| UVP | 7.819 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 5.999 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Fahrwerk
- Sound
- zugängliches Motorrad
- einfach zu fahren
- viel Fahrspaß
- gute Navi-Lösung
- etwas klobige Spiegel
- Sozius-Sitzkomfort 1b
- sehr gute technische Ausstattung
- modernes Cockpit
- agiles Fahrverhalten
- Motor mit erstaunlich viel Druck
- für größere Fahrer etwas zu klein
- Sound könnte deftiger sein
- Lambda-Sonde unterhalb des Krümmers sticht ins Auge
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.060 | mm |
| Gewicht | 165 | kg |
| Radstand | 1.357 | mm |
| Radstand | 1.357 | mm |
| Sitzhöhe: | 800-820 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 399 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 89 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
| Leistung | 45 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 39 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Reichweite | 387 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm | |
| Federung hinten | Monostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge mit ProLink-Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | GitterrohrGitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 43 (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 17 Zoll | |
| Reifen hinten | 150/60 17 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Honda CB 500 Hornet hat durch die Updates ein wenig von ihrem "Brot und Butter Bike" Image ablegen können. Sie ist für unseren Geschmack schick designt, nicht zu übertrieben auf dicke Hose, aber auch nicht zu langweilig. Motor, Fahrwerk und Bremsen sind (wie fast immer bei Honda) gut und daher lässt sich die 500er Hornet auch sehr einfach fahren. Bei dieser Maschine passt einfach alles zusammen, sie ist sehr harmonisch abgestimmt und bietet alleine schon deshalb jede Menge Fahrspaß.Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Hornet zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
Fazit
Die neue KTM 390 Duke hat gegenüber der Vorgängerin ordentlich zugelegt. Die Ausstattung ist besser, der Motor drückt etwas mehr und sie ist optisch erwachsener geworden. Der Preis scheint im ersten Moment hoch zu sein, vergleicht man diesen aber mit dem Wettbewerb und zieht die famose Ausstattung der Duke ins Kalkül, so stellt sich die Sache schon ganz anders dar.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf zur Verfügung gestellt. Dort steht die KTM 390 Duke in Blau als Vorführer bereit und freut sich auf viele Probefahrer! Bei Motorrad Ruser gibt es auch neue Maschinen von Yamaha und natürlich auch alle anderen KTMs als Testbikes, ein Besuch lohnt sich also auf jeden Fall. Auch ein Blick auf das Angebot an gebrauchten Maschinen lohnt sich.
MotorradTest.de auf YouTube
Honda CB 500 Hornet vs. KTM 390 Duke: Vergleich für Alltag, Kurven und Einsteiger
Wenn zwei Naked Bikes aus unterschiedlichen Welten aufeinandertreffen, wird der Vergleich besonders spannend: Die Honda CB 500 Hornet steht für einen ruhigen, gutmütigen Charakter und ein stimmiges Gesamtpaket. Die KTM 390 Duke wirkt dagegen deutlich entschlossener, sportlicher und bringt spürbar mehr „Punch“ im Fahrgefühl. Beide Modelle sind beliebt, beide sind alltagstauglich – aber sie spielen ihre Stärken auf unterschiedliche Weise aus.
Grundidee: Charakter statt reiner Zahlenvergleich
Im direkten Vergleich zeigt sich schnell: Es geht weniger darum, wer „objektiv“ besser ist, sondern darum, wie sich die Motorräder anfühlen. Die Honda setzt auf lineares Vorankommen, leichtes Handling und ein entspanntes Arbeiten im Alltag. Die KTM ist spürbar agiler, wirkt lebendiger und fordert den Fahrer eher dazu auf, das Gas zu nutzen und die Maschine aktiv zu bewegen.
Motor und Ansprechverhalten
Die Honda CB 500 Hornet überzeugt mit einem Motor, der sich angenehm kontrollieren lässt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig im Stadtverkehr gefahren wird oder wenn das Motorrad auch mal „einfach mitlaufen“ soll. Das Ansprechverhalten ist dabei eher gleichmäßig: Man kann zügig beschleunigen, ohne dass das Bike sofort „auf Angriff“ schaltet.
