| UVP | 7.819 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 14.795 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- Fahrwerk
- Sound
- zugängliches Motorrad
- einfach zu fahren
- viel Fahrspaß
- gute Navi-Lösung
- etwas klobige Spiegel
- Sozius-Sitzkomfort 1b
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.060 | mm |
| Gewicht | 257 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 840 | mm |
| Höhe | 1.490 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.043 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
| Leistung | 120 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 102 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 226 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 404 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm | |
| Federung hinten | Monostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge mit ProLink-Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Horizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm) | |
Fazit
Die Honda CB 500 Hornet hat durch die Updates ein wenig von ihrem "Brot und Butter Bike" Image ablegen können. Sie ist für unseren Geschmack schick designt, nicht zu übertrieben auf dicke Hose, aber auch nicht zu langweilig. Motor, Fahrwerk und Bremsen sind (wie fast immer bei Honda) gut und daher lässt sich die 500er Hornet auch sehr einfach fahren. Bei dieser Maschine passt einfach alles zusammen, sie ist sehr harmonisch abgestimmt und bietet alleine schon deshalb jede Menge Fahrspaß.Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Hornet zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
Fazit - was bleibt hängen
Fahrspaß, Tourentauglichkeit, angemessenes Preis-Leistungsverhältnis und sonst noch? Es gibt für uns ehrlich gesagt kaum Kritikpunkte. Das Bike fährt sich wirklich extrem angenehm und smooth. Die aufrechte Adventure Sitzhaltung ist in Verbindung mit dem geschmeidigen Reihenvierer eine tolle Kombination, die auf längeren Touren einiges an Vorzügen mit sich bringt.
Die Optik kann man wie immer diskutieren, aber das ist auch hier Geschmackssache. Die Maschine gibt es übrigens in den beiden Farbkombinationen Pearl Storm Gray / Metallic Diablo Black / Metallic Flat Spark Black & Emerald Blazed Green / Metallic Diablo Black / Metallic Flat Spark oder kurz gesagt Grau/Schwarz & Grün/Schwarz. Beide finden wir gelungen und ansprechend.
Einzig ein 19“ Vorderrad statt des 17 Zöllers wäre Dietmar und mir vielleicht noch ein Anliegen. Aber auch da scheiden sich die Geister, denn die 17 Zoll vorn sorgen natürlich für ein gutes Einlenkverhalten. So oder so ist die Kawasaki Versys 1000 S aber eine hervorragend gelungene Reisemaschine und Kawa verspricht nicht zu viel! „Jede Straße - Jederzeit“ das können wir mit gutem Gewissen unterschreiben.
Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Heller & Soltau.
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Honda CB 500 Hornet vs. Kawasaki Versys 1000 S – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick völlig unterschiedliche Rollen spielen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Honda CB 500 Hornet steht für ein agiles, alltagstaugliches Konzept mit direktem Fahrgefühl. Die Kawasaki Versys 1000 S dagegen ist klar auf Komfort, Reichweite und souveräne Langstrecken ausgelegt. Genau daraus entsteht die Frage: Welches Motorrad passt besser zum eigenen Fahrstil – und worauf sollte beim Vergleich geachtet werden?
Grundcharakter: Agilität vs. Reise-Komfort
Honda CB 500 Hornet: leicht, handlich, unkompliziert
Die Honda CB 500 Hornet wirkt wie ein Motorrad, das man schnell „im Griff“ hat. Das Konzept zielt auf ein lebendiges Handling und eine entspannte, aber sportlich wirkende Sitzposition. Gerade im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen spielt die Hornet ihre Stärken aus: kurze Wege, zügige Richtungswechsel und ein Fahrgefühl, das nicht nach „großem Gerät“ verlangt.
Kawasaki Versys 1000 S: souverän, komfortorientiert, tourentauglich
Die Kawasaki Versys 1000 S ist dagegen ein Motorrad, das sich wie ein Reisebegleiter anfühlt. Die Grundidee ist klar: viel Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten, ein spürbarer Fokus auf Fahrkomfort und eine Ausstattung, die für längere Touren ausgelegt ist. Wer häufig weite Strecken fährt oder auch bei wechselnden Bedingungen entspannt ankommen möchte, findet hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Motor und Antrieb: Fahrgefühl im Alltag vs. Durchzug auf der Langstrecke
Im Vergleich der beiden Motorräder zeigt sich vor allem der Unterschied im Einsatzprofil. Die Honda CB 500 Hornet setzt auf ein Motorverhalten, das sich gut dosieren lässt und in vielen Alltagssituationen angenehm „mitarbeitet“. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig im Stadtverkehr gefahren wird oder wenn kurze Ausfahrten mit viel Kurvenanteil im Vordergrund stehen.
