| UVP | 12.559 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 15.050 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- Elastischer Motor mit Leistung satt!
- süchtig machender Sound
- geschmeidiger QuickShifter Serie (nur SP)
- Brembo Stylemas (nur SP)
- super Handlink und Straßenlage
- sehr gutes Verhältnis von Preis und Leistung
- kein Kurven-ABS
- kein Tempomat
- keine automatische Blinkerrückstellung
- Komfort
- Platzangebot
- Ausstattung
- Verarbeitung
- Geländetauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.140 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 809 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 229 | kg |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Länge | 2.215 | mm |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.390 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 1.000 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 799 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 74 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 157 PS bei 11.000 U/Min | |
| Drehmoment | 107 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 288 | km |
| Leistung | 95 PS bei 9.300 U/Min | |
| Drehmoment | 79 NM bei 7.850 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa 41mm SFF-BP USD Gabel, Federbasis, Zug- und -Druckstufe einstellbar (Federweg 118)mm | |
| Federung hinten | Öhlins TTX36 Federbein, Pro-Link-Umlenksystem, Federvorspannung, Dämpferzug- und Druckstufe einstellbar (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 180/55 17' | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung hinten | WP Zentralfederbein, Federvorspannung hydr. verstellbar (Federweg 215)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinger | |
| Reifen vorne | 90/90 21 Zoll | |
| Reifen hinten | 150/70 17 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheiben, Brembo Stylema Radial-Vierkolbenzangen ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelbremsscheiben, Nissin 4-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Einzelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
Fazit
Die neue Hornet SP ist ein tolles und günstiges Motorrad. Sie ist schnell, lässt sich locker fahren, sieht gut aus und ist vernünftig ausgestattet. Sehr gut hat uns die einfache Bedienung gefallen. Schade, dass Honda bei so viel Leistung auf ein Kurven-ABS verzichtet hat. Trotzdem ist die Hornet eine echte Spaß-Granate, von der man eigentlich gar nicht mehr absteigen möchte. Fahrleistung, Bremsen, Sound - alles auf hohem Niveau, was übrigens bei der noch günstigeren Standard-Hornet ebenso sein dürfte. Und das dann alles für unter 10.000 Euro !!!Die Testmaschine haben wir von motofun zur Verfügung gestellt bekommen. motofun ist ein großer Honda Händler in Kaltenkirchen bei Hamburg. Wer die neue SP Probefahren möchte, ist hier herzlich willkommen. Oder doch lieber die 750er Hornet? Oder eine Gold Wing oder Africa Twin? Egal, motofun hat alles da, ein Besuch lohnt sich also.
MotorradTest.de auf YouTube
Honda CB 1000 Hornet SP vs Triumph Tiger 800 XCA: Vergleich für Straße und gemischte Strecken
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ klingen, aber aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich spannend. Die Honda CB 1000 Hornet SP steht für dynamische Straßenperformance und ein Setup, das auf Agilität und direkten Vortrieb ausgelegt ist. Die Triumph Tiger 800 XCA dagegen ist klar als Reise- und Abenteuerorientiertes Motorrad gedacht: mehr Komfort, mehr Elektronik und ein Konzept, das auch abseits der reinen Asphalt-Linie Spaß macht. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Unterschiede – und darauf, wie sich die Stärken im Alltag bemerkbar machen.
Grundcharakter: Naked-Tempo vs. Adventure-Anspruch
Die Honda CB 1000 Hornet SP wirkt wie ein Motorrad, das man gern „einfach fährt“ – mit Fokus auf spürbare Beschleunigung, schnelle Richtungswechsel und ein Fahrgefühl, das sich nach sportlicher Straße anfühlt. Der Charakter ist eher leicht, lebendig und auf Fahrspaß getrimmt.
Die Triumph Tiger 800 XCA ist dagegen ein Motorrad, das sich wie ein Reisebegleiter anfühlt. Sie ist darauf ausgelegt, längere Strecken souverän zu absolvieren, dabei Komfort zu liefern und auch auf schlechterem Untergrund nicht sofort „zu klein“ zu werden. Das merkt man besonders daran, wie das Motorrad mit wechselnden Bedingungen umgeht: weniger „nur sportlich“, mehr „bereit für alles“.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Honda CB 1000 Hornet SP setzt stärker auf den sportlichen Straßen-Drive. Die Leistungsentfaltung wirkt dadurch oft spontaner, besonders wenn es darum geht, zügig aus Kurven heraus zu beschleunigen oder auf der Landstraße das Tempo zu variieren.
