UVP 12.559 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 10.650 €
Baujahr von 2023 bis 2026~
157 PS Nakedbike-Rakete für unter 12.000 Euro
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Die neue 800er GS, die eigentlich eine 900er ist.
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Pro und Kontra

Pro:
  • Elastischer Motor mit Leistung satt!
  • süchtig machender Sound
  • geschmeidiger QuickShifter Serie (nur SP)
  • Brembo Stylemas (nur SP)
  • super Handlink und Straßenlage
  • sehr gutes Verhältnis von Preis und Leistung
Kontra:
  • kein Kurven-ABS
  • kein Tempomat
  • keine automatische Blinkerrückstellung
Pro:
  • toller Motor
  • ausgereifte Maschine ohne echte Schwächen
  • Sitzhöhen von 760 bis 840 mm möglich
  • gute Bremsen
  • Kurven-ABS und dynamische Traktionskontrolle ohne Aufpreis
Kontra:
  • Windschild zu klein
  • Serienbereifung 1b

Abmessungen & Gewicht

Gewicht212kg
Radstand1.455mm
Länge2.140mm
Radstand1.455mm
Sitzhöhe: 809 mm
Höhe1.085mm
Gewicht227kg
Radstand1.590mm
Länge2.296mm
Radstand1.590mm
Sitzhöhe: 815-830 mm
Höhe1.225mm

Motor

Motor-Bauart4-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum1.000ccm
Hub55mm
Bohrung76mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart2-Zylinder-Viertaktmotor
Hubraum895ccm
Hub77mm
Bohrung86mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung157 PS bei 11.000 U/Min
Drehmoment107 NM bei 9.000 U/Min
Höchstgeschw.230km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite288km
Leistung87 PS bei 6.750 U/Min
Drehmoment91 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite349km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneShowa 41mm SFF-BP USD Gabel, Federbasis, Zug- und -Druckstufe einstellbar (Federweg 118)mm
Federung hintenÖhlins TTX36 Federbein, Pro-Link-Umlenksystem, Federvorspannung, Dämpferzug- und Druckstufe einstellbar (Federweg 139)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 17'
Reifen hinten180/55 17'
RahmenbauartBrückenrahmen in Schalenbauweise
Federung vorneTeleskopgabel 41 mm (Federweg 170)mm
Federung hintenZentralfederbein, Zugstufendämpfung einstellbar (Federweg 170)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne110/80 R19
Reifen hinten150/70 R17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheiben, Brembo Stylema Radial-Vierkolbenzangen ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenNissin Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben, Durchmesser 305 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 305 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Durchmesser 265 mm, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 265 mm)

Fazit

Die neue Hornet SP ist ein tolles und günstiges Motorrad. Sie ist schnell, lässt sich locker fahren, sieht gut aus und ist vernünftig ausgestattet. Sehr gut hat uns die einfache Bedienung gefallen. Schade, dass Honda bei so viel Leistung auf ein Kurven-ABS verzichtet hat. Trotzdem ist die Hornet eine echte Spaß-Granate, von der man eigentlich gar nicht mehr absteigen möchte. Fahrleistung, Bremsen, Sound - alles auf hohem Niveau, was übrigens bei der noch günstigeren Standard-Hornet ebenso sein dürfte. Und das dann alles für unter 10.000 Euro !!!
 
Die Testmaschine haben wir von motofun zur Verfügung gestellt bekommen. motofun ist ein großer Honda Händler in Kaltenkirchen bei Hamburg. Wer die neue SP Probefahren möchte, ist hier herzlich willkommen. Oder doch lieber die 750er Hornet? Oder eine Gold Wing oder Africa Twin? Egal, motofun hat alles da, ein Besuch lohnt sich also.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 11.500€ (SP), 9.700€ (Standard)
  • Verfügbarkeit: seit 02/2025
  • Farben: rot, grau, silberweiß (Standard); schwarz (SP)

Fazit

Die BMW F 800 GS ist ein überzeugendes Adventure-Bike zu einem fairen Preis. Sie ist bereits in Serie gut ausgestattet und kann mit dem BMW-Zubehörbaukasten nach Belieben erweitert werden. Mag sein, dass dieses Motorrad nicht gerade den Preis für das emotionalste Bike 2024 gewinnen wird, dass ihr aber vermutlich völlig egal. Sie ist Understatement pur, kann fast alles und gehört vermutlich zu dem am meisten unterschätztem Motorrad in ihrer Klasse. Wer mit der 900 GS liebäugelt, aber gerade Ebbe im Geldbeutel vorfindet, sollte sich genauer mit der 800 GS beschäftigen ... 
 
Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne in Neumünster zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und freut sich schon auf weitere Probefahrer. Wer zwischen der 800er und der 900er GS schwankt: Beide Maschinen können bei B&S in Neumünster angetestet werden. Zwischendurch noch einen Kaffee und dabei das üppige Gebrauchtbike-Angebot checken - wunderbar!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10.650 €
  • Baujahre: 2008-2018, seit 2024
  • Farben: Weiß, Blau, Schwarz

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Honda CB 1000 Hornet SP vs. BMW F 800 GS (ab 2023): Vergleich für Alltag, Tour und Anspruch

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick völlig unterschiedliche Welten bedienen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Honda CB 1000 Hornet SP steht für agiles, direktes Fahren im urbanen Alltag und auf kurvigen Landstraßen. Die BMW F 800 GS (ab 2023) ist dagegen klar auf Vielseitigkeit ausgelegt: Alltag, Feierabendrunde, Wochenendtour und auch mal Schotterwege gehören zum Charakter. Genau hier setzt dieser Vergleich an: Welche Stärken zeigen sich im Alltag, wo liegen die Schwächen – und welches Bike passt besser zu welchem Fahrstil?

Grundcharakter: Naked-Agilität trifft Reiseenduro-Vielseitigkeit

Honda CB 1000 Hornet SP: sportlich, kompakt, sehr direkt

Die Hornet SP wirkt wie ein Motorrad, das man gern „einfach fährt“. Der Fokus liegt auf einem lebendigen Ansprechverhalten und einer Fahrweise, die schnell in den Flow kommt. Gerade wenn die Strecke nicht endlos geradeaus geht, spielt die CB 1000 Hornet ihre Stärken aus: zügiges Beschleunigen, präzise Rückmeldung und ein Fahrgefühl, das Lust auf Dynamik macht. Die SP-Variante zielt dabei auf ein etwas hochwertigeres Gesamtpaket – ohne den Charakter als straßenorientiertes Naked Bike zu verlieren.

BMW F 800 GS (ab 2023): auf Tour gebaut, aber alltagstauglich

Die F 800 GS ist die „Ich kann alles“-Option. Sie ist nicht nur für die große Reise gedacht, sondern auch für den Alltag, in dem man flexibel bleiben möchte. Der Aufbau als Reiseenduro sorgt für eine aufrechte, entspanntere Sitzhaltung und ein Fahrverhalten, das auch auf wechselndem Untergrund souverän bleibt. Gerade wer häufig zwischen Stadtverkehr, Landstraße und gelegentlichen Offroad-Abschnitten pendelt, findet in der GS-Philosophie einen klaren Vorteil.

Fahrgefühl im Vergleich: Wie reagieren beide Motorräder in der Praxis?

Honda: schnelle Impulse, sportliche Linie

Im Vergleich zeigt sich die Hornet als Motorrad, das auf kleine Eingriffe sofort reagiert. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man gern zügig fährt und Kurven nicht „abwartet“, sondern aktiv gestaltet. Die Kombination aus straßenorientierter Geometrie und dem sportlichen Charakter führt dazu, dass sich das Motorrad schnell in die gewünschte Linie bringt. Wer eher ruhig und gleichmäßig unterwegs ist, kann das genauso genießen – aber die Hornet belohnt vor allem die Fahrer, die Dynamik mögen.

