| UVP | 7.819 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 5.720 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Fahrwerk
- Sound
- zugängliches Motorrad
- einfach zu fahren
- viel Fahrspaß
- gute Navi-Lösung
- etwas klobige Spiegel
- Sozius-Sitzkomfort 1b
- exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis
- vitaler Motor
- sehr leichtes und gutmütiges Handling
- ideal für Einsteiger und Stadtverkehr
- Tripper-Dash-TFT-Display mit integrierter Kartennavigation
- Bequeme, aufrechte und zugängliche Ergonomie
- eingeschränkte Langstreckentauglichkeit
- Brems- und Kupplungshebel sind nicht einstellbar
- geringer Windschutz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.060 | mm |
| Gewicht | 184 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.145 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.125 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, flüssigkeitsgekühlt, 4 Ventile | |
| Hubraum | 452 | ccm |
| Hub | 82 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
| Leistung | 40 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 40 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 150 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 324 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm | |
| Federung hinten | Monostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge mit ProLink-Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Ø43-mm Telegabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Mono-Federbein (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe mit Zweikolben-Bremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe mit Einkolben-Bremssattel ( Ø 270 mm) | |
Fazit
Die Honda CB 500 Hornet hat durch die Updates ein wenig von ihrem "Brot und Butter Bike" Image ablegen können. Sie ist für unseren Geschmack schick designt, nicht zu übertrieben auf dicke Hose, aber auch nicht zu langweilig. Motor, Fahrwerk und Bremsen sind (wie fast immer bei Honda) gut und daher lässt sich die 500er Hornet auch sehr einfach fahren. Bei dieser Maschine passt einfach alles zusammen, sie ist sehr harmonisch abgestimmt und bietet alleine schon deshalb jede Menge Fahrspaß.Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Hornet zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
Fazit: Kein Poser, sondern ein Kumpel auf zwei Rädern
Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist kein Motorrad für Stammtisch-Superlative. Sie gewinnt keine Leistungsduelle, sie protzt nicht mit Elektronik, und sie tut nicht so, als wäre sie ein verkleideter Rennstrecken-Drache. Genau deshalb ist sie so sympathisch. Sie konzentriert sich auf das, was auf echten Straßen zählt: einfache Bedienung, gutes Gefühl, genug Leistung, ehrliches Handling und einen Preis, bei dem man nicht sofort die Lebensplanung neu aufstellen muss.
Besonders stark ist sie für A2-Fahrerinnen und -Fahrer, Pendler, Wiedereinsteiger und alle, die ein unkompliziertes Naked Bike mit Charakter suchen. Die Guerrilla 450 kann seriös, aber sie bleibt dabei frech. Sie ist bequem genug für den Alltag, agil genug für die Hausstrecke und charmant genug, um auch nach Wochen noch gern den langen Weg nach Hause zu nehmen. Wer viel Autobahn fährt oder maximale Sportlichkeit sucht, sollte sich woanders umsehen. Wer aber ein Motorrad möchte, das nach fünf Minuten vertraut wirkt und nach zehn Minuten Laune macht, liegt hier ziemlich richtig.MotorradTest.de auf YouTube
Honda CB 500 Hornet vs. Royal Enfield Guerrilla 450: Vergleich für Alltag, Straße und Fahrspaß
Wenn zwei moderne Naked-Bikes gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Bei der Honda CB 500 Hornet und der Royal Enfield Guerrilla 450 treffen unterschiedliche Philosophien aufeinander: Honda setzt auf ein sehr rundes, alltagstaugliches Gesamtpaket mit klarer Abstimmung, während Royal Enfield mit Charakter, Stil und einem spürbaren „Feel“ antritt. Genau das macht den Vergleich spannend: Welche Stärken überwiegen im Alltag, welche Schwächen zeigen sich im Detail – und welches Motorrad passt besser zu den eigenen Fahrgewohnheiten?
Grundidee und Charakter: Honda pragmatisch, Royal Enfield mit Haltung
Die Honda CB 500 Hornet wirkt wie ein Bike, das man einfach nutzt: unkompliziert, berechenbar und mit einem Motor, der sich sowohl in der Stadt als auch auf der Landstraße souverän anfühlt. Die Abstimmung zielt darauf, dass sich das Motorrad schnell „richtig“ fährt – ohne dass man ständig nachjustieren muss.
Die Royal Enfield Guerrilla 450 verfolgt dagegen einen anderen Ansatz. Sie bringt eine deutlich eigenständige Ausstrahlung mit und vermittelt beim Fahren mehr „Motorradgefühl“ im Sinne von Charakter. Das zeigt sich häufig in der Art, wie der Motor anspricht und wie sich das Bike insgesamt anfühlt: nicht nur funktional, sondern mit einer gewissen Persönlichkeit.
Motor und Antrieb: Drehmomentgefühl vs. Laufruhe
Im Vergleich der Motorwerte und des daraus resultierenden Fahrverhaltens fällt auf, dass beide Bikes für den Alltag gemacht sind, aber unterschiedlich liefern. Die Honda tendiert dazu, die Kraft gleichmäßig und harmonisch an den Fahrer zu bringen. Das macht sie besonders angenehm, wenn häufiges Anfahren, Stop-and-go oder entspanntes Dahingleiten gefragt ist.
