| UVP | 7.819 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2005 bis 2017 | |
Pro und Kontra
- Fahrwerk
- Sound
- zugängliches Motorrad
- einfach zu fahren
- viel Fahrspaß
- gute Navi-Lösung
- etwas klobige Spiegel
- Sozius-Sitzkomfort 1b
- Drehmoment satt
- King of the road Feeling inklusive
- Sound zum Niederknien
- Chrom ohne Ende
- schwer
- Windschutz 1b
- kein Kurvenräuber
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.060 | mm |
| Gewicht | 302 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680-690 | mm |
| Höhe | 1.185 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 1.745 | ccm |
| Hub | 111 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
| Leistung | 77 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 145 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 344 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm | |
| Federung hinten | Monostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge mit ProLink-Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Reifen vorne | BW | |
| Reifen hinten | BW | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
Die Honda CB 500 Hornet hat durch die Updates ein wenig von ihrem "Brot und Butter Bike" Image ablegen können. Sie ist für unseren Geschmack schick designt, nicht zu übertrieben auf dicke Hose, aber auch nicht zu langweilig. Motor, Fahrwerk und Bremsen sind (wie fast immer bei Honda) gut und daher lässt sich die 500er Hornet auch sehr einfach fahren. Bei dieser Maschine passt einfach alles zusammen, sie ist sehr harmonisch abgestimmt und bietet alleine schon deshalb jede Menge Fahrspaß.Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Hornet zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
Fazit - was bleibt hängen
Harley Davidson Motorräder polarisieren, das ist bei der Low Rider nicht anders. Sie ist trotz des Gewichts von 320 kg leicht zu fahren, lässt sich aber umso schwerer rangieren. Sie ist leicht zu warten, wichtige Servicearbeiten wie Öl und Filterwechsel lassen sich in der Garage erledigen. Zündkerzen und Luftfilter sind vorbildlich zu erreichen, dank Hydrostößel entfällt das aufwendige Einstellen der Ventile. Der Sekundärantrieb mittels Riemen ist leise, fettfrei und praktisch wartungsfrei. Die Low Rider fährt Mann/ Frau am liebsten solo, schon die Unterbringung von kleinem Gepäck erfordert den Gang zum Zubehörmarkt. Der hohe Anschaffungspreis erschreckt, relativiert sich aber durch den hohen Wiederverkaufspreis. Für uns ist die Low Rider eine positive Überraschung. Sie ist halt sehr speziell, keine eierlegende Wollmilchsau, und genau das macht sie so sexy.MotorradTest.de auf YouTube
Honda CB 500 Hornet vs. Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL – Vergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda CB 500 Hornet und die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL, geht es beim Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht um das Fahrgefühl, die Art, wie sich ein Motorrad im Alltag anfühlt, und darum, welche Prioritäten beim Fahren im Vordergrund stehen. Die Hornet steht für ein agiles, modernes Gesamtpaket, während die Dyna Low Rider FXDL vor allem mit ihrem klassischen Custom-Charakter, dem markanten Auftritt und dem typischen Harley-Gefühl punktet.
Im Folgenden werden die Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt – damit klar wird, welches Motorrad eher zu welchem Fahrstil, Einsatzbereich und Anspruch passt.
Grundcharakter: Agil und alltagstauglich vs. klassisch und präsent
Honda CB 500 Hornet: Fokus auf Dynamik
Die Honda CB 500 Hornet ist als Streetfighter-/Naked-Ansatz konzipiert: aufrechte bis leicht sportliche Sitzhaltung, direkter Kontakt zur Straße und ein Fahrstil, der sich schnell und unkompliziert anfühlt. Gerade im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen spielt die Hornet ihre Vorteile aus, weil sie sich leicht bewegen lässt und das Handling eher „spielerisch“ wirkt.
Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL: Custom-Feeling mit Haltung
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL steht dagegen für den klassischen Cruiser-/Custom-Look. Das Motorrad wirkt massiver, die Sitzposition ist deutlich auf Komfort und entspannteres Cruisen ausgelegt. Wer auf der Suche nach einem Motorrad ist, das nicht nur fährt, sondern auch eine klare Identität mitbringt, findet in der FXDL genau diese Richtung.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der beiden Motorräder zeigt sich ein typischer Unterschied: Während die Hornet eher auf gleichmäßige, gut dosierbare Performance setzt, ist die Dyna Low Rider FXDL stärker auf den Charakter des Motors ausgelegt – also auf das Gefühl von Drehmoment, das sich beim Beschleunigen und im „Durchziehen“ bemerkbar macht.
Hornet: gleichmäßig, drehfreudig und gut kontrollierbar
Die Honda CB 500 Hornet wirkt in der Praxis besonders dann überzeugend, wenn häufiges Beschleunigen und Verzögern im Alltag vorkommt. Das Ansprechverhalten ist meist so abgestimmt, dass man sich auf das Motorrad verlassen kann: Gas geben, Linie halten, zügig weiter. Dadurch eignet sich die Hornet auch für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich nicht „kompliziert“ anfühlt.
Dyna Low Rider FXDL: kräftig im Gefühl, mehr „Cruiser-Drive“
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL spielt ihre Stärke vor allem im entspannten Fahrmodus aus. Das Motorrad vermittelt ein anderes Tempo-Gefühl: weniger „Sportlichkeit“ im Sinne von aggressivem Vortrieb, mehr „Kraft auf Abruf“. Wer gerne mit Drehmoment arbeitet und das Fahren als Erlebnis betrachtet, wird die FXDL oft als stimmiger empfinden.
Fahrwerk und Handling: Wendigkeit vs. souveräne Gelassenheit
Hier trennen sich die Wege besonders deutlich. Die Hornet ist auf Agilität ausgelegt, die Dyna auf Stabilität und Komfort.
Honda CB 500 Hornet: leicht zu bewegen
Die Honda CB 500 Hornet punktet beim Handling: Richtungswechsel wirken unkompliziert, das Motorrad lässt sich im Alltag gut positionieren und vermittelt ein sicheres Gefühl beim Kurvenfahren. Gerade wenn häufige Spurwechsel, enge Straßen oder wechselnde Fahrbahnbeläge vorkommen, zeigt sich die Stärke der Hornet.
Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL: stabil, aber weniger „sportlich“
Die Dyna Low Rider FXDL fühlt sich im Vergleich eher wie ein Cruiser an: stabil, ruhig und auf längeres Fahren ausgelegt. Das ist ein Vorteil, wenn man nicht ständig „arbeitet“, sondern eher entspannt unterwegs sein möchte. Wer dagegen sehr sportlich und häufig in engen Radien fährt, wird die Hornet meist als handlicher empfinden.
Sitzposition und Ergonomie: Alltagskomfort entscheidet
Die Sitzposition ist bei beiden Motorrädern ein Schlüsselthema. Die Hornet bietet eine eher sportlich-nüchterne Haltung, die Dyna eine entspannte Cruiser-Position.
Hornet: aufrechter Überblick, sportliche Kontrolle
Die Honda CB 500 Hornet bietet eine Sitzhaltung, die den Blick nach vorn unterstützt und das Motorrad gut kontrollierbar macht. Das ist besonders praktisch, wenn Strecken gemischt sind: Stadt, Landstraße, kurze Autobahnabschnitte. Auch für kürzere Touren wirkt die Ergonomie meist unkompliziert.
Dyna Low Rider FXDL: entspannter, aber nicht für jede Fahrweise
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL ist auf Komfort und „Cruisen“ ausgelegt. Das kann bei längeren Fahrten sehr angenehm sein. Gleichzeitig ist die Haltung weniger darauf optimiert, das Motorrad ständig aktiv zu bewegen. Wer viel sportlich fährt oder häufig sehr dynamische Manöver braucht, könnte die Hornet als passender empfinden.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im richtigen Moment
Beide Motorräder sind grundsätzlich auf sicheres Fahren ausgelegt. Im Vergleich zeigt sich aber: Die Hornet wirkt oft dann im Vorteil, wenn man häufig präzise dosieren muss – etwa in der Stadt oder bei wechselnden Situationen. Die Dyna kann ebenfalls souverän bremsen, spielt ihre Stärken jedoch stärker im „ruhigen“ Fahrgefühl aus.
