| UVP | 7.819 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 17.245 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Fahrwerk
- Sound
- zugängliches Motorrad
- einfach zu fahren
- viel Fahrspaß
- gute Navi-Lösung
- etwas klobige Spiegel
- Sozius-Sitzkomfort 1b
- umfangreiche Ausstattung
- gelungenes semi-aktives Fahrwerk (KECS)
- Kombination aus Zeigerinstrument und TFT toll gelöst und gut ablesbar
- recht hohes Gewicht
- Windschild nur manuell und mit beiden Händen verstellbar
- relativ hoher Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.060 | mm |
| Gewicht | 257 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 840 | mm |
| Höhe | 1.490 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.043 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
| Leistung | 120 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 102 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 226 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 404 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm | |
| Federung hinten | Monostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge mit ProLink-Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Horizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Halbschwimmende 310-mm-Doppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm) | |
Fazit
Die Honda CB 500 Hornet hat durch die Updates ein wenig von ihrem "Brot und Butter Bike" Image ablegen können. Sie ist für unseren Geschmack schick designt, nicht zu übertrieben auf dicke Hose, aber auch nicht zu langweilig. Motor, Fahrwerk und Bremsen sind (wie fast immer bei Honda) gut und daher lässt sich die 500er Hornet auch sehr einfach fahren. Bei dieser Maschine passt einfach alles zusammen, sie ist sehr harmonisch abgestimmt und bietet alleine schon deshalb jede Menge Fahrspaß.Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Hornet zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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Honda CB 500 Hornet vs. Kawasaki Versys 1000 SE: Vergleich für Stadt, Land und Tour
Wer zwischen der Honda CB 500 Hornet und der Kawasaki Versys 1000 SE schwankt, steht vor einer spannenden Gegenüberstellung: Hier geht es um zwei Motorräder, die zwar beide für den Alltag taugen, aber sehr unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Die Honda CB 500 Hornet ist eher der kompakte, wendige Allrounder, während die Kawasaki Versys 1000 SE deutlich mehr auf Komfort, Reichweite und souveräne Langstreckenleistung ausgerichtet ist. Genau diese Unterschiede zeigen sich in der Praxis – beim Anfahren, beim Überholen, in der Kurve und vor allem auf längeren Strecken.
Grundidee im Vergleich: kompakt und agil vs. groß und tourentauglich
Die Honda CB 500 Hornet wirkt wie ein Motorrad, das man gern jeden Tag nutzt. Die Maschine ist darauf ausgelegt, sich leicht zu bewegen, schnell auf wechselnde Situationen zu reagieren und dabei ein unkompliziertes Fahrerlebnis zu bieten. Das macht sie besonders interessant, wenn Strecken zwischen Stadtverkehr, Landstraße und gelegentlichen Ausflügen abwechslungsreich sind.
Die Kawasaki Versys 1000 SE verfolgt dagegen eine andere Philosophie: Sie ist ein Reise-orientiertes Motorrad, das auch dann entspannt bleibt, wenn die Tour länger wird oder das Tempo höher ausfällt. Die SE-Version ist dabei typischerweise stärker auf Komfort und Ausstattung ausgelegt, sodass sich die Versys 1000 SE eher wie ein „mit allem“ Motorrad anfühlt.
Motor und Fahrgefühl: Charakterunterschiede, die man spürt
Honda CB 500 Hornet: drehfreudig und alltagstauglich
Die Honda CB 500 Hornet punktet vor allem mit einem Motor, der sich im Alltag gut dosieren lässt. Der Antrieb wirkt lebendig, ohne dabei sperrig zu sein. Gerade beim Stadtfahren und beim zügigen Herausbeschleunigen aus Kurven zeigt sich, dass die Hornet auf „einfach machen“ ausgelegt ist: Gas auf, reagieren lassen, weiter. Das ist ein Vorteil, wenn häufiges Beschleunigen und Bremsen den Rhythmus bestimmen.
