UVP 12.559 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2006 bis 2013
157 PS Nakedbike-Rakete für unter 12.000 Euro
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Pro und Kontra

Pro:
  • Elastischer Motor mit Leistung satt!
  • süchtig machender Sound
  • geschmeidiger QuickShifter Serie (nur SP)
  • Brembo Stylemas (nur SP)
  • super Handlink und Straßenlage
  • sehr gutes Verhältnis von Preis und Leistung
Kontra:
  • kein Kurven-ABS
  • kein Tempomat
  • keine automatische Blinkerrückstellung
Pro:
  • Lasten-Esel
  • gutmütiges Fahrverhalten
  • große Reichweite
  • gemütliche Sitzposition
  • sehr guter Windschutz
  • geeignet auch für lange und schnelle Autobahn-Passagen
Kontra:
  • schwer, Rangieren problematisch
  • anfälliges ABS

Abmessungen & Gewicht

Gewicht212kg
Radstand1.455mm
Länge2.140mm
Radstand1.455mm
Sitzhöhe: 809 mm
Höhe1.085mm
Gewicht256kg
Radstand1.510mm
Länge2.250mm
Radstand1.510mm
Sitzhöhe: 890-910 mm
Höhe1.470mm

Motor

Motor-Bauart4-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum1.000ccm
Hub55mm
Bohrung76mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartBoxer 4-Takt
Hubraum1.170ccm
KühlungLuft/Ölgekühlt
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung157 PS bei 11.000 U/Min
Drehmoment107 NM bei 9.000 U/Min
Höchstgeschw.230km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite288km
Leistung98 PS bei 7.000 U/Min
Drehmoment115 NM bei 5.500 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt33Liter
Reichweite600km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneShowa 41mm SFF-BP USD Gabel, Federbasis, Zug- und -Druckstufe einstellbar (Federweg 118)mm
Federung hintenÖhlins TTX36 Federbein, Pro-Link-Umlenksystem, Federvorspannung, Dämpferzug- und Druckstufe einstellbar (Federweg 139)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 17'
Reifen hinten180/55 17'
RahmenbauartDreiteiliges Rahmenkonzept aus Vorder- und Hinterrahmen mit mittragendem Motor
Federung vorneTelelever 41mm Zentralfederbein (Federweg 210)mm
Federung hintenWAD Federbein (Federweg 220)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge Paralever
Reifen vorne110/80 R19
Reifen hinten150/70 R17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheiben, Brembo Stylema Radial-Vierkolbenzangen ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenNissin Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDopperlscheibe ( Ø 305 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 265 mm)

Fazit

Die neue Hornet SP ist ein tolles und günstiges Motorrad. Sie ist schnell, lässt sich locker fahren, sieht gut aus und ist vernünftig ausgestattet. Sehr gut hat uns die einfache Bedienung gefallen. Schade, dass Honda bei so viel Leistung auf ein Kurven-ABS verzichtet hat. Trotzdem ist die Hornet eine echte Spaß-Granate, von der man eigentlich gar nicht mehr absteigen möchte. Fahrleistung, Bremsen, Sound - alles auf hohem Niveau, was übrigens bei der noch günstigeren Standard-Hornet ebenso sein dürfte. Und das dann alles für unter 10.000 Euro !!!
 
Die Testmaschine haben wir von motofun zur Verfügung gestellt bekommen. motofun ist ein großer Honda Händler in Kaltenkirchen bei Hamburg. Wer die neue SP Probefahren möchte, ist hier herzlich willkommen. Oder doch lieber die 750er Hornet? Oder eine Gold Wing oder Africa Twin? Egal, motofun hat alles da, ein Besuch lohnt sich also.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 11.500€ (SP), 9.700€ (Standard)
  • Verfügbarkeit: seit 02/2025
  • Farben: rot, grau, silberweiß (Standard); schwarz (SP)

