UVP 7.819 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP 13.000 €
Baujahr von 2018 bis 2023
Ausgewogenes, zugängliches und sportliches A2-Naked-Bike.
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Deutlich erwachsener und nicht mehr weit von der großen Boxer-Schwester entfernt.
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Pro und Kontra

Pro:
  • Fahrwerk
  • Sound
  • zugängliches Motorrad
  • einfach zu fahren
  • viel Fahrspaß
  • gute Navi-Lösung
Kontra:
  • etwas klobige Spiegel
  • Sozius-Sitzkomfort 1b
Pro:
  • erhabene Sitzposition
  • gutes Fahrverhalten auf Straße und im Gelände
  • reichhaltiges Angebot an Extras und Zubehörartikeln
  • gelungene Optik
Kontra:
  • Windschild könnte etwas größer ausfallen
  • Preis schnellt durch Extras in die Höhe
  • nicht ganz so wendig

Abmessungen & Gewicht

Gewicht188kg
Radstand1.410mm
Länge2.080mm
Radstand1.410mm
Sitzhöhe: 785 mm
Höhe1.060mm
Gewicht229kg
Radstand1.593mm
Länge2.305mm
Radstand1.593mm
Sitzhöhe: 860-880 mm
Höhe1.356mm

Motor

Motor-BauartReihentwin
Hubraum471ccm
Hub67mm
Bohrung67mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum853ccm
Hub77mm
Bohrung84mm
Kühlungwassergekühlt
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung48 PS bei 8.600 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite489km
Leistung95 PS bei 8.250 U/Min
Drehmoment92 NM bei 6.250 U/Min
Höchstgeschw.204km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite341km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneShowa SFF-BP USD-Gabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm
Federung hintenMonostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm
Aufhängung hintenKastenschwinge mit ProLink­-Aufhängung
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten160/60 ZR 17
RahmenbauartStahlbrückenrahmen in Schalenbauweise
Federung vorneUpside-down Gabel, Ø 43 mm (Federweg 204)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 219)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne90/90 21
Reifen hinten150/70 R17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 296 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-­Bremszange ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 305 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 265 mm)

Fazit

Die Honda CB 500 Hornet hat durch die Updates ein wenig von ihrem "Brot und Butter Bike" Image ablegen können. Sie ist für unseren Geschmack schick designt, nicht zu übertrieben auf dicke Hose, aber auch nicht zu langweilig. Motor, Fahrwerk und Bremsen sind (wie fast immer bei Honda) gut und daher lässt sich die 500er Hornet auch sehr einfach fahren. Bei dieser Maschine passt einfach alles zusammen, sie ist sehr harmonisch abgestimmt und bietet alleine schon deshalb jede Menge Fahrspaß. 
 
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Hornet zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.050 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 3.250 €
  • Farben: Rot, Weiß, Schwarz

Fazit - was bleibt hängen

An der BMW F 850 GS werden zu Weilen Preis und Herkunft kritisiert. So finden sich in unserem Testkanal auf YouTube zum Beispiel Kommentare wie: "... Motorrad aus China, Preis aus Bayern..." "... ohne Navi, mit 'nem Chinamotor (da spart nur BMW richtig Geld)..." oder "... China Böller als Premiummarke...".

Sicherlich, BMW-Motorräder haben Ihren Preis, das ist keine Frage. Allerdings finden wir den Einstiegspreis für das Serienmodell mit 11.900 € (die aktuelle CRF1000L Africa Twin kostet immerhin 13.490 € in der Basisvariante) nicht so überzogen. Problematisch ist eher, dass - und darüber lässt sich auch trefflich diskutieren - die lange Liste an Sonderausstattunsmöglichkeiten den Preis schnell in die Höhe steigen lässt. Da landet man je nach Wunschliste problemlos auch mal bei 15.000 € und mehr. Und ja, auch das ist leider typisch BMW.

Aber es hilft am Ende nix: BMW Bikes erfreuen sich einer großen Fangemeinde, trotz des hohen Preises, weil es eben gelungene und solide Motorräder sind. Die These, dass die F 850 GS durch ihre Herkunft qualitativ nicht Schritt halten kann, können wir in unserem Test nicht stützen. In unseren Augen ist die BMW F 850 GS deutlich erwachsener geworden als ihre Vorgängerinnen und rückt damit ganz klar näher an ihre große Boxer-Schwestern. Inwieweit es allerdings gelingt, den Vorsprung der Africa Twin (die wollen wir uns übrigens in den nächsten Tagen mal für einen Test besorgen) von Konkurrent Honda einzuholen, muss man sehen. Wir drücken jedenfalls die Daumen denn die Bayerin hat uns an sich ganz gut gefallen.

MotorradTest.de auf YouTube

Honda CB 500 Hornet vs. BMW F 850 GS: Welches Motorrad passt besser?

Wer zwischen der Honda CB 500 Hornet und der BMW F 850 GS schwankt, steht vor einer spannenden Entscheidung: Die eine Maschine steht für agiles, unkompliziertes Fahren im Alltag und auf der Landstraße, die andere für den typischen GS-Ansatz – komfortabel, vielseitig und mit starkem Fokus auf Touren. Beide Motorräder haben ihre eigene Logik, und genau daraus entsteht der Reiz dieses Vergleichs.

Im Folgenden werden die im Vergleich aufgeführten Eckdaten und Eigenschaften beider Modelle gegeneinander gestellt. Dabei geht es weniger um reine Zahlen, sondern um die Frage, wie sich die Unterschiede im Fahralltag bemerkbar machen: beim Handling, bei der Ergonomie, beim Komfort und bei der Art, wie sich die Motorräder auf unterschiedliche Strecken anfühlen.

Grundcharakter: Hornet als agiler Alltagsmotor, GS als Tourenmaschine

Die Honda CB 500 Hornet wirkt wie ein Motorrad, das man schnell „in den Griff“ bekommt. Der Charakter ist direkt, das Handling ist leicht zu dosieren und die Maschine eignet sich besonders für Fahrer, die gern zügig durch den Alltag kommen oder auf kurzen bis mittleren Strecken dynamisch unterwegs sind. Die Hornet ist dabei weniger auf „große Bühne“ ausgelegt, sondern auf das, was man täglich braucht: unkomplizierte Kontrolle, spürbare Rückmeldung und ein Fahrgefühl, das nicht überfordert.

Die BMW F 850 GS verfolgt dagegen einen anderen Ansatz. Sie ist als Allrounder mit Reiseambitionen gedacht und bringt das typische GS-Gefühl mit: mehr Komfort, mehr Reserven und eine Sitzposition, die lange Strecken angenehmer macht. Gerade wenn die Tourenplanung über den Feierabend hinausgeht, spielt die GS ihre Stärken aus – nicht nur auf Asphalt, sondern auch dort, wo der Untergrund nicht perfekt ist.

Motor und Antrieb: Wie sich die Leistungsentfaltung anfühlt

Beim Vergleich der Motor- und Antriebswerte zeigt sich ein klarer Unterschied in der Ausrichtung. Die Honda CB 500 Hornet setzt auf eine eher „sportlich-kompakte“ Art der Leistungsentfaltung. Das bedeutet: Der Motor wirkt willig, reagiert zügig und unterstützt ein Fahrverhalten, bei dem man häufig mit Drehzahl und Gefühl arbeitet. Das ist besonders dann angenehm, wenn Strecken kurvig sind oder wenn im Stadtverkehr häufig beschleunigt und wieder gebremst wird.

