UVP 33.920 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 8.699 €
Baujahr von 2018 bis 2026~
Neuer Full-Dresser aus Milwaukee mit 175 Nm Drehmoment und 393 kg Kampfgewicht
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Das Skalpell meldet sich zurück.
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Pro und Kontra

Pro:
  • Verstaumöglichkeiten ohne Ende
  • souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
  • Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
  • sehr passender V2 Blubber-Sound
  • Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
  • Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
Kontra:
  • sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
  • nix für Schwächlinge oder Anfänger
  • Sitzheizung fehlt irgendwie noch
  • Kupplung erfordert Kraft
  • Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
  • Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)
Pro:
  • sehr wendiges, leichtes Bike
  • Anti-Wheelie-Funktion
  • Launch-Control für maximale Beschleunigung
  • 4 Fahrmodi + dyn. Traktionskontrolle + Ride-by-wire
  • A2-Variante erhältlich
Kontra:
  • Motor ruckelt unterhalb von 2.500 U/Min
  • Reifenqualität passt nicht ganz zum Bike

Abmessungen & Gewicht

Gewicht393kg
Radstand1.625mm
Länge2.590mm
Radstand1.625mm
Sitzhöhe: 725 mm
Höhe1.350mm
Gewicht187kg
Radstand1.475mm
Länge2.141mm
Radstand1.475mm
Sitzhöhe: 825 mm
Höhe1.103mm

Motor

Motor-BauartMilwaukee-Eight 117 V2
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6
Motor-BauartReihentwin
Hubraum799ccm
Hub66mm
Bohrung88mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung109 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment175 NM bei 3.500 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite378km
Leistung95 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment87 NM bei 8.000 U/Min
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite325km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorne49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm
Federung hintenZwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne130/60B19 61H
Reifen hinten180/55B18 80H
RahmenbauartGitterrohr-Rahmen
Federung vorneUSD-Gabel von WP 43mm (Federweg 140)mm
Federung hintenWP APEX Monoshock (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge aus Aluminium
Reifen vorne120/70 17 Zoll
Reifen hinten180/55 17 Zoll

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, J.Juan 4-Kolben-Festsattel radial ( Ø 300 mm)
Bremsen hinten1-Kolben-Schwimmsattel / Einzelscheibe ( Ø 240 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!
 
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 33.920€
  • Verfügbarkeit: Ultra seit 2025
  • Farben: grau, schwarz, blau, rot-schwarz

Fazit

Die neue KTM 790 Duke ist ein sportliches Nakedbike, welches ungemein viel Spaß bereitet. Der Motor hat ordentlich Punch, das Fahrwerk überzeugt, die Maschine klingt klasse und bremst sehr gut. Dass sie in China gebaut wird, merkt man nicht, der Qualitätseindruck ist gut. Der Abstand zur 890 Duke ist überraschend gering. Wir würden uns den Preisunterschied von 3.000 Euro sparen und zur günstigeren 790 Duke greifen.
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Hamburg zur Verfügung gestellt. Dieser Händler hat alleine Hamburg drei KTM-Filialen. Ihr findet die KTM 790 Duke dort als Vorführer und könnt sie gerne mal in aller Ruge ausprobieren.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 8.999 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 6.000€
  • Baujahre: 2018-heute
  • Farben: Orange, Grau

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Harley-Davidson Street Glide Ultra vs. KTM 790 Duke: Vergleich & Unterschiede

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Street Glide Ultra und die KTM 790 Duke, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem darum, wie sich die Maschinen im Alltag anfühlen: einmal als komfortabler Tourer mit Fokus auf Ruhe, Reichweite und souveränem Vorankommen – und einmal als wendiges, agiles Naked Bike, das Dynamik und Alltagstauglichkeit in den Mittelpunkt stellt. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend.

Im Folgenden werden die typischen Eigenschaften beider Modelle miteinander abgeglichen: Motorcharakter, Fahrwerk und Handling, Bremsen, Komfort, Elektronik sowie Stärken und Schwächen im jeweiligen Einsatzbereich. So lässt sich besser einschätzen, welches Bike eher zu den eigenen Fahrgewohnheiten passt.

Grundidee der beiden Motorräder: Tourer vs. Naked

Die Street Glide Ultra ist klar auf Langstrecke und komfortables Reisen ausgelegt. Das merkt man an der Ausrichtung: entspannte Sitzposition, viel Augenmerk auf Ausstattung und ein Fahrstil, der eher auf gleichmäßiges Gleiten als auf hektische Reaktionen setzt.

Die KTM 790 Duke dagegen steht für Agilität und direktes Ansprechverhalten. Als Naked Bike ist sie besonders dort stark, wo es schnell gehen soll: Stadtverkehr, enge Landstraßen, spontane Ausfahrten und das Gefühl, jederzeit Kontrolle über das Tempo zu haben.