Fazit - was bleibt hängen

"Hervorragende Offroad-Tauglichkeit bei nochmals gesteigerten Straßeneigenschaften" lautete damals der Pressetext zur neuen Adventure von BMW. Mit Offroad meinten die Schreiberlinge damals vermutlich nicht gerade die Crosspiste mit Sprüngen und tiefen Sand - dazu ist die GS 1200 Adventure schlichtweg zu schwer. Aber dennoch ist dieses Motorrad das ideale Bike für die gaaaanz lange Reise. Den Beweis lieferten Charly Boorman und Ewan McGregor 2007 auf ihrer "Long Way Down" genannten Reise, bei der sie 23.500 Kilometer durch Afrika eben genau auf diesen Maschinen zurückgelegt haben. 
 
Leider sind auch gebrauchte und ältere GS Adventure Bikes nicht ganz billig. Je nach Alter, Laufleistung, Zustand und Ausstattung werden bis zu 13.000 Euro verlangt. Allerdings darf bezweifelt werden, dass solche Preise tatsächlich auch gezahlt werden, aber für eine gute GSA K255 muss man schon mit 8.000 Euro rechnen. Zurück zur Ausgangsfrage: Lohnt sich das? Klares "JA!" unsererseits, denn diese Maschinen halten ewig und bringen auch nach 15 Jahren immer noch jede Menge Freude.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Neupreis: 13.500 € (nackt)
  • Gebraucht: 6.000 bis 13.000 € (je nach Alter und Zustand)
  • Baujahre: 2006-2013
  • Farben: diverse

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Honda CB 1000 Hornet SP vs. BMW R 1200 GS Adventure – Motorradvergleich

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Honda CB 1000 Hornet SP steht für agiles, direktes Fahren und einen klaren Fokus auf die Straße. Die BMW R 1200 GS Adventure ist dagegen die große Reiseenduro: komfortorientiert, mit viel Reserven für lange Strecken und einem Anspruch, auch abseits des Asphalts nicht klein beizugeben. Im Folgenden geht es darum, wie sich die aufgelisteten Eigenschaften beider Modelle im Alltag und auf Touren gegeneinander schlagen – inklusive Stärken und Schwächen, die im echten Fahrbetrieb auffallen.

Grundidee und Charakter: Straße vs. Reiseenduro

Die Honda CB 1000 Hornet SP wirkt wie ein Motorrad, das Lust auf zügiges Fahren macht. Der Schwerpunkt liegt auf einem dynamischen Handling, einer sportlichen Sitzposition und einem Fahrgefühl, das schnell in den Vordergrund rückt. Wer häufig kurze Strecken fährt, gern zügig unterwegs ist oder einfach ein Motorrad möchte, das sich im Alltag nicht „zu groß“ anfühlt, findet hier eine klare Richtung.

Die BMW R 1200 GS Adventure verfolgt eine andere Philosophie. Sie ist auf Reichweite, Komfort und Vielseitigkeit ausgelegt. Das Motorrad ist dafür gebaut, lange Etappen entspannt zu bewältigen und dabei auch dann souverän zu bleiben, wenn die Strecke nicht perfekt asphaltiert ist. Wer häufig auf Tour geht, Gepäck mitnimmt oder einfach ein Motorrad sucht, das „alles kann“, wird die GS-typische Ausrichtung schnell zu schätzen wissen.

Fahrgefühl im Vergleich: Agilität und Direktheit vs. Souveränität

Honda CB 1000 Hornet SP: schnell im Kopf, schnell in der Kurve

Im Vergleich zeigt die Honda vor allem ihre Stärke im onroad Handling. Die Maschine wirkt leichtfüßig und lässt sich spürbar zügig bewegen. Gerade in Kurven und auf wechselndem Straßenbelag spielt die Hornet ihre Vorteile aus: Das Motorrad reagiert unmittelbar, vermittelt viel Rückmeldung und unterstützt ein sportliches Fahrtempo. Die Schwäche liegt weniger im Können als im Anspruch: Wer vor allem lange, entspannte Strecken mit viel Gepäck plant, merkt schneller, dass die Honda eher auf „Fahren“ als auf „Reisen“ optimiert ist.

