| UVP | 7.819 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 13.049 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- Fahrwerk
- Sound
- zugängliches Motorrad
- einfach zu fahren
- viel Fahrspaß
- gute Navi-Lösung
- etwas klobige Spiegel
- Sozius-Sitzkomfort 1b
- Motorleistung
- Präzises Fahrwwerk
- Bremsen sehr leistungsfähig
- Schneller Quickshifter
- Tourentauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.060 | mm |
| Gewicht | 185 | kg |
| Radstand | 1.482 | mm |
| Radstand | 1.482 | mm |
| Sitzhöhe: | 834 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 91 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
| Leistung | 121 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 99 NM bei 7.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 295 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm | |
| Federung hinten | Monostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge mit ProLink-Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP Apex 43er-USD-Gabel (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | WP Zentralfederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Honda CB 500 Hornet hat durch die Updates ein wenig von ihrem "Brot und Butter Bike" Image ablegen können. Sie ist für unseren Geschmack schick designt, nicht zu übertrieben auf dicke Hose, aber auch nicht zu langweilig. Motor, Fahrwerk und Bremsen sind (wie fast immer bei Honda) gut und daher lässt sich die 500er Hornet auch sehr einfach fahren. Bei dieser Maschine passt einfach alles zusammen, sie ist sehr harmonisch abgestimmt und bietet alleine schon deshalb jede Menge Fahrspaß.Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Hornet zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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Honda CB 500 Hornet vs. KTM 890 Duke R: Welches Naked Bike passt besser?
Wer sich zwischen der Honda CB 500 Hornet und der KTM 890 Duke R entscheidet, steht vor einer spannenden Gegenüberstellung: Auf der einen Seite steht ein alltagstaugliches, zugängliches Naked Bike mit dem Fokus auf Alltag, Lernkurve und unkomplizierten Fahrspaß. Auf der anderen Seite bringt die KTM 890 Duke R deutlich mehr sportliche Ansprüche mit – spürbar in der Leistungsentfaltung, im Fahrwerk-Konzept und in der Art, wie das Motorrad auf Tempo und Dynamik reagiert.
Im Folgenden geht es nicht um reine Datenlisten, sondern um den Vergleich der Stärken und Schwächen der beiden Modelle – also darum, wie sich die jeweiligen Eigenschaften im Alltag und auf der Strecke anfühlen.
Grundcharakter: Zugänglich und flexibel vs. kompromisslos sportlich
Honda CB 500 Hornet: entspanntes Handling und klare Linie
Die Honda CB 500 Hornet wirkt wie ein Motorrad, das man einfach gerne fährt. Der Motorcharakter ist so ausgelegt, dass er im Stadtverkehr und auf der Landstraße zuverlässig funktioniert. Das bedeutet: weniger „Überraschungen“, mehr kontrollierbares Vorankommen. Gerade wenn die ersten Kilometer mit einem Naked Bike gesammelt werden sollen oder wenn der Fokus auf einem unkomplizierten Setup liegt, spielt die Honda ihre Stärken aus.
KTM 890 Duke R: mehr Biss, mehr Anspruch
Die KTM 890 Duke R ist dagegen deutlich stärker auf sportliche Dynamik getrimmt. Das merkt man nicht nur an der Leistungsreserve, sondern auch daran, wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert und wie konsequent es die Fahrenergie in Vortrieb umsetzt. Wer gerne zügig fährt, Kurven aktiv angeht und das Motorrad als „Werkzeug“ für Dynamik versteht, bekommt hier mehr Substanz.
Motor und Fahrgefühl: Alltagstempo vs. sportliche Reserven
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Honda CB 500 Hornet ist auf harmonische Nutzbarkeit ausgelegt. Sie liefert ein Fahrgefühl, das sich gut dosieren lässt – ideal für gleichmäßiges Tempo, flüssiges Beschleunigen und entspannte Touren. Die KTM 890 Duke R dagegen bietet deutlich mehr Reserven und wirkt dadurch bei Überholmanövern, beim schnellen Herausbeschleunigen aus Kurven und auf kurvigen Strecken „präsenter“.
Stärken der Honda: gut kontrollierbar, angenehm in der Dosierung, weniger anstrengend im Alltag.
Schwächen der Honda: wer konsequent sportlich fährt, stößt schneller an den Punkt, an dem mehr Leistung wünschenswert wäre.
Stärken der KTM: spürbarer Punch, starke Dynamik, macht Lust auf zügiges Fahren.
