UVP 12.559 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 10.200 €
Baujahr von 2018 bis 2024
157 PS Nakedbike-Rakete für unter 12.000 Euro
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Pro und Kontra

Pro:
  • Elastischer Motor mit Leistung satt!
  • süchtig machender Sound
  • geschmeidiger QuickShifter Serie (nur SP)
  • Brembo Stylemas (nur SP)
  • super Handlink und Straßenlage
  • sehr gutes Verhältnis von Preis und Leistung
Kontra:
  • kein Kurven-ABS
  • kein Tempomat
  • keine automatische Blinkerrückstellung
Pro:
  • Verarbeitung
  • Durchzug
  • Langstreckenkomfort, auch für Sozius
  • Verarbeitung
Kontra:
  • Preispolitik
  • Windschutz

Abmessungen & Gewicht

Gewicht212kg
Radstand1.455mm
Länge2.140mm
Radstand1.455mm
Sitzhöhe: 809 mm
Höhe1.085mm
Gewicht224kg
Radstand1.559mm
Länge2.255mm
Radstand1.559mm
Sitzhöhe: 815 mm
Höhe1.225mm

Motor

Motor-Bauart4-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum1.000ccm
Hub55mm
Bohrung76mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartWassergekühlter 2-Zylinder-Viertaktmotor mit vier über Schlepphebel betätigten Ventilen pro Zylinder, zwei obenliegenden Nockenwellen und Trockensumpf
Hubraum853ccm
Bohrung84mm
Kühlungwassergekühlt
AntriebKette

Fahrleistungen

Leistung157 PS bei 11.000 U/Min
Drehmoment107 NM bei 9.000 U/Min
Höchstgeschw.230km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite288km
Leistung77 PS bei 7.500 U/Min
Drehmoment83 NM bei 4.500 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite366km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneShowa 41mm SFF-BP USD Gabel, Federbasis, Zug- und -Druckstufe einstellbar (Federweg 118)mm
Federung hintenÖhlins TTX36 Federbein, Pro-Link-Umlenksystem, Federvorspannung, Dämpferzug- und Druckstufe einstellbar (Federweg 139)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 17'
Reifen hinten180/55 17'
RahmenbauartStahlbrückenrahmen in Schalenbauweise
Federung vorne Teleskopgabel, Ø 41 mm (Federweg 151)mm
Federung hintenAluminium-Zweiarmschwinge (Federweg 177)mm
Aufhängung hintendirekt angelenktes Zentralfederbein
Reifen vorne110/80 R19
Reifen hinten150/70 R17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheiben, Brembo Stylema Radial-Vierkolbenzangen ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenNissin Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse ( Ø 305 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse ( Ø 265 mm)

Fazit

Die neue Hornet SP ist ein tolles und günstiges Motorrad. Sie ist schnell, lässt sich locker fahren, sieht gut aus und ist vernünftig ausgestattet. Sehr gut hat uns die einfache Bedienung gefallen. Schade, dass Honda bei so viel Leistung auf ein Kurven-ABS verzichtet hat. Trotzdem ist die Hornet eine echte Spaß-Granate, von der man eigentlich gar nicht mehr absteigen möchte. Fahrleistung, Bremsen, Sound - alles auf hohem Niveau, was übrigens bei der noch günstigeren Standard-Hornet ebenso sein dürfte. Und das dann alles für unter 10.000 Euro !!!
 
Die Testmaschine haben wir von motofun zur Verfügung gestellt bekommen. motofun ist ein großer Honda Händler in Kaltenkirchen bei Hamburg. Wer die neue SP Probefahren möchte, ist hier herzlich willkommen. Oder doch lieber die 750er Hornet? Oder eine Gold Wing oder Africa Twin? Egal, motofun hat alles da, ein Besuch lohnt sich also.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 11.500€ (SP), 9.700€ (Standard)
  • Verfügbarkeit: seit 02/2025
  • Farben: rot, grau, silberweiß (Standard); schwarz (SP)

Fazit - ein Bike ohne große Schwächen

Und nun, ist die BMW eine Kaufempfehlung? Ja, ist sie. Sie eignet sich für Anfänger, kleinere Personen und langweilt erfahrene Piloten nicht. Ihr Langstreckenkomfort (mit einem größeren Windschild) ist hervorragend, ausreichend spritzig ist sie auch.

Die 2.500 Euro Preisunterschied zur BMW F 850 GS sollten eigentlich jede Kaufempfehlung stärken. Hier jedoch reichen sie gerade dazu aus, die Preispolitik nicht vollends zu verdammen. Wenn man sie sich leisten kann und will, erhält man ein nahezu universell einsetzbares Bike mit sehr guter Verarbeitung.

Das Testbike wurde uns von Bergmann & Söhne in Pinneberg zur Verfügung gestellt. 

