetzt: Das Motorrad wirkt wie ein großes, gut gedämpftes Gesamtpaket. Schwächen können sich vor allem dort zeigen, wo viel Rangieren, enge Gassen oder häufiges Stop-and-go gefragt sind. Dann fällt das Touring-Konzept stärker ins Gewicht.

Benelli 502 C: entspannt, leicht zu dosieren, cruiser-typisch

Die Benelli 502 C wirkt im Vergleich deutlich „näher am Fahrer“. Der Cruiser-Charakter sorgt dafür, dass sich das Motorrad in vielen Situationen angenehm dosieren lässt. Gerade im Alltag, auf Landstraßen oder bei kürzeren Touren ist das Handling oft der entscheidende Vorteil: Das Bike wirkt handlicher und vermittelt schneller das Gefühl, dass man einfach losfahren kann.

Wo die Benelli im Vergleich an Grenzen stoßen kann, ist vor allem bei sehr langen Autobahnabschnitten oder wenn dauerhaft hohe Lasten anliegen. Dann wird spürbar, dass das Konzept eher auf entspanntes Cruisen als auf großes Touring-Tempo ausgelegt ist.

Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Alltagstauglichkeit

Street Glide Ultra: Komfort als Hauptargument

Bei der Harley steht Komfort im Vordergrund. Die Sitzposition und die Auslegung des Motorrads zielen darauf, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt unterwegs ist. Dazu passt der Touring-Ansatz: Windschutz und die generelle „Langstrecken-Logik“ machen Fahrten deutlich angenehmer, besonders wenn das Wetter nicht mitspielt.

Die Schwäche liegt eher im „Preis“ des Komforts: Das Motorrad ist größer und schwerer im Handling. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder oft bei niedrigen Geschwindigkeiten manövriert, merkt das schneller.

502 C: entspannter Cruiser-Fokus, weniger „Reiseapparat“

Die Benelli setzt auf eine Cruiser-typische Sitzhaltung, die oft als angenehm empfunden wird, ohne dass man sich wie in einem Reisebus fühlt. Für viele Fahrten reicht das vollkommen aus – besonders für kurze bis mittlere Strecken. Der Vorteil: Das Motorrad bleibt im Alltag unkompliziert.

Im Vergleich zur Harley kann der Windschutz bzw. die generelle Langstrecken-Entlastung weniger stark ausfallen. Wer regelmäßig sehr lange Strecken fährt und dabei möglichst wenig „Arbeit“ im Körper spüren möchte, wird die Harley eher als komfortabler wahrnehmen.

Ausstattung im Vergleich: Elektronik, Komfortfeatures und „Touring-Feeling“

Die Street Glide Ultra ist als Ultra-Variante klar auf Komfort und Ausstattung getrimmt. Das zeigt sich im Gesamtpaket: mehr Touring-Features, mehr „Systemdenken“ und ein Setup, das auf längere Fahrten vorbereitet ist. Dadurch entsteht ein rundes Gefühl – als würde das Motorrad viele Dinge automatisch mitdenken.

Die Benelli 502 C ist dagegen stärker auf das Wesentliche konzentriert. Das ist nicht automatisch ein Nachteil: Für viele Fahrer ist genau das der Punkt. Weniger „Technikballast“ kann das Motorrad leichter zugänglich machen und die Bedienung im Alltag vereinfachen.

Schwächen zeigen sich bei der Benelli vor allem dann, wenn man sehr viel Wert auf umfangreiche Touring-Komfortfeatures legt. Die Harley bietet hier mehr Reserven und wirkt wie ein fertiges Langstreckenpaket.

Fahrwerk und Bremsen: Stabilität vs. Agilität

Harley: ruhiger Lauf und souveräne Dämpfung

Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist darauf ausgelegt, auch bei wechselnden Bedingungen stabil zu bleiben. Das Fahrwerk unterstützt den Touring-Ansatz: Das Motorrad liegt ruhig, vermittelt Sicherheit und macht lange Strecken weniger anstrengend. Auch bei zügigerem Fahren bleibt das Gefühl kontrolliert.

