| UVP | 33.920 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 14.750 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- Verstaumöglichkeiten ohne Ende
- souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
- Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
- sehr passender V2 Blubber-Sound
- Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
- Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
- sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
- nix für Schwächlinge oder Anfänger
- Sitzheizung fehlt irgendwie noch
- Kupplung erfordert Kraft
- Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
- Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)
- Motor
- Handling
- Bremsen
- Fahrwerk
- Qualitätsanmutung
- Optik
- fehlende Anzeigen für Benzinstand, Drehzahl und Gang
- Reisemöglichkeiten und Windschutz nicht auf GS-Niveau
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 393 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.590 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 725 | mm |
| Höhe | 1.350 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.527 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.527 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight 117 V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 175 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 378 | km |
| Leistung | 110 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 116 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 321 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Zwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 180/55B18 80H | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever | |
| Reifen vorne | ZR | |
| Reifen hinten | ZR | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?
Fazit - was bleibt hängen
Betörend ist die Urban G/S ohne Frage. Unser Tester Markus ließ sich zur Anmerkung hinreißen, dass es in seinen Augen das derzeit schönste Motorrad auf dem Markt ist. Sie ist darüber hinaus ein typisches Boxer-Kind und von vorne bis hinten hochwertig verarbeitet. Wer nicht ständig zwischen Deutschland und der Mongolei pendelt, für den eignet sich die Urban G/S vielleicht sogar besser als eine normale GS, denn die Urban G/S ist handlicher und wiegt deutlich weniger.Das Testmotorrad wurde uns von Bergmann & Söhne in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht genau dieses Bike als Vorführer und freut sich auf jeden Menge Probefahrer. Also, ab geht's nach Pinneberg bei Hamburg!
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Harley-Davidson Street Glide Ultra vs. BMW R nineT Urban G/S – welcher Charakter passt besser?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Street Glide Ultra und die BMW R nineT Urban G/S, geht es selten nur um Daten. Es geht um das Gefühl beim Starten, um den Rhythmus auf der Straße und darum, wie sich ein Tag auf zwei Rädern anfühlt. Genau das macht diesen Vergleich spannend: Die Street Glide Ultra steht für große Touren, Komfort und eine klare Cruiser-Identität. Die R nineT Urban G/S dagegen verbindet den klassischen BMW-Boxer-Charakter mit einem vielseitigen, leicht abenteuerlichen Anspruch.
Grundidee im Vergleich: Touren-Cruiser vs. Urban-G/S-Charakter
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist als Tourenmaschine gedacht, die lange Strecken souverän abspult. Der Fokus liegt auf Komfort, Windschutz und einem entspannten Fahrstil. Die BMW R nineT Urban G/S wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man nicht nur für die Autobahn, sondern auch für Landstraßen, kurvige Abschnitte und gelegentliche Ausflüge abseits des Gewohnten auswählt.
Im direkten Vergleich zeigen sich die Unterschiede besonders in der Ausrichtung: Während die Street Glide Ultra eher „groß und ruhig“ interpretiert, setzt die R nineT Urban G/S auf „präzise und lebendig“. Beide Ansätze können auf ihre Weise überzeugen – aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an.
Motor und Antrieb: Drehmomentgefühl vs. Boxer-Charakter
Beim Antrieb zeigt sich der Charakter beider Modelle sehr deutlich. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra liefert ein Drehmomentgefühl, das für entspanntes Beschleunigen und gleichmäßiges Dahingleiten gemacht ist. Das passt besonders gut zu langen Touren, bei denen man nicht ständig nachschalten möchte. Die Kraftentfaltung wirkt dabei eher „breit nutzbar“ als sportlich aggressiv.
Die BMW R nineT Urban G/S hingegen bringt den typischen Boxer-Charakter mit: spürbare Synchronität, ein eigenständiges Laufgefühl und eine Art von Leistungsentfaltung, die sich dynamischer anfühlt. Gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim Wechsel zwischen zügigem Fahren und entspanntem Rollen wirkt der Boxer oft sehr direkt.
Stärken und Schwächen im Antrieb
- Street Glide Ultra: Stärken liegen im entspannten Tourenrhythmus und im souveränen Vortrieb über längere Zeit. Schwäche kann sein, dass der Fokus weniger auf „sportlicher“ Reaktion liegt, sondern mehr auf Komfort und gleichmäßigem Fluss.
- R nineT Urban G/S: Stärken liegen im lebendigen Fahrgefühl und in der Art, wie sich Leistung und Motorcharakter in Kurven und auf Landstraßen anfühlen. Schwäche kann sein, dass der „Cruiser-typische“ Langstrecken-Flow nicht ganz so im Vordergrund steht wie bei der Harley.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Strecke vs. Agilität im Alltag
Das Fahrwerk entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad „groß“ wirkt oder „handlich“. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist auf Stabilität ausgelegt. Auf schnellen Strecken und bei längeren Autobahnabschnitten vermittelt sie ein ruhiges, kontrolliertes Gefühl. Das hilft besonders, wenn man viel Strecke macht und nicht ständig korrigieren möchte.
Die BMW R nineT Urban G/S spielt ihre Stärken eher im Wechselspiel aus Tempo, Kurven und Alltag aus. Die Geometrie und die Abstimmung zielen darauf, dass das Motorrad auch bei wechselnden Straßenverhältnissen gut zu führen ist. Das macht sie interessant, wenn die Tour nicht nur aus geraden Linien besteht.
Wie sich das im Vergleich bemerkbar macht
Im Alltag zeigt sich: Die Street Glide Ultra wirkt wie ein „Reisebus auf zwei Rädern“ – komfortorientiert und auf Langstrecke optimiert. Die R nineT Urban G/S fühlt sich eher wie ein „Allrounder mit Charakter“ an: nicht unbedingt die bequemste Couch, aber oft die spannendere Wahl für kurvige Abschnitte und abwechslungsreiche Strecken.
