| UVP | 12.559 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 14.780 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Elastischer Motor mit Leistung satt!
- süchtig machender Sound
- geschmeidiger QuickShifter Serie (nur SP)
- Brembo Stylemas (nur SP)
- super Handlink und Straßenlage
- sehr gutes Verhältnis von Preis und Leistung
- kein Kurven-ABS
- kein Tempomat
- keine automatische Blinkerrückstellung
- stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
- zentraler und tiefer Schwerpunkt
- spielerisch leichtes Fahrverhalten
- Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
- unterstützt DC-Schnellladen
- Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
- begrenzte Reichweite
- Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
- hoher Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.140 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 809 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 217 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 1.000 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Elektro | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 157 PS bei 11.000 U/Min | |
| Drehmoment | 107 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 288 | km |
| Leistung | 68 PS | |
| Drehmoment | 100 NM | |
| Höchstgeschw. | 129 | km/h |
| Reichweite | 140 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa 41mm SFF-BP USD Gabel, Federbasis, Zug- und -Druckstufe einstellbar (Federweg 118)mm | |
| Federung hinten | Öhlins TTX36 Federbein, Pro-Link-Umlenksystem, Federvorspannung, Dämpferzug- und Druckstufe einstellbar (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 180/55 17' | |
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 150/60 17' | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheiben, Brembo Stylema Radial-Vierkolbenzangen ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
Fazit
Die neue Hornet SP ist ein tolles und günstiges Motorrad. Sie ist schnell, lässt sich locker fahren, sieht gut aus und ist vernünftig ausgestattet. Sehr gut hat uns die einfache Bedienung gefallen. Schade, dass Honda bei so viel Leistung auf ein Kurven-ABS verzichtet hat. Trotzdem ist die Hornet eine echte Spaß-Granate, von der man eigentlich gar nicht mehr absteigen möchte. Fahrleistung, Bremsen, Sound - alles auf hohem Niveau, was übrigens bei der noch günstigeren Standard-Hornet ebenso sein dürfte. Und das dann alles für unter 10.000 Euro !!!Die Testmaschine haben wir von motofun zur Verfügung gestellt bekommen. motofun ist ein großer Honda Händler in Kaltenkirchen bei Hamburg. Wer die neue SP Probefahren möchte, ist hier herzlich willkommen. Oder doch lieber die 750er Hornet? Oder eine Gold Wing oder Africa Twin? Egal, motofun hat alles da, ein Besuch lohnt sich also.
Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken
Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.
Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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Honda CB 1000 Hornet SP vs Honda WN7: Vergleich der beiden Naked-Bikes
Wenn zwei Modelle aus dem Honda-Umfeld aufeinandertreffen, wird der Vergleich besonders spannend: Die Honda CB 1000 Hornet SP steht für sportlich-elegantes Auftreten und eine Ausrichtung, die sich im Alltag genauso gut anfühlt wie auf flotten Landstraßen. Die Honda WN7 wirkt dagegen wie ein klarer Gegenentwurf: fokussiert, alltagstauglich und mit einem Charakter, der eher auf unkompliziertes Fahren setzt. Wer zwischen beiden Modellen schwankt, möchte vor allem wissen, wie sich die Unterschiede im Fahrgefühl, bei der Ausstattung und im Komfort bemerkbar machen.
Im Folgenden werden die beiden Motorräder nicht nur nebeneinander gestellt, sondern die typischen Stärken und Schwächen herausgearbeitet. Dabei geht es weniger um reine Daten, sondern um die Frage: Welches Bike passt besser zum eigenen Fahrstil und zu den eigenen Touren?
Grundcharakter: Sportliche Hornet-Interpretation vs. WN7-Fokus
Honda CB 1000 Hornet SP – dynamisch und „ready to go“
Die CB 1000 Hornet SP ist als Naked Bike darauf ausgelegt, schnell in den richtigen Modus zu kommen. Das Fahrwerk und die Abstimmung wirken daraufhin, dass man zügig Vertrauen aufbaut: Einmal in der Kurve, fühlt sich das Motorrad stabil an und bleibt dabei handlich. Die SP-Variante zielt dabei klar auf ein etwas hochwertigeres Gesamtpaket ab – mit dem Anspruch, dass sich die Leistung nicht nur „irgendwie“ anfühlt, sondern kontrolliert und präzise.
Honda WN7 – unkompliziert, direkt und alltagstauglich
Die WN7 setzt stärker auf ein unkompliziertes Fahrerlebnis. Sie wirkt weniger wie ein kompromissloses Sportgerät und mehr wie ein Motorrad, das man gern jeden Tag nutzt. Das bedeutet: weniger Hemmschwelle, mehr Leichtigkeit im Handling und ein Fahrgefühl, das auch bei wechselnden Streckenprofilen gut funktioniert. Gerade wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder Touren plant, bei denen nicht jede Kurve „auf Tempo“ ausgelegt ist, findet hier einen angenehmen Charakter.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistungsentfaltung unterscheidet
Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder sind für die Straße gemacht, aber die Art, wie sie Leistung in Bewegung umsetzen, ist unterschiedlich. Die CB 1000 Hornet SP wirkt tendenziell „agiler“ im Ansprechverhalten. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Beschleunigung und Durchzug nicht nur als Funktion, sondern als Fahrspaß verstanden werden. Die WN7 spielt dagegen oft die Karte der gleichmäßigen, gut dosierbaren Kraftentfaltung. Das ist ein Vorteil, wenn man häufig im Alltag unterwegs ist, bei dem Tempo und Lastwechsel nicht immer planbar sind.
Stärken der Hornet liegen vor allem im dynamischen Vortrieb und in der Art, wie sich das Motorrad bei zügiger Fahrweise stabil und berechenbar anfühlt. Eine mögliche Schwäche kann sich daraus ergeben, dass das sportliche Setup stärker „fordert“, wenn man sehr entspannt und gemütlich unterwegs sein möchte. Die WN7 ist hier entspannter: Sie unterstützt ein ruhigeres Fahrtempo und wirkt weniger „auf Kante“ abgestimmt. Dafür kann bei sehr sportlicher Fahrweise der letzte Kick weniger im Vordergrund stehen als bei der Hornet.
Fahrwerk und Handling: Kurvengefühl im direkten Vergleich
CB 1000 Hornet SP: präzise Führung bei flotter Gangart
Die CB 1000 Hornet SP punktet im Handling vor allem dann, wenn die Strecke mehr als nur geradeaus bietet. In Kurven vermittelt das Motorrad ein Gefühl von Kontrolle: Man kann Linien sauber halten und hat das Vertrauen, dass das Fahrwerk nicht „überrascht“. Gerade bei zügigem Fahren ist das ein echter Pluspunkt, weil das Bike die eigene Dynamik mitmacht.
WN7: leicht zu bewegen, angenehm im Alltag
Die WN7 ist im Vergleich oft die „einfachere“ Wahl, wenn es um das tägliche Handling geht. Das Motorrad lässt sich gut bewegen, wirkt in typischen Alltagssituationen souverän und bleibt auch bei wechselnden Geschwindigkeiten angenehm. Bei längeren Fahrten auf welligen Strecken zeigt sich, dass das Setup eher auf Komfort und Alltagstauglichkeit ausgelegt ist.
Schwächen zeigen sich meist dort, wo man sehr sportlich an die Grenzen geht: Die Hornet kann in solchen Momenten die bessere Wahl sein, weil sie für dynamische Fahrweise ausgelegt ist. Die WN7 ist dagegen dann im Vorteil, wenn man nicht ständig „sportlich“ fahren will, sondern ein Motorrad sucht, das zuverlässig und stressarm bleibt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen zeigt sich im Vergleich vor allem der Unterschied zwischen „sportlicher Reserve“ und „alltagstauglicher Konstanz“. Die CB 1000 Hornet SP wirkt so, als würde sie bei zügiger Fahrweise mehr Reserven geben. Das ist besonders hilfreich, wenn man häufig aus höheren Geschwindigkeiten verzögert oder in Kurven die Linie korrigieren muss.
Die WN7 bietet dagegen eine sehr gut nutzbare Bremsperformance für den Alltag. Sie ist nicht darauf ausgelegt, bei maximaler Sportlichkeit zu glänzen, sondern bei dem, was im Alltag zählt: gleichmäßiges Ansprechen, gut dosierbare Verzögerung und ein sicheres Gefühl auch bei wechselnden Bedingungen.
Ausstattung und Komfort: Was man im Alltag wirklich merkt
Bei der Ausstattung unterscheiden sich die beiden Modelle spürbar in der Philosophie. Die CB 1000 Hornet SP wirkt wie ein Motorrad, das mehr Wert auf ein „runderes“ Gesamtpaket legt. Das zeigt sich in Details, die man nicht nur auf dem Papier sieht, sondern im Alltag: Bedienbarkeit, Fahrgefühl und die Art, wie sich das Motorrad als Einheit anfühlt.
Die WN7 setzt stärker auf das Wesentliche. Das ist kein Nachteil, sondern oft ein Vorteil: weniger Komplexität, mehr Fokus auf das Fahren. Wer ein Motorrad sucht, das sich schnell „versteht“ und nicht ständig nachjustiert werden muss, wird hier glücklich.
Als mögliche Schwäche der Hornet kann gelten, dass der sportlichere Charakter bei sehr langen, entspannten Fahrten nicht jedem gleich gut liegt. Die WN7 kann im Gegenzug bei sehr ambitionierten Fahrern weniger „Premium-Feeling“ vermitteln, wenn man genau diese sportlich ausgerichteten Details sucht.
Reisetauglichkeit: Stadt, Landstraße und längere Touren
Für die Reisetauglichkeit zählt weniger, ob das Motorrad „für Reisen gedacht“ ist, sondern wie es sich auf längeren Strecken anfühlt. Die CB 1000 Hornet SP ist besonders stark, wenn die Tour aus zügigen Abschnitten besteht und man gern aktiv fährt. Das Motorrad unterstützt eine dynamische Fahrweise und bleibt dabei kontrollierbar.
Die WN7 spielt ihre Stärken eher auf Touren aus, bei denen Komfort und Entspannung wichtiger sind als maximale Dynamik. Wer gern gleichmäßig fährt, Pausen plant und nicht ständig die Fahrweise anpassen möchte, findet in der WN7 eine angenehme Basis.
Stärken und Schwächen im Überblick
Honda CB 1000 Hornet SP – typische Stärken
- Dynamisches Fahrgefühl mit sportlicher Reserve
- Präzises Handling bei flotter Kurvenfahrt
- Starkes Sicherheitsgefühl durch berechenbares Ansprechverhalten
- Premium-orientierte Gesamtanmutung (SP-Charakter)
Honda CB 1000 Hornet SP – mögliche Schwächen
- Sportlicher Charakter kann bei sehr gemütlicher Fahrweise weniger „entspannend“ wirken
- Wer maximale Einfachheit sucht, könnte die Hornet als „anspruchsvoller“ empfinden
Honda WN7 – typische Stärken
- Leicht zu bewegen und alltagstauglich
- Gut dosierbare Kraftentfaltung für wechselnde Situationen
- Angenehmer Komfort für längere Fahrten ohne ständiges „Aktivfahren“
- Fokus auf unkompliziertes Fahrvergnügen
Honda WN7 – mögliche Schwächen
- Bei sehr sportlicher Fahrweise fehlt eventuell die letzte Dynamik-Reserve
- Wer ein besonders „sportlich aufgeladenes“ Gesamtpaket erwartet, könnte weniger finden
Kaufberatung: Welche Entscheidung ist sinnvoll?
Die Entscheidung zwischen Honda CB 1000 Hornet SP und Honda WN7 hängt vor allem davon ab, wie das Motorrad genutzt wird. Wer häufig zügig unterwegs ist, Kurven aktiv fährt und ein Motorrad sucht, das sich bei sportlicher Gangart besonders stimmig anfühlt, wird mit der Hornet sehr wahrscheinlich mehr Freude haben. Die SP-Variante ist dabei die logische Wahl, wenn das Gesamtpaket im Alltag und auf der Landstraße „eine Stufe hochwertiger“ wirken soll.
Wer dagegen ein Motorrad möchte, das im Alltag schnell Spaß macht, unkompliziert bleibt und auch auf längeren Strecken entspannt funktioniert, trifft mit der WN7 oft die passendere Wahl. Gerade wenn die Fahrten nicht immer auf maximale Dynamik ausgelegt sind, spielt die WN7 ihre Stärken aus.
Fazit:
Die Honda CB 1000 Hornet SP ist die bessere Wahl für alle, die ein Naked Bike mit sportlichem Anspruch suchen: dynamische Leistungsentfaltung, präzises Handling und ein Fahrgefühl, das bei flotter Kurvenfahrt besonders überzeugt. Wer gern aktiv fährt und das Motorrad als „Werkzeug“ für zügige Strecken nutzt, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Die Honda WN7 passt dagegen besser zu Fahrern, die ein unkompliziertes, alltagstaugliches Motorrad bevorzugen: leicht zu bewegen, gut dosierbar im Antrieb und angenehm für längere Fahrten ohne ständiges Nachdenken über die Fahrweise. Wer vor allem Stadt, Landstraße und entspannte Touren kombiniert, findet in der WN7 den entspannteren Begleiter.
Kurz gesagt: Hornet SP für sportliche Ambitionen, WN7 für entspanntes, direktes Fahren.