Kawasaki Versys 1000 SE: souverän und durchzugsstark
Die Kawasaki Versys 1000 SE spielt dagegen ihre Stärken dort aus, wo viel Leistung und Reserven gefragt sind. Der größere Hubraum und die Auslegung als Tourer sorgen dafür, dass sich das Motorrad auch bei höheren Geschwindigkeiten ruhig und stabil anfühlt. Überholmanöver wirken weniger „geplant“ und mehr wie eine natürliche Fortsetzung des Fahrens. Auf langen Strecken ist das besonders angenehm, weil der Motor nicht ständig „gearbeitet“ werden muss.
Fahrwerk und Handling: leicht zu bewegen vs. stabil auf Distanz
Beim Handling zeigt sich der größte Unterschied im Charakter. Die Honda CB 500 Hornet ist spürbar leichter im Gefühl: Sie lässt sich zügig umsetzen, reagiert direkt und macht Kurvenwechsel zu einem unkomplizierten Erlebnis. Das ist ein klarer Pluspunkt, wenn häufig enge Kehren, wechselnde Fahrbahnbeläge oder dichter Verkehr die Strecke prägen.
Die Kawasaki Versys 1000 SE ist dagegen eher auf Stabilität ausgelegt. Das Motorrad liegt spürbar „erwachsener“ auf der Straße, was bei Autobahnabschnitten, langen Geraden und wechselnden Windbedingungen hilft. In schnellen Kurven oder bei längeren Etappen fühlt sich die Versys 1000 SE deshalb oft entspannter an – allerdings ist sie im Stadtbetrieb weniger „spielerisch“ als die Hornet.
Bremsen und Sicherheit: Dosierbarkeit vs. Reserven
Bei der Bremsleistung unterscheiden sich die Schwerpunkte. Die Honda CB 500 Hornet bietet eine Bremswirkung, die sich gut dosieren lässt und damit im Alltag sehr angenehm ist. Gerade in Situationen, in denen häufiges Anhalten und Anfahren vorkommt, hilft eine gutmütige Abstimmung.
Die Kawasaki Versys 1000 SE bringt durch ihre Auslegung als Tourer tendenziell mehr Reserven mit. Das bedeutet: Wenn es zügig werden soll oder wenn die Strecke mehr Tempo verlangt, bleibt das Gefühl kontrolliert. In Kombination mit moderner Elektronik (je nach Ausstattung/Version) kann das die Sicherheit im Alltag und auf längeren Fahrten spürbar erhöhen.
Elektronik und Komfort: moderne Helfer vs. Tour-Ausrichtung
Honda CB 500 Hornet: pragmatisch und unkompliziert
Die Honda CB 500 Hornet setzt auf ein Fahrerlebnis, das nicht übermäßig „verkabelt“ wirkt. Das Motorrad ist so gestaltet, dass man sich auf das Fahren konzentrieren kann. Elektronik ist vorhanden, aber der Fokus liegt klar auf einem natürlichen Gefühl beim Beschleunigen, Bremsen und in der Kurve.
Kawasaki Versys 1000 SE: Komfort- und Tour-Features
Die Kawasaki Versys 1000 SE ist stärker auf Komfort und Langstrecke ausgelegt. Typisch für diese Ausrichtung sind Features, die das Motorrad im Alltag „runder“ machen: bessere Wind- und Wetterschutzwirkung, mehr Komfort im Sitzgefühl und eine Ausstattung, die längere Etappen angenehmer gestaltet. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn nicht nur die Strecke zählt, sondern auch das Ankommen ohne „ausgelaugtes“ Fahrgefühl.
Windschutz, Sitzposition und Ergonomie
Bei der Ergonomie zeigt sich die unterschiedliche Zielgruppe. Die Honda CB 500 Hornet bietet eine Sitzposition, die eher sportlich-aufrecht wirkt und sich gut für wechselnde Fahrten eignet. Das macht sie attraktiv, wenn häufig kürzere Strecken gefahren werden oder wenn das Motorrad auch im Alltag schnell „griffbereit“ sein soll.
Die Kawasaki Versys 1000 SE ist dagegen klar auf Tourenkomfort ausgelegt. Die Sitzposition und der Windschutz zielen darauf ab, dass der Körper auch nach mehreren Stunden nicht komplett „arbeitet“. Gerade bei längeren Fahrten, bei wechselnden Wetterlagen oder auf Strecken mit viel Autobahnanteil kann das den Unterschied machen.
Alltagstauglichkeit: Parken, Rangieren und Fahrbarkeit
Im Alltag zählt oft mehr als nur die reine Leistung. Die Honda CB 500 Hornet ist im Handling spürbar leichter und damit im Stadtverkehr, beim Rangieren oder beim schnellen Richtungswechsel im Vorteil. Auch das Gefühl beim Anhalten und Wiederanfahren wirkt unkompliziert.
Die Kawasaki Versys 1000 SE ist im Alltag nicht „schlecht“, aber sie verlangt mehr Aufmerksamkeit im Handling, vor allem bei engen Situationen. Dafür wird sie auf längeren Strecken mit Komfort und Souveränität belohnt. Wer also häufig kurze Wege fährt, wird die Hornet oft als entspannter empfinden. Wer dagegen regelmäßig Touren plant, wird die Versys 1000 SE eher als „passender“ erleben.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda CB 500 Hornet – Stärken
- Agiles Handling für Stadt und Landstraße
- Pragmatisches Fahrgefühl ohne unnötige Komplexität
- Gut dosierbar im Alltag, besonders bei häufigem Stop-and-go
- Allround-Charakter für abwechslungsreiche Strecken
Honda CB 500 Hornet – Schwächen
- Für sehr lange Autobahnabschnitte kann der Fokus weniger auf „Reise-Komfort“ liegen
- Wer maximale Reserven für hohe Tempi sucht, wird eher zur größeren Klasse greifen
Kawasaki Versys 1000 SE – Stärken
- Tour-orientierte Souveränität mit mehr Reserven
- Komfortfokus für längere Strecken
- Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und auf Distanz
- Mehr Ausstattung für den Reiseeinsatz
Kawasaki Versys 1000 SE – Schwächen
- Im engen Stadtbetrieb weniger „leichtfüßig“ als die Hornet
- Für reine Kurzstrecken kann der Tour-Charakter überdimensioniert wirken
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?
Die Honda CB 500 Hornet ist besonders passend, wenn das Motorrad vor allem als Alltagsmaschine genutzt wird: Pendeln, Wochenendfahrten, Landstraßen mit Kurven und gelegentliche Ausflüge. Wer ein Motorrad möchte, das schnell auf Situationen reagiert, sich leicht bewegt und dabei ein direktes Fahrgefühl bietet, findet in der Hornet eine stimmige Wahl.
Die Kawasaki Versys 1000 SE ist dagegen die bessere Option, wenn der Schwerpunkt auf Touren liegt: längere Strecken, höhere Reisegeschwindigkeiten, mehr Komfort und eine Ausstattung, die das Motorrad für „mehr als nur Feierabendrunde“ rüstet. Wer gern entspannt ankommt, viel unterwegs ist und Reserven schätzt, wird die Versys 1000 SE deutlich stärker nutzen.
Fazit:
Die Honda CB 500 Hornet ist die richtige Wahl für alle, die ein agiles, unkompliziertes Motorrad für Stadt und Landstraße suchen. Ihr Vorteil liegt im direkten Handling, in der gut dosierbaren Fahrbarkeit und im pragmatischen Charakter – ideal, wenn das Motorrad häufig im Alltag eingesetzt wird und kurze bis mittlere Strecken im Vordergrund stehen.
Die Kawasaki Versys 1000 SE passt am besten zu Fahrern, die Tourenkomfort und mehr Reserven wollen. Durch die tourorientierte Auslegung fühlt sich die Versys 1000 SE besonders auf längeren Strecken souverän an: stabil bei Tempo, entspannter im Fahrgefühl und mit einer Ausstattung, die das Reisen leichter macht. Wer regelmäßig größere Distanzen fährt oder das Motorrad als „Reisegerät“ sieht, wird mit der Versys 1000 SE deutlich glücklicher.