Die KTM 390 Duke spielt dagegen stärker die sportliche Karte. Das Drehmoment und die Art, wie der Motor hochzieht, wirken dynamischer. Dadurch entsteht schneller Fahrspaß – vor allem beim Beschleunigen aus dem Stand oder aus niedrigeren Geschwindigkeiten. Wer gern zügig unterwegs ist und das Motorrad gern im richtigen Drehzahlbereich bewegt, wird die KTM oft als direkter und motivierender empfinden.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den beiden Ansätzen. Die Honda wirkt insgesamt harmonisch abgestimmt. Das Motorrad liegt ruhig in der Spur und vermittelt ein sicheres Gefühl, auch wenn die Straße nicht perfekt ist. Gerade auf Pendelstrecken oder bei wechselnden Belägen ist diese „Gelassenheit“ ein Vorteil.
Die KTM fühlt sich dagegen oft wendiger an. In Kurven lässt sie sich leichter „in die Linie“ bringen, und das Fahrgefühl wirkt lebendiger. Das ist ein Plus, wenn Kurvenfahrten im Fokus stehen oder wenn häufig zwischen Ampeln, Kreisverkehren und engen Straßen gewechselt wird. Gleichzeitig kann das sportlichere Setup für manche Fahrer etwas mehr Aufmerksamkeit bei der Dosierung erfordern, weil das Bike schneller reagiert.
Bremsen und Verzögerung
Beide Motorräder sind für den Alltag ausgelegt, aber sie vermitteln das Gefühl unterschiedlich. Die Honda CB 500 Hornet punktet mit gut dosierbarer Verzögerung und einem eher vorhersehbaren Bremsverhalten. Das hilft besonders, wenn man häufig aus dem Stadtverkehr heraus bremst und dabei nicht jedes Mal „neu“ einschätzen möchte.
Die KTM 390 Duke wirkt beim Bremsen oft direkter. Wer sportlich fährt oder gern zügig verzögert, spürt schneller, dass die KTM bereit ist, das Tempo konsequent zu reduzieren. Das ist ein Vorteil auf Landstraßen – kann aber im Stadtverkehr bedeuten, dass man die Bremsdosierung noch etwas bewusster wählen sollte, um den Komfort zu maximieren.
Ergonomie und Sitzposition: entspannter Komfort oder sportliche Haltung
Die Honda bietet eine Sitzposition, die sich häufig als „alltagstauglich“ beschreiben lässt. Der Körper bleibt dabei eher entspannt, was besonders bei längeren Fahrten oder bei häufigen Stop-and-go-Situationen angenehm ist. Auch für Fahrer, die noch nicht so viel Erfahrung mit sportlicheren Naked-Bikes haben, wirkt die Honda oft zugänglicher.
Die KTM bringt eine etwas sportlichere Ausrichtung mit. Das kann sich positiv anfühlen, wenn man gern aktiv fährt und das Motorrad „mitnimmt“. Für längere Strecken kann die Haltung je nach Körpergröße und Gewohnheit aber stärker ins Gefühl eingreifen als bei der Honda. Wer viel pendelt, sollte daher besonders auf die eigene Passform achten.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und kurze Touren
Im Alltag zählen Details: Übersichtlichkeit, Handlichkeit, Komfort und die Frage, wie leicht sich das Motorrad im Verkehr bewegen lässt. Hier zeigt die Honda CB 500 Hornet ihre Stärke: Sie ist unkompliziert, wirkt berechenbar und lässt sich im Alltag „stressfrei“ bewegen. Gerade wenn das Motorrad nicht nur für Wochenendfahrten, sondern auch für den täglichen Weg genutzt wird, ist das ein echtes Argument.
Die KTM 390 Duke ist ebenfalls alltagstauglich, aber mit einem anderen Schwerpunkt. Sie macht im Stadtverkehr oft besonders Spaß, weil sie schnell auf Eingaben reagiert und das Fahren lebendig bleibt. Wer im Alltag gern zügig unterwegs ist oder Kurven und Ampelstarts als kleine „Spielplätze“ sieht, wird die KTM häufig als motivierender erleben.