Die BMW F 850 GS bringt im Vergleich dazu eine Charakteristik mit, die stärker auf gleichmäßiges Vorankommen ausgelegt ist. Die im Vergleich aufgeführten Werte deuten auf mehr „Touren-Potenzial“ hin: Die Maschine wirkt souveräner, wenn es darum geht, konstant Tempo zu halten oder auch bei längeren Abschnitten entspannt zu fahren. Das macht sie interessant, wenn nicht nur die Kurve zählt, sondern auch die Strecke dazwischen.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität

Beim Fahrwerk und der Abstimmung zeigt sich die unterschiedliche Philosophie beider Motorräder. Die Honda CB 500 Hornet wirkt im Vergleich wie die Maschine, die man gern „arbeitet“: Sie lässt sich zügig in Schräglage bringen, unterstützt ein dynamisches Kurvenfahren und fühlt sich im Alltag oft leichter an. Das ist ein Vorteil, wenn häufig gewechselt wird zwischen Stadt, Landstraße und kurzen Ausflügen.

Die BMW F 850 GS ist dagegen stärker auf Stabilität und Komfort ausgelegt. Die im Vergleich genannten Fahrwerkswerte und die typische GS-Charakteristik sprechen dafür, dass die Maschine Unebenheiten besser „wegsteckt“ und auch bei längeren Fahrten weniger ermüdet. Das ist besonders relevant, wenn die Route nicht nur aus glattem Asphalt besteht oder wenn Gepäck und längere Etappen eine Rolle spielen.

Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen in jeder Situation

Auch bei den Bremsen und der daraus resultierenden Fahrstabilität unterscheiden sich die Ansätze. Die Hornet steht im Vergleich für ein direkteres, sportlicheres Ansprechverhalten. Das hilft, wenn man häufig zügig verzögert und die Maschine präzise in die Kurve bringen möchte. Gleichzeitig bleibt das Gefühl meist „handlich“, was das Fahren im Alltag erleichtert.

Die BMW F 850 GS wirkt im Vergleich eher wie die Maschine, die auch unter wechselnden Bedingungen konstant bleibt. Die Kombination aus Fahrwerksauslegung und Bremsgefühl zielt darauf ab, dass man sich auch bei längeren Touren und wechselndem Untergrund auf das Motorrad verlassen kann. Das ist ein Pluspunkt, wenn die Fahrt nicht nur aus kurzen Sporteinheiten besteht, sondern aus durchgehenden Etappen.

Sitzposition und Ergonomie: Kurzstrecke vs. Langstrecke

Ein großer Unterschied im Vergleich liegt in der Sitzposition und dem daraus folgenden Komfort. Die Honda CB 500 Hornet bietet eine eher straßenorientierte Ergonomie. Das unterstützt ein aktives Fahrgefühl und passt gut zu Fahrern, die gern „nah am Motorrad“ sind und die Kontrolle spüren möchten. Für Stadtfahrten und dynamische Landstraßenabschnitte ist das oft genau richtig.

Die BMW F 850 GS ist im Vergleich klar auf Tourenkomfort ausgelegt. Die Sitzhaltung wirkt entspannter, und die Maschine ist so konzipiert, dass man auch über längere Zeiträume weniger „angestrengt“ fährt. Das ist besonders relevant, wenn regelmäßig längere Strecken anstehen oder wenn die Fahrt mit Gepäck geplant ist.

Alltagstauglichkeit: Wendigkeit, Gewicht und Nutzung

Im Vergleich der alltagstauglichen Aspekte zeigt sich: Die Honda CB 500 Hornet spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo es eng wird oder wo man oft umplant – also im Stadtverkehr, bei kurzen Wegen und auf Strecken, die man spontan fährt. Die Maschine wirkt leichter zu handeln, was das tägliche Nutzen angenehmer macht.

Die BMW F 850 GS ist im Alltag ebenfalls nutzbar, aber sie fühlt sich stärker nach „Fahrt aufnehmen“ an. Das Motorrad ist für längere Touren gemacht, und genau deshalb ist es auch dann besonders überzeugend, wenn die Route mehr als nur ein kurzer Trip ist. Wer häufig weite Strecken fährt oder gern flexibel plant, wird die GS eher als „Reisebegleiter“ wahrnehmen.

