| UVP | 7.819 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 14.750 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- Fahrwerk
- Sound
- zugängliches Motorrad
- einfach zu fahren
- viel Fahrspaß
- gute Navi-Lösung
- etwas klobige Spiegel
- Sozius-Sitzkomfort 1b
- Motor
- Handling
- Bremsen
- Fahrwerk
- Qualitätsanmutung
- Optik
- fehlende Anzeigen für Benzinstand, Drehzahl und Gang
- Reisemöglichkeiten und Windschutz nicht auf GS-Niveau
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.060 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.527 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.527 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
| Leistung | 110 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 116 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 321 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm | |
| Federung hinten | Monostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge mit ProLink-Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever | |
| Reifen vorne | ZR | |
| Reifen hinten | ZR | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Die Honda CB 500 Hornet hat durch die Updates ein wenig von ihrem "Brot und Butter Bike" Image ablegen können. Sie ist für unseren Geschmack schick designt, nicht zu übertrieben auf dicke Hose, aber auch nicht zu langweilig. Motor, Fahrwerk und Bremsen sind (wie fast immer bei Honda) gut und daher lässt sich die 500er Hornet auch sehr einfach fahren. Bei dieser Maschine passt einfach alles zusammen, sie ist sehr harmonisch abgestimmt und bietet alleine schon deshalb jede Menge Fahrspaß.Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Hornet zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
Fazit - was bleibt hängen
Betörend ist die Urban G/S ohne Frage. Unser Tester Markus ließ sich zur Anmerkung hinreißen, dass es in seinen Augen das derzeit schönste Motorrad auf dem Markt ist. Sie ist darüber hinaus ein typisches Boxer-Kind und von vorne bis hinten hochwertig verarbeitet. Wer nicht ständig zwischen Deutschland und der Mongolei pendelt, für den eignet sich die Urban G/S vielleicht sogar besser als eine normale GS, denn die Urban G/S ist handlicher und wiegt deutlich weniger.Das Testmotorrad wurde uns von Bergmann & Söhne in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht genau dieses Bike als Vorführer und freut sich auf jeden Menge Probefahrer. Also, ab geht's nach Pinneberg bei Hamburg!
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Honda CB 500 Hornet vs. BMW R nineT Urban G/S – welcher Vergleich passt wirklich?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda CB 500 Hornet und die BMW R nineT Urban G/S, wird der Vergleich spannend: Hier trifft ein modernes, alltagstaugliches Konzept auf einen deutlich eigenständigen Retro-Charakter mit G/S-Anleihen. Beide Bikes machen Spaß – aber auf unterschiedliche Art. Wer sich zwischen den beiden entscheidet, sollte nicht nur auf Daten schauen, sondern vor allem darauf, wie sich das Motorrad im Alltag anfühlt: beim Anfahren, in der Stadt, auf Landstraßen und auf längeren Touren.
Erster Eindruck: Charakter und Design als Wegweiser
Die Honda CB 500 Hornet wirkt wie ein klassisches Naked-Bike für den Alltag: aufgeräumt, funktional und mit einem Fokus auf unkompliziertes Handling. Die BMW R nineT Urban G/S dagegen spielt die Retro-Karte sehr bewusst. Das Design ist nicht nur „schön“, sondern prägt auch das Fahrgefühl: Man sitzt anders, man schaut öfter hin, und das Motorrad wirkt wie ein Statement.
Stärken und Schwächen zeigen sich hier indirekt: Die Honda punktet mit einem eher neutralen, leicht zugänglichen Gesamtkonzept. Die BMW ist stärker „identitätsgetrieben“ – wer genau das mag, bekommt ein Motorrad, das sich nicht nach Massenware anfühlt. Wer hingegen ein möglichst unaufgeregtes Bike sucht, kann sich an der BMW-Optik und dem „Retro-Fokus“ schnell sattsehen oder sie als zu besonders empfinden.
Motor & Fahrgefühl: Alltagstauglichkeit vs. markanter Charakter
Beim Motorcharakter gehen die beiden Modelle klar auseinander. Die Honda CB 500 Hornet steht für ein harmonisches, gut dosierbares Ansprechverhalten. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig im Stadtverkehr gefahren wird oder wenn das Motorrad auch mal „nebenbei“ genutzt wird. Die Leistung lässt sich meist sehr kontrolliert abrufen, ohne dass man ständig im Drehzahlbereich arbeiten muss.
Die BMW R nineT Urban G/S bringt dagegen mehr „Persönlichkeit“ ins Spiel. Der Boxer-Charakter ist spürbar, die Schwingungen und das Laufverhalten gehören zum Erlebnis. Das kann ein echter Pluspunkt sein, wenn man genau diesen Stil sucht. Gleichzeitig ist es Geschmackssache: Wer ein möglichst glattes, unauffälliges Fahrgefühl bevorzugt, wird den BMW-Charakter vielleicht als weniger „neutral“ empfinden.
Leistungskonzept im Vergleich
Beide Motorräder sind für den Straßenbetrieb ausgelegt, aber die Art, wie sie dorthin führen, ist unterschiedlich. Die Honda wirkt wie ein Bike, das den Alltag optimiert: gleichmäßig, leicht zu handeln und schnell einsatzbereit. Die BMW wirkt wie ein Bike, das den Fahrer stärker einbindet: Man spürt mehr mechanisches Feedback und bekommt dadurch ein intensiveres Fahrgefühl.
Fahrwerk & Handling: leicht zu bewegen oder bewusst zu fahren?