Die Royal Enfield setzt stärker auf ein spürbares Ansprechverhalten. Gerade beim Herausbeschleunigen aus niedrigeren Drehzahlen kann das subjektiv „kräftiger“ wirken, obwohl die technischen Daten nicht automatisch alles erklären. Entscheidend ist, wie der Motor in der Praxis arbeitet: Die Guerrilla spielt ihre Stärken oft dann aus, wenn man nicht ständig im oberen Drehzahlbereich unterwegs sein möchte.
Getriebe und Schaltgefühl
Auch das Getriebe ist ein Unterschied, den man im Alltag schnell merkt. Honda wirkt in der Regel sehr fein abgestimmt: Schaltvorgänge fühlen sich meist klar an, und die Abstimmung passt gut zu einer entspannten Fahrweise. Bei der Royal Enfield kann das Schaltgefühl je nach Fahrstil etwas „direkter“ wirken – nicht unbedingt schlechter, aber anders. Wer gerne bewusst schaltet, bekommt hier oft mehr „Handarbeit“ im positiven Sinn.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. lebendiges Gefühl
Beim Fahrwerk zeigt sich, wie unterschiedlich die beiden Motorräder auf Fahrbahnunebenheiten und Kurven reagieren. Die Honda CB 500 Hornet ist tendenziell auf Stabilität und Vorhersehbarkeit ausgelegt. Das hilft besonders auf wechselnden Straßenbelägen: Man kann sich auf die Linie verlassen, und das Motorrad bleibt auch bei zügiger Fahrt ruhig.
Die Royal Enfield Guerrilla 450 kann sich dagegen etwas lebendiger anfühlen. Das ist nicht nur eine Frage der Federung, sondern auch der Geometrie und der Art, wie das Bike in Schräglage „mitgeht“. Für Fahrer, die Kurven gerne aktiv anfahren und das Motorrad spüren möchten, kann das ein Vorteil sein. Wer dagegen maximale Gelassenheit sucht, könnte die Honda als etwas „zahmer“ empfinden.
Lenkung, Agilität und Alltagstauglichkeit
In engen Stadtpassagen und beim Rangieren zählt vor allem, wie leicht sich das Motorrad bewegt. Beide Bikes sind grundsätzlich alltagstauglich, aber die Honda wirkt häufig wie ein Bike, das sich „automatisch“ richtig einordnet. Die Royal Enfield ist ebenfalls gut fahrbar, verlangt aber etwas mehr Aufmerksamkeit beim Einlenken und beim sauberen Dosieren – dafür kann sie in flüssigen Kurven sehr viel Spaß machen.
Bremsen: Vertrauen in der Verzögerung
Beim Thema Bremsen geht es um mehr als reine Leistungswerte. Entscheidend ist, wie gut sich die Verzögerung dosieren lässt und wie stabil das Motorrad dabei bleibt. Die Honda CB 500 Hornet bietet in der Regel ein sehr kontrollierbares Bremsgefühl. Das ist besonders praktisch, wenn häufig aus dem Stadtverkehr heraus gebremst wird oder wenn man nicht jedes Mal „neu“ dosieren möchte.
Die Royal Enfield Guerrilla 450 kann ebenfalls stark verzögern, wirkt aber im Gefühl oft etwas anders: Je nach Situation kann die Dosierbarkeit subjektiv variieren. Das ist kein genereller Nachteil, sondern eher eine Frage der Abstimmung und des persönlichen Empfindens. Wer gerne mit Gefühl bremst, findet hier schnell einen passenden Rhythmus.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Alltag und Reichweite
Bei Naked-Bikes entscheidet die Ergonomie stark darüber, ob sich längere Strecken angenehm anfühlen. Die Honda CB 500 Hornet ist häufig so ausgelegt, dass sie für viele Fahrer eine unkomplizierte Sitzposition bietet. Das hilft besonders bei Pendelstrecken, bei denen man nicht ständig „gegen“ die Haltung arbeiten möchte.
Die Royal Enfield Guerrilla 450 kann ebenfalls komfortabel sein, vermittelt aber oft mehr „klassisches“ Motorradgefühl. Das kann je nach Körpergröße und Fahrstil sehr gut passen – oder eben weniger. Wer eine eher aufrechte, entspannte Haltung bevorzugt, findet hier möglicherweise schnell seinen Sweet Spot.
Windschutz und Schutz im Alltag
Da es sich um Naked-Bikes handelt, ist der Windschutz naturgemäß begrenzt. Auf längeren Autobahnabschnitten oder schnellen Landstraßen kann das spürbar sein. Die Honda wirkt dabei häufig etwas „ruhiger“ im Gesamtgefühl, während die Royal Enfield mehr den Charakter eines Bikes zeigt, das man bewusst fährt – inklusive dem, was Wind und Fahrtwind mitbringen.
