| UVP | 33.920 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 4.709 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Verstaumöglichkeiten ohne Ende
- souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
- Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
- sehr passender V2 Blubber-Sound
- Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
- Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
- sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
- nix für Schwächlinge oder Anfänger
- Sitzheizung fehlt irgendwie noch
- Kupplung erfordert Kraft
- Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
- Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)
- Sound
- schöne Retro-Optik
- einfachstes Fahrverhalten
- Honda Qualität
- gute Reifen von Metzeler
- niedriger Verbrauch, große Reichweite
- günstiger Preis
- beschränkte Leistung
- langweilige Farben
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 393 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.590 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 725 | mm |
| Höhe | 1.350 | mm |
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight 117 V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder Viertakt | |
| Hubraum | 348 | ccm |
| Hub | 90 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 175 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 378 | km |
| Leistung | 21 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 29 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 600 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Zwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 180/55B18 80H | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 106)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 19' | |
| Reifen hinten | 150/70 17' | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe mit Doppelkolben-Bremszange ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?
Fazit
Motorräder wie die Honda GB 350 S spalten die Biker-Gemeinde. Die einen rümpfen die Nase und fragen sich, ob man hier angesichts der mageren Leistung überhaupt noch von einem Motorrad sprechen kann und die anderen freuen sich, dass solche einfachen Genuß Motorräder heute noch neu zu erwerben sind. Das hat sich bei uns gezeigt: Tanja ist voll des Lobes, Dietmar zwar auch, kann sich die GB aber nur als Zweitmotorrad vorstellen. Und Ihr?Die Testmaschine wurde uns von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nahe Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Neben der GB350S könnt ihr bei motofun auch alle anderen Honda-Motorräder Probefahren - ein Besuch dort lohnt sich also immer. Für eine Probefahrt aber bitte vorher anrufen und Termin abstimmen.
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Harley-Davidson Street Glide Ultra vs. Honda GB 350 S – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Street Glide Ultra und die Honda GB 350 S, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen Welten aufeinander: Auf der einen Seite ein großes, komfortorientiertes Touren-Cruiser-Konzept mit Fokus auf Ruhe, Präsenz und Langstrecken-Feeling. Auf der anderen Seite ein eher leichtes, alltagstaugliches Motorrad mit klassischem Charakter, das sich vor allem dann lohnt, wenn unkompliziertes Fahren im Vordergrund steht. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im Alltag, wo liegen die Grenzen – und für wen passt welches Bike am besten?
Grundidee und Charakter: Touren-Cruiser vs. klassischer Alltags-Roadster
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist als Tourer-Cruiser gebaut, um lange Strecken entspannt zu fahren. Das merkt man bereits am Gesamteindruck: viel Ausstattung, viel Komfort und ein Fahrgefühl, das auf Gelassenheit ausgelegt ist. Die Honda GB 350 S dagegen steht für ein reduziertes, zugängliches Motorradkonzept. Sie wirkt weniger „groß“ im Auftritt, dafür oft leichter im Handling und prädestiniert für Stadtverkehr, Feierabendrunden und Fahrten, bei denen man nicht ständig an „Touren-Logistik“ denken möchte.
Fahrgefühl im Vergleich: Wie sich die Motorräder im Alltag anfühlen
Harley-Davidson Street Glide Ultra: souverän und komfortabel
Die Street Glide Ultra spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn Tempo konstant bleibt und die Strecke länger wird. Das Motorrad wirkt stabil, vermittelt Ruhe und unterstützt den Fahrer dabei, die Fahrt „durchzuziehen“, statt ständig nachzujustieren. Gerade auf Autobahnabschnitten und bei längeren Landstraßenfahrten ist das ein klarer Vorteil: Der Fokus liegt auf Komfort, Windschutz und einer insgesamt entspannten Sitzposition.
Schwäche: Wer vor allem enge Stadtpassagen, häufiges Rangieren oder sehr dynamisches „Stop-and-Go“ sucht, kann den großen Tourencharakter als weniger agil empfinden. Das Motorrad ist nicht dafür gemacht, wie ein kleines City-Bike ständig zwischen Lücken zu verschwinden.
Honda GB 350 S: leicht, nah am Fahrer, unkompliziert
Die GB 350 S fühlt sich im Alltag oft besonders direkt an. Sie ist für viele Situationen „einfach zu fahren“: an Ampeln, auf kurzen Strecken, bei wechselndem Tempo und auch dann, wenn man mal nicht die perfekte Linie plant. Der Charakter ist eher entspannt und gleichzeitig lebendig genug, um im Stadtverkehr nicht träge zu wirken.
Schwäche: Sobald die Anforderungen Richtung lange Autobahnphasen, hohe Dauerlast oder sehr sportliche Fahrweise gehen, wird schnell klar, dass die Philosophie eine andere ist. Die GB 350 S ist eher ein Motorrad für Genuss im moderaten Bereich als für maximale Langstrecken-„Dauerpower“.
Komfort und Ergonomie: Sitzgefühl, Windschutz und Alltagstauglichkeit
Hier trennt sich die Spreu schnell. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist auf Komfort ausgelegt: Windschutz, Reiseausrichtung und eine Ausstattung, die auf längere Fahrten optimiert ist. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufige Touren geplant sind oder wenn man auch nach mehreren Stunden noch entspannt ankommen möchte.
Die Honda GB 350 S punktet dagegen mit einem eher „unaufgeregten“ Sitz- und Fahrgefühl. Sie ist oft die bessere Wahl, wenn kurze bis mittlere Strecken im Vordergrund stehen und das Motorrad vor allem im Alltag überzeugen soll. Der Komfort ist dabei nicht „schlecht“, aber die Ausrichtung ist klar: weniger Reise-Setup, mehr Alltagscharakter.