Wirtschaftlichkeit und Reichweite (im Vergleich gedacht)
Bei beiden Modellen spielt die Effizienz eine Rolle. Im Vergleich zeigt sich: Die Honda wirkt tendenziell so, als würde sie den Alltag mit ruhigerem Fahrstil besonders gut „mitmachen“. Die KTM kann ebenfalls effizient sein, aber wer den sportlichen Charakter ausreizt, merkt schneller, dass der Fahrstil den Verbrauch stärker beeinflusst. Für eine realistische Einschätzung lohnt sich daher der Blick auf den eigenen Fahrstil: eher gleichmäßig oder eher dynamisch.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda CB 500 Hornet – Stärken
- Gutmütiger Motorcharakter: leicht zu kontrollieren, ideal für Alltag und Einsteiger.
- Harmonisches Fahrgefühl: ruhig in der Spur, angenehm auf wechselnden Straßen.
- Entspannte Ergonomie: häufig komfortabler für längere Fahrten.
- Dosierbarkeit bei Bremsen und Gas: macht das Fahren stressfreier.
Honda CB 500 Hornet – Schwächen
- Weniger „Sport-Impuls“ im Gefühl: wer maximale Dynamik sucht, könnte die Honda als zurückhaltender erleben.
- Kurven-Feeling eher souverän als „aggressiv“: sportlich ambitionierte Fahrer finden die KTM oft unmittelbarer.
KTM 390 Duke – Stärken
- Lebendiges Ansprechverhalten: macht Beschleunigung und Fahrspaß schnell spürbar.
- Agiles Handling: wirkt besonders in engen Situationen und auf kurvigen Strecken vorteilhaft.
- Sportliche Direktheit: unterstützt aktives Fahren und dynamische Linienwahl.
KTM 390 Duke – Schwächen
- Sportlicheres Setup: erfordert bei manchen Fahrern etwas mehr Feingefühl, besonders im Stadtverkehr.
- Ergonomie kann stärker fordern: je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit kann das auf längeren Strecken spürbarer sein.
Welche Maschine passt besser zu welchem Fahrstil?
Die Entscheidung wird leichter, wenn der eigene Fahrstil klar ist. Die Honda CB 500 Hornet ist besonders passend, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag zuverlässig funktioniert, sich leicht beherrschen lässt und auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt. Sie eignet sich gut für Einsteiger, Pendler und alle, die vor allem Wert auf Komfort, Ruhe und ein unkompliziertes Gesamtgefühl legen.
Die KTM 390 Duke ist dagegen die bessere Wahl, wenn Fahrspaß schnell „zündet“ und das Motorrad gern aktiv bewegt wird. Wer Kurven liebt, gern zügig beschleunigt und eine direkte Rückmeldung vom Bike möchte, wird mit der KTM oft glücklicher. Auch für Fahrer, die bereits Erfahrung haben oder sich bewusst ein sportlicheres Gefühl wünschen, kann die KTM die passendere Wahl sein.
Fazit:
Die Honda CB 500 Hornet ist die Wahl für alle, die ein Naked Bike suchen, das im Alltag entspannt funktioniert: kontrollierbarer Motor, harmonisches Fahrgefühl und eine Ergonomie, die längere Strecken angenehmer macht. Wer häufig pendelt, im Stadtverkehr unterwegs ist oder ein Motorrad möchte, das sich „einfach gut anfühlt“, trifft mit der Honda meist genau den richtigen Ton.
Die KTM 390 Duke spielt ihre Stärken dort aus, wo Dynamik gefragt ist: direktes Ansprechverhalten, agiles Handling und ein sportlicheres Gesamtgefühl, das Kurven und Beschleunigung besonders lebendig macht. Wer gern aktiv fährt, das Gas nutzt und ein Motorrad möchte, das schneller Lust auf mehr macht, wird mit der KTM häufiger das Gefühl haben, genau richtig zu liegen.
Kurz gesagt: Honda für souveränen Komfort und unkomplizierten Alltag, KTM für mehr Agilität und spürbaren Fahrspaß.