Die Kawasaki Versys 1000 S ist dagegen stärker auf Reserven und gleichmäßigen Vortrieb ausgelegt. Beim Vergleich der typischen Fahrcharakteristik fällt auf: Während die Hornet eher durch Agilität und ein direktes Ansprechverhalten punktet, spielt die Versys ihre Stärke in der Art aus, wie sie Tempo aufbaut und auch über längere Zeit stabil hält. Das ist besonders auf Autobahnabschnitten, bei Überholmanövern oder bei Touren mit Gepäck spürbar.
Fahrwerk und Handling: Wendigkeit vs. Stabilität
Honda CB 500 Hornet – leichtes Handling als Trumpf
Die Honda CB 500 Hornet wirkt im Vergleich wie ein Motorrad, das sich schnell „in die Linie“ legt. Das Fahrwerk unterstützt ein zügiges Kurvenfahren und sorgt dafür, dass sich das Motorrad auch bei wechselnden Geschwindigkeiten gut kontrollieren lässt. Gerade wenn häufig zwischen Ampeln, Kreisverkehren und Landstraßen gewechselt wird, ist diese Art von Fahrbarkeit ein echter Vorteil.
Kawasaki Versys 1000 S – Stabilität für lange Strecken
Die Kawasaki Versys 1000 S spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn die Strecke länger wird. Im Vergleich fällt auf, dass das Motorrad auf Geradeauslauf und ruhiges Fahrverhalten ausgelegt ist. Das hilft besonders bei höheren Geschwindigkeiten und auf Autobahnfahrten, wo ein stabiles Setup das Fahrgefühl deutlich entspannter macht. In engen Kehren ist die Versys zwar ebenfalls fahrbar, aber der Charakter bleibt klar: Sie fühlt sich eher wie ein Tourenwerkzeug an als wie ein reines Kurven-„Spielzeug“.
Bremsen und Fahrassistenz: Sicherheit im Alltag und auf Tour
Beim Thema Bremsen und Sicherheit zeigt sich im Vergleich ein typischer Unterschied: Die Honda CB 500 Hornet ist auf ein unkompliziertes, alltagstaugliches Sicherheitsgefühl ausgelegt. Die Kawasaki Versys 1000 S geht zusätzlich stärker in Richtung Komfort und moderne Unterstützungssysteme, die gerade auf langen Strecken oder bei wechselnden Bedingungen helfen können.
Wichtig ist dabei weniger, welches Motorrad „besser“ ist, sondern wie die Systeme zum eigenen Fahrprofil passen. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, profitiert von einem Motorrad, das sich leicht dosieren lässt und schnell auf Situationen reagiert. Wer dagegen viel auf Tour fährt, schätzt eher die Kombination aus Stabilität, Komfort und Elektronik, die den Stressfaktor reduziert.
Komfort und Ergonomie: Sitzgefühl für kurze Wege vs. lange Tage
Honda CB 500 Hornet – sportlich nah am Fahrer
Die Honda CB 500 Hornet bietet eine Ergonomie, die eher „aktiv“ wirkt. Das ist ein Vorteil, wenn das Motorrad nicht nur transportieren, sondern auch Spaß machen soll. Für kürzere bis mittlere Strecken ist das Setup oft genau richtig: Die Kontrolle bleibt hoch, und das Motorrad lädt dazu ein, die Fahrt zu genießen.
Kawasaki Versys 1000 S – entspannter für Touren
Die Kawasaki Versys 1000 S ist deutlich stärker auf Langstreckenkomfort ausgelegt. Im Vergleich fällt auf, dass Windschutz und Gesamtpaket darauf abzielen, die Belastung über Stunden zu reduzieren. Auch wenn die Versys nicht „schwer“ im Sinne von unhandlich sein muss, bleibt sie doch ein Motorrad, das man eher als Reisegerät wahrnimmt – mit dem Ziel, dass die Fahrt am Ende des Tages nicht anstrengender ist als am Anfang.
