| UVP | 12.559 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 11.290 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Elastischer Motor mit Leistung satt!
- süchtig machender Sound
- geschmeidiger QuickShifter Serie (nur SP)
- Brembo Stylemas (nur SP)
- super Handlink und Straßenlage
- sehr gutes Verhältnis von Preis und Leistung
- kein Kurven-ABS
- kein Tempomat
- keine automatische Blinkerrückstellung
- Motor nicht mehr so rappelig wie früher
- ordentliche Leistung für jede Menge Fahrspaß
- Schräglagen-Sensorik mit Kurven-ABS
- modernes TFT-Farbdisplay
- viel Platz für Fahrer und Beifahrer
- Quickshifter nur gegen Aufpreis
- Fahrwerk nicht einstellbar
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.140 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 809 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.509 | mm |
| Länge | 2.260 | mm |
| Radstand | 1.509 | mm |
| Sitzhöhe: | 840-860 | mm |
| Höhe | 1.375 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 1.000 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor | |
| Hubraum | 799 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 157 PS bei 11.000 U/Min | |
| Drehmoment | 107 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 288 | km |
| Leistung | 95 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 87 NM bei 6.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 205 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 476 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa 41mm SFF-BP USD Gabel, Federbasis, Zug- und -Druckstufe einstellbar (Federweg 118)mm | |
| Federung hinten | Öhlins TTX36 Federbein, Pro-Link-Umlenksystem, Federvorspannung, Dämpferzug- und Druckstufe einstellbar (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 180/55 17' | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen | |
| Federung vorne | WP APEX Upside-Down Ø 43 mm (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 21 Zoll 90mm breit | |
| Reifen hinten | 18 Zoll 150mm breit | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheiben, Brembo Stylema Radial-Vierkolbenzangen ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | 2x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Zweikolben-Bremssattel, schwimmend gelagert ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die neue Hornet SP ist ein tolles und günstiges Motorrad. Sie ist schnell, lässt sich locker fahren, sieht gut aus und ist vernünftig ausgestattet. Sehr gut hat uns die einfache Bedienung gefallen. Schade, dass Honda bei so viel Leistung auf ein Kurven-ABS verzichtet hat. Trotzdem ist die Hornet eine echte Spaß-Granate, von der man eigentlich gar nicht mehr absteigen möchte. Fahrleistung, Bremsen, Sound - alles auf hohem Niveau, was übrigens bei der noch günstigeren Standard-Hornet ebenso sein dürfte. Und das dann alles für unter 10.000 Euro !!!Die Testmaschine haben wir von motofun zur Verfügung gestellt bekommen. motofun ist ein großer Honda Händler in Kaltenkirchen bei Hamburg. Wer die neue SP Probefahren möchte, ist hier herzlich willkommen. Oder doch lieber die 750er Hornet? Oder eine Gold Wing oder Africa Twin? Egal, motofun hat alles da, ein Besuch lohnt sich also.
Fazit - was bleibt hängen
Die neue KTM 790 Adventure hat gegenüber dem Vorgänger ein paar spürbare Updates verpasst bekommen. Der Motor ist nicht mehr ganz so ruppig und fühlt sich homogener an und die technsiche Ausstattung inkl. der Schräglagen-Sensorik ist mehr als Up-to-Date. Dass die Maschine nun in China gefertig wird, merkt man ihr nicht an. Das neue Cockpit ist ebenfalls gelungen und lässt die Maschine sehr modern wirken. Insgesamt eine tolle Reise-Enduro der Mittelklasse, die aber noch die typischen KTM-Gene besitzt.Die Testmachine wurde uns von Motorrad Ruser in Haseldorf zur Verfügung gestellt. Dort steht diese gebrauchte Maschine aus 2023 für nur 8.490 Euro zum Verkauf. Wir würden sagen: Ein gutes Angebot, zumal man die Koffer für einen geringen Aufpreis gleich dazu kaufen kann.
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Honda CB 1000 Hornet SP vs. KTM 790 Adventure – welcher Allrounder passt?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ klingen, aber aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich spannend: Die Honda CB 1000 Hornet SP steht für sportlich-elegantes Street-Feeling, während die KTM 790 Adventure deutlich mehr Abenteuer-Gen in Richtung Reiseenduro mitbringt. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Stärken und Schwächen – denn am Ende entscheidet nicht nur die reine Leistung, sondern wie sich das Gesamtpaket im Alltag und auf Tour anfühlt.
Grundcharakter: Street-Naked vs. Adventure-Setup
Honda CB 1000 Hornet SP: Fokus auf Straße und Dynamik
Die Honda ist klar als straßenorientiertes Naked Bike gedacht. Das merkt man am Gesamtkonzept: kompaktere Ausrichtung, sportliche Sitzposition und ein Fahrgefühl, das auf zügiges Vorankommen ausgelegt ist. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder gern kurvige Strecken dynamisch fährt, bekommt hier ein Motorrad, das sich „leicht“ anfühlt und schnell in den Rhythmus kommt.
KTM 790 Adventure: Reiseenduro mit Offroad-Ader
Die KTM 790 Adventure ist dagegen ein Motorrad, das nicht nur für die Straße gebaut ist. Das Adventure-Setup mit höherer Sitzposition, mehr Bodenfreiheit und dem typischen „Ich kann mehr“-Anspruch macht sie besonders interessant, wenn Touren auch mal abseits des perfekten Asphalts beginnen. Das Motorrad wirkt dadurch oft etwas „präsenter“, was gerade auf längeren Strecken und bei wechselnden Untergründen ein Vorteil sein kann.
Motor & Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag bemerkbar macht
Im Vergleich der beiden Modelle zeigt sich: Die Honda CB 1000 Hornet SP zielt stärker auf spontane Beschleunigung und ein sportliches Ansprechverhalten ab. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Überholmanöver, zügiges Herausbeschleunigen aus Kurven und ein direkter Gasgriff im Vordergrund stehen.
Die KTM 790 Adventure spielt ihre Stärken oft dort aus, wo gleichmäßiges Tempo, gute Durchzugskraft und ein souveränes Fahrverhalten auf längeren Etappen gefragt sind. Dazu kommt: Das Adventure-Konzept verlangt nach einem Motor, der nicht nur „Power“ liefert, sondern auch kontrollierbar bleibt – gerade dann, wenn die Strecke weniger berechenbar ist.
Stärken & Schwächen im Vergleich: Die Honda wirkt im sportlichen Alltag oft agiler und „spritziger“, während die KTM im Gesamtkonzept mehr Reserven für wechselnde Bedingungen bietet. Wer häufig auf der Hausstrecke unterwegs ist, wird die Honda als direkter empfinden. Wer regelmäßig Touren plant, bei denen der Plan auch mal „unbefestigt“ werden kann, profitiert eher von der KTM-Philosophie.
Fahrwerk & Handling: Agilität vs. Stabilität
Honda: präzises Handling für Kurven und Alltag
Die CB 1000 Hornet SP ist auf ein sportliches, straßenorientiertes Handling ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt ein zügiges Umlegen und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, wenn es in Kurven dynamisch wird. Gerade bei häufigem Richtungswechsel in Stadt und Landstraße kann das ein echter Vorteil sein.
KTM: souverän über längere Strecken und unruhigere Untergründe
Die KTM 790 Adventure ist spürbar auf Stabilität und Vielseitigkeit getrimmt. Das Fahrwerk und die Geometrie sind so ausgelegt, dass das Motorrad auch dann ruhig bleibt, wenn die Straße nicht perfekt ist. Das macht sie besonders attraktiv für Touren, bei denen man nicht nur den Asphalt, sondern auch Schotterpisten oder Feldwege einplant.
Stärken & Schwächen: Die Honda punktet mit agilerem Kurvengefühl und „Straßenfokus“. Die KTM punktet mit Ruhe und Belastbarkeit, wenn die Strecke uneben wird. Wer überwiegend kurze bis mittlere Strecken auf gutem Belag fährt, wird die Honda als handlicher erleben. Wer regelmäßig lange Touren oder gemischte Strecken fährt, wird die KTM als entspannter empfinden.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Vergleich der Bremsen zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten: Die Honda ist auf sportliche Verzögerung im Straßenbetrieb ausgelegt, also auf präzises Dosieren und ein direktes Ansprechverhalten. Das ist besonders hilfreich, wenn man häufig aus höheren Geschwindigkeiten in Kurven oder in den Stadtverkehr hinein bremst.
Die KTM setzt ebenfalls auf starke Verzögerung, aber mit dem Anspruch, dass das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen sicher bleibt. Das bedeutet: Das Gesamtpaket aus Bremsgefühl, Fahrwerksstabilität und Elektronik ist darauf ausgelegt, dass man auch auf weniger idealen Untergründen kontrolliert bleibt.
Stärken & Schwächen: Honda wirkt im sportlichen Straßenmodus oft „direkter“. KTM bietet im Gesamtkonzept mehr Sicherheitsspielraum, wenn die Haftung schwankt oder die Strecke unruhig ist.
Elektronik & Assistenz: Fahrmodi und Kontrolle
Beide Motorräder setzen auf moderne Elektronik, aber die Ausrichtung ist unterschiedlich. Die Honda CB 1000 Hornet SP wirkt im Vergleich stärker auf sportliche Abstimmung im Straßenbetrieb ausgelegt: Fahrmodi und Regelungen unterstützen ein dynamisches Fahren, ohne das Motorrad unnötig „zu zähmen“.
Die KTM 790 Adventure bringt Elektronik mit, die besonders im Adventure-Kontext Sinn ergibt: Traktions- und Fahrhilfen sollen helfen, die Kraft auch dann nutzbar zu machen, wenn der Untergrund nicht konstant ist. Dadurch wird das Motorrad für viele Fahrerinnen und Fahrer zu einem „Mehr-als-nur-Straße“-Werkzeug.
Stärken & Schwächen: Honda ist oft die Wahl, wenn Elektronik vor allem das sportliche Straßenfahren unterstützen soll. KTM ist die Wahl, wenn Elektronik auch als Sicherheitsnetz für wechselnde Bedingungen dienen soll.
Komfort & Ergonomie: Sitzposition, Windschutz, Alltag
Honda: sportlich, aber alltagstauglich
Die Sitzposition der Honda ist eher sportlich. Das ist nicht automatisch unbequem, aber es fühlt sich klar nach „Fahren“ an. Für Pendeln, kurze Touren und zügige Ausfahrten ist das sehr passend. Wer lange Strecken in entspannter Haltung bevorzugt, muss bei der Honda eher darauf achten, wie die eigene Ergonomie zur sportlichen Ausrichtung passt.
KTM: aufrecht und tourorientiert
Die KTM bietet eine aufrechtere Sitzposition und ein Adventure-typisches Gesamtgefühl. Das kann auf langen Strecken angenehmer sein, weil der Körper weniger in eine sportliche „Kauer“-Position gezwungen wird. Außerdem ist das Motorrad durch das Adventure-Setup oft besser geeignet, um Gepäck oder Zubehör sinnvoll zu integrieren.
Stärken & Schwächen: Honda punktet mit sportlicher Ergonomie und direktem Fahrgefühl. KTM punktet mit tourorientiertem Komfort und einer Sitzhaltung, die auch bei längeren Etappen entspannter wirkt.
Alltagstauglichkeit & Wartung: Was im Betrieb zählt
Im Betrieb zeigen sich die Unterschiede weniger als „besser“ oder „schlechter“, sondern eher als „passender“. Die Honda wirkt wie ein Motorrad, das man gern täglich nutzt und bei dem der Straßenfokus den Alltag erleichtert. Die KTM ist dagegen stärker auf Touren und wechselnde Strecken ausgelegt – dadurch kann sie im Alltag mitunter „mehr Motorrad“ sein, wenn man hauptsächlich kurze Wege fährt.
Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, wird die Honda oft als unkomplizierter empfinden. Wer regelmäßig längere Strecken plant oder gelegentlich abseits des Asphalts fährt, wird die KTM als sinnvollere Basis sehen.
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Anspruch entscheiden:
- Honda CB 1000 Hornet SP ist besonders stark, wenn sportliches Fahren auf der Straße im Vordergrund steht: Kurven, zügiges Tempo, direktes Ansprechverhalten und ein agiles Handling.
- KTM 790 Adventure ist besonders stark, wenn Touren vielseitig werden: längere Etappen, wechselnde Untergründe und ein Motorrad, das auch abseits des perfekten Asphalts souverän bleibt.
Typische Stärken der Honda im Vergleich
Die Honda wirkt im Straßenbetrieb oft dynamischer und „leichter“ im Handling. Das Gesamtpaket ist darauf ausgelegt, dass man schnell Spaß am Fahren hat – besonders auf kurvigen Strecken und bei sportlichen Fahrmanövern.
Typische Stärken der KTM im Vergleich
Die KTM wirkt im Gesamtkonzept tour- und abenteuerorientierter. Sie bietet mehr Reserven für wechselnde Bedingungen und vermittelt ein Gefühl von Stabilität, wenn die Strecke nicht planbar ist.
Fazit:
Die Honda CB 1000 Hornet SP ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf sportlichem Straßenfahren liegt: dynamisches Ansprechen, agiles Handling und ein direktes Fahrgefühl machen sie besonders attraktiv für Kurven, zügige Ausfahrten und den Alltag auf gutem Belag. Wer ein Naked Bike sucht, das schnell „mitzieht“ und Spaß am dynamischen Fahren in den Vordergrund stellt, trifft mit der Honda häufig genau den richtigen Ton.
Die KTM 790 Adventure ist die bessere Wahl, wenn Touren vielseitig sind und die Strecke auch mal abweicht: längere Etappen, wechselnde Untergründe und ein tourorientiertes Gesamtpaket mit mehr Stabilität und Sicherheitsgefühl im Abenteuer-Kontext sprechen für die KTM. Wer gern plant, aber auch flexibel bleibt, bekommt mit der KTM das Motorrad, das diese Freiheit am überzeugendsten unterstützt.
Kurz gesagt: Honda für Straße und Sport, KTM für Touren und Abenteuer.