Motor und Fahrcharakter: Wie sich die Leistung anfühlt

Harley-Davidson Street Glide Ultra: Drehmoment und Gelassenheit

Bei der Street Glide Ultra steht der Charakter des Motors im Vordergrund: Der Antrieb wirkt auf Langstrecke oft wie ein „Schub von unten“, der das Motorrad souverän beschleunigen lässt, ohne dass ständig nachgeschoben werden muss. Das ist besonders angenehm, wenn Strecken länger werden oder wenn häufig mit Gepäck gefahren wird. Die Maschine vermittelt dabei das Gefühl, dass sie für gleichmäßiges Vorankommen gemacht ist.

KTM 790 Duke: Spontanität und sportliche Dynamik

Die KTM 790 Duke liefert ihre Dynamik deutlich „näher am Gas“. Der Motorcharakter ist spürbar sportlicher: Beschleunigung fühlt sich direkter an, und das Motorrad reagiert schneller auf Lastwechsel. Das macht sie attraktiv für Fahrer, die Kurven lieber aktiv anfahren und Tempo nicht nur „mitnehmen“, sondern gezielt aufbauen möchten.

Vergleich der Stärken und Schwächen

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Street Glide Ultra punktet eher mit entspanntem Durchzug und einem Fahrgefühl, das auf Komfort und Stabilität setzt. Die KTM 790 Duke punktet mit agiler Leistungsentfaltung und einem Antrieb, der das Motorrad sehr lebendig wirken lässt.

Schwäche der Street Glide Ultra: Wer ein besonders „leichtes“ und sofortiges Ansprechverhalten sucht, wird die Charakteristik als weniger direkt empfinden. Schwäche der KTM 790 Duke: Wer lange Strecken möglichst ermüdungsarm und mit viel Komfort absolvieren will, wird die Tourer-Ausrichtung der Harley vermissen.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit

Street Glide Ultra: ruhige Linie, souveräne Kontrolle

Die Street Glide Ultra ist auf Stabilität ausgelegt. Gerade bei längeren Autobahn- oder Landstraßenabschnitten wirkt das Motorrad wie „auf Schienen“: Es bleibt ruhig, vermittelt Sicherheit und lässt sich auch bei wechselnden Bedingungen gut kontrollieren. Das Fahrwerk unterstützt den Tourenfokus, indem es Komfort priorisiert und nicht jede Unebenheit ungefiltert weitergibt.

790 Duke: leichtfüßig, präzise, schnell umsetzbar

Die KTM 790 Duke ist dagegen ein Motorrad, das Wendigkeit und präzises Einlenken belohnt. In der Stadt und auf kurvigen Strecken fühlt sie sich oft „wach“ an: Man kann Linienwechsel zügig umsetzen und das Motorrad wirkt bereit, die nächste Kurve anzunehmen.

Vergleich

Die Harley ist im Vergleich klar im Vorteil, wenn es um komfortorientiertes Gleiten und ruhige Langstreckenstabilität geht. Die KTM ist im Vorteil, wenn es um kurze Wege, agiles Handling und sportliche Umsetzung geht.

Als Schwäche der KTM kann sich bemerkbar machen, dass der Fokus auf Agilität nicht automatisch die gleiche Langstreckenruhe liefert wie bei einem Tourer. Umgekehrt kann die Harley in engen Situationen weniger „spielerisch“ wirken, weil das Gesamtkonzept stärker auf Touren ausgelegt ist.

Bremsen und Sicherheit: Wie zuverlässig fühlt es sich an?

Beide Motorräder sind auf Sicherheit und Kontrolle ausgelegt, aber der Einsatzschwerpunkt unterscheidet sich. Die Street Glide Ultra wird typischerweise so gefahren, dass gleichmäßiges Tempo gehalten wird und Bremsmanöver eher aus dem Reise-Flow heraus entstehen. Die KTM 790 Duke wird häufiger in Situationen genutzt, in denen man dynamischer bremst: beim Herausbeschleunigen aus Kurven, beim schnellen Anbremsen in der Stadt oder beim sportlichen Fahren auf Landstraßen.

Im Vergleich zählt deshalb weniger „wer bremst stärker“, sondern wie gut das Gesamtpaket aus Bremsgefühl, Modulierbarkeit und Fahrwerksabstimmung zusammenpasst. Die Harley wirkt dabei oft wie ein verlässliches Sicherheitsnetz für entspannte Touren, während die KTM eher die sportliche Kontrolle unterstützt, wenn es zackig werden soll.

Elektronik und Assistenz: Komfort-Features vs. sportliche Unterstützung

Street Glide Ultra: Elektronik für entspanntes Reisen

Bei der Street Glide Ultra spielt die Elektronik eine Rolle, die das Reisen angenehmer macht: Sie unterstützt den Fahrer dabei, das Motorrad im Alltag stabil zu bewegen und sich auf die Strecke zu konzentrieren. Gerade auf längeren Fahrten ist das spürbar, weil Komfortfunktionen und Assistenzsysteme den Stress reduzieren können.

