| UVP | 7.819 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 12.295 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2022 | |
Pro und Kontra
- Fahrwerk
- Sound
- zugängliches Motorrad
- einfach zu fahren
- viel Fahrspaß
- gute Navi-Lösung
- etwas klobige Spiegel
- Sozius-Sitzkomfort 1b
- Durchzugskräftiger Motor
- Präzises Fahrverhalten
- Getriebeabstufung
- Fahrleistungen
- Soziusbetrieb
- Reifen bei Kälte oder Nässe
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.060 | mm |
| Gewicht | 183 | kg |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Länge | 2.065 | mm |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 765 | ccm |
| Hub | 53 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
| Leistung | 123 PS bei 11.700 U/Min | |
| Drehmoment | 77 NM bei 11.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 241 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 335 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm | |
| Federung hinten | Monostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge mit ProLink-Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Showa „Big Piston“ Upside-Down-Gabel (Federweg 115)mm | |
| Federung hinten | Öhlins STX40 Zentralfederbein mit Piggyback-Ausgleichsbehälter (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Zwei schwimmend gelagerte 310 mm Bremsscheiben, Brembo M50 4-Kolben-Monoblock-Radialsättel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Starre 220-mm-Bremsscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die Honda CB 500 Hornet hat durch die Updates ein wenig von ihrem "Brot und Butter Bike" Image ablegen können. Sie ist für unseren Geschmack schick designt, nicht zu übertrieben auf dicke Hose, aber auch nicht zu langweilig. Motor, Fahrwerk und Bremsen sind (wie fast immer bei Honda) gut und daher lässt sich die 500er Hornet auch sehr einfach fahren. Bei dieser Maschine passt einfach alles zusammen, sie ist sehr harmonisch abgestimmt und bietet alleine schon deshalb jede Menge Fahrspaß.Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Hornet zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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Honda CB 500 Hornet vs Triumph Street Triple RS – Vergleich für Alltag, Kurven und Anspruch
Wenn zwei Naked Bikes aufeinandertreffen, die sich in Philosophie und Zielgruppe deutlich unterscheiden, wird der Vergleich besonders spannend. Die Honda CB 500 Hornet steht für einen unkomplizierten Einstieg in die Welt der sportlichen Straßenmaschine: leicht zu bewegen, alltagstauglich und mit einem Motor, der sich gut dosieren lässt. Die Triumph Street Triple RS dagegen ist deutlich näher an der „Premium“-Ecke: mehr Performance, mehr Technik und ein Fahrgefühl, das auf Dynamik und Präzision ausgelegt ist.
Im Folgenden geht es nicht um isolierte Daten, sondern darum, wie sich die Unterschiede in der Praxis bemerkbar machen. Dabei werden die Stärken und Schwächen beider Modelle gegeneinander abgewogen – damit am Ende klar wird, welches Bike besser zu Fahrstil, Anspruch und Nutzung passt.
Grundidee und Charakter: entspanntes Naked vs. fokussierte Performance
Honda CB 500 Hornet: kontrolliert, zugänglich, vielseitig
Die CB 500 Hornet wirkt wie ein Motorrad, das man schnell „versteht“. Der Motor liefert in typischen Alltagssituationen genug Schub, ohne dass man ständig am Gasgriff arbeiten muss. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das vor allem dann überzeugt, wenn Strecken gemischt sind: Stadtverkehr, Landstraße und gelegentliche Ausflüge in die Kurven. Die Maschine bleibt dabei angenehm handlich und vermittelt ein sicheres Tempo, auch wenn man nicht permanent sportlich unterwegs ist.
Triumph Street Triple RS: temperamentvoll, präzise, technisch versiert
Die Street Triple RS ist dagegen spürbar auf Dynamik getrimmt. Der Motor wirkt lebendiger und „will“ eher nach vorn. In Kombination mit der sportlicheren Ausrichtung entsteht ein Motorrad, das sich besonders in zügigen Passagen wohlfühlt. Dazu kommt ein Paket aus Elektronik und Fahrwerks-Setup, das nicht nur Leistung bereitstellt, sondern sie auch kontrollierbar macht. Wer gern dynamisch fährt, findet hier ein Bike, das sich schnell anfühlt – und zwar nicht nur auf dem Papier, sondern im gesamten Fahrprozess.
Motor und Antrieb: wie sich die Unterschiede im Alltag anfühlen
Leistungsentfaltung im Vergleich
Beide Motorräder sind Naked Bikes, aber die Art, wie Leistung anliegt, ist unterschiedlich. Die Honda setzt auf eine gleichmäßigere, gut nutzbare Charakteristik. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig im Stadtverkehr gefahren wird oder wenn man nicht ständig hohe Drehzahlen anstrebt. Die Triumph hingegen spielt stärker ihre Stärken aus, wenn man das Motorrad fordert. Die Leistungsentfaltung wirkt „direkter“ und unterstützt zügiges Beschleunigen aus Kurven heraus.
Schwächen im Vergleich
Die Schwäche der CB 500 Hornet liegt weniger im Können als im Anspruch: Wer regelmäßig sehr sportlich fährt und dabei konsequent hohe Reserven erwartet, wird die Grenzen früher spüren. Die Street Triple RS ist im Gegenzug nicht „schwach“ – aber sie verlangt eher nach einem Fahrstil, der ihre Stärken nutzt. Wer überwiegend gemütlich unterwegs ist, könnte den technischen und dynamischen Fokus als weniger relevant empfinden.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. sportliche Kontrolle
Honda: leicht zu bewegen, angenehm in der Stadt
Die CB 500 Hornet punktet mit einem Handling, das sich schnell in den Alltag integriert. Das Motorrad wirkt agil, lässt sich in engen Situationen gut bewegen und vermittelt ein sicheres Gefühl bei wechselnden Geschwindigkeiten. Gerade auf kurzen Wegen oder bei häufigem Richtungswechsel ist das ein echter Vorteil.
Triumph: Stabilität bei Tempo, Präzision in Kurven
Die Street Triple RS ist spürbar darauf ausgelegt, auch bei höherem Tempo und sportlicherer Gangart stabil zu bleiben. Das Fahrwerk unterstützt dabei, die Linie in Kurven sauber zu halten. In schnellen Passagen wirkt das Motorrad „aufgeräumter“: weniger hektisch, mehr zielgerichtet. Das ist besonders dann relevant, wenn man gern zügig fährt und nicht nur „durchrollt“.
Schwächen im Vergleich
Die Honda kann bei sehr ambitioniertem Tempo weniger „Sportlichkeit“ ausspielen als die Triumph. Umgekehrt kann die Triumph bei reinem Stadtbetrieb oder sehr entspanntem Fahren etwas mehr „Motorrad“ sein, als man braucht – nicht negativ, aber eben mit stärkerem Fokus auf Performance.
Bremsen und Fahrgefühl: Vertrauen beim Verzögern
Bremsperformance im Vergleich
Beide Motorräder bieten Bremsen, die für den jeweiligen Charakter passen. Die Honda bremst zuverlässig und lässt sich gut dosieren. Das ist im Alltag wichtig, weil häufig moderates Verzögern gefragt ist. Die Triumph hingegen wirkt in der Bremszone kraftvoller und sportlicher. In Kombination mit der Gesamtbalance entsteht ein Gefühl von Kontrolle, das gerade bei zügiger Fahrweise hilft.
Stärken und Schwächen
Die Stärke der Honda liegt in der unkomplizierten Handhabung: Bremsen, anhalten, weiterfahren – ohne großes Nachdenken. Die Triumph punktet mit mehr Reserven und einem sportlicheren Ansprechverhalten. Eine mögliche Schwäche der Triumph ist, dass man die Vorteile vor allem dann wirklich spürt, wenn man das Tempo und die Fahrweise entsprechend anzieht.
Elektronik und Assistenz: moderne Unterstützung vs. pragmatische Bedienung
Triumph mit mehr Technik
Die Street Triple RS ist in Sachen Elektronik deutlich stärker positioniert. Das zeigt sich nicht nur in der Ausstattung, sondern auch darin, wie sich das Motorrad in unterschiedlichen Situationen steuern lässt. Fahrmodi und Assistenzfunktionen können dabei helfen, Leistung und Traktion besser zu managen – besonders dann, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn die Fahrweise dynamischer wird.
Honda: ausreichend, klar und alltagstauglich
Die CB 500 Hornet setzt auf eine eher pragmatische Herangehensweise. Die Elektronik unterstützt, ohne den Fokus zu überladen. Das ist ein Vorteil für Fahrer, die sich auf das Wesentliche konzentrieren möchten: Gas, Blick, Linie. Wer gern „einfach fährt“, wird das zu schätzen wissen.
Schwächen im Vergleich
Die Triumph kann durch die Technik mehr Komplexität mitbringen – wer sich nicht dafür interessiert, hat möglicherweise weniger Nutzen. Die Honda kann im Vergleich weniger „Regelungs-Overhead“ bieten, was aber für viele Fahrer genau der Punkt ist: weniger Ablenkung, mehr Direktheit.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort für den Alltag vs. sportliche Haltung
Honda: entspannter Einstieg
Die CB 500 Hornet wirkt so gestaltet, dass sie auch über längere Alltagsstrecken angenehm bleibt. Die Sitzposition ist nicht extrem, sondern eher auf Alltag und kontrollierte Dynamik ