| UVP | 7.819 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 13.995 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- Fahrwerk
- Sound
- zugängliches Motorrad
- einfach zu fahren
- viel Fahrspaß
- gute Navi-Lösung
- etwas klobige Spiegel
- Sozius-Sitzkomfort 1b
- Sportlicher Motor
- Fahrwerksabstimmung
- Sound
- Langstreckentauglichkeit
- Gewicht
- Geländetauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.060 | mm |
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 860 | mm |
| Höhe | 1.485 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 LC8 4-Takt | |
| Hubraum | 1.195 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
| Leistung | 150 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 246 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 411 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm | |
| Federung hinten | Monostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge mit ProLink-Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-down-Gabel, Ø 48 mm (Federweg 190)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, direkt angelenkt (Federweg 190)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial verschraubter 4-Kolben-Festsattel, Brembo, schwimmend gelagerte Bremszangen ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe mit Zweikolben-Festsattel ( Ø 267 mm) | |
Fazit
Die Honda CB 500 Hornet hat durch die Updates ein wenig von ihrem "Brot und Butter Bike" Image ablegen können. Sie ist für unseren Geschmack schick designt, nicht zu übertrieben auf dicke Hose, aber auch nicht zu langweilig. Motor, Fahrwerk und Bremsen sind (wie fast immer bei Honda) gut und daher lässt sich die 500er Hornet auch sehr einfach fahren. Bei dieser Maschine passt einfach alles zusammen, sie ist sehr harmonisch abgestimmt und bietet alleine schon deshalb jede Menge Fahrspaß.Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Hornet zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
Fazit
Die KTM 1190 Adventure ist eher der Handwerker unter den Adventure-Bikes. Praktisch, sinnvoll, aber für die Oper nicht geeignet. Sie hat viel von Ducatis Multistrada, mehr jedenfalls als aus der BMW GS-Serie. Sie ist wegen der sehr speziellen Motorauslegung nicht der ideale Allrounder, will sie auch nicht sein.Wer ein sportliches, rauhes Adventure-Bike sucht und die körperlichen Voraussetzungen mitbringt, hat hier eine gute Alternative zum Musterschüler aus Deutschland und macht ganz bestimmt nichts falsch.
Das Testbike wurde uns von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt.
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Honda CB 500 Hornet vs. KTM 1190 Adventure: Vergleich für Alltag, Tour und Anspruch
Wer zwei Motorräder vergleicht, merkt schnell: Es geht nicht nur um Zahlen, sondern um den Charakter. Die Honda CB 500 Hornet steht für einen unkomplizierten, agilen Einstieg in die Welt der sportlich-nackten Motorräder. Die KTM 1190 Adventure dagegen ist ein großes Abenteuerpaket: mehr Reserven, mehr Durchzug und ein Setup, das auf lange Strecken und wechselnde Bedingungen ausgelegt ist. Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt – damit leichter wird, das passende Motorrad für den eigenen Fahrstil zu finden.
Grundcharakter: Agilität vs. große Reise-Performance
Honda CB 500 Hornet: leicht, direkt, alltagstauglich
Die CB 500 Hornet wirkt wie ein Motorrad, das man schnell „in den Griff“ bekommt. Der Fokus liegt auf einem souveränen, gut dosierbaren Antrieb und einem Fahrgefühl, das auch im Stadtverkehr und auf kurzen Feierabendrunden Spaß macht. Gerade wenn das Motorrad oft bewegt werden soll, zählt die Kombination aus handlicher Größe und einem Motor, der nicht ständig nach Drehzahl verlangt.
KTM 1190 Adventure: souverän, kraftvoll, reisetauglich
Die KTM 1190 Adventure ist dagegen klar auf mehr Leistung und mehr Reserven ausgelegt. Der Motorcharakter ist deutlich „erwachsener“: mehr Druck beim Beschleunigen, mehr Potenzial für Überholmanöver und ein Fahrstil, der auch bei zügiger Gangart entspannt bleibt. Das Motorrad fühlt sich vor allem dann richtig an, wenn die Strecke länger wird oder wenn die Umgebung nicht nur aus glattem Asphalt besteht.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die CB 500 Hornet setzt auf ein nutzbares Leistungsband, das sich im Alltag angenehm kontrollieren lässt. Die KTM 1190 Adventure liefert dagegen mehr Durchzug und damit mehr Spielraum. Das bedeutet nicht automatisch „besser“, sondern „anders“: Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist, profitiert von der unkomplizierten Dosierbarkeit der Honda. Wer dagegen regelmäßig Touren fährt, bei denen man auch mal zügig reagieren möchte, bekommt bei der KTM spürbar mehr Reserven.
Auch das Zusammenspiel aus Motor und Getriebe spielt eine Rolle. Die Honda wirkt insgesamt harmonisch und entspannt, während die KTM eher dazu einlädt, das Motorrad aktiv zu bewegen. Dadurch kann die KTM auf langen Strecken sehr souverän wirken – gleichzeitig verlangt sie bei sportlicherem Fahren etwas mehr Aufmerksamkeit, weil die Leistungsreserve schneller „da“ ist.
Fahrwerk und Handling: Wendigkeit vs. Stabilität
Honda: wendig und leicht zu kontrollieren
Die CB 500 Hornet punktet mit einem Handling, das sich schnell vertraut anfühlt. In Kurven lässt sie sich zügig bewegen, ohne dass man ständig gegen das Motorrad arbeiten muss. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig zwischen Ampeln, Kreisverkehren und Landstraßen gewechselt wird. Auch bei wechselndem Tempo bleibt das Fahrgefühl konsistent.
KTM: mehr Gewicht, mehr Ruhe bei Tempo
Die KTM 1190 Adventure bringt naturgemäß mehr Masse und ist dadurch weniger „spielerisch“ als die Honda. Dafür gewinnt sie bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Etappen an Stabilität. Das Fahrwerk ist auf Fahrten ausgelegt, bei denen Komfort und Kontrolle wichtiger sind als maximale Leichtigkeit. Wer gerne weit fährt und dabei nicht nur den perfekten Asphalt sucht, wird die KTM als deutlich passender empfinden.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in der Verzögerung
Beim Vergleich der Bremsen zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Honda CB 500 Hornet ist auf ein sportlich-präzises, aber alltagstaugliches Bremsgefühl ausgelegt. Die KTM 1190 Adventure hingegen zielt stärker auf hohe Belastbarkeit und kräftige Verzögerung ab – passend zu ihrem Leistungs- und Reisethema. In der Praxis bedeutet das: Die Honda bremst souverän und gut dosierbar, während die KTM vor allem dann überzeugt, wenn häufig aus höheren Geschwindigkeiten verzögert wird oder wenn das Motorrad stärker gefordert wird.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort für kurze Wege und lange Touren
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt im Vergleich. Die CB 500 Hornet wirkt insgesamt kompakter und „näher“ am Fahrer. Das unterstützt eine aktive Fahrweise und macht das Motorrad besonders geeignet für den Alltag. Die KTM 1190 Adventure bietet dagegen eine ergonomische Ausrichtung, die auf längere Fahrten ausgelegt ist. Das kann bedeuten, dass man auf Touren entspannter bleibt, während die Honda eher für kürzere bis mittlere Strecken ideal ist.
Wer häufig pendelt oder in der Stadt unterwegs ist, wird die Honda als angenehmer empfinden. Wer dagegen regelmäßig Tagesetappen plant, bei denen mehrere Stunden am Stück gefahren werden, findet in der KTM oft den besseren Kompromiss aus Kontrolle und Komfort.
Ausstattung und Alltag: Was im Alltag wirklich zählt
Im Alltag unterscheiden sich die Motorräder vor allem in ihrer „Philosophie“. Die Honda CB 500 Hornet ist auf unkomplizierte Nutzung ausgelegt: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gerne bewegt, ohne dass man ständig an „zu viel“ denkt. Das macht sie auch interessant, wenn das Budget und die Ansprüche im Rahmen bleiben sollen.
Die KTM 1190 Adventure ist dagegen eher ein Motorrad für Menschen, die das Fahren als Projekt sehen: Touren planen, Strecke variieren, auch mal abseits des Gewohnten unterwegs sein. Entsprechend fühlt sie sich im Alltag oft wie ein „Werkzeug für größere Einsätze“ an. Das kann ein Vorteil sein, wenn das Motorrad wirklich regelmäßig für längere Fahrten genutzt wird. Wenn das Motorrad aber hauptsächlich im Stadtverkehr bewegt wird, wirkt die KTM im Vergleich schnell „zu groß“ für den Zweck.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda CB 500 Hornet – Stärken
- Agiles Handling: schnell in Kurven, leicht zu kontrollieren.
- Alltagstauglicher Charakter: gut dosierbar und unkompliziert.
- Entspanntes Fahrgefühl: passt zu kurzen bis mittleren Strecken.
Honda CB 500 Hornet – Schwächen
- Weniger Reserven bei sehr sportlicher Fahrweise oder langen Autobahnphasen.
- Reisethema eher im „soliden“ Bereich statt als Fokus.
KTM 1190 Adventure – Stärken
- Mehr Leistung und Durchzug: souverän bei Überholmanövern und Tempo.
- Reisetauglichkeit: ausgelegt für längere Etappen und wechselnde Bedingungen.
- Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten.
KTM 1190 Adventure – Schwächen
- Weniger „leichtfüßig“ als die Honda im Stadtverkehr.
- Anspruch an Fahrstil: die Leistungsreserve will aktiv genutzt werden.
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrertyp?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern davon, welche Art von Fahrten im Vordergrund steht. Die Honda CB 500 Hornet ist besonders passend, wenn das Motorrad häufig im Alltag genutzt wird, wenn Kurvenfahrten und kurze Strecken im Fokus stehen und wenn ein kontrollierbares, harmonisches Gesamtpaket wichtiger ist als maximale Reserven.
Die KTM 1190 Adventure ist die bessere Wahl, wenn Touren, längere Etappen und ein souveränes Fahrgefühl bei Tempo Priorität haben. Wer gerne weiter fährt, auch mal andere Strecken wählt und dabei nicht auf Leistung verzichten möchte, findet in der KTM das stimmigere Gesamtbild.
Fazit:
Die Honda CB 500 Hornet ist das Motorrad für den Alltag und für Fahrerinnen und Fahrer, die ein leicht zu beherrschendes, agiles Naked Bike suchen. Sie überzeugt mit einem unkomplizierten Fahrgefühl, guter Dosierbarkeit und einem Handling, das im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken schnell Freude macht. Die KTM 1190 Adventure ist dagegen die richtige Wahl, wenn längere Touren, mehr Reserven und ein stabiler Auftritt bei Tempo im Vordergrund stehen. Wer das Motorrad als Reisebegleiter sieht und auch bei anspruchsvolleren Bedingungen souverän unterwegs sein möchte, bekommt mit der KTM das passendere Gesamtpaket. Kurz gesagt: Honda für Wendigkeit und Alltag, KTM für große Touren und Leistungsreserven.