BMW: stabil, kontrolliert, souverän bei wechselnden Bedingungen

Die F 800 GS wirkt im Fahrgefühl weniger „spontan-scharf“, dafür sehr kontrolliert. Sie vermittelt Sicherheit, besonders wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn Tempo und Untergrund wechseln. Das ist ein großer Unterschied zur Hornet: Während die Honda mehr nach „Sport“ klingt, steht die BMW für „Tour und Kontrolle“. Gerade bei längeren Strecken oder wenn man nicht jedes Mal maximal sportlich fahren möchte, spielt die GS ihre Stärken aus.

Motor und Antrieb: Charakter statt nur Zahlen

Beide Motorräder sind leistungsstark und machen Spaß, aber sie liefern den Fahrspaß auf unterschiedliche Weise. Die Hornet orientiert sich stärker an einem sportlichen, straßenbetonten Antriebskonzept: Sie fühlt sich an wie ein Motorrad, das man für zügige Beschleunigung und dynamische Zwischenspurts nutzt. Die BMW dagegen ist so ausgelegt, dass sie gleichmäßig aus dem Drehzahlbereich heraus arbeitet und dabei auch bei längeren Fahrten entspannt bleibt. Im Alltag bedeutet das: Die Honda wirkt „agiler“, die BMW „touriger“.

Fahrwerk und Bremsen: Wo liegen die Unterschiede in der Abstimmung?

Honda: sportliche Rückmeldung, Kurvenfokus

Die Hornet spielt ihre Stärken vor allem in der Kurve aus. Das Fahrwerk unterstützt eine sportliche Linie, und die Rückmeldung vermittelt ein gutes Gefühl dafür, wie viel Grip gerade verfügbar ist. Auch das Bremsverhalten passt zum Charakter: Es wirkt direkt und lässt sich gut dosieren, wenn man zügig unterwegs ist. Schwäche kann hier sein, dass die sportliche Ausrichtung weniger „komfortabel entspannt“ ist als bei einem Reiseenduro – wer viel holprig fährt oder sehr lange Strecken mit maximaler Ruhe sucht, merkt das eher.

BMW: Komfort und Stabilität, auch bei wechselndem Untergrund

Die F 800 GS ist auf Stabilität und Alltagstauglichkeit ausgelegt. Das Fahrwerk ist so abgestimmt, dass es Unebenheiten besser „wegsteckt“ und das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen kontrolliert bleibt. Die Bremsen wirken dabei ebenfalls passend zum Konzept: sicher, gut dosierbar und auf Vertrauen ausgelegt. Als mögliche Schwäche zeigt sich: Wer ausschließlich sportlich und sehr kurvenorientiert unterwegs ist, empfindet die GS im Vergleich zur Hornet manchmal als weniger „scharf“ im direkten Ansprechverhalten.

Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung, aber mit unterschiedlichem Fokus

Beide Motorräder profitieren von moderner Elektronik, aber der Schwerpunkt ist unterschiedlich. Die Hornet wirkt stärker auf sportliche Fahrbarkeit ausgelegt: Traktions- und Fahrmodi unterstützen eine dynamische Nutzung, ohne den Charakter zu „glätten“. Die BMW setzt dagegen stärker auf ein Gesamtpaket für verschiedene Situationen – inklusive Komfort und Sicherheit für längere Fahrten und wechselnde Untergründe. Wer häufig unterwegs ist und nicht immer perfekte Bedingungen vorfindet, wird die BMW-Elektronik als besonders stimmig erleben.

Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt worauf besser?

Honda: sportlicher, kompakter, kurvenorientiert

Die Sitzposition der Hornet ist klar straßenorientiert und eher sportlich. Das hilft beim aktiven Fahren, weil man sich schnell „im Motorrad“ fühlt. Für kurze bis mittlere Strecken ist das oft ideal. Wer allerdings sehr lange Touren plant oder häufig in Stop-and-Go-Situationen unterwegs ist, kann den Komfort-Vorteil der GS stärker spüren.