Im Gegenzug kann die Harley in engen Situationen weniger agil wirken. Das liegt nicht daran, dass sie „schlecht“ ist, sondern daran, dass das Konzept auf Stabilität und Komfort optimiert ist.

Benelli: agileres Handling im Alltag

Die Benelli 502 C spielt ihre Stärken besonders im Stadt- und Landstraßenbetrieb aus. Das Motorrad wirkt wendiger und lässt sich oft schneller in die gewünschte Linie bringen. Für Fahrer, die gern Kurven fahren oder häufig zwischen Verkehrssituationen wechseln, ist das ein echter Pluspunkt.

Bei sehr hohen Geschwindigkeiten oder langen Autobahnphasen kann die Harley im Gesamtgefühl überlegen sein, weil das Touring-Konzept mehr auf „Dauerbetrieb“ ausgelegt ist.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Harley-Davidson Street Glide Ultra – Stärken

  • Touring-Fokus: Komfort und Langstrecken-Feeling stehen im Mittelpunkt.
  • Ruhiger, souveräner Charakter bei längeren Fahrten.
  • Umfangreiche Ausstattung, die das Motorrad als Gesamtpaket „fertig“ wirken lässt.
  • Stabilität durch das auf Komfort ausgelegte Setup.

Harley-Davidson Street Glide Ultra – Schwächen

  • Mehr Gewicht und Größe können im Stadtverkehr und beim Rangieren spürbar sein.
  • Für sehr kurze Fahrten oder häufiges Stop-and-go kann das Touring-Konzept „zu viel“ sein.

Benelli 502 C – Stärken

  • Leichter zugänglich durch cruiser-typisches Handling.
  • Agilität im Alltag: gut für Stadt, Landstraße und kürzere Touren.
  • Entspanntes Fahrgefühl ohne den Anspruch eines großen Reiseapparats.
  • Fokus auf das Wesentliche erleichtert die Bedienung.

Benelli 502 C – Schwächen

  • Bei sehr langen Autobahnabschnitten kann der Touring-Komfort der Harley fehlen.
  • Wenn dauerhaft hohe Ansprüche an Ausstattung und Langstrecken-Entlastung gestellt werden, wirkt die Benelli weniger „auf Reise“ optimiert.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern davon, welche Art von Fahrten im Vordergrund steht.

Harley-Davidson Street Glide Ultra: die richtige Wahl für…

  • Fahrer, die regelmäßig lange Strecken fahren und dabei möglichst entspannt ankommen möchten.
  • Menschen, die Touring-Komfort und eine umfangreiche Ausstattung wirklich nutzen.
  • Wer ein Motorrad sucht, das auf der Autobahn und auf weiten Strecken ruhig und souverän wirkt.

Benelli 502 C: die richtige Wahl für…

  • Fahrer, die Alltag, Stadt und Landstraße kombinieren und ein handliches Cruiser-Konzept bevorzugen.
  • Wer gern entspannt fährt und dabei unkompliziert unterwegs sein möchte.
  • Menschen, die ein Motorrad suchen, das schnell „bereit“ ist – ohne dass man sich wie auf einer großen Reise vorbereiten muss.

Fazit:

Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf Touring liegt: lange Strecken, hoher Komfortanspruch und ein Gesamtpaket, das sich wie ein ausgereiftes Reiseinstrument anfühlt. Wer häufig unterwegs ist, Wind und Fahrbelastung minimieren möchte und dabei auch bei höheren Tempi ein ruhiges, souveränes Gefühl sucht, wird mit der Harley deutlich zufriedener sein.

Die Benelli 502 C passt dagegen besser zu Fahrern, die ein leicht zugängliches Cruiser-Motorrad für den Alltag suchen: Stadt, Landstraße und kürzere Touren stehen im Vordergrund. Das Motorrad wirkt agiler und unkomplizierter im Handling, wodurch es sich schnell wie „das richtige Bike für jeden Tag“ anfühlt. Wer dagegen regelmäßig sehr lange Strecken fährt und umfassenden Touring-Komfort erwartet, sollte eher zur Harley tendieren.

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