Wichtig ist: Der beste Eindruck entsteht nicht nur durch die reinen Komponenten, sondern auch durch die Abstimmung. Wer häufig aus niedrigen Geschwindigkeiten beschleunigt und wieder verzögert, wird die Hornet meist als direkter erleben.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „echtes Leben“
Honda CB 500 Hornet: vielseitig im gemischten Einsatz
Die Honda CB 500 Hornet ist besonders dann stark, wenn das Motorrad nicht nur für eine Art von Strecke genutzt wird. Sie passt gut zu Pendelstrecken, Wochenendtouren und dem typischen „mal kurz raus“-Fahren. Dazu kommt: Das Motorrad wirkt im Alltag oft weniger „schwer zu handhaben“, was das tägliche Nutzen erleichtert.
Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL: Touren mit Charakter
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL eignet sich besonders für Fahrer, die das Motorrad als Erlebnis sehen. Auf längeren Strecken und bei ruhigerem Tempo spielt die FXDL ihre Stärken aus. In der Stadt kann sie sich je nach Situation weniger agil anfühlen als die Hornet, dafür wirkt sie beim Cruisen umso stimmiger.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Honda CB 500 Hornet
- Agiles Handling für Stadt und kurvige Strecken
- Alltagstaugliche Abstimmung mit gut dosierbarem Fahrgefühl
- Moderne, unkomplizierte Gesamterscheinung für verschiedene Fahrstile
Schwächen der Honda CB 500 Hornet
- Wer vor allem Custom-Optik und Cruiser-Charakter sucht, könnte weniger „Wow-Effekt“ erwarten
- Für sehr entspannte Langstrecken im Cruiser-Stil ist die Ergonomie nicht ganz so „klassisch“ wie bei der Dyna
Stärken der Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL
- Starker Custom-/Cruiser-Charakter mit markanter Präsenz
- Motorgefühl mit Drehmomentfokus und „Cruiser-Drive“
- Komfortorientierte Sitzposition für entspannte Touren
Schwächen der Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL
- Im Vergleich zur Hornet wirkt das Motorrad oft weniger agil bei häufigen Richtungswechseln
- Für sehr sportliche Fahrweise kann die Cruiser-Auslegung weniger passend sein
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Honda CB 500 Hornet und Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL hängt stark davon ab, was als „richtiges Motorrad“ empfunden wird.
Honda CB 500 Hornet – passend für
- Fahrer, die viel im Alltag unterwegs sind und ein vielseitiges Motorrad möchten
- Menschen, die agiles Handling und präzise Kontrolle schätzen
- Wer gerne kurvige Strecken fährt und das Motorrad aktiv bewegt
Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL – passend für
- Fahrer, die Custom-Optik und Cruiser-Charakter wirklich leben wollen
- Menschen, die entspanntes Cruisen bevorzugen und das Motorgefühl genießen
- Wer Wert auf Touren mit Stil legt und weniger auf maximale Agilität aus ist
Fazit:
Die Honda CB 500 Hornet ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag flexibel bleibt, sich leicht bewegen lässt und ein direktes, kontrolliertes Fahrgefühl vermittelt. Besonders auf gemischten Strecken – Stadt, Landstraße und kurvige Abschnitte – wirkt die Hornet stimmig und unkompliziert. Wer gerne aktiv fährt und das Motorrad als „Werkzeug“ für Dynamik sieht, wird hier eher glücklich.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL passt dagegen besser zu Fahrern, die den Cruiser-Charakter priorisieren: entspannte Sitzposition, markantes Auftreten und ein Motorgefühl, das auf Drehmoment und Genuss ausgelegt ist. Für längere Touren und eine Fahrweise, bei der weniger „Sportlichkeit“ im Vordergrund steht, sondern mehr Stil und Gelassenheit, spielt die FXDL ihre Stärken aus.
Kurz gesagt: Hornet für Agilität und Vielseitigkeit, Dyna Low Rider FXDL für Custom-Feeling und entspanntes Cruisen.