BMW: aufrechter, touriger, entspannter für lange Tage

Die F 800 GS bietet eine ergonomische, aufrechte Haltung, die sich besonders bei längeren Fahrten auszahlt. Das Motorrad wirkt dadurch weniger anstrengend, wenn man mehrere Stunden unterwegs ist. Auch für Einsteiger oder Fahrer, die bewusst ein alltagstaugliches, unkompliziertes Motorrad suchen, ist das ein Pluspunkt. Schwäche: Wer maximale Sportlichkeit sucht, empfindet die aufrechtere Sitzhaltung im Vergleich zur Hornet manchmal als weniger „rennstreckennah“.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „mal eben“

Im Alltag entscheidet oft nicht nur die Leistung, sondern das Gesamtpaket: Übersicht, Handlichkeit, Komfort und die Frage, wie gut das Motorrad in den Alltag passt. Die Hornet punktet mit ihrer straßenorientierten Agilität: Sie macht Spaß, wenn man spontan fährt, schnell reagiert und Kurven liebt. Die BMW punktet mit ihrer Vielseitigkeit: Sie fühlt sich auch dann richtig an, wenn die Route nicht geplant war oder wenn man unterwegs mehr Abwechslung möchte. Wer häufig Pendeln und kurze Strecken fährt, wird die Honda oft als „direkter“ erleben. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt oder unterschiedliche Untergründe hat, wird die BMW als entspannter und flexibler wahrnehmen.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Honda CB 1000 Hornet SP – Stärken

  • Sportliches, direktes Fahrgefühl mit hoher Kurvenagilität
  • Straßenfokus: ideal für zügige Landstraßen und dynamische Fahrten
  • Gute Dosierbarkeit bei Bremsen und Antrieb für aktives Fahren
  • SP-Charakter als Upgrade für ein stimmiges Gesamtpaket

Honda CB 1000 Hornet SP – mögliche Schwächen

  • Weniger „Reise-entspannt“ im Vergleich zu einem Reiseenduro
  • Untergrund-Fokus: Für Schotter und grobe Strecken ist sie eher nicht die erste Wahl
  • Sportliche Ausrichtung kann bei sehr langen Tagen spürbar werden

BMW F 800 GS (ab 2023) – Stärken

  • Vielseitigkeit für Alltag, Tour und wechselnde Bedingungen
  • Entspanntere Ergonomie für längere Strecken
  • Stabilität bei Unebenheiten und nicht perfekten Straßen
  • Elektronik-Philosophie für Sicherheit und Komfort in vielen Situationen

BMW F 800 GS (ab 2023) – mögliche Schwächen

  • Weniger „scharf“ im sportlichen Kurvengefühl als die Hornet
  • Tour-Charakter kann sich für reine Straßen-Sportfahrer weniger „pur“ anfühlen
  • Allrounder-Ansatz bedeutet: nicht jeder Aspekt ist maximal auf Sport optimiert

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die Entscheidung wird leichter, wenn man den eigenen Fahrstil ehrlich einordnet. Wer vor allem Kurven sucht, dynamisch fährt und ein straßenorientiertes Naked Bike möchte, findet in der Honda CB 1000 Hornet SP einen starken Partner. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das im Alltag unkompliziert bleibt, auf Touren komfortabel ist und auch bei wechselnden Bedingungen souverän wirkt, wird mit der BMW F 800 GS (ab 2023) deutlich zufriedener sein.

Fazit:

Die Honda CB 1000 Hornet SP ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf straßenbetonter Dynamik liegt: schnelle Impulse, sportliches Kurvengefühl und ein Motorrad, das vor allem auf zügigen Landstraßen und im agilen Stadt-/Land-Mix glänzt. Sie passt besonders zu Fahrern, die ein direktes, sportlich abgestimmtes Gesamtpaket suchen und längere „Reise-Entspannung“ nicht zur obersten Priorität machen.

Die BMW F 800 GS (ab 2023) ist die stimmigere Option für alle, die ein echtes Allround- und Tourenmotorrad möchten: aufrechtere Ergonomie, souveräne Stabilität bei wechselnden Bedingungen und ein Konzept, das auch dann funktioniert, wenn die Route nicht perfekt geplant ist. Wer häufig lange Strecken fährt oder gern flexibel unterwegs ist, bekommt hier das rundere Gesamtgefühl.

Kurz gesagt: Sport und Direktheit sprechen für die Hornet SP, Vielseitigkeit und Tour-Komfort für die F 800 GS.

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