Verbrauch, Reichweite und Kosten im Blick
Im Vergleich der Verbrauchswerte und der daraus resultierenden Reichweite zeigt sich: Beide Motorräder sind grundsätzlich auf Alltagstauglichkeit ausgelegt. Die Honda punktet oft mit einem sehr effizienten, gleichmäßigen Betrieb – besonders, wenn man moderat fährt und die Gänge passend nutzt. Das macht sie attraktiv für regelmäßige Strecken, bei denen man nicht ständig tanken möchte.
Die Royal Enfield kann ebenfalls wirtschaftlich sein, aber der Verbrauch hängt stärker davon ab, wie der Motor genutzt wird. Wer das Drehmoment bewusst ausspielt und nicht ständig „zieht“, fährt meist im grünen Bereich. Wer dagegen sportlicher unterwegs ist, merkt schneller, dass der Charakter des Motors auch den Verbrauch beeinflusst.
Wartung, Zuverlässigkeit und Alltagspraxis
Bei der Frage nach Zuverlässigkeit und Wartungsfreundlichkeit spielt die Marke oft eine Rolle. Honda steht traditionell für ein sehr gut abgestimmtes Gesamtpaket und eine breite Praxis im Service. Das bedeutet für viele Fahrer: weniger Überraschungen, klare Abläufe und ein Gefühl von „funktioniert einfach“.
Royal Enfield hat ebenfalls eine starke Community und viele Fahrer schätzen den Markencharakter. Die Wartung ist grundsätzlich machbar, aber die Praxis kann je nach Region und Händlernetz variieren. Wer gerne selbst Hand anlegt oder sich in der Community gut auskennt, fühlt sich hier oft besonders wohl.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda CB 500 Hornet – Stärken
- Rundes Gesamtpaket: Motor, Fahrwerk und Bremsen greifen gut ineinander.
- Hohe Alltagstauglichkeit: besonders angenehm im Stadtverkehr und auf der Landstraße.
- Kontrollierbarkeit: Dosierung und Fahrgefühl wirken sehr berechenbar.
- Effizienz: häufig ein Vorteil bei moderater Fahrweise.
Honda CB 500 Hornet – Schwächen
- Wer maximale „Motorrad-Originalität“ sucht, könnte den Charakter als etwas weniger ausgeprägt empfinden.
- Im Vergleich zu Bikes mit stärkerem „Feel“ kann das Fahrgefühl etwas neutraler wirken.
Royal Enfield Guerrilla 450 – Stärken
- Eigenständiger Charakter: Motoransprache und Gesamtgefühl wirken persönlicher.
- Lebendiges Handling: macht Kurven oft besonders spaßig.
- Stil und Markenidentität: optisch und vom Fahrgefühl her klar erkennbar.
Royal Enfield Guerrilla 450 – Schwächen
- Abstimmung im Detail: Dosierung und Fahrgefühl können stärker vom persönlichen Stil abhängen.
- Bei sehr „komfortorientierter“ Fahrweise kann die Honda als noch entspannter wirken.
Für wen lohnt sich welches Bike?
Die Entscheidung hängt am Ende weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie gefahren wird. Die Honda CB 500 Hornet ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das im Alltag zuverlässig funktioniert, sich leicht beherrschen lässt und bei unterschiedlichen Strecken souverän bleibt. Wer Pendeln, Stadtfahrten und gelegentliche Touren kombiniert und dabei ein sehr harmonisches Gesamtgefühl möchte, findet in der Honda häufig die stressfreiere Wahl.
Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist ideal für alle, die ein Motorrad mit mehr Charakter suchen und das Fahrgefühl bewusst genießen möchten. Wer gerne Kurven aktiv fährt, den Motor spüren will und auch optisch ein Bike bevorzugt, das nicht „wie jedes andere“ wirkt, bekommt hier ein starkes Paket. Außerdem passt sie gut zu Fahrern, die nicht nur Effizienz, sondern auch Persönlichkeit im Motorrad suchen.
Fazit:
Die Honda CB 500 Hornet ist die bessere Wahl für alle, die ein sehr rundes, berechenbares Naked-Bike für den Alltag suchen: harmonischer Motorlauf, kontrollierbares Fahrverhalten und ein Gesamtpaket, das auf vielen Strecken entspannt funktioniert. Besonders wenn häufig Stadtverkehr, wechselnde Straßen und unkomplizierte Touren zusammenkommen, spielt die Honda ihre Stärken aus.
Die Royal Enfield Guerrilla 450 überzeugt vor allem dort, wo Charakter zählt: ein spürbares Ansprechverhalten, ein lebendigeres Fahrgefühl und eine klare Markenidentität. Wer das Motorrad nicht nur „nutzen“, sondern auch bewusst erleben möchte, findet in der Guerrilla mehr Persönlichkeit – mit dem kleinen Preis, dass sich das Fahrgefühl stärker nach Fahrstil und persönlichem Empfinden richtet.
Kurz gesagt: Honda für maximale Alltagssicherheit und Harmonie, Royal Enfield für mehr Motorradgefühl und eigenständigen Stil.