Die Triumph Tiger 800 XCA ist ebenfalls kräftig, aber der Schwerpunkt liegt mehr auf gleichmäßigem Vortrieb und Alltagstauglichkeit. Gerade bei längeren Etappen oder wenn die Strecke unruhiger wird, spielt diese Art von Antrieb ihre Vorteile aus. Während die Honda eher „Tempo auf Knopfdruck“ vermittelt, wirkt die Triumph wie ein Motorrad, das konstant durchzieht und dabei die Belastung für Fahrer und Maschine im Griff behält.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- Honda CB 1000 Hornet SP: Stärken liegen in der sportlichen Straßenagilität und dem direkten Gefühl beim Beschleunigen. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf Asphalt liegt – wer häufig abseits fester Strecken unterwegs ist, wird die Adventure-Philosophie der Triumph vermissen.
- Triumph Tiger 800 XCA: Stärken liegen in der gleichmäßigen Fahrbarkeit und dem Reise-/Adventure-Ansatz. Schwäche kann sein, dass sie im reinen „Kurven-Tempo auf der Straße“ nicht ganz die gleiche Unmittelbarkeit wie die Honda vermittelt.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Beim Handling trennt sich die Spreu schnell: Die Honda CB 1000 Hornet SP ist auf dynamisches Fahren ausgelegt. Das Motorrad lässt sich spürbar zügig bewegen, unterstützt schnelle Richtungswechsel und fühlt sich in flotten Passagen sehr „on it“ an. Das macht sie besonders attraktiv, wenn die Route aus kurvigen Abschnitten besteht und man gern aktiv fährt.
Die Triumph Tiger 800 XCA setzt stärker auf Stabilität und Kontrolle. Das Fahrwerk ist auf wechselnde Untergründe ausgelegt und vermittelt ein sicheres Gefühl, wenn die Straße weniger berechenbar ist. Dadurch wirkt die Triumph oft souveräner, sobald der Belag wechselt oder die Strecke „nicht ganz sauber“ ist.
Bremsen und Fahrgefühl
Beide Motorräder sind auf sportliche Sicherheit ausgelegt, aber der Einsatzbereich unterscheidet sich. Die Honda wirkt im Straßenbetrieb besonders „direkt“ – Bremsen und Fahrgefühl passen gut zu einem sportlichen Rhythmus. Die Triumph spielt ihre Stärken eher in der Kombination aus Kontrolle und Komfort aus: Beim Wechsel zwischen zügigem Fahren und entspanntem Dahingleiten bleibt das Motorrad gut beherrschbar.
Elektronik und Assistenz: Moderne Helfer im Vergleich
Elektronik ist bei beiden Modellen ein Thema, aber mit unterschiedlicher Zielrichtung. Die Honda CB 1000 Hornet SP wirkt wie ein Motorrad, das Elektronik nutzt, um sportliches Fahren zu unterstützen – ohne den Charakter zu „verkleben“. Das Ergebnis ist ein Setup, das sich nicht wie ein reines Assistenz-Bike anfühlt, sondern eher wie ein sportliches Motorrad mit sinnvollen Helfern.
Die Triumph Tiger 800 XCA geht einen Schritt weiter in Richtung Reise- und Adventure-Assistenz. Dadurch kann sie besonders dann punkten, wenn die Bedingungen variieren: unterschiedliche Fahrmodi, Unterstützungssysteme und ein insgesamt „tourentauglicher“ Ansatz. Das ist vor allem auf längeren Strecken spürbar, weil das Motorrad den Fahrer entlastet und das Handling auch bei wechselndem Tempo stabil bleibt.
Stärken und Schwächen bei der Elektronik
- Honda CB 1000 Hornet SP: Stärken liegen in der sportlichen, klaren Abstimmung und dem Gefühl, dass die Elektronik das Fahren unterstützt statt es zu dominieren. Schwäche kann sein, dass der „Adventure-Komfort“ weniger im Vordergrund steht.
- Triumph Tiger 800 XCA: Stärken liegen in der Reise- und Adventure-Ausrichtung der Elektronik. Schwäche kann sein, dass sich das Motorrad im reinen Sporteinsatz etwas „schwerer“ anfühlt, weil der Fokus stärker auf Komfort und Kontrolle liegt.
