UVP 12.559 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 16.990 €
Baujahr von 2018 bis 2020
157 PS Nakedbike-Rakete für unter 12.000 Euro
Weiter zum Testbericht
Abenteuer, aber mal so richtig
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • Elastischer Motor mit Leistung satt!
  • süchtig machender Sound
  • geschmeidiger QuickShifter Serie (nur SP)
  • Brembo Stylemas (nur SP)
  • super Handlink und Straßenlage
  • sehr gutes Verhältnis von Preis und Leistung
Kontra:
  • kein Kurven-ABS
  • kein Tempomat
  • keine automatische Blinkerrückstellung
Pro:
  • Kraftvoller Motor
  • Präzises Fahrwerk
  • Windschutz
  • Fahrkomfort
  • Bedienung
Kontra:
  • Niedertourig nichts zu holen
  • Geländetauglichkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht212kg
Radstand1.455mm
Länge2.140mm
Radstand1.455mm
Sitzhöhe: 809 mm
Höhe1.085mm
Gewicht232kg
Radstand1.585mm
Länge2.190mm
Radstand1.585mm
Sitzhöhe: 825 mm
Höhe1.495mm

Motor

Motor-Bauart4-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum1.000ccm
Hub55mm
Bohrung76mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV-Motor
Hubraum1.261ccm
Hub72mm
Bohrung106mm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung157 PS bei 11.000 U/Min
Drehmoment107 NM bei 9.000 U/Min
Höchstgeschw.230km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite288km
Leistung158 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment130 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.251km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite350km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneShowa 41mm SFF-BP USD Gabel, Federbasis, Zug- und -Druckstufe einstellbar (Federweg 118)mm
Federung hintenÖhlins TTX36 Federbein, Pro-Link-Umlenksystem, Federvorspannung, Dämpferzug- und Druckstufe einstellbar (Federweg 139)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 17'
Reifen hinten180/55 17'
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down-Telegabel (Federweg 170)mm
Federung hintenEinstellbares Zentralfederbein (Federweg 170)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge aus Aluminium
Reifen vorneBreite: 120 mm, 17 Zoll
Reifen hintenBreite:190 mm, 17 Zoll

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheiben, Brembo Stylema Radial-Vierkolbenzangen ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenNissin Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 265 mm)

Fazit

Die neue Hornet SP ist ein tolles und günstiges Motorrad. Sie ist schnell, lässt sich locker fahren, sieht gut aus und ist vernünftig ausgestattet. Sehr gut hat uns die einfache Bedienung gefallen. Schade, dass Honda bei so viel Leistung auf ein Kurven-ABS verzichtet hat. Trotzdem ist die Hornet eine echte Spaß-Granate, von der man eigentlich gar nicht mehr absteigen möchte. Fahrleistung, Bremsen, Sound - alles auf hohem Niveau, was übrigens bei der noch günstigeren Standard-Hornet ebenso sein dürfte. Und das dann alles für unter 10.000 Euro !!!
 
Die Testmaschine haben wir von motofun zur Verfügung gestellt bekommen. motofun ist ein großer Honda Händler in Kaltenkirchen bei Hamburg. Wer die neue SP Probefahren möchte, ist hier herzlich willkommen. Oder doch lieber die 750er Hornet? Oder eine Gold Wing oder Africa Twin? Egal, motofun hat alles da, ein Besuch lohnt sich also.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 11.500€ (SP), 9.700€ (Standard)
  • Verfügbarkeit: seit 02/2025
  • Farben: rot, grau, silberweiß (Standard); schwarz (SP)

MotorradTest.de auf YouTube

Honda CB 1000 Hornet SP vs. Ducati Multistrada 1260 – Motorradvergleich

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda CB 1000 Hornet SP und die Ducati Multistrada 1260, wird der Vergleich besonders spannend. Die Hornet steht für agiles, direktes Fahren und ein klares Naked-Bike-Feeling. Die Multistrada dagegen ist als vielseitiges Touren- und Reisegerät gedacht: komfortabel, technisch stark und mit Fokus auf lange Strecken. Genau hier liegt der Kern des Vergleichs: Welche Maschine fühlt sich im Alltag leichter an, welche macht auf Tour mehr Spaß – und wo zeigen sich Stärken und Schwächen im direkten Vergleich?