Ausstattung und Erweiterbarkeit: Was man aus dem Motorrad machen kann

Beim Blick auf Ausstattung und die Möglichkeiten, das Motorrad zu erweitern, zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Honda CB 500 Hornet ist im Vergleich eher die Wahl für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das sich unkompliziert bewegt und nicht ständig „umgebaut“ werden muss. Sie eignet sich gut, um einfach zu fahren – und das macht sie im Alltag attraktiv.

Die BMW F 850 GS ist im Vergleich stärker auf die Idee ausgelegt, das Motorrad an unterschiedliche Einsatzzwecke anzupassen. Gerade wenn Touren, Gepäck, längere Fahrten oder gelegentlich auch abseits der perfekten Strecke geplant sind, kann die GS mit ihrer Ausrichtung und dem typischen Zubehör-Umfeld punkten.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Honda CB 500 Hornet – Stärken

  • Agiles Handling: unterstützt dynamisches Fahren und macht Kurvenfahrten leicht.
  • Direkte Rückmeldung: Motor und Fahrgefühl wirken unkompliziert und gut dosierbar.
  • Alltagstauglich: eignet sich besonders für Stadt, Feierabend und spontane Ausfahrten.

Honda CB 500 Hornet – Schwächen

  • Tourenfokus geringer: Für lange Etappen kann die GS-Philosophie komfortabler wirken.
  • Weniger „Reserven“ im Reisegefühl: Wer viel Autobahn oder lange Strecken fährt, spürt eher den Unterschied.

BMW F 850 GS – Stärken

  • Komfort und Stabilität: im Vergleich klar auf längere Fahrten ausgelegt.
  • Vielseitigkeit: passt gut zu Touren und wechselnden Bedingungen.
  • Touren-Feeling: die Maschine wirkt souverän, wenn es „weiter weg“ geht.

BMW F 850 GS – Schwächen

  • Weniger „leichtfüßig“ im Stadtgefühl: für enge Situationen wirkt die Hornet oft handlicher.
  • Anspruch an die eigene Fahrweise: Wer sehr sportlich und spontan fährt, muss sich stärker an die GS-Charakteristik gewöhnen.

Welche Wahl ist die richtige? Empfehlung nach Fahrprofil

Die Entscheidung zwischen Honda CB 500 Hornet und BMW F 850 GS hängt vor allem davon ab, wie die meisten Fahrten aussehen. Wer überwiegend kurze bis mittlere Strecken fährt, gern zügig unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das sich leicht anfühlt, findet in der Hornet meist den passendsten Charakter. Sie ist ein starkes Gesamtpaket für Alltag, Landstraße und kurvige Strecken, bei denen man das Motorrad aktiv nutzt.

Wer dagegen regelmäßig längere Touren plant, Komfort priorisiert und ein Motorrad möchte, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt, wird mit der GS deutlich zufriedener sein. Die BMW wirkt im Vergleich wie die Maschine, die man „für alles“ nimmt – nicht, weil sie alles gleich gut kann, sondern weil sie die Reise- und Vielseitigkeitsidee konsequent mitbringt.

Fazit:

Die Honda CB 500 Hornet ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein agiles, straßenorientiertes Motorrad suchen: für Stadt, Feierabend und dynamische Landstraßenabschnitte. Ihr Vorteil liegt im direkten Fahrgefühl und in der unkomplizierten Handhabung, wodurch sie im Alltag besonders Spaß macht. Wer dagegen vor allem lange Strecken fährt, Wert auf Komfort legt und ein Motorrad möchte, das auch auf weniger perfekten Untergründen souverän bleibt, trifft mit der BMW F 850 GS die passendere Entscheidung. Die GS spielt ihre Stärken im Reisegefühl aus: stabil, komfortabel und vielseitig. Kurz gesagt: Hornet für den aktiven Straßenalltag, GS für Touren, Reserven und entspanntes Vorankommen.

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