| UVP | 12.559 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 16.349 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2021 | |
Pro und Kontra
- Elastischer Motor mit Leistung satt!
- süchtig machender Sound
- geschmeidiger QuickShifter Serie (nur SP)
- Brembo Stylemas (nur SP)
- super Handlink und Straßenlage
- sehr gutes Verhältnis von Preis und Leistung
- kein Kurven-ABS
- kein Tempomat
- keine automatische Blinkerrückstellung
- Robust
- Reisetauglichkeit
- Soziuskomfort
- Bedienung
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.140 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 809 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 267 | kg |
| Radstand | 1.540 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.540 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.410 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 1.000 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 1.199 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 157 PS bei 11.000 U/Min | |
| Drehmoment | 107 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 288 | km |
| Leistung | 112 PS bei 7.250 U/Min | |
| Drehmoment | 117 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa 41mm SFF-BP USD Gabel, Federbasis, Zug- und -Druckstufe einstellbar (Federweg 118)mm | |
| Federung hinten | Öhlins TTX36 Federbein, Pro-Link-Umlenksystem, Federvorspannung, Dämpferzug- und Druckstufe einstellbar (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 180/55 17' | |
| Rahmenbauart | Zentralrohr | |
| Federung hinten | Monofederbein | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheiben, Brembo Stylema Radial-Vierkolbenzangen ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
Die neue Hornet SP ist ein tolles und günstiges Motorrad. Sie ist schnell, lässt sich locker fahren, sieht gut aus und ist vernünftig ausgestattet. Sehr gut hat uns die einfache Bedienung gefallen. Schade, dass Honda bei so viel Leistung auf ein Kurven-ABS verzichtet hat. Trotzdem ist die Hornet eine echte Spaß-Granate, von der man eigentlich gar nicht mehr absteigen möchte. Fahrleistung, Bremsen, Sound - alles auf hohem Niveau, was übrigens bei der noch günstigeren Standard-Hornet ebenso sein dürfte. Und das dann alles für unter 10.000 Euro !!!Die Testmaschine haben wir von motofun zur Verfügung gestellt bekommen. motofun ist ein großer Honda Händler in Kaltenkirchen bei Hamburg. Wer die neue SP Probefahren möchte, ist hier herzlich willkommen. Oder doch lieber die 750er Hornet? Oder eine Gold Wing oder Africa Twin? Egal, motofun hat alles da, ein Besuch lohnt sich also.
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Honda CB 1000 Hornet SP vs. Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré – Vergleich
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Honda CB 1000 Hornet SP steht für sportliche Straßenperformance, klare Linien und ein Setup, das auf Dynamik ausgelegt ist. Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré dagegen ist ein ausgewachsenes Adventure-Bike mit Fokus auf Reichweite, Komfort und souveränes Reisen – auch dann, wenn die Strecke nicht mehr nur aus Asphalt besteht. Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Konzepte im Alltag und auf längeren Touren schlagen: bei Motor und Antrieb, beim Fahrwerk, bei der Ergonomie, bei der Elektronik und ganz besonders bei der Frage, wofür welches Motorrad wirklich gemacht ist.
Grundidee und Charakter: sportlich vs. reiseorientiert
Die Honda CB 1000 Hornet SP wirkt wie ein Motorrad, das man gern „einfach nimmt“: für die schnelle Runde am Feierabend, für zügige Landstraßenfahrten oder für Kurven, bei denen man das Vorderrad bewusst arbeiten lässt. Der Charakter ist direkt, die Handhabung wirkt agil und das Konzept zielt klar auf Fahrspaß auf der Straße.
Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré ist dagegen stärker auf das große Ganze ausgelegt. Sie fühlt sich wie ein Langstreckenwerkzeug an: stabil, komfortabel und mit einer Ausrichtung, die auch längere Etappen ohne Stress ermöglichen soll. Wer gern plant, packt und losfährt – gern auch mit Gepäck – findet hier ein Motorrad, das auf „Tour“ programmiert ist.
Motor und Antrieb im Vergleich: wie sich Leistung anfühlt
Beide Modelle sind leistungsstark, aber die Art, wie die Leistung verfügbar ist, unterscheidet sich deutlich. Die Honda CB 1000 Hornet SP setzt auf einen Motor, der auf der Straße schnell anspricht und sich für dynamische Zwischenspurts besonders gut eignet. Das macht sie attraktiv, wenn Beschleunigung und ein sportliches Drehmomentgefühl im Vordergrund stehen. Gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven wirkt die Honda oft „spritziger“ im Kopf: man greift schneller nach dem Gas und bekommt zügig Rückmeldung.
Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré spielt ihre Stärken eher in einem breiteren Nutzbereich aus. Der Antrieb ist auf gleichmäßiges Vorankommen ausgelegt – mit dem Gefühl, dass auch bei längerer Fahrt und mit Gepäck alles ruhig und kontrolliert bleibt. Während die Honda eher nach „Kurve zu Kurve“ wirkt, fühlt sich die Yamaha nach „Kilometer zu Kilometer“ an. Das ist kein Nachteil, sondern ein anderer Fokus: Wer viel Strecke macht, profitiert von dieser Art der Kraftentfaltung.
Stärken und Schwächen beim Motor
- Honda Hornet SP: Stärken liegen in der direkten Ansprache und im sportlichen Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf Straße liegt – wer abseits der Komfortzone fährt, merkt schneller die Grenzen des Konzepts.
- Yamaha Super Ténéré: Stärken liegen in der souveränen Langstrecken-Performance und der ruhigen Kraftentfaltung. Schwäche kann sein, dass das „agile“ Gefühl einer reinen Straßenmaschine nicht ganz erreicht wird, weil das Adventure-Konzept mehr Masse und mehr Reiseausrichtung mitbringt.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen beiden Philosophien besonders klar. Die Honda CB 1000 Hornet SP ist darauf ausgelegt, dass man sich schnell wohlfühlt: präzises Einlenken, spürbare Rückmeldung und ein Fahrgefühl, das Kurvenfahrten belohnt. Gerade auf kurvigen Strecken wirkt die Honda wie ein Motorrad, das man gern „arbeitet“ – mit dem Gefühl, dass man die Linie aktiv gestalten kann.
Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré setzt stärker auf Stabilität und Komfort. Das Fahrwerk ist so abgestimmt, dass es Unebenheiten besser wegsteckt und das Motorrad auch bei längeren Fahrten ruhig bleibt. Auf Autobahn und Landstraße ist das ein echter Vorteil, weil weniger Ermüdung entsteht. In engen Kehren kann die Yamaha dennoch sehr gut mitspielen, aber das Gefühl ist anders: weniger „leichtfüßig“, mehr „kontrolliert und gesetzt“.
Bremsen und Fahrassistenz
Auch bei der Verzögerung ist der Vergleich interessant. Beide Motorräder sind auf sicheres Fahren ausgelegt, aber die Charakteristik unterscheidet sich: Die Honda wirkt oft sportlicher in der Dosierbarkeit, während die Yamaha eher auf gleichmäßige Kontrolle ausgelegt ist – besonders dann, wenn man mit Gepäck unterwegs ist oder längere Zeit im Reise-Modus fährt. Je nach Ausstattung können zudem Assistenzsysteme und Elektronikfunktionen eine Rolle spielen, etwa bei Traktionskontrolle oder Fahrmodi. In der Praxis zählt: Die Honda unterstützt eher das dynamische Fahren, die Yamaha eher das entspannte, sichere Durchkommen.
Ergonomie und Sitzposition: Stadtkomfort vs. Reisehaltung
Die Ergonomie entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad nach kurzer Zeit Spaß macht oder ob man nach einer Weile „arbeitet“. Die Honda CB 1000 Hornet SP ist tendenziell auf eine sportlichere Sitzhaltung ausgelegt. Das sorgt dafür, dass man sich schnell in eine aktive Fahrposition bringt und das Motorrad im Alltag gut kontrollieren kann. Für Pendeln, kurze Touren und Fahrten mit Fokus auf Kurven ist das sehr passend.
Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré bietet dagegen eine Reiseergonomie, die auf längere Strecken optimiert ist. Die Sitzposition wirkt so, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt bleibt. Dazu kommt: Wer häufig mit Gepäck fährt oder längere Etappen plant, profitiert von der Gesamtabstimmung aus Sitz, Lenkerposition und Wind-/Komfortkonzept.
Stärken und Schwächen bei der Ergonomie
- Honda Hornet SP: Stärken: sportliche Sitzhaltung, schnelle Kontrolle, gute Alltagstauglichkeit. Schwäche: für sehr lange Etappen kann die sportlichere Position schneller als „anstrengender“ empfunden werden.
- Yamaha Super Ténéré: Stärken: Reise-Komfort, entspannteres Langstrecken-Gefühl. Schwäche: die Reiseausrichtung kann im Stadtverkehr oder bei sehr dynamischem Fahren weniger „leicht“ wirken.
Ausstattung und Elektronik: was im Alltag wirklich hilft
Bei der Ausstattung geht es nicht nur um „mehr Technik“, sondern um den Nutzen. Die Honda CB 1000 Hornet SP wirkt wie ein Motorrad, das seine Stärken aus dem sportlichen Konzept zieht: klare Fahrbarkeit, dynamisches Setup und Elektronik, die das Fahren unterstützt, ohne den Charakter zu überdecken. Für Fahrer, die gern selbst dosieren und das Motorrad direkt spüren möchten, passt das gut.
Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré ist dagegen stärker auf Touring ausgelegt. Entsprechend kann die Elektronik und Ausstattung darauf einzahlen, dass man längere Strecken stressfreier bewältigt. Gerade wenn Windschutz, Komfortfunktionen und Reise-Features eine Rolle spielen, zeigt die Yamaha ihre Stärken. Das ist besonders relevant, wenn man nicht nur „eine Runde“ fährt, sondern regelmäßig plant, packt und weit fährt.
Reisetauglichkeit vs. Alltagstauglichkeit
Hier wird der Vergleich besonders deutlich. Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré ist klar im Vorteil, wenn es um Langstrecke, Komfort und Touring geht. Das Motorrad fühlt sich wie gemacht für Tage, an denen man viel Strecke abspult, vielleicht auch mit Gepäck und mit dem Anspruch, dass es dabei nicht anstrengend wird.
Die Honda CB 1000 Hornet SP punktet eher bei Alltag und sportlicher Nutzung. Sie eignet sich hervorragend für Fahrten, bei denen man schnell unterwegs sein möchte, Kurven sucht und das Motorrad als „Spaßmaschine“ versteht. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder kurze Strecken bevorzugt, wird die Honda oft als unkomplizierter erleben.
Stärken und Schwächen im Gesamtpaket
- Honda Hornet SP: Stärken: sportliches Handling, direkte Fahrantwort, Spaßfaktor auf der Straße. Schwächen: weniger Fokus auf Reisekomfort und Touring-Anspruch.
- Yamaha Super Ténéré: Stärken: Reise-Komfort, Stabilität, Touring-Orientierung. Schwächen: weniger „leichtfüßig“ im sehr dynamischen Stadt- oder Kurvenbetrieb.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Fahren im Vordergrund steht. Die Honda CB 1000 Hornet SP ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das auf der Straße begeistert: zügig, direkt, mit sportlichem Charakter und einem Setup, das Kurvenfahrten und dynamische Ausfahrten belohnt. Wer gern spontan fährt, gern die Linie setzt und das Motorrad als Alltags-Sportler versteht, wird mit der Honda sehr zufrieden sein.
Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré ist ideal für Menschen, die regelmäßig größere Touren planen oder einfach gern lange unterwegs sind. Wenn Komfort, Stabilität und ein souveränes Gefühl bei wechselnden Bedingungen wichtiger sind als maximale Agilität, ist die Yamaha die stimmigere Wahl. Auch wer mit Gepäck fährt oder das Motorrad als Reisebegleiter sieht, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Fazit:
Die Honda CB 1000 Hornet SP ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf sportlicher Straßenfahrt liegt: schnelle Reaktionen, agiles Handling und ein Fahrgefühl, das Kurven und zügige Strecken besonders attraktiv macht. Sie passt zu Fahrern, die das Motorrad häufig für kürzere bis mittlere Touren nutzen und dabei vor allem Dynamik und Direktheit suchen.
Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré gewinnt, wenn Reisen im Vordergrund stehen: längere Etappen, Komfort, Stabilität und eine Reiseausrichtung, die auch mit Gepäck und auf Autobahn-Tempo entspannt bleibt. Wer regelmäßig weit fährt oder das Motorrad als zuverlässigen Tourenpartner versteht, wird mit der Yamaha mehr „Alltagstauglichkeit für Langstrecke“ erleben.
Kurz gesagt: Hornet SP für Straße und Fahrspaß, Super Ténéré für Touren und Komfort über viele Kilometer.