Elektronik und Ausstattung: einfache Bedienung vs. Touren-Setup
Im Vergleich der Ausstattung zeigt sich ein klarer Unterschied in der Philosophie. Die Honda CB 500 Hornet setzt auf ein stimmiges, überschaubares Gesamtpaket. Das ist ein Vorteil, wenn man sich nicht mit zu vielen Funktionen beschäftigen möchte und das Motorrad vor allem über Fahrgefühl und Handling erlebt.
Die Kawasaki Versys 1000 S bringt dagegen mehr „Touren-Equipment“ mit. Dazu gehören typischerweise Funktionen, die das Fahren komfortabler machen und die je nach Situation helfen können, das Motorrad leichter an den eigenen Stil anzupassen. Für viele Fahrer ist das genau der Punkt: weniger Aufwand, mehr Fokus auf die Strecke.
Alltagstauglichkeit: Parken, Rangieren und Nutzung im echten Leben
Im Alltag zählen andere Kriterien als auf dem Papier. Die Honda CB 500 Hornet wirkt im Vergleich besonders dort stark, wo häufig umpositioniert wird: in der Stadt, auf engem Raum, beim Rangieren oder wenn die Fahrt spontan kurz ausfällt. Das Motorrad passt sich schnell an, und das Handling macht den Alltag weniger „zäh“.
Die Kawasaki Versys 1000 S ist im Alltag ebenfalls nutzbar, aber sie fühlt sich eher dann richtig an, wenn die Fahrt ein Ziel hat. Wer häufig kurze Strecken fährt, kann die Versys zwar problemlos bewegen, wird aber den Komfort- und Tourenfokus stärker wahrnehmen. Für Vielfahrer, die regelmäßig längere Strecken abspulen, ist das jedoch genau der richtige Ansatz.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda CB 500 Hornet – Stärken
- Agiles Handling für Stadt und kurvige Strecken
- Direktes Fahrgefühl, das schnell Vertrauen aufbaut
- Unkomplizierte Nutzung ohne „zu viel Motorrad“ für den Alltag
Honda CB 500 Hornet – Schwächen
- Tourenkomfort ist nicht der Fokus wie bei der Versys
- Langstreckenanspruch wird eher über Fahrstil als über Komfortpaket gelöst
Kawasaki Versys 1000 S – Stärken
- Reise- und Langstreckentauglichkeit durch komfortorientiertes Setup
- Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und auf langen Etappen
- Tourenorientierte Ausstattung für entspannteres Fahren
Kawasaki Versys 1000 S – Schwächen
- Weniger „leichtfüßig“ im engen Stadt- und Kurvenbetrieb als die Hornet
- Anspruch an das Einsatzprofil: Die Stärken entfalten sich besonders auf Touren
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Der Vergleich zwischen Honda CB 500 Hornet und Kawasaki Versys 1000 S ist im Kern ein Vergleich zwischen zwei Fahrwelten. Die Hornet ist ideal, wenn das Motorrad vor allem im Alltag, auf Feierabendrunden und auf kurvigen Strecken Spaß machen soll. Die Versys ist ideal, wenn lange Strecken, Komfort und ein souveränes Gesamtgefühl im Vordergrund stehen.
Wer häufig pendelt, spontan fährt und ein Motorrad sucht, das sich schnell „richtig“ anfühlt, wird mit der Hornet sehr wahrscheinlich glücklicher. Wer dagegen regelmäßig größere Distanzen fährt, auch bei Wind und Wetter entspannt bleiben möchte und ein Motorrad bevorzugt, das die Fahrt trägt, wird mit der Versys 1000 S eher das passende Werkzeug finden.
Fazit:
Die Honda CB 500 Hornet ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein agiles, unkompliziertes Motorrad für den Alltag suchen: kurze Wege, Kurvenspaß und ein direktes Fahrgefühl stehen im Mittelpunkt. Sie punktet dort, wo Wendigkeit und schnelle Kontrolle wichtiger sind als maximaler Komfort über viele Stunden. Die Kawasaki Versys 1000 S ist dagegen die stimmigere Option für alle, die regelmäßig lange Strecken fahren und dabei vor allem Ruhe, Stabilität und ein tourentaugliches Gesamtpaket möchten. Die Versys spielt ihre Stärken besonders auf Autobahn und bei ausgedehnten Touren aus, während die Hornet eher als lebendiger Allrounder für „mittendrin“ überzeugt. Wer also häufig in der Stadt unterwegs ist und gern dynamisch fährt, findet in der Hornet den passenden Charakter. Wer dagegen Komfort und souveränen Langstreckenfokus priorisiert, wird mit der Versys 1000 S deutlich zufriedener sein.