Ausstattung und Technik: Was die Konzepte unterscheidet
Die Street Glide Ultra bringt typischerweise eine deutlich stärker tourenorientierte Ausstattung mit. Dazu gehören Funktionen, die das Fahren auf längeren Strecken angenehmer machen, sowie ein Gesamtpaket, das auf „Ready-to-go“ ausgelegt ist. Wer gern mit Gepäck unterwegs ist oder Touren plant, profitiert von dieser Ausrichtung.
Die GB 350 S setzt dagegen auf ein klassischeres, weniger komplexes Gesamtbild. Das kann ein Vorteil sein, wenn man Technik nicht als „Projekt“ sehen möchte, sondern als unterstützendes Werkzeug. Weniger ist hier oft mehr: Das Motorrad wirkt dadurch zugänglich und unkompliziert.
Leistung und Fahrbarkeit: Stärken und Grenzen im Vergleich
Street Glide Ultra: Kraft für Reise und Durchzug
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist darauf ausgelegt, Leistung so zu nutzen, dass lange Strecken entspannt bleiben. Der Durchzug und die Art, wie das Motorrad Kraft auf die Straße bringt, unterstützen ein ruhiges Fahrtempo. Das ist besonders dann spürbar, wenn man nicht ständig schalten oder ständig „arbeiten“ möchte, sondern einfach fahren will.
Grenze: Wer maximale Wendigkeit in engen Bereichen erwartet, wird beim großen Tourer schneller an Grenzen stoßen. Außerdem kann das Gesamtgewicht im Alltag spürbarer sein als bei kleineren Motorrädern.
Honda GB 350 S: kontrollierbar und alltagstauglich
Die Honda GB 350 S ist in der Praxis vor allem dann stark, wenn man häufig kurze Strecken fährt oder das Motorrad leicht beherrschen möchte. Die Fahrbarkeit ist nah am Fahrer, das Handling wirkt oft „einfach“. Dadurch eignet sich die GB 350 S besonders für Menschen, die ein Motorrad suchen, das nicht nur auf dem Papier gut klingt, sondern sich im Alltag bewährt.
Grenze: Für sehr lange Strecken mit hoher Dauerbelastung oder für Fahrer, die regelmäßig sportlich unterwegs sind, wird die Ausrichtung schnell deutlich. Hier ist die Harley im Vorteil, weil sie das Reiseprofil besser abdeckt.
Wartung, Service und Betriebskosten: Praxis statt Theorie
Bei den Betriebskosten spielen viele Faktoren eine Rolle: Fahrprofil, Wartungsintervalle, Verschleißteile und wie intensiv das Motorrad genutzt wird. Grundsätzlich gilt: Die Street Glide Ultra ist ein komplexeres, stärker ausstattungsorientiertes Tourenmotorrad. Das kann bedeuten, dass man bei Service und Zubehör eher „tourentypisch“ denkt. Dafür ist sie genau in diesem Einsatzbereich stark.
Die GB 350 S wirkt dagegen oft als unkomplizierterer Begleiter. Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag zuverlässig funktioniert und nicht ständig nach „Speziallösungen“ verlangt, findet hier häufig den passenden Charakter. Trotzdem sollte man bei beiden Modellen vor dem Kauf auf Wartungshistorie, Zustand und passende Reifen-/Bremsen-Intervalle achten.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist besonders sinnvoll für Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren, Wert auf Komfort und Windschutz legen und ein Motorrad möchten, das Touren „einfach macht“. Sie ist ideal, wenn das Motorrad nicht nur Fortbewegung ist, sondern Teil des Reisegefühls: ankommen, ausruhen, weiterfahren – ohne dass die Fahrt anstrengend wird.
Die Honda GB 350 S passt am besten zu Fahrern, die ein Motorrad für den Alltag suchen: Stadtverkehr, kurze bis mittlere Strecken, entspanntes Cruisen und ein klassischer Look, der nicht nach „Tourenprojekt“ aussieht. Wer ein Bike möchte, das leicht zu handhaben ist und sich im Alltag natürlich anfühlt, liegt hier häufig richtig.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
- Street Glide Ultra – Stärken: hoher Komfort, tourenorientierte Ausstattung, ruhiges Langstrecken-Fahrgefühl, starke Präsenz.
- Street Glide Ultra – Schwächen: weniger agil im engen Stadtbetrieb, eher weniger „leichtfüßig“ als kompaktere Motorräder.
- GB 350 S – Stärken: unkompliziert im Alltag, direktes Handling, klassischer Charakter, gut für kurze bis mittlere Fahrten.
- GB 350 S – Schwächen: weniger geeignet für sehr lange Autobahnphasen oder maximale Dauerbelastung, sportliche Ansprüche werden schneller begrenzt.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist die bessere Wahl für alle, die vor allem Tourenkomfort suchen: lange Strecken, entspannte Sitzposition, Windschutz und eine Ausstattung, die das Reisen erleichtert. Wer regelmäßig unterwegs ist und das Motorrad als Reisebegleiter versteht, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket. Die Honda GB 350 S hingegen überzeugt dort, wo Alltag zählt: Stadtverkehr, kurze bis mittlere Strecken und ein Motorrad, das sich unkompliziert und nah am Fahrer anfühlt. Wer ein Bike möchte, das schnell verfügbar ist, ohne großes Setup und ohne „Tourenstress“, trifft mit der GB 350 S meist die passendere Entscheidung. Kurz gesagt: Street Glide Ultra für die große Reise, GB 350 S für den entspannten Alltag.