Im Handling zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die Honda CB 500 Hornet ist darauf ausgelegt, sich in vielen Situationen unkompliziert zu bewegen: enge Stadtpassagen, zügige Landstraßenabschnitte und auch mal ein spontaner Richtungswechsel. Das Bike vermittelt dabei ein Gefühl von „einfach machen“ – besonders dann, wenn man nicht jedes Mal lange überlegen will, wie man am besten fährt.
Die BMW R nineT Urban G/S fordert etwas mehr Aufmerksamkeit im Fahrstil. Das liegt nicht daran, dass sie „schlecht“ wäre, sondern daran, dass das Motorrad durch seine Bauart und den Charakter anders arbeitet. Wer gerne bewusst fährt, Kurven sauber anlegt und das Motorrad als Teil des Erlebnisses versteht, wird das als Stärke sehen. Wer dagegen möglichst stressfrei und „immer gleich“ unterwegs sein möchte, kann die BMW als etwas weniger spontan empfinden.
Stärken & Schwächen im Alltag
Die Honda hat den Vorteil, dass sie sich in vielen Alltagssituationen sehr direkt anfühlt. Die BMW hat den Vorteil, dass sie sich wie ein Motorrad anfühlt, das man gerne aus der Garage holt – auch wenn die Strecke nicht lang ist. Die Schwäche der Honda liegt eher im „weniger emotionalen“ Gesamteindruck, während die BMW dort punktet, aber dafür weniger „neutral“ wirkt.
Ergonomie & Sitzposition: bequem oder sportlich-aufrecht?
Ergonomie ist bei der Kaufentscheidung oft entscheidend, weil sie den Alltag prägt. Die Honda CB 500 Hornet bietet eine Sitzposition, die meist auf Alltagstauglichkeit ausgelegt ist: aufrecht genug, um nicht zu verkrampfen, aber so, dass man auch zügig fahren kann. Das macht sie besonders interessant, wenn das Motorrad sowohl für kurze Wege als auch für längere Ausfahrten genutzt wird.
Die BMW R nineT Urban G/S setzt stärker auf den Retro-Ansatz. Dadurch kann die Sitzposition je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit sehr gut passen – oder eben nicht. Wer den Look und die Haltung mag, bekommt ein stimmiges Gesamtpaket. Wer dagegen eine möglichst „universelle“ Ergonomie sucht, sollte genau hinsehen, wie die BMW im eigenen Setup wirkt.
Ausstattung & Praxis: was im Alltag wirklich zählt
Bei der Praxis zählt nicht nur, was auf dem Papier steht, sondern wie es sich im Alltag auswirkt. Die Honda CB 500 Hornet ist in der Regel ein Motorrad, das auf unkomplizierte Nutzung setzt: schnell startklar, leicht zu verstehen und mit einem Konzept, das sich gut anfühlt, wenn man nicht ständig an Einstellungen oder Zubehör denkt.
Die BMW R nineT Urban G/S spielt stärker mit dem Thema Individualisierung. Gerade im Bereich Zubehör und optische Anpassungen ist das Motorrad oft ein Kandidat für „aus dem Motorrad wird das eigene Motorrad“. Das ist eine Stärke, wenn man gerne gestaltet. Die Schwäche kann sein, dass man schneller in den „Projekt-Modus“ rutscht und am Ende mehr Zeit und Budget in die persönliche Ausrichtung steckt.
Reisetauglichkeit: wie weit kommt man mit welchem Gefühl?
Beide Motorräder können Touren, aber sie vermitteln unterschiedliche Prioritäten. Die Honda wirkt wie die pragmatische Wahl: angenehm zu fahren, gut kontrollierbar und damit geeignet für längere Strecken, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss. Die BMW eignet sich besonders für Touren, bei denen das Motorrad selbst Teil des Erlebnisses ist. Wer gerne Pausen macht, Landschaft genießt und das Fahrgefühl des Boxers bewusst wahrnimmt, wird die BMW stärker ausspielen.
Für wen ist welches Motorrad die bessere Wahl?
Die Entscheidung zwischen Honda CB 500 Hornet und BMW R nineT Urban G/S hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art Motorrad man sucht.
Honda CB 500 Hornet: ideal für…
- Fahrer, die ein unkompliziertes Alltagsmotorrad möchten
- Menschen, die leichtes Handling und ein direktes Fahrgefühl schätzen
- Tourenfahrer, die pragmatische Fahrbarkeit bevorzugen
- Wer ein Motorrad sucht, das schnell „funktioniert“, ohne viel Erklärung
BMW R nineT Urban G/S: ideal für…
- Fahrer, die Retro-Charakter und ein markantes Erscheinungsbild lieben
- Menschen, die den Boxer-Charakter bewusst erleben wollen
- Wer gerne individualisiert und das Motorrad als Projekt sieht
- Tourenfahrer, die das Motorradgefühl stärker in den Vordergrund stellen
Fazit:
Die Honda CB 500 Hornet ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad im Alltag vor allem leicht zu bewegen, gut dosierbar und unkompliziert sein soll. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die häufig in der Stadt unterwegs sind oder ein Bike suchen, das auf Landstraßen schnell Vertrauen aufbaut, ohne dass man ständig an der Fahrweise „arbeiten“ muss. Die BMW R nineT Urban G/S ist dagegen die richtige Entscheidung, wenn der Wunsch nach Charakter, Retro-Optik und einem intensiveren Fahrgefühl im Vordergrund steht. Wer den Boxer mag und das Motorrad als Teil des Erlebnisses sieht, wird mit der BMW deutlich mehr „Motorrad-Identität“ bekommen. Kurz gesagt: Honda für pragmatische Alltagsfreude, BMW für Fans von Stil, Individualität und markantem Fahrgefühl.