BMW R 1200 GS Adventure: ruhig, stabil und tourentauglich

Die BMW punktet mit Stabilität und Gelassenheit. Auf Autobahnabschnitten und bei längeren Etappen fühlt sich die GS wie ein System an, das die Arbeit übernimmt: Geradeauslauf, Fahrkomfort und eine souveräne Abstimmung sorgen dafür, dass die Konzentration länger bei der Strecke bleibt. In engen Kurven oder bei sehr sportlicher Gangart kann das Motorrad durch seine Reiseenduro-typische Größe und das Gewicht etwas mehr „Arbeit“ verlangen. Dafür ist die Stärke genau dort, wo die Hornet weniger im Fokus steht: lange Strecken, wechselnde Bedingungen und ein Fahrstil, der nicht ständig nach maximaler Agilität verlangt.

Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Alltag

Beide Motorräder sind alltagstauglich, aber sie definieren Komfort unterschiedlich. Die Honda CB 1000 Hornet SP bietet eine sportlichere Ausrichtung. Das bedeutet: Die Sitzposition unterstützt zügiges Fahren, wirkt aber weniger „reiseentspannt“, wenn viele Stunden am Stück geplant sind. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder kurze bis mittlere Touren fährt, profitiert von der handlichen Art und dem direkten Fahrgefühl.

Die BMW R 1200 GS Adventure ist dagegen auf Langstrecke ausgelegt. Der Windschutz, die Sitzposition und das Gesamtpaket sind darauf optimiert, dass auch nach mehreren Stunden noch ein gutes Fahrgefühl bleibt. Gleichzeitig gilt: Wer vor allem in engen Parkhäusern, im dichten Stadtverkehr oder auf sehr schmalen Strecken unterwegs ist, spürt die Reiseenduro-typische Dimension stärker als bei der Honda.

Elektronik und Assistenz: moderne Unterstützung im Alltag

Bei beiden Modellen spielt moderne Elektronik eine Rolle, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die Honda wirkt eher wie ein Motorrad, das Fahrspaß und Kontrolle in den Vordergrund stellt. Die BMW setzt stärker auf ein Paket, das Sicherheit und Komfort über verschiedene Situationen hinweg unterstützen soll – besonders auf langen Touren und bei wechselnden Bedingungen.

Im Vergleich zeigt sich: Die BMW R 1200 GS Adventure ist im Alltag oft die „stressärmere“ Wahl, weil sie für viele Situationen bereits eine passende Unterstützung mitbringt. Die Honda CB 1000 Hornet SP kann dagegen für Fahrerinnen und Fahrer reizvoll sein, die das Motorrad gern aktiv bewegen und die Elektronik eher als Ergänzung sehen.

Fahrwerk und Bremsen: Präzision vs. Ausgleich

Beim Fahrwerk trennt sich die Spreu vom Weizen: Die Honda ist auf präzises Ansprechverhalten und ein sportliches Setup ausgelegt. Das hilft beim zügigen Fahren, weil das Motorrad schnell „mitgeht“ und die Linie gut hält. Die Schwäche zeigt sich eher dann, wenn die Strecke unruhig wird oder wenn sehr lange Etappen mit unterschiedlichen Belägen anstehen – hier zählt die Ausgleichsfähigkeit stärker, als es bei der Hornet im Fokus steht.

Die BMW ist auf Ausgleich und Stabilität ausgelegt. Das Fahrwerk arbeitet so, dass die Maschine auch bei Belastung und wechselnden Bedingungen kontrolliert bleibt. In Kombination mit dem Reisecharakter entsteht ein Motorrad, das sich auf Distanz besonders souverän anfühlt. Wer dagegen maximal sportliche Dynamik in engen Kurven sucht, wird bei der Honda schneller das Gefühl haben, „genau da zu sein, wo man hin will“.

