| UVP | 7.819 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2005 bis 2007 | |
Pro und Kontra
- Fahrwerk
- Sound
- zugängliches Motorrad
- einfach zu fahren
- viel Fahrspaß
- gute Navi-Lösung
- etwas klobige Spiegel
- Sozius-Sitzkomfort 1b
- Handlich
- Niedrige Sitzhöhe
- Alltagstauglich
- Preis-/Leistungsverhältnis
- Hervorragende Ersatzteillage
- Keine elektronischen Helferlein
- Rostanfällig
- Hinten schwache Dämpfung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.060 | mm |
| Gewicht | 174 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 487 | ccm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
| Leistung | 45 PS | |
| Höchstgeschw. | 177 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm | |
| Federung hinten | Monostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge mit ProLink-Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Honda CB 500 Hornet hat durch die Updates ein wenig von ihrem "Brot und Butter Bike" Image ablegen können. Sie ist für unseren Geschmack schick designt, nicht zu übertrieben auf dicke Hose, aber auch nicht zu langweilig. Motor, Fahrwerk und Bremsen sind (wie fast immer bei Honda) gut und daher lässt sich die 500er Hornet auch sehr einfach fahren. Bei dieser Maschine passt einfach alles zusammen, sie ist sehr harmonisch abgestimmt und bietet alleine schon deshalb jede Menge Fahrspaß.Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Hornet zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
Für Einsteiger? Nun ja ....
Was also bleibt? In unserem Fall ist die Frage, ob ein Motorrad für nur 900 Euro funktionieren kann, eindeutig mit Ja zu beantworten. Und mehr: Die kleine Suzi macht richtig Spaß. Natürlich merkt man ihr vor allem bei den Bremsen ihr Alter an, aber echte Mängel hat sie nicht. Wer billig Motorradfahren will oder muss, der hätte mit dieser Suzi lange Spaß für den schmalen Taler.
Zwei Dinge dazu: Es hat in unserem Fall geklappt, weil der Käufer sich genau informiert hatte, worauf er achten müsse. Nicht verschwiegen werden soll, dass eine Portion Glück nicht schaden kann: Sollte ein Vorbesitzer die Suzi oft kalt ausgedreht haben oder mit Vollgas über die Piste getrieben, wäre dieses Fazit wahrscheinlich nicht so positiv.
Das zweite ist der Begriff der Einsteigermaschine, das Maschinen wie der Suzuki GS 500E oft angehängt wird. Schon klar, man will nicht viel Geld ausgeben und erst mal Erfahrung sammeln. Aber ob man dies mit einem Motorrad tun sollte, dem jedes elektronische Sicherheitsfeature fehlt?
Das muss jeder mit sich ausmachen.
MotorradTest.de auf YouTube
Honda CB 500 Hornet vs. Suzuki GS 500: Vergleich für den Alltag
Wer nach einem 500er Naked Bike sucht, landet schnell bei zwei Modellen, die in der Praxis häufig als „vernünftig“ beschrieben werden: die Honda CB 500 Hornet und die Suzuki GS 500. Beide sind auf den ersten Blick ähnlich positioniert – als alltagstaugliche Motorräder, die Einsteiger ebenso ansprechen wie Fahrer, die einfach unkompliziert unterwegs sein wollen. Im Detail zeigen sich jedoch Unterschiede, die im Fahrbetrieb spürbar werden: beim Motorverhalten, beim Fahrwerk-Setup, bei der Ergonomie und auch bei der Art, wie sich die Bikes im Stadtverkehr oder auf Landstraßen anfühlen.
Grundidee im Vergleich: Naked Bike, aber mit unterschiedlichem Charakter
Die Honda CB 500 Hornet wirkt insgesamt moderner und „runder“ abgestimmt. Das merkt man vor allem daran, wie gleichmäßig sich das Motorrad auf Tempo und Lastwechsel einpendelt. Die Suzuki GS 500 verfolgt dagegen eine eher klassische Linie: unkompliziert, direkt und mit einem Fahrgefühl, das sich weniger „glatt“ anfühlt, dafür aber sehr nachvollziehbar bleibt.