Schwächen der KTM: durch den sportlicheren Charakter kann sie im Alltag „mehr Motorrad“ sein, wenn man eher entspannt unterwegs ist.
Fahrwerk und Handling: leicht zu bewegen vs. sportlich abgestimmt
Honda: souverän im Alltag, angenehm in der Stadt
Die Honda CB 500 Hornet spielt ihre Vorteile vor allem dort aus, wo häufiges Anfahren, Rangieren und wechselnde Streckenbedingungen vorkommen. Das Fahrwerk wirkt so abgestimmt, dass es das Motorrad gut beherrschbar macht. In der Praxis heißt das: weniger Stress beim Manövrieren, mehr Ruhe beim Fahren und ein Handling, das sich auch dann gut anfühlt, wenn die Konzentration nicht auf „Sportmodus“ steht.
KTM: präzise Rückmeldung und sportliche Linie
Die KTM 890 Duke R ist spürbar auf Fahrdynamik ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt zügiges Kurvenfahren, gibt Rückmeldung und hält die Linie stabil, wenn das Tempo steigt. Wer gerne dynamisch fährt, wird die KTM als „direkter“ empfinden. Gleichzeitig kann das sportlichere Setup im Alltag bei schlechten Straßen oder bei sehr entspanntem Fahrstil weniger „komfortabel“ wirken als bei der Honda.
Stärken der Honda: alltagstaugliche Abstimmung, entspanntes Handling.
Schwächen der Honda: bei sehr sportlicher Gangart fehlt manchmal die letzte Portion „Biss“.
Stärken der KTM: präzise und sportlich, unterstützt aktives Fahren.
Schwächen der KTM: kann im Alltag härter/anspruchsvoller wirken, wenn man Komfort priorisiert.
Bremsen und Sicherheit: kontrolliert vs. leistungsstark
Im Vergleich der Bremsen zeigt sich: Beide Motorräder sind auf sicheres Fahren ausgelegt, aber mit unterschiedlichem Fokus. Die Honda CB 500 Hornet vermittelt ein Gefühl von kontrollierter Verzögerung. Das ist besonders angenehm, wenn häufig aus dem Stadtverkehr heraus gebremst wird oder wenn man das Tempo eher moderat hält.
Die KTM 890 Duke R bringt dagegen mehr „Sport“-DNA mit. Die Bremsleistung wirkt kräftiger und das System unterstützt zügiges Fahren, besonders wenn wiederholt aus höheren Geschwindigkeiten verzögert werden muss. Das ist ein Plus für Fahrer, die gerne dynamisch unterwegs sind.
Stärken der Honda: gut dosierbar, angenehm im Alltag.
Schwächen der Honda: wer häufig sehr sportlich bremst, wird die KTM als überlegen empfinden.
Stärken der KTM: starke Verzögerung, passend für sportliche Einsätze.
Schwächen der KTM: erfordert im Alltag manchmal etwas mehr Feingefühl, weil die Performance schneller „da“ ist.
Elektronik und Fahrmodi: pragmatisch vs. sportlich vernetzt
Elektronik ist bei modernen Naked Bikes ein entscheidender Faktor. Die Honda CB 500 Hornet setzt auf ein stimmiges Gesamtpaket, das sich vor allem durch Alltagstauglichkeit und einfache Nutzbarkeit auszeichnet. Das Motorrad bleibt dadurch leicht verständlich: Gas geben, fahren, ankommen.
Die KTM 890 Duke R ist dagegen stärker auf sportliche Steuerung ausgelegt. Fahrmodi und elektronische Helfer unterstützen dabei, die Charakteristik an den Fahrstil anzupassen. Das ist besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur „einfach gefahren“, sondern bewusst genutzt werden soll – etwa auf kurvigen Strecken oder bei wechselnden Bedingungen.
Stärken der Honda: unkompliziert, schnell „verstanden“.
Schwächen der Honda: weniger Fokus auf fein abgestimmte Sport-Feinheiten.
Stärken der KTM: mehr Einstellmöglichkeiten, unterstützt sportliche Fahrweise.
Schwächen der KTM: wer Elektronik nicht nutzen möchte, bekommt zwar Leistung, aber auch mehr Komplexität.