790 Duke: Elektronik als Werkzeug für Dynamik

Die KTM 790 Duke setzt Elektronik stärker als „sportliches Werkzeug“ ein. Das zeigt sich vor allem darin, wie das Motorrad Leistung und Traktion in Situationen steuert, in denen man zügig beschleunigt oder das Tempo in Kurven aufbaut. Dadurch fühlt sich die KTM oft kontrollierter an, wenn man sie dynamisch bewegt.

Vergleich

Die Harley ist im Vorteil, wenn Elektronik vor allem Reisekomfort und Entlastung liefern soll. Die KTM ist im Vorteil, wenn Elektronik vor allem sportliche Kontrolle und Traktionsmanagement unterstützen soll.

Komfort und Ergonomie: Sitzposition entscheidet

Street Glide Ultra: Langstreckenkomfort im Fokus

Die Street Glide Ultra ist auf eine Sitzposition ausgelegt, die längere Fahrten angenehmer macht. Das Motorrad wirkt so, als wäre es für Stunden im Sattel gebaut: weniger „Kampfhaltung“, mehr Ruhe. Auch die Ausstattung spielt hier hinein – wer häufig mit Gepäck unterwegs ist oder regelmäßig längere Strecken fährt, profitiert typischerweise von der Tourer-Philosophie.

790 Duke: aufrecht, direkt, alltagstauglich

Die KTM 790 Duke bietet eine Sitzposition, die eher auf Aktivität ausgelegt ist. Das Motorrad ist dadurch besonders geeignet, wenn häufig zwischen Stadtverkehr, kurzen Landstraßenabschnitten und spontanen Ausfahrten gewechselt wird. Die Ergonomie unterstützt ein zügiges, wendiges Fahren.

Vergleich

Die Harley ist klar im Vorteil, wenn es um Ermüdungsarmut und Komfort auf langen Strecken geht. Die KTM ist im Vorteil, wenn es um Alltag, kurze Wege und direktes Handling geht.

Schwäche der KTM: Wer sehr lange Strecken am Stück fährt, merkt eher, dass der Tourer-Komfort nicht im gleichen Maße im Konzept steckt. Schwäche der Harley: Wer häufig enge Parklücken, enge Straßen oder sehr dynamisches „Stop-and-Go“ fährt, kann die Tourer-Bauweise als weniger handlich empfinden.

Ausstattung und Alltag: Was passt zu welcher Nutzung?

Im Alltag zeigt sich der Unterschied zwischen beiden Welten besonders: Die Street Glide Ultra ist typischerweise die Wahl, wenn das Motorrad nicht nur Fortbewegung ist, sondern auch Reisebegleiter. Dazu passen die Tourer-Features, die das Fahren über längere Zeit angenehmer machen.

Die KTM 790 Duke ist eher die Wahl, wenn das Motorrad als Werkzeug für den Tag genutzt wird: schnell losfahren, zügig durch die Stadt, auf der Landstraße Spaß haben und dabei jederzeit das Gefühl behalten, dass das Motorrad „mitdenkt“.

Welches Bike hat welche Stärken – und wo liegen die Grenzen?

Harley-Davidson Street Glide Ultra – Stärken

  • Komfort und Langstreckenfokus
  • Ruhiges, souveränes Fahrgefühl
  • Reiseorientierte Ausstattung
  • Entlastende Elektronik für längere Fahrten

Harley-Davidson Street Glide Ultra – Schwächen

  • Weniger „leichtfüßig“ bei sehr engen, dynamischen Situationen
  • Wer maximale Direktheit sucht, könnte den Charakter als weniger sportlich empfinden

KTM 790 Duke – Stärken

  • Agiles Handling und schnelles Ansprechverhalten
  • Sportliche Dynamik für Stadt und Landstraße
  • Elektronik als Unterstützung bei dynamischer Fahrweise
  • Alltagstauglichkeit durch wendiges Konzept

KTM 790 Duke – Schwächen

  • Tourenkomfort und Langstreckenruhe sind nicht im gleichen Maß wie bei einem Tourer
  • Für sehr lange Reisen kann der Fokus auf Agilität weniger entspannend wirken

Fazit:

Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist die bessere Wahl, wenn lange Strecken, Komfort und ein souverän ruhiges Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Wer häufig reist, Wert auf entspannte Ergonomie legt und ein Motorrad sucht, das auch mit Ausstattung und Elektronik den Alltag auf Tour angenehmer macht, wird mit der Street Glide Ultra deutlich zufriedener sein. Sie passt besonders zu Fahrern, die weniger „spielen“, sondern eher genießen und Kilometer sammeln möchten.

Die KTM 790 Duke ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem für Stadt, kurze bis mittlere Strecken und dynamische Fahrten genutzt wird. Wer ein direktes Ansprechverhalten, agiles Handling und sportliche Unterstützung durch die Elektronik sucht, findet in der 790 Duke einen sehr passenden Begleiter. Sie richtet sich an Fahrer, die das Motorrad als lebendiges Werkzeug sehen – für schnelle Entscheidungen, enge Kurven und spontane Ausfahrten.

Kurz gesagt: Tourenkomfort gewinnt bei der Harley, Agilität und Dynamik gewinnen bei der KTM.

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