Ergonomie und Sitzkomfort: Windschutz und Langstreckenhaltung vs. aufrechter Fahrstil
Ergonomie ist bei Tourenmotorrädern ein entscheidender Punkt. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra setzt stark auf Komfort und Windschutz. Gerade bei längeren Fahrten kann das den Unterschied machen, weil weniger Winddruck und eine entspanntere Haltung die Konzentration länger stabil halten.
Die BMW R nineT Urban G/S fährt sich mit einem eher aufrechten, vielseitigen Sitzgefühl. Das kann im Stadtverkehr und auf Landstraßen Vorteile bringen, weil man schneller in eine aktive Fahrposition kommt. Wer häufig stoppt, abbiegt oder zwischen kurzen Strecken und längeren Abschnitten wechselt, profitiert oft von dieser Flexibilität.
Stärken und Schwächen bei der Ergonomie
- Street Glide Ultra: Stärken liegen im Tourenkomfort und im Windschutz, der lange Fahrten angenehmer macht. Schwäche kann sein, dass die „große“ Ausrichtung weniger ideal ist, wenn viel enges Stadtfahren oder häufiges Rangieren im Vordergrund steht.
- R nineT Urban G/S: Stärken liegen in der vielseitigen Sitzposition und im aktiven Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen Autobahnphasen der Komfortfokus nicht ganz so stark auf „Dauerentspannung“ ausgelegt ist wie bei der Harley.
Elektronik und Assistenz: Komfortfunktionen vs. moderne Fahrunterstützung
Beide Motorräder bringen heute moderne Technik mit, aber mit unterschiedlicher Philosophie. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist stark auf Tourenkomfort und Bedienbarkeit ausgelegt. Das zeigt sich in der Art, wie sich Funktionen in den Alltag integrieren lassen – besonders, wenn man unterwegs viel Zeit im Sattel verbringt.
Die BMW R nineT Urban G/S setzt ebenfalls auf moderne Fahrunterstützung. Im Vergleich fällt auf, dass die BMW-typische Elektronik oft darauf abzielt, das Fahrverhalten in verschiedenen Situationen stabil und berechenbar zu halten. Das kann gerade dann helfen, wenn die Straßenbedingungen wechseln oder man zügig unterwegs ist.
Was das für die Praxis bedeutet
Im direkten Vergleich wirkt die Street Glide Ultra wie ein Motorrad, das „Reiseerlebnis“ priorisiert. Die R nineT Urban G/S wirkt wie ein Motorrad, das „Fahrkontrolle“ und Vielseitigkeit in den Vordergrund stellt. Beide können sicher und modern sein – aber die Schwerpunkte sind unterschiedlich.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Tempowechsel
Beim Bremsen geht es nicht nur um reine Leistungswerte, sondern um das Gefühl beim Dosieren. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra vermittelt beim Verzögern oft ein ruhiges, gleichmäßiges Sicherheitsgefühl, das zu ihrem Tourencharakter passt. Die BMW R nineT Urban G/S wirkt in vielen Situationen direkter und präziser, was besonders bei häufigen Tempowechseln und kurvigen Strecken spürbar wird.
Beide Motorräder sind auf Alltag und Tour ausgelegt. Der Unterschied liegt eher darin, wie „leicht“ sich das Motorrad in kritischen Momenten anfühlt: Die BMW wirkt oft agiler im Ansprechverhalten, während die Harley eher mit Stabilität und Gelassenheit punktet.
Stärken und Schwächen im Gesamtbild
Damit wird der Vergleich klarer: Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist die Wahl, wenn lange Strecken, Komfort und ein souveräner Reisecharakter im Vordergrund stehen. Sie spielt ihre Stärken aus, wenn man entspannt fahren möchte und das Motorrad die meiste Arbeit übernimmt – vom Windschutz bis zur ruhigen Fahrweise.
Die BMW R nineT Urban G/S ist die Wahl, wenn das Motorrad nicht nur für die große Tour gedacht ist, sondern auch für abwechslungsreiche Strecken, kurvige Abschnitte und einen aktiven Fahrstil. Sie bietet einen eigenständigen Charakter, der sich im Alltag und auf Landstraßen besonders gut entfaltet.
Für wen passt welches Motorrad?
- Street Glide Ultra: Ideal für Vielfahrer, die Komfort priorisieren, viel auf Autobahn und Landstraße unterwegs sind und ein Motorrad suchen, das sich wie eine Reiseplattform anfühlt.
- R nineT Urban G/S: Ideal für Fahrer, die ein vielseitiges Motorrad möchten, das sich lebendig anfühlt, gern kurvig gefahren wird und auch im Alltag Spaß macht.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Langstreckenkomfort, Windschutz und einem entspannten Reisegefühl liegt. Wer häufig größere Distanzen fährt und dabei möglichst wenig „arbeiten“ möchte, findet in der Harley einen starken Tourenpartner. Ihre Stärken zeigen sich besonders dann, wenn Stabilität und Ruhe wichtiger sind als maximale Agilität.
Die BMW R nineT Urban G/S passt besser, wenn ein Motorrad gesucht wird, das vielseitig bleibt: für Stadt und Land, für kurvige Strecken und für Fahrer, die den Boxer-Charakter und ein direkteres Fahrgefühl schätzen. Wer öfter zwischen entspanntem Cruisen und zügigem Fahren wechselt, profitiert von der lebendigeren Ausrichtung.
Kurz gesagt: Street Glide Ultra für die große Reise mit maximalem Komfort, R nineT Urban G/S für den abwechslungsreichen Alltag mit Charakter.