Ergonomie und Alltag: bequem genug vs. sportlich positioniert
Bei der Sitzposition und Ergonomie zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten: Die Honda CB 500 Hornet ist so ausgelegt, dass sie für viele Fahrer als „Allrounder“ funktioniert. Das macht sie interessant für Pendler, Wochenendtouren und für alle, die ein Naked Bike suchen, das nicht nach jeder Fahrt „nach Arbeit“ aussieht.
Die KTM 890 Duke R wirkt sportlicher positioniert. Das kann ein Vorteil sein, wenn die Fahrhaltung aktiv und dynamisch sein soll. Auf der anderen Seite kann eine sportlichere Sitzposition bei langen Fahrten oder bei häufigem Stop-and-Go weniger entspannend sein als bei der Honda.
Stärken der Honda: entspannter für Alltag und längere Strecken.
Schwächen der Honda: wer maximale Sporthaltung sucht, findet bei der KTM mehr „Race“-Gefühl.
Stärken der KTM: sportliche Haltung und aktives Fahrgefühl.
Schwächen der KTM: kann im Alltag weniger komfortabel wirken.
Wirtschaftlichkeit und Nutzung: unkompliziert im Alltag vs. Premium-Anspruch
Auch wenn die Anschaffung und der Unterhalt je nach Region und Nutzung variieren, lässt sich der Charakter der beiden Modelle vergleichen: Die Honda CB 500 Hornet steht für unkomplizierte Nutzung. Sie eignet sich gut, wenn das Motorrad regelmäßig gefahren wird, ohne dass man ständig „aufpassen“ muss, wie man es bewegt.
Die KTM 890 Duke R ist eher ein Motorrad für Fahrer, die das Bike bewusst einsetzen. Das bedeutet nicht, dass sie unpraktisch ist – aber der sportliche Anspruch kann dazu führen, dass man sie häufiger „ausfährt“. Dadurch steigt oft auch der Anspruch an Fahrstil, Reifenwahl und Wartungsroutine.
Stärken der Honda: pragmatisch, ideal für regelmäßige Alltagsfahrten.
Schwächen der Honda: weniger „Motivation“ für sehr sportliche Fahrer.
Stärken der KTM: macht sportlich Spaß, bietet mehr Performance-Optionen.
Schwächen der KTM: kann für entspannte Nutzung überdimensioniert wirken.
Für wen lohnt sich welches Bike?
Honda CB 500 Hornet: die richtige Wahl für viele Situationen
Die Honda CB 500 Hornet passt besonders gut, wenn ein Naked Bike gesucht wird, das im Alltag zuverlässig funktioniert und auf der Landstraße angenehm zu fahren ist. Sie ist eine starke Wahl für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das schnell zugänglich ist, ohne dass man sich ständig mit Einstellungen oder Fahrcharakter beschäftigen muss. Auch für Einsteiger oder Wiedereinsteiger ist sie interessant, weil das Fahrgefühl eher „ruhig“ und kontrollierbar bleibt.
KTM 890 Duke R: die richtige Wahl für sportliche Fahrer
Die KTM 890 Duke R ist die bessere Wahl, wenn sportliche Dynamik im Vordergrund steht. Wer gerne zügig fährt, Kurven aktiv angeht und das Motorrad als „Antrieb für Fahrspaß“ versteht, wird die KTM als deutlich befriedigender empfinden. Die Elektronik und die sportlichere Abstimmung unterstützen dabei, das Potenzial gezielt abzurufen.
Fazit:
Die Honda CB 500 Hornet ist das Bike für alle, die ein Naked Bike suchen, das im Alltag unkompliziert bleibt: kontrollierbares Fahrgefühl, angenehme Dosierbarkeit und eine Abstimmung, die auch bei wechselnden Streckenbedingungen entspannt funktioniert. Wer regelmäßig fährt, Pendeln und Touren kombiniert und dabei nicht ständig nach mehr Leistung greifen möchte, findet hier einen sehr stimmigen Begleiter.
Die KTM 890 Duke R ist dagegen die bessere Wahl, wenn sportliche Dynamik Priorität hat. Mehr Reserven im Antrieb, ein präziseres, sportlich abgestimmtes Fahrwerk und eine Elektronik, die das Motorrad stärker in Richtung Performance lenkt. Wer Kurven und zügiges Fahren liebt und das Motorrad bewusst fordert, bekommt mit der KTM mehr „Biss“ und mehr Fahrspaß pro Beschleunigung.
Kurz gesagt: Honda für Alltag, Lernkurve und entspanntes Fahren – KTM für sportliche Ambitionen, aktive Fahrweise und maximale Dynamik.