Leistung und Antrieb: Durchzug für den Alltag vs. Reserven für Touren

Beide Motorräder liefern genug Antrieb, um im Alltag nicht hinterherzuhinken. Der Unterschied liegt im Charakter: Die Honda CB 1000 Hornet SP wirkt wie ein Motorrad, das den Fahrer mitnimmt, wenn es zügig werden soll. Der Antrieb unterstützt ein dynamisches Fahren, bei dem man häufig in kürzeren Intervallen beschleunigt und die Maschine aktiv bewegt.

Die BMW R 1200 GS Adventure spielt ihre Stärke eher in einem anderen Szenario aus: konstanten Geschwindigkeiten, langen Abschnitten und dem Gefühl, dass jederzeit Reserven da sind. Das macht die GS besonders attraktiv für Tourenfahrer, die nicht nur „schnell“, sondern vor allem weit und entspannt unterwegs sein möchten.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Honda CB 1000 Hornet SP – typische Stärken

  • Agiles Handling und direktes Fahrgefühl auf der Straße
  • Sportlicher Charakter, der Kurven und zügiges Fahren belohnt
  • Alltagstauglichkeit durch handliche Wirkung im Stadt- und Landstraßenbetrieb

Honda CB 1000 Hornet SP – mögliche Schwächen

  • Weniger Fokus auf Langstrecken-Komfort im Vergleich zur großen Reiseenduro
  • Bei sehr langen Etappen kann der Reisecharakter der BMW spürbar im Vorteil sein

BMW R 1200 GS Adventure – typische Stärken

  • Reise- und Langstreckenkomfort für viele Stunden im Sattel
  • Souveränität bei wechselnden Bedingungen und auf langen Strecken
  • Vielseitigkeit durch Reiseenduro-Ansatz und unterstützende Elektronik

BMW R 1200 GS Adventure – mögliche Schwächen

  • In engen Situationen und bei sehr sportlicher Fahrweise kann die Größe spürbarer werden
  • Wer primär „leicht und schnell“ sucht, findet bei der Honda den direkteren Zugang

Für wen passt welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches Fahrprofil besser passt. Die Honda CB 1000 Hornet SP ist besonders attraktiv für Fahrerinnen und Fahrer, die viel auf der Straße unterwegs sind, gern zügig fahren und ein Motorrad möchten, das sich schnell und präzise bewegen lässt. Sie eignet sich auch dann gut, wenn Touren zwar vorkommen, aber nicht im Mittelpunkt stehen, dass man stundenlang maximal entspannt unterwegs ist.

Die BMW R 1200 GS Adventure ist die bessere Wahl für alle, die regelmäßig lange Strecken fahren, Gepäck mitnehmen und ein Motorrad suchen, das auch bei wechselnden Bedingungen ruhig bleibt. Wer gern plant, fährt und danach noch Energie für den nächsten Abschnitt hat, wird die Reiseenduro-typische Ausrichtung besonders schätzen.

Fazit:

Die Honda CB 1000 Hornet SP ist die richtige Wahl, wenn der Fokus klar auf Straßenfahrspaß, agilerem Handling und einem direkten, sportlichen Fahrgefühl liegt. Sie passt besonders gut zu Fahrten, bei denen Kurven, Beschleunigung und ein lebendiges Motorrad im Vordergrund stehen – vom Feierabend-Trip bis zur dynamischen Landstraßenrunde.

Die BMW R 1200 GS Adventure überzeugt vor allem dort, wo Langstrecke und Komfort zählen: auf Touren, bei wechselnden Bedingungen und wenn das Motorrad auch mit Gepäck und längeren Etappen souverän bleiben soll. Wer ein vielseitiges Reisegerät sucht, das den Alltag entlastet und auf Distanz besonders stark ist, findet in der GS Adventure den stimmigeren Begleiter.

Kurz gesagt: Hornet für die Straße mit sportlichem Anspruch, GS Adventure für Reisen mit Ruhe, Reserven und Vielseitigkeit.

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