Grundcharakter: Naked-Agilität vs. Reise-Universum

Honda CB 1000 Hornet SP

Die Honda CB 1000 Hornet SP ist vom Konzept her ein Motorrad für Fahrerinnen und Fahrer, die gern nah am Geschehen sind. Die Maschine wirkt kompakt, die Sitzposition ist sportlich aufgeladen und das Fahrgefühl ist eher „hands-on“ als „komfortorientiert“. Das macht sie besonders interessant, wenn kurze Strecken, Stadtfahrten und zügige Landstraßen im Vordergrund stehen.

Ducati Multistrada 1260

Die Ducati Multistrada 1260 ist dagegen ein Motorrad, das man mit dem Gedanken an Reisen kauft. Sie ist darauf ausgelegt, unterschiedliche Streckenprofile souverän zu bewältigen: von Autobahnpassagen über Landstraßen bis hin zu längeren Etappen, bei denen Komfort und Elektronik eine große Rolle spielen. Wer gern plant, packt und losfährt, findet in der Multistrada ein stimmiges Gesamtpaket.

Motor und Fahrgefühl: Direktheit vs. souveräne Vielseitigkeit

Im Vergleich zeigt sich schnell, dass beide Motorräder ihren eigenen Rhythmus haben. Die Honda CB 1000 Hornet SP steht für ein eher spontanes Ansprechverhalten und ein Fahrgefühl, das sich gut für dynamische Fahrten eignet. Der Motor macht Lust auf zügiges Beschleunigen und unterstützt ein sportliches Tempo, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss.

Die Ducati Multistrada 1260 spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es um gleichmäßiges Vorankommen über längere Zeit geht. Der Charakter wirkt weniger „kurz und knackig“, sondern eher „kraftvoll und durchgehend“. Dadurch fühlt sich die Multistrada besonders auf Touren entspannt an: Man kann das Tempo stabil halten, ohne ständig in den Drehzahlen zu jagen.

Fahrwerk und Handling: Wendigkeit im Alltag vs. Stabilität auf Distanz

Beim Thema Fahrwerk unterscheiden sich die Philosophien deutlich. Die Honda CB 1000 Hornet SP wirkt wie gemacht für kurvige Strecken und wechselnde Situationen. Das Handling ist agil, die Maschine lässt sich zügig in Schräglage bringen und vermittelt ein direktes Feedback. Das ist ein klarer Vorteil, wenn die Route aus vielen Kurven besteht oder wenn im Stadtverkehr häufiges Manövrieren gefragt ist.

Die Ducati Multistrada 1260 ist dagegen auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder bei längeren Etappen spielt das Fahrwerk seine Stärken aus: Die Maschine bleibt ruhig, die Linie lässt sich gut halten und Unebenheiten werden eher „weggearbeitet“. Das kann sich auf langen Strecken deutlich angenehmer anfühlen als ein sehr sportlich straffes Setup.

Elektronik und Assistenz: Mehr Komfort durch Technik

Ein großer Unterschied im Vergleich liegt in der elektronischen Ausrichtung. Die Ducati Multistrada 1260 setzt stark auf moderne Assistenz- und Einstellmöglichkeiten. Das zeigt sich vor allem darin, wie flexibel sich die Maschine an unterschiedliche Bedingungen anpassen lässt. Wer häufig bei wechselndem Wetter fährt oder gern mit verschiedenen Fahrmodi arbeitet, profitiert davon spürbar.

Die Honda CB 1000 Hornet SP bleibt im Kern eher auf ein klares, sportliches Fahrerlebnis fokussiert. Elektronik ist vorhanden und unterstützt, aber der Charakter bleibt „näher am Fahrer“. Das kann ein Vorteil sein, wenn man die Maschine nicht zu sehr „regeln“ lassen möchte, sondern lieber direkt steuert und das Motorrad als Werkzeug für Fahrspaß nutzt.

Bremsen und Sicherheit: Gefühl vs. Reserven

Beide Motorräder sind auf zügiges Fahren ausgelegt, und entsprechend spielt das Thema Bremsen eine zentrale Rolle. Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Ducati Multistrada 1260 wirkt oft wie ein Motorrad, das Reserven bietet und sich auch bei wechselnden Bedingungen sehr kontrolliert anfühlt. Das liegt nicht nur an den Komponenten, sondern auch an der Art, wie das Gesamtpaket aus Fahrwerk und Elektronik zusammenarbeitet.