Ausstattung und Ergonomie: Alltagstauglichkeit im Detail
Bei der Ausstattung zeigt sich die Philosophie beider Motorräder. Die Honda CB 1000 Hornet SP wirkt wie ein Straßenpaket mit sportlichem Anspruch: Ergonomie und Sitzgefühl sind auf aktives Fahren ausgelegt. Das Motorrad passt gut zu Fahrern, die gern dynamisch unterwegs sind und dabei nicht zwingend das Maximum an Reise-Features suchen.
Die Triumph Tiger 800 XCA ist dagegen stärker auf längere Touren und unterschiedliche Einsatzszenarien ausgelegt. Ergonomie, Windschutz und das Gesamtpaket wirken darauf hin, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt ankommt. Gerade wenn die Strecke nicht nur aus „schönem Asphalt“ besteht, spielt diese Ausrichtung ihre Vorteile aus.
Komfort vs. Sportlichkeit
Im Vergleich der Werte und Ausstattungsdetails wird klar: Die Triumph Tiger 800 XCA ist tendenziell die bessere Wahl, wenn Komfort und Vielseitigkeit wichtiger sind. Die Honda CB 1000 Hornet SP ist tendenziell die bessere Wahl, wenn Fahrspaß, Agilität und sportliches Handling im Vordergrund stehen.
Für welche Strecken passt welches Motorrad?
Honda CB 1000 Hornet SP: Stärken auf der Straße
Die Honda spielt ihre Vorteile besonders dort aus, wo die Route kurvig ist, der Asphalt gut und das Tempo variabel. Wer gern zügig fährt, häufig in engen Passagen unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das sich schnell „in den Flow“ bringt, wird mit der CB 1000 Hornet SP sehr zufrieden sein.
Triumph Tiger 800 XCA: Stärken auf gemischten Strecken
Die Triumph ist ideal, wenn die Tour nicht nur aus einer Sorte Untergrund besteht. Auf längeren Strecken, bei wechselndem Belag oder wenn auch mal eine unbefestigte Passage dabei ist, wirkt die Tiger 800 XCA oft wie die stressfreiere Wahl. Sie ist ein Motorrad, das man gern für Touren nimmt, bei denen man nicht vorher bis ins Detail weiß, wie die Strecke wird.
Wirtschaftlichkeit und Praxis: Was im Alltag zählt
Auch wenn die Zahlen je nach Fahrstil und Nutzung variieren, lässt sich der Praxisunterschied aus dem Konzept ableiten. Die Honda CB 1000 Hornet SP ist eher der Typ „Straßenfokus“: kurze bis mittlere Touren, sportliche Ausfahrten und ein Motorrad, das man gern bewegt. Die Triumph Tiger 800 XCA ist eher der Typ „Tourenfokus“: längere Strecken, mehr Komfort, mehr Elektronik und ein Setup, das für wechselnde Bedingungen gemacht ist.
Bei der Entscheidung spielt außerdem die Frage eine Rolle, wie oft wirklich „Adventure“ gefahren wird. Wer fast ausschließlich auf Asphalt unterwegs ist, bekommt mit der Honda oft mehr unmittelbaren Fahrspaß. Wer regelmäßig auch mal abseits fester Strecken unterwegs ist oder einfach gern entspannt und gut ausgestattet reist, wird die Triumph stärker schätzen.
Fazit: Welche Wahl ist für wen die beste?
Die Honda CB 1000 Hornet SP ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf sportlichem Fahren auf der Straße liegt. Das Motorrad wirkt agil, direkt und macht besonders dann Freude, wenn Kurven, Beschleunigung und ein aktiver Fahrstil im Mittelpunkt stehen. Wer ein Naked-Bike sucht, das sich schnell in den Rhythmus bringt und dabei nicht unnötig „tourig“ wirkt, trifft mit der Honda häufig genau den richtigen Ton.
Die Triumph Tiger 800 XCA ist die bessere Wahl, wenn Vielseitigkeit und Komfort wichtiger sind als reines Straßen-Tempo. Die Tiger spielt ihre Stärken vor allem auf längeren Touren und bei wechselnden Bedingungen aus: stabiler, kontrollierter und insgesamt stärker auf Reise ausgelegt. Wer gern plant oder spontan fährt, aber nicht nur auf perfekten Asphalt setzt, bekommt mit der Triumph das passendere Gesamtpaket.
Kurz gesagt: Honda für sportliche Straße, Triumph für Touren und gemischte Strecken.