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 9.350 €
  • Gebraucht (1 Jahr alt): 9.000€
  • Baujahre: seit 2018
  • Verfügbarkeit: mittel
  • Farben: weiß, silber, gelb

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Honda CB 1000 Hornet SP vs BMW F 750 GS: Vergleich für Straße, Alltag und Tour

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ aussehen, wird die Entscheidung oft genau dort spannend, wo es im Alltag zählt: beim Fahrgefühl, bei der Ergonomie, beim Komfort auf längeren Strecken und bei der Frage, wie gut das Motorrad mit wechselnden Bedingungen klarkommt. Der Vergleich zwischen Honda CB 1000 Hornet SP und BMW F 750 GS zeigt dabei zwei sehr unterschiedliche Philosophien. Die Hornet SP ist klar straßenorientiert und setzt auf agiles Handling sowie ein direktes, lebendiges Ansprechverhalten. Die F 750 GS dagegen ist als Reise- und Tourenmaschine gedacht, mit Fokus auf Alltagstauglichkeit, entspannterem Handling und einer Ausrichtung, die auch abseits der reinen Asphaltlinie nicht sofort „Stopp“ sagt.

Grundcharakter: Straßensport vs. Reise-Allround

Die Honda CB 1000 Hornet SP wirkt wie ein Motorrad, das Lust auf zügige Fahrten macht. Das Konzept zielt auf Dynamik: schnelle Richtungswechsel, ein spürbar sportliches Fahrgefühl und eine insgesamt „direkte“ Verbindung zwischen Fahrer und Maschine. Gerade wenn Strecken kurvig sind oder der Alltag mehr Tempo als Geduld verlangt, spielt die Hornet ihre Stärken aus.

Die BMW F 750 GS ist dagegen stärker auf „mitnehmen“ ausgelegt. Sie fühlt sich weniger wie ein reines Spaßgerät für die nächste Kurve an, sondern eher wie ein Motorrad, das man jeden Tag fahren kann und das auch für längere Touren angenehm bleibt. Das merkt man vor allem daran, wie sie mit wechselnden Situationen umgeht: Stadtverkehr, Landstraße und längere Etappen lassen sich mit einem ruhigeren, tourentauglichen Charakter angehen.

Fahrgefühl im Vergleich: Wie sich die Leistung anfühlt

Beide Motorräder sind leistungsstark genug, um flott unterwegs zu sein. Der Unterschied liegt weniger in der reinen Zahl als im „Wie“. Die Hornet SP liefert ein spürbar sportliches Ansprechverhalten, das das Motorrad schnell in den gewünschten Fahrmodus bringt. Dadurch wirkt sie besonders dann überlegen, wenn zügiges Beschleunigen und dynamisches Kurvenfahren gefragt sind.

Die F 750 GS setzt eher auf gleichmäßige, gut dosierbare Kraftentfaltung. Das ist nicht langweilig – im Gegenteil: Es erleichtert das Fahren über längere Zeit, weil das Motorrad weniger „fordert“ und mehr „trägt“. Gerade wenn Streckenplanung, Pausen und wechselnde Straßenverhältnisse eine Rolle spielen, ist diese Art von Fahrbarkeit ein echter Vorteil.

Handling und Fahrwerk: Agilität vs. Stabilität

Bei der Honda CB 1000 Hornet SP steht das agile Handling im Vordergrund. Das Motorrad lässt sich zügig in Schräglage bringen und unterstützt dynamische Linien. Das ist eine Stärke, die vor allem auf kurvigen Strecken auffällt: Richtungswechsel gelingen leicht, und das Fahrgefühl wirkt „wach“.

Die BMW F 750 GS wirkt im Vergleich oft stabiler und souveräner, besonders wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn Tempo über längere Abschnitte konstant gehalten wird. Das Fahrwerk ist auf Alltag und Touren abgestimmt: nicht nur für den perfekten Asphalt, sondern auch für Situationen, in denen man nicht jedes Detail der Strecke vorher kennt. Das kann im Alltag den Unterschied machen, weil das Motorrad weniger nervös wirkt und mehr Vertrauen gibt.

Bremsen und Kontrolle: Sicherheit im Alltag

In beiden Fällen ist das Bremsverhalten ein wichtiger Punkt, weil es im Alltag und auf Touren ständig gebraucht wird. Die Hornet SP spielt ihre Stärken eher im sportlichen Bereich aus: Das Gefühl an der Bremse wirkt direkt, und das Motorrad lässt sich kontrolliert verzögern, wenn es zügig weitergehen soll.

Die BMW F 750 GS punktet vor allem mit gutem Gefühl für Dosierung und Stabilität. Gerade bei wechselnden Bedingungen – etwa wenn der Belag nicht gleichmäßig ist oder wenn man nicht immer „auf Kante“ fährt – hilft diese Art von Kontrolle. Die Schwäche liegt eher nicht im Bremsen selbst, sondern darin, dass die Hornet SP im sportlichen Rhythmus subjektiv „mehr Spaß“ macht, während die GS eher auf souveräne Sicherheit und Tourenkomfort setzt.

Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie lange bequem?

Die Honda CB 1000 Hornet SP ist tendenziell sportlicher positioniert. Das bedeutet: Die Sitzhaltung unterstützt aktives Fahren und wirkt wie gemacht für kürzere bis mittlere Strecken, auf denen man öfter die Haltung wechselt und das Motorrad „arbeitet“.

Die BMW F 750 GS ist ergonomisch stärker auf längere Fahrten ausgelegt. Die Sitzposition wirkt entspannter, und das Motorrad bleibt auch über längere Zeit gut beherrschbar. Wer häufig pendelt, Touren plant oder einfach nicht ständig „sportlich“ sitzen möchte, findet in der GS oft den bequemeren Kompromiss.

Komfort und Windschutz: Alltagstauglichkeit auf langen Strecken

Beim Komfort unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die Hornet SP ist eher auf das Fahrerlebnis fokussiert. Das kann bedeuten, dass der Windschutz und das Gesamtgefühl bei längeren Autobahn- oder Landstraßenetappen weniger „entspannt“ wirken als bei einer Maschine, die explizit für Touren gebaut ist.

Die BMW F 750 GS ist hier klar im Vorteil, weil sie für längere Strecken gedacht ist. Der Windschutz und die allgemeine Ruhe im Fahrgefühl helfen dabei, dass man nicht nach kurzer Zeit „durch“ ist. Eine mögliche Schwäche: Wer ausschließlich sportliche Kurvenfahrten sucht, empfindet die GS im Vergleich manchmal als weniger „direkt“ als die Hornet SP.

Alltag und Alltagstauglichkeit: Parken, Rangieren, Handling im Verkehr

Im Stadtverkehr zählt, wie leicht sich ein Motorrad im Stand und bei niedrigen Geschwindigkeiten bewegen lässt. Die Hornet SP wirkt durch ihr straßenorientiertes Konzept oft handlicher im sportlichen Alltag, besonders wenn man häufig zwischen Ampeln und kurzen Strecken wechselt.

Die BMW F 750 GS ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn der Tag mehr als nur „kurz und schnell“ ist. Auf längeren Pendelstrecken oder bei Touren ist die GS im Vorteil, während die Hornet SP im reinen Stadt-„Stop-and-go“ häufig das agilere Gefühl vermittelt.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Honda CB 1000 Hornet SP – Stärken

  • Sportliches, direktes Fahrgefühl für dynamische Fahrten
  • Agiles Handling und schnelle Reaktion in Kurven
  • Stimmiges Konzept für Straße und zügige Strecken

Honda CB 1000 Hornet SP – Schwächen

  • Weniger Fokus auf Langstrecken-Komfort im Vergleich zur GS
  • Touren-Feeling nicht so „entspannt“ wie bei einer Reise-Allround-Maschine

BMW F 750 GS – Stärken

  • Souveränes, tourentaugliches Fahrverhalten
  • Komfort und Ergonomie für längere Strecken
  • Allround-Charakter für unterschiedliche Straßenbedingungen

BMW F 750 GS – Schwächen

  • Weniger „sportlich-direkt“ im Vergleich zur Hornet SP
  • Wer ausschließlich Kurven-Tempo sucht, könnte die GS als weniger „fokussiert“ empfinden

Welche Entscheidung passt besser?

Die Entscheidung hängt vor allem davon ab, wie das Motorrad im Alltag genutzt wird. Die Honda CB 1000 Hornet SP passt besonders gut, wenn der Fokus auf straßenorientiertem Fahrspaß liegt: kurvige Strecken, dynamisches Fahren, ein Motorrad, das schnell reagiert und Spaß macht, ohne dass man ständig „umstellen“ muss.

Die BMW F 750 GS ist die bessere Wahl, wenn Tourenkomfort, entspanntes Handling und Allround-Einsatz wichtiger sind: längere Strecken, wechselnde Bedingungen und ein Motorrad, das auch nach vielen Kilometern noch angenehm bleibt.

Fazit:

Die Honda CB 1000 Hornet SP ist für Fahrerinnen und Fahrer die richtige Wahl, wenn der Schwerpunkt auf agilem Handling, direktem Fahrgefühl und sportlicher Straßenperformance liegt. Wer häufig kurvige Strecken fährt, gerne zügig unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das sich wie ein „lebendiges Werkzeug“ anfühlt, wird mit der Hornet SP sehr glücklich.

Die BMW F 750 GS empfiehlt sich vor allem dann, wenn Komfort, Tourentauglichkeit und ein souveränes Allround-Verhalten im Vordergrund stehen. Für Pendler, Vielfahrer und alle, die längere Strecken planen oder nicht nur auf perfekten Asphalt setzen, bietet die GS den stimmigeren Gesamtansatz.

Kurz gesagt: Hornet SP für sportliche Straße und Dynamik, F 750 GS für entspanntes Reisen und vielseitigen Alltag.

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