Die Honda CB 1000 Hornet SP punktet eher mit einem direkten Bremsgefühl und einer sportlichen Dosierbarkeit. Wer gern präzise arbeitet und das Motorrad „mit den Händen“ steuert, wird hier schnell warm. Schwäche im Sinne von „schlechter“ gibt es nicht – eher eine Frage, ob man mehr Komfort-Reserve oder mehr Direktheit bevorzugt.

Komfort und Alltag: Sitzposition, Ergonomie und Langstrecken-Feeling

Im Alltag entscheidet oft die Ergonomie. Die Honda CB 1000 Hornet SP ist tendenziell sportlicher ausgelegt. Das macht sie auf kurzen Strecken sehr lebendig, kann aber auf langen Etappen je nach Fahrstil und Körpergröße weniger entspannend wirken. Wer viel in der Stadt unterwegs ist oder gern spontan fährt, wird die kompakte, aktive Haltung meist als Vorteil empfinden.

Die Ducati Multistrada 1260 ist dagegen klar auf längere Fahrten ausgelegt. Die Sitzposition wirkt eher „tourentauglich“, und das Gesamtgefühl ist darauf abgestimmt, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Wer regelmäßig weite Strecken plant oder gern mit Gepäck unterwegs ist, findet in der Multistrada meist die passendere Basis.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Honda CB 1000 Hornet SP

  • Agiles Handling für kurvige Strecken und dynamisches Fahren
  • Direktes Fahrgefühl, das schnell Vertrauen aufbaut
  • Sportliche Ergonomie für Fahrer, die gern aktiv unterwegs sind

Schwächen bzw. Grenzen der Honda CB 1000 Hornet SP

  • Auf sehr langen Etappen kann der sportlichere Fokus weniger entspannend sein
  • Wer maximale elektronische Komfortunterstützung sucht, findet bei der Multistrada mehr „Tour-Technik“

Stärken der Ducati Multistrada 1260

  • Tourenkomfort und souveränes Langstrecken-Feeling
  • Starke Elektronik für unterschiedliche Bedingungen und Fahrstile
  • Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und auf langen Strecken

Schwächen bzw. Grenzen der Ducati Multistrada 1260

  • Das Konzept ist weniger „leicht und verspielt“, sondern eher „großes Reisegerät“
  • Im engen Stadtverkehr kann die Ausrichtung auf Touren weniger handlich wirken als bei einer Naked

Welche Maschine passt zu welchem Fahrstil?

Der Vergleich lässt sich am besten über das eigene Nutzungsprofil entscheiden. Die Honda CB 1000 Hornet SP ist besonders attraktiv, wenn Fahrten häufig spontan sind, die Strecken eher kurz bis mittel sind und das Motorrad vor allem Spaß beim aktiven Fahren liefern soll. Sie eignet sich gut für Kurven, für zügige Landstraßen und für alle, die ein direktes, sportliches Motorradgefühl suchen.

Die Ducati Multistrada 1260 ist die bessere Wahl, wenn Tourenplanung, Komfort und Technik im Vordergrund stehen. Wer gern lange Strecken fährt, unterschiedliche Bedingungen erlebt und dabei möglichst viel Unterstützung durch Elektronik möchte, wird mit der Multistrada deutlich zufriedener sein. Auch wenn das Motorrad im Alltag nicht „klein“ wirkt, zahlt sich die Reiseorientierung auf längeren Etappen spürbar aus.

Fazit:

Die Honda CB 1000 Hornet SP ist die richtige Wahl für alle, die ein agiles Naked-Bike suchen: direktes Handling, sportliches Fahrgefühl und viel Freude an kurvigen Strecken. Sie passt besonders gut in den Alltag, wenn häufig kurze Wege, Stadtfahrten und spontane Ausfahrten dominieren. Wer dagegen vor allem lange Touren plant und dabei Komfort, Stabilität und eine starke elektronische Unterstützung schätzt, liegt mit der Ducati Multistrada 1260 vorn. Die Multistrada wirkt wie ein Reisegerät, das über Stunden hinweg souverän bleibt und sich flexibel an unterschiedliche Bedingungen anpassen lässt. Kurz gesagt: Hornet für dynamische Alltagsfahrten und aktives Kurvenfahren, Multistrada für entspannte Langstrecken, Technikkomfort und vielseitige Touren.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