Beide Modelle sind damit Kandidaten für den Alltag – aber sie bedienen unterschiedliche Vorlieben. Wer ein Motorrad sucht, das sich schnell vertraut anfühlt und auch bei wechselnden Bedingungen stabil wirkt, wird bei der Honda häufiger ein „passt schon“ erleben. Wer hingegen ein Bike bevorzugt, das mechanisch klar kommuniziert und sich wie ein ehrliches Arbeitsgerät fährt, findet in der Suzuki oft den besseren Zugang.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Honda CB 500 Hornet: gleichmäßiger Druck und saubere Dosierung
Im Vergleich zeigt die Honda CB 500 Hornet vor allem bei der Dosierung ihre Stärke. Der Motor wirkt so, als würde er die Kraft sehr kontrolliert an die Straße bringen. Das ist besonders im Stadtverkehr hilfreich: beim Anfahren, beim Beschleunigen aus niedrigen Geschwindigkeiten oder wenn häufig zwischen Gas geben und wieder zurücknehmen gewechselt wird. Die Honda wirkt dabei oft „harmonischer“, also weniger ruppig in der Übergangsphase.
Suzuki GS 500: direkter, klassischer und spürbar mechanisch
Die Suzuki GS 500 spielt ihre Stärken ebenfalls im Alltag aus, aber anders. Das Ansprechverhalten wirkt oft unmittelbarer, und das Motorrad vermittelt stärker, was gerade im Antrieb passiert. Das kann ein Vorteil sein, wenn ein Fahrer gern aktiv arbeitet und das Gefühl mag, dass jede Bewegung am Gashebel eine klare Reaktion auslöst. In flotteren Situationen auf Landstraßen kann das sehr motivierend sein – allerdings ist die Abstimmung nicht ganz so „komfortabel“ im Sinne von sanfter Glätte wie bei der Honda.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk und Handling zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den beiden Konzepten. Die Honda CB 500 Hornet wirkt tendenziell so, als sei sie auf Alltagstauglichkeit und ruhiges Geradeausgefühl ausgelegt. Das hilft besonders dann, wenn die Straße uneben ist oder wenn der Verkehr ständig Tempo und Fahrbahnqualität verändert. In Kurven gibt die Honda oft ein Gefühl von „Kontrolle“, ohne dass man ständig nachjustieren muss.
Die Suzuki GS 500 ist dagegen häufig etwas lebendiger im Gefühl. Das kann bedeuten, dass sie sich in engen Situationen leichter „in die Linie“ bringen lässt. Gleichzeitig kann das Setup je nach Fahrstil und Beladung etwas stärker nach persönlicher Abstimmung verlangen. Wer gern dynamisch fährt und sich auf das Motorrad einstellen möchte, bekommt bei der Suzuki oft ein sehr direktes Feedback.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bei der Bremsleistung geht es im Vergleich weniger um „besser“ oder „schlechter“, sondern darum, wie gut sich die Bremsen dosieren lassen. Die Honda CB 500 Hornet punktet häufig mit einem Gefühl, das sich berechenbar anfühlt: Der Druckpunkt wirkt stabil, und das Motorrad lässt sich im Alltag gut kontrollieren. Das ist besonders in Situationen hilfreich, in denen häufig moderat gebremst wird – etwa im Stadtverkehr oder beim Heranfahren an Ampeln.
Die Suzuki GS 500 kann ebenfalls überzeugen, wirkt aber im Vergleich manchmal etwas „mechanischer“ in der Rückmeldung. Das ist nicht automatisch ein Nachteil: Wer die Bremsen bewusst nutzt und sich an das Ansprechverhalten gewöhnt, fährt damit sehr sicher. Für Fahrer, die möglichst schnell ein intuitives Bremssystem ohne viel Eingewöhnung suchen, hat die Honda oft die Nase vorn.
Ergonomie und Sitzgefühl: Für kurze Wege und längere Touren
Ergonomie ist bei 500ern besonders wichtig, weil viele Fahrer mit diesem Motorrad sowohl zur Arbeit als auch am Wochenende unterwegs sind. Die Honda CB 500 Hornet bietet im Vergleich häufig eine Sitzposition, die sich als „ausgewogen“ beschreiben lässt: nicht zu gestreckt, nicht zu verkrampft. Dadurch bleibt der Rücken auch bei längeren Fahrten oft entspannter.
Die Suzuki GS 500 kann ebenfalls bequem sein, wirkt aber im Gesamtpaket stärker abhängig von der individuellen Statur. Wer eine passende Sitzposition findet, bekommt ein Motorrad, das sich sehr natürlich anfühlt. Wer dagegen zwischen verschiedenen Körperhaltungen wechselt oder häufig in der Stadt stop-and-go fährt, merkt eher, dass die Honda in der Praxis oft etwas „einfacher“ passt.
Ausstattung und Alltag: Was man wirklich merkt
Im Alltag zählt nicht nur die reine Technik, sondern auch, wie gut sich das Motorrad im täglichen Betrieb nutzen lässt. Die Honda CB 500 Hornet wirkt im Vergleich oft wie ein Paket, das auf modernes Handling und eine stimmige Bedienlogik setzt. Das macht das Motorrad besonders für Einsteiger attraktiv, weil viele Abläufe schnell verständlich sind.
Die Suzuki GS 500 ist ebenfalls alltagstauglich, aber mit einem eher traditionellen Charakter. Das kann positiv sein, wenn man ein Motorrad möchte, das nicht „zu viel“ verspricht, sondern solide funktioniert. Im Vergleich zeigt sich: Wer gern selbst Hand anlegt oder sich mit dem Motorrad vertraut macht, wird an der Suzuki oft Freude haben.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda CB 500 Hornet – Stärken
- Ausgewogenes Fahrgefühl mit guter Dosierbarkeit im Alltag
- Ruhigerer Charakter bei wechselnden Bedingungen
- Komfortorientierte Ergonomie für längere Fahrten
- Berechenbares Bremsverhalten für Stadt und Land
Honda CB 500 Hornet – mögliche Schwächen
- Wer ein sehr „mechanisches“ Feedback sucht, empfindet die Honda manchmal als zu glatt
- Je nach persönlichem Geschmack kann das Setup weniger „roh“ wirken als bei der Suzuki
Suzuki GS 500 – Stärken
- Direktes Ansprechverhalten und klares Feedback
- Traditioneller, unkomplizierter Charakter
- Agiles Gefühl in engen Situationen
- Gute Basis für Fahrer, die gern selbst mit dem Motorrad arbeiten
Suzuki GS 500 – mögliche Schwächen
- Das Fahrgefühl kann je nach Fahrstil weniger „einfach“ wirken als bei der Honda
- Ergonomie und Setup können stärker von der individuellen Statur abhängen
Welche Wahl passt besser? Kaufberatung nach Fahrertyp
Im Vergleich wird schnell klar: Beide Motorräder sind keine „Extremmaschinen“, sondern pragmatische 500er Naked Bikes. Die Entscheidung hängt daher weniger von einem einzelnen Detail ab, sondern davon, wie das Motorrad sich im Alltag anfühlen soll.
Für wen ist die Honda CB 500 Hornet die bessere Wahl?
Die Honda CB 500 Hornet ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das schnell vertraut ist und im Alltag konstant funktioniert. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, Wert auf ein berechenbares Fahr- und Bremssystem legt und auch längere Strecken entspannt fahren will, findet in der Honda oft die stimmigere Gesamtbalance. Auch für Einsteiger, die nicht lange „einarbeiten“ möchten, ist die Honda häufig die unkompliziertere Wahl.
Für wen ist die Suzuki GS 500 die bessere Wahl?
Die Suzuki GS 500 passt gut zu Fahrern, die ein direkteres, klassischeres Fahrgefühl mögen. Wer gern aktiv fährt, das Motorrad als „Werkzeug“ versteht und die Rückmeldung des Antriebs und der Fahrwerksarbeit schätzt, wird mit der Suzuki oft zufriedener. Auch dann, wenn das Motorrad nicht nur als Transportmittel dienen soll, sondern als Maschine, mit der man sich gern beschäftigt, kann die GS 500 besonders attraktiv sein.
Fazit:
Die Honda CB 500 Hornet überzeugt im Vergleich vor allem durch ein sehr ausgewogenes Gesamtpaket: Motorcharakter, Dosierbarkeit, berechenbares Bremsgefühl und eine Ergonomie, die im Alltag häufig unkompliziert funktioniert. Dadurch eignet sich die Honda besonders für Fahrer, die schnell ein „rundes“ Motorradgefühl suchen – egal ob Stadtverkehr oder Landstraße.
Die Suzuki GS 500 punktet dagegen mit einem klassisch-direkten Charakter. Wer die mechanische Rückmeldung mag, gern aktiv fährt und ein Motorrad bevorzugt, das weniger „glatt“ wirkt, dafür aber sehr nachvollziehbar bleibt, findet in der Suzuki oft die passendere Wahl. Insgesamt gilt: Honda für Komfort und intuitive Kontrolle, Suzuki für direktes Fahrgefühl und einen traditionelleren Zugang.