| UVP | 12.559 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 20.400 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Elastischer Motor mit Leistung satt!
- süchtig machender Sound
- geschmeidiger QuickShifter Serie (nur SP)
- Brembo Stylemas (nur SP)
- super Handlink und Straßenlage
- sehr gutes Verhältnis von Preis und Leistung
- kein Kurven-ABS
- kein Tempomat
- keine automatische Blinkerrückstellung
- Wahsinns-Motor mit Raketen-Schubkraft
- fauchender Triple-Sound
- zupackende Brembo Stylema Bremsanlage
- volle Hütte inkl. semi-aktiven Fahrwerk von Öhlins
- nahezu einzigartiges Design
- sportlich fordernde Sitzposition
- Soziusbetrieb 1b
- Standgeräusch 98 db (konnte auch bei Pro stehen)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.140 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 809 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 1.000 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Dreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.160 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 157 PS bei 11.000 U/Min | |
| Drehmoment | 107 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 288 | km |
| Leistung | 180 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 245 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 246 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa 41mm SFF-BP USD Gabel, Federbasis, Zug- und -Druckstufe einstellbar (Federweg 118)mm | |
| Federung hinten | Öhlins TTX36 Federbein, Pro-Link-Umlenksystem, Federvorspannung, Dämpferzug- und Druckstufe einstellbar (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 180/55 17' | |
| Rahmenbauart | Doppelrohrrahmen mit verschraubtem Heckrahmen | |
| Federung vorne | Voll einstellbare 43 mm Öhlins Up-Side-Down-Gabel, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins Monoshock Hinterradaufhängung mit Umlenkung, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheiben, Brembo Stylema Radial-Vierkolbenzangen ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Radialsättel, Kurven-ABS, radialer Handbremszylinder ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo-Doppelkolbenschwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die neue Hornet SP ist ein tolles und günstiges Motorrad. Sie ist schnell, lässt sich locker fahren, sieht gut aus und ist vernünftig ausgestattet. Sehr gut hat uns die einfache Bedienung gefallen. Schade, dass Honda bei so viel Leistung auf ein Kurven-ABS verzichtet hat. Trotzdem ist die Hornet eine echte Spaß-Granate, von der man eigentlich gar nicht mehr absteigen möchte. Fahrleistung, Bremsen, Sound - alles auf hohem Niveau, was übrigens bei der noch günstigeren Standard-Hornet ebenso sein dürfte. Und das dann alles für unter 10.000 Euro !!!Die Testmaschine haben wir von motofun zur Verfügung gestellt bekommen. motofun ist ein großer Honda Händler in Kaltenkirchen bei Hamburg. Wer die neue SP Probefahren möchte, ist hier herzlich willkommen. Oder doch lieber die 750er Hornet? Oder eine Gold Wing oder Africa Twin? Egal, motofun hat alles da, ein Besuch lohnt sich also.
Fazit - was bleibt hängen
Was für ein Traumbike, die Speed Triple 1200RR! Vor allem der Motor und das Fahrwerk werden uns im Gedächtnis bleiben. Die Sitzposition allerdings auch: Wie gesagt, das ist nichts für Bandscheiben-Geschädigte oder die, die es werden wollen. Ansonsten ist das Konzept der RR relativ einzigartig. Lediglich die MV Agusta Superveloce verfolgt einen ähnlichen Ansatz: Optik Café-Racer, alles andere Racer-Racer. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der Triumph Speed Triple 1200 RR.Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Triumph-Hamburg. Wer Bock hat auf eine Probefahrt: Dort steht sie als Vorführer und freut sich schon auf jede Menge Probefahrten, dazu ist sie schließlich da.
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Honda CB 1000 Hornet SP vs. Triumph Speed Triple 1200 RR – Vergleich im Naked-Bike-Check
Wenn zwei moderne Naked Bikes aufeinandertreffen, geht es selten nur um Zahlen. Bei der Honda CB 1000 Hornet SP und der Triumph Speed Triple 1200 RR stehen vor allem Charakter, Fahrgefühl und die Frage im Vordergrund, wie sich die jeweiligen Stärken im Alltag und auf der Hausstrecke bemerkbar machen. Beide Modelle sind klar straßenorientiert, beide wollen Dynamik – aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im direkten Vergleich, wo liegen die Schwächen, und welches Bike passt besser zu welchem Fahrstil?
Grundidee der beiden Modelle: sportlich, aber mit unterschiedlicher Ausrichtung
Die Honda CB 1000 Hornet SP ist als sportliches Naked Bike gedacht, das sich sowohl im Alltag als auch auf flotten Touren wohlfühlt. Der Fokus liegt auf einem agilen Gesamtpaket: Motor, Fahrwerk und Ergonomie sollen zusammen ein leicht zu beherrschendes, aber dennoch spritziges Motorrad ergeben.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR verfolgt dagegen eine deutlich kompromisslosere Richtung. Sie wirkt wie ein Naked Bike, das die Grenzen der Alltagstauglichkeit bewusst ausreizt und dabei gleichzeitig eine sehr hohe Performance- und Elektronikdichte mitbringt. Wer ein Motorrad sucht, das auf der Landstraße nicht nur schnell ist, sondern auch souverän „zieht“, wird hier besonders fündig.
Motorcharakter im Vergleich: wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen
Beide Motorräder sind leistungsstark, aber der Weg dorthin unterscheidet sich spürbar. Die Honda CB 1000 Hornet SP wirkt im Vergleich oft wie ein Bike, das die Kraft sehr direkt und kontrollierbar in Bewegung umsetzt. Das macht sie besonders interessant, wenn häufiges Beschleunigen aus dem Stadtverkehr heraus oder zügiges Herausbeschleunigen aus Kurven gefragt ist. Die Leistungsentfaltung ist dabei so abgestimmt, dass sie nicht nur „geht“, sondern auch gut dosierbar bleibt.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR spielt dagegen stärker die Karte „Druck auf der Straße“. Im direkten Vergleich zeigt sich: Wo die Honda eher auf ein harmonisches Zusammenspiel aus Agilität und Zugkraft setzt, legt die Triumph den Schwerpunkt auf eine deutlich kräftigere, intensivere Beschleunigung. Das kann sich auf schnellen Strecken wie ein Turbo-Effekt anfühlen – besonders dann, wenn man aus mittleren Drehzahlen zügig nach vorne arbeiten möchte.
Stärken und Schwächen beim Motor
- Honda CB 1000 Hornet SP: Stärke in der gutmütigen Dosierbarkeit und im „einfach schnell sein“-Gefühl. Schwäche kann sein, dass wer maximale Intensität sucht, die Triumph als spürbar fordernder und kraftvoller wahrnimmt.
- Triumph Speed Triple 1200 RR: Stärke in der spürbaren Wucht und dem souveränen Vortrieb. Schwäche kann sein, dass die Leistungsentfaltung – je nach Fahrmodus und Fahrstil – mehr Aufmerksamkeit verlangt, besonders bei wechselnden Bedingungen.
Fahrwerk und Fahrdynamik: Agilität vs. souveräne Performance
Im Fahrwerk zeigt sich die Philosophie beider Bikes. Die Honda CB 1000 Hornet SP wirkt im Vergleich oft wie ein Motorrad, das Kurvenwechsel unterstützt und sich leicht anfühlt. Gerade auf Straßen mit wechselndem Belag kann das ein Vorteil sein: Das Bike bleibt handlich, vermittelt Vertrauen und lässt sich zügig in die Linie bringen.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen stärker auf „stabil und schnell“ ausgelegt. Im Vergleich wirkt sie wie ein Motorrad, das bei zügigem Tempo und längeren Kurvenradien besonders souverän bleibt. Das kann sich wie ein Sicherheitsplus anfühlen, wenn man sportlich fährt und das Motorrad nicht ständig „nacharbeiten“ möchte.
Was das in der Praxis bedeutet
Wer häufig enge Kehren fährt oder viel im Stadtverkehr unterwegs ist, wird die Honda oft als entspannter im Handling wahrnehmen. Wer dagegen regelmäßig zügige Landstraßenabschnitte fährt und dabei ein Motorrad sucht, das auch bei höherem Tempo ruhig bleibt, findet in der Triumph häufig den besseren Match.
Bremsen im Vergleich: Gefühl, Reserven und Dosierbarkeit
Bremsen sind bei Naked Bikes besonders wichtig, weil die Sitzposition und die offene Bauweise das Fahrgefühl stark beeinflussen. Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Triumph Speed Triple 1200 RR bietet tendenziell mehr „Biss“ und Reserven, was sich vor allem bei sportlicher Fahrweise bemerkbar macht. Das kann das Vertrauen in späte Bremsmanöver erhöhen.
Die Honda CB 1000 Hornet SP punktet dagegen häufig mit einem sehr gut dosierbaren Bremsgefühl. Das ist im Alltag ein echter Vorteil, weil man in Alltagssituationen präzise reagieren kann, ohne ständig das Gefühl zu haben, zu viel oder zu wenig zu bremsen.
Stärken und Schwächen bei den Bremsen
- Honda: Stärke in der feinfühligen Dosierung und Alltagstauglichkeit. Schwäche kann sein, dass bei sehr ambitionierter Fahrweise die maximale Bremsperformance der Triumph stärker beeindruckt.
- Triumph: Stärke in Reserven und sportlicher Durchsetzung. Schwäche kann sein, dass die Leistungsfähigkeit mehr Fahrpraxis und Aufmerksamkeit belohnt.
Elektronik und Assistenzsysteme: Komfort, Kontrolle und Fahrmodi
Moderne Naked Bikes leben stark von Elektronik. Im Vergleich fällt auf: Die Triumph Speed Triple 1200 RR wirkt in der Gesamtheit oft wie das „elektronikbetonte“ Paket. Fahrmodi, Traktions- und Regelstrategien greifen spürbar ineinander und unterstützen dabei, die Leistung sicher auf die Straße zu bringen. Das ist besonders dann hilfreich, wenn man sportlich fährt und die Bedingungen nicht immer perfekt sind.
Die Honda CB 1000 Hornet SP bietet ebenfalls moderne Elektronik, wirkt aber im Gesamtgefühl oft etwas „direkter“ und weniger komplex. Das kann ein Vorteil sein, wenn man das Motorrad lieber intuitiv steuert und die Assistenz eher als Unterstützung im Hintergrund wahrnimmt.
Elektronik: wer profitiert wie?
Wer gern mit Fahrmodi experimentiert und die Kontrolle aktiv mitgestaltet, wird an der Triumph mehr Freude haben. Wer ein Motorrad möchte, das sich schnell „richtig“ anfühlt und nicht ständig Einstellungen fordert, wird mit der Honda häufig entspannter unterwegs sein.
Ergonomie und Alltagstauglichkeit: Sitzposition, Handling und Komfort
Bei Naked Bikes entscheidet die Ergonomie darüber, ob man das Motorrad auch nach einer längeren Tour noch gern fährt. Im Vergleich zeigt sich: Die Honda CB 1000 Hornet SP wirkt oft als Allrounder. Die Sitzposition ist sportlich, aber nicht so kompromisslos, dass sie auf längeren Strecken sofort ermüdet. Das macht sie interessant für Pendler, Wochenendtouren und alles dazwischen.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist ebenfalls straßenorientiert, aber durch den sportlicheren Charakter wirkt sie im Alltag manchmal „präsenter“. Das kann ein Vorteil sein, weil man sich ständig im Fahrmodus fühlt. Wer jedoch sehr lange Strecken entspannt fahren möchte, könnte die Honda als etwas alltagstauglicher empfinden.
Stärken und Schwächen im Gesamtpaket
Honda CB 1000 Hornet SP – Stärken
- Agiles Handling: wirkt leicht zu bewegen und unterstützt Kurvenwechsel.
- Gut dosierbare Performance: macht sportliches Fahren auch im Alltag kontrollierbar.
- Allround-Charakter: eignet sich für Stadt, Landstraße und Touren.
Honda CB 1000 Hornet SP – Schwächen
- Weniger „Wucht“ als die Triumph: wer maximale Intensität sucht, könnte die Speed Triple als stärker wahrnehmen.
- Sportliche Grenzen: bei sehr ambitionierter Fahrweise ist die Triumph oft die souveränere Wahl.
Triumph Speed Triple 1200 RR – Stärken
- Starker Vortrieb: vermittelt viel Druck beim Beschleunigen.
- Sportliche Souveränität: fühlt sich bei zügigem Fahren stabil und „erwachsen“ an.
- Elektronik als Unterstützung: hilft, Leistung sicher zu übertragen.
Triumph Speed Triple 1200 RR – Schwächen
- Mehr Anspruch: die Performance will aktiv gefahren werden.
- Alltag kann „sportlich“ bleiben: wer maximal entspannt fahren möchte, könnte die Honda als angenehmer empfinden.
Für wen lohnt sich welches Bike?
Die Honda CB 1000 Hornet SP ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Naked Bike suchen, das sich vielseitig einsetzen lässt. Wer gern spontan fährt, im Alltag häufig unterwegs ist und dabei trotzdem sportliche Dynamik möchte, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket. Die Stärke liegt im kontrollierten Fahrgefühl und in der unkomplizierten Art, schnell zu sein.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist die richtige Wahl, wenn der Fokus klar auf maximaler Performance, intensiver Beschleunigung und sportlicher Souveränität liegt. Wer gern zügig unterwegs ist, Kurven und schnelle Strecken liebt und dabei die Unterstützung moderner Elektronik schätzt, wird mit der Triumph sehr glücklich. Sie ist ein Bike für Fahrer, die das Potenzial regelmäßig abrufen möchten.
Fazit:
Wer ein Naked Bike für den Alltag und für abwechslungsreiche Touren sucht, trifft mit der Honda CB 1000 Hornet SP häufig die bessere Wahl. Sie wirkt im Vergleich besonders agil, lässt sich gut dosieren und bleibt auch im Alltag angenehm kontrollierbar. Die Triumph Speed Triple 1200 RR spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn sportliches Fahren im Vordergrund steht: mehr Druck beim Beschleunigen, spürbare Reserven und ein Gesamtpaket, das auch bei höherem Tempo souverän bleibt. Kurz gesagt: Die Honda ist der vielseitige, leicht zu fahrende Allrounder – die Triumph der Performance-orientierte Naked-Bike-Kandidat für alle, die das Maximum öfter nutzen möchten. Je nachdem, ob der Schwerpunkt auf unkomplizierter Dynamik oder auf intensiver Spitzenleistung liegt, fällt die Entscheidung schnell zugunsten des jeweiligen Modells aus.