| UVP | 12.559 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 14.795 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- Elastischer Motor mit Leistung satt!
- süchtig machender Sound
- geschmeidiger QuickShifter Serie (nur SP)
- Brembo Stylemas (nur SP)
- super Handlink und Straßenlage
- sehr gutes Verhältnis von Preis und Leistung
- kein Kurven-ABS
- kein Tempomat
- keine automatische Blinkerrückstellung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.140 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 809 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 257 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 840 | mm |
| Höhe | 1.490 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 1.000 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.043 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 157 PS bei 11.000 U/Min | |
| Drehmoment | 107 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 288 | km |
| Leistung | 120 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 102 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 226 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 404 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa 41mm SFF-BP USD Gabel, Federbasis, Zug- und -Druckstufe einstellbar (Federweg 118)mm | |
| Federung hinten | Öhlins TTX36 Federbein, Pro-Link-Umlenksystem, Federvorspannung, Dämpferzug- und Druckstufe einstellbar (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 180/55 17' | |
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Horizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheiben, Brembo Stylema Radial-Vierkolbenzangen ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm) | |
Fazit
Die neue Hornet SP ist ein tolles und günstiges Motorrad. Sie ist schnell, lässt sich locker fahren, sieht gut aus und ist vernünftig ausgestattet. Sehr gut hat uns die einfache Bedienung gefallen. Schade, dass Honda bei so viel Leistung auf ein Kurven-ABS verzichtet hat. Trotzdem ist die Hornet eine echte Spaß-Granate, von der man eigentlich gar nicht mehr absteigen möchte. Fahrleistung, Bremsen, Sound - alles auf hohem Niveau, was übrigens bei der noch günstigeren Standard-Hornet ebenso sein dürfte. Und das dann alles für unter 10.000 Euro !!!Die Testmaschine haben wir von motofun zur Verfügung gestellt bekommen. motofun ist ein großer Honda Händler in Kaltenkirchen bei Hamburg. Wer die neue SP Probefahren möchte, ist hier herzlich willkommen. Oder doch lieber die 750er Hornet? Oder eine Gold Wing oder Africa Twin? Egal, motofun hat alles da, ein Besuch lohnt sich also.
Fazit - was bleibt hängen
Fahrspaß, Tourentauglichkeit, angemessenes Preis-Leistungsverhältnis und sonst noch? Es gibt für uns ehrlich gesagt kaum Kritikpunkte. Das Bike fährt sich wirklich extrem angenehm und smooth. Die aufrechte Adventure Sitzhaltung ist in Verbindung mit dem geschmeidigen Reihenvierer eine tolle Kombination, die auf längeren Touren einiges an Vorzügen mit sich bringt.
Die Optik kann man wie immer diskutieren, aber das ist auch hier Geschmackssache. Die Maschine gibt es übrigens in den beiden Farbkombinationen Pearl Storm Gray / Metallic Diablo Black / Metallic Flat Spark Black & Emerald Blazed Green / Metallic Diablo Black / Metallic Flat Spark oder kurz gesagt Grau/Schwarz & Grün/Schwarz. Beide finden wir gelungen und ansprechend.
Einzig ein 19“ Vorderrad statt des 17 Zöllers wäre Dietmar und mir vielleicht noch ein Anliegen. Aber auch da scheiden sich die Geister, denn die 17 Zoll vorn sorgen natürlich für ein gutes Einlenkverhalten. So oder so ist die Kawasaki Versys 1000 S aber eine hervorragend gelungene Reisemaschine und Kawa verspricht nicht zu viel! „Jede Straße - Jederzeit“ das können wir mit gutem Gewissen unterschreiben.
Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Heller & Soltau.
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Honda CB 1000 Hornet SP vs. Kawasaki Versys 1000 S – der Motorradvergleich
Wenn zwei große Namen aus dem Segment der vielseitigen Motorräder gegeneinander antreten, wird es spannend: Die Honda CB 1000 Hornet SP steht für sportlich-direktes Fahren mit viel Alltagstauglichkeit, während die Kawasaki Versys 1000 S stärker in Richtung Tourenkomfort und souveräne Langstrecken-Eignung ausgelegt ist. Beide Modelle sind für Fahrerinnen und Fahrer interessant, die nicht nur kurze Strecken fahren, sondern ein Motorrad suchen, das sich im Alltag genauso gut anfühlt wie auf längeren Ausfahrten.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Motorräder herausgearbeitet – mit Blick auf die im Test und in den technischen Angaben genannten Schwerpunkte wie Motorcharakter, Fahrwerk, Komfort, Ausstattung und Elektronik. Dabei geht es weniger um reine Zahlen, sondern darum, wie sich die Unterschiede auf der Straße bemerkbar machen.
Grundcharakter: sportlich vs. tourorientiert
Honda CB 1000 Hornet SP: agiler Allrounder mit sportlichem Fokus
Die Honda CB 1000 Hornet SP wirkt wie ein Motorrad, das bewusst auf Dynamik ausgelegt ist. Der Motor liefert die Kraft so, dass sich Beschleunigung und Durchzug sehr direkt anfühlen. Gerade in kurvigen Abschnitten zeigt sich der Charakter: Gas geben, Linie finden, zügig weiter. Die Hornet SP ist damit besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur „funktionieren“, sondern auch Spaß machen soll – ohne dabei komplett auf Komfort zu verzichten.
Kawasaki Versys 1000 S: komfortabler Reisebegleiter
Die Kawasaki Versys 1000 S ist dagegen stärker auf das abgestimmt, was viele bei Touren schätzen: ruhiges, stabiles Fahrverhalten und ein Setup, das auch über längere Zeit entspannt bleibt. Der Motor und die Abstimmung zielen darauf, dass sich das Motorrad auch bei wechselnden Geschwindigkeiten souverän bewegt. Wer häufig längere Strecken fährt, merkt schnell, dass die Versys 1000 S auf „Durchkommen und genießen“ ausgelegt ist – mit einem Fahrgefühl, das weniger auf hektische Reaktionen setzt und mehr auf kontrollierte Kraftentfaltung.
Motor und Antrieb: wie sich die Kraft im Alltag anfühlt
Beide Motorräder verfügen über leistungsstarke Antriebe, die für zügiges Fahren gemacht sind. Der Unterschied liegt vor allem in der Art, wie die Leistung nutzbar wird. Die Honda CB 1000 Hornet SP wirkt im Vergleich oft „näher am Fahrer“, also mit einem direkteren Gefühl beim Beschleunigen. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig aus dem Stand oder aus niedrigen Geschwindigkeiten heraus beschleunigt wird oder wenn das Motorrad in der Stadt und auf Landstraßen dynamisch bewegt werden soll.
Die Kawasaki Versys 1000 S spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn es um gleichmäßiges Tempo, flüssiges Gleiten und entspanntes Fahren geht. Die Kraft steht so bereit, dass Überholmanöver und Autobahnabschnitte ohne Stress funktionieren. Das ist ein klarer Vorteil, wenn Tourenplanung und Fahrkomfort im Vordergrund stehen.
Fahrwerk und Handling: Kurvengefühl vs. Stabilität
Hornet SP: präzises Einlenken und sportliche Linienführung
Die Honda CB 1000 Hornet SP zeigt im Vergleich ein Handling, das auf zügiges Fahren ausgelegt ist. Das Motorrad lässt sich spürbar kontrolliert bewegen, unterstützt beim Einlenken und bleibt auch bei flotterem Tempo gut berechenbar. In engen Kurven oder bei dynamischen Wechseln zwischen Beschleunigen und Verzögern wirkt die Hornet SP oft „leichter“, obwohl sie natürlich ein großes Motorrad bleibt.
Schwäche im Alltag: Wer sehr lange Strecken mit viel Autobahnanteil fährt, kann je nach Fahrstil merken, dass der sportlichere Fokus weniger „entspannt“ wirkt als bei einem klaren Tourer. Das ist kein Nachteil für alle, aber ein Punkt, den man im Hinterkopf behalten sollte.
Versys 1000 S: souverän auf Distanz
Die Kawasaki Versys 1000 S punktet im Vergleich mit Stabilität und Ruhe. Gerade bei längeren Autobahnabschnitten oder bei wechselnden Straßenbedingungen fühlt sie sich oft gelassener an. Das Fahrwerk und die Gesamtabstimmung helfen dabei, dass das Motorrad nicht ständig „mitgearbeitet“ werden muss.
Schwäche im sportlichen Vergleich: Wer sehr aggressiv in enge Kurven geht oder maximale Agilität sucht, wird die Hornet SP als direkter empfinden. Die Versys 1000 S ist eher die Wahl für kontrollierte Dynamik statt für das letzte Quäntchen sportliche Reaktion.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz, Alltag
Bei der Honda CB 1000 Hornet SP ist die Sitzposition tendenziell sportlicher. Das unterstützt das aktive Fahren und sorgt dafür, dass sich das Motorrad schnell in die gewünschte Richtung bringen lässt. Gleichzeitig kann das im Langstreckenbetrieb je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit weniger entspannend sein als bei einem stärker touring-orientierten Modell.
Die Kawasaki Versys 1000 S ist im Vergleich klar auf Komfort ausgelegt. Windschutz und Gesamtergonomie sind so gewählt, dass sich längere Strecken weniger anstrengend anfühlen. Das macht die Versys 1000 S besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur „ab und zu“ bewegt wird, sondern regelmäßig für Touren genutzt wird.
Ausstattung und Elektronik: moderne Helfer im Vergleich
Beide Motorräder bringen moderne Elektronik mit, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die Honda CB 1000 Hornet SP wirkt im Vergleich oft wie ein Motorrad, das sportliche Kontrolle mitbringt: Traktions- und Fahrmodi unterstützen dabei, die Leistung passend zur Situation zu nutzen. Das ist besonders hilfreich, wenn das Motorrad häufig auf wechselnden Untergründen oder bei dynamischer Fahrweise eingesetzt wird.
Die Kawasaki Versys 1000 S setzt zusätzlich auf einen touringtypischen Elektronik- und Komfortansatz. Gerade auf langen Strecken sind Funktionen, die Stabilität, Vorhersagbarkeit und ein entspanntes Fahrgefühl unterstützen, ein echter Gewinn. Wer viel fährt, profitiert davon, dass das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen „ruhig“ bleibt.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen bei Tempo und Manövern
Im Vergleich zeigen beide Motorräder eine Bremsleistung, die für ihr Segment typisch stark ist. Entscheidend ist jedoch das Zusammenspiel: Die Honda CB 1000 Hornet SP vermittelt beim Bremsen oft ein direkteres Feedback, was sportlich orientierten Fahrern entgegenkommt. Die Kawasaki Versys 1000 S wirkt dagegen häufig besonders gut darin, das Motorrad auch bei höheren Geschwindigkeiten stabil zu halten und das Tempo kontrolliert zu reduzieren.
Stärken und Schwächen lassen sich hier gut zusammenfassen: Die Hornet SP ist die Wahl, wenn das Motorrad beim aktiven Fahren „mitdenkt“. Die Versys 1000 S ist die Wahl, wenn das Motorrad beim Bremsen und in der Stabilität vor allem Ruhe und Sicherheit ausstrahlen soll.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Honda CB 1000 Hornet SP: die richtige Wahl für dynamische Fahrer
Die Honda CB 1000 Hornet SP passt besonders gut, wenn häufig kurvige Strecken gefahren werden, wenn im Alltag öfter spontan beschleunigt wird und wenn das Motorrad nicht nur ein Transportmittel sein soll. Wer ein sportliches Gefühl sucht, dabei aber nicht auf Alltagstauglichkeit verzichten möchte, findet in der Hornet SP einen sehr stimmigen Charakter.
Auch für Fahrerinnen und Fahrer interessant, die ein Motorrad möchten, das sich leicht in den Fahrstil integrieren lässt: zügig, präzise und mit einem Motor, der sich direkt nutzen lässt.
Kawasaki Versys 1000 S: die richtige Wahl für Touren und lange Strecken
Die Kawasaki Versys 1000 S ist besonders empfehlenswert, wenn lange Strecken, Autobahnanteile und entspanntes Reisen im Vordergrund stehen. Wer häufig unterwegs ist, wird die tourorientierte Ergonomie, die ruhige Stabilität und die insgesamt komfortablere Auslegung zu schätzen wissen.
Die Versys 1000 S ist außerdem eine gute Wahl, wenn das Motorrad nicht nur für „die eine schöne Runde“, sondern für regelmäßige Fahrten genutzt wird – inklusive Situationen, in denen man nicht ständig maximal sportlich fahren möchte, sondern einfach sicher und angenehm ankommen will.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
- Honda CB 1000 Hornet SP – Stärke: sportlich-direktes Fahrgefühl, präzises Handling und ein Motorcharakter, der dynamisches Fahren unterstützt. Schwäche: im Langstreckenbetrieb kann der sportlichere Fokus je nach Fahrstil weniger „entspannt“ wirken als bei klaren Tourern.
- Kawasaki Versys 1000 S – Stärke: komfortorientierte Ergonomie, ruhige Stabilität und ein Setup, das auf lange Strecken ausgelegt ist. Schwäche: wer maximale Agilität und sehr sportliche Reaktion sucht, wird die Hornet SP tendenziell direkter erleben.
Fazit:
Die Honda CB 1000 Hornet SP ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad suchen, das im Alltag und auf kurvigen Strecken besonders lebendig wirkt: direkter Motorzug, präzises Handling und ein sportlicher Charakter, der Lust auf zügiges Fahren macht. Wer häufig dynamisch unterwegs ist und dabei nicht auf eine alltagstaugliche Basis verzichten möchte, trifft mit der Hornet SP meist genau den richtigen Ton.
Die Kawasaki Versys 1000 S empfiehlt sich vor allem dann, wenn Touren, Komfort und entspannte Langstrecken im Vordergrund stehen: ruhiges Fahrverhalten, komfortorientierte Ergonomie und ein Gesamtpaket, das auch bei längeren Fahrten wenig Stress erzeugt. Wer regelmäßig weitere Strecken fährt und ein Motorrad möchte, das souverän und gelassen bleibt, wird mit der Versys 1000 S glücklicher.
Kurz gesagt: Sportlichkeit und Agilität sprechen eher für die Hornet SP, Tourenkomfort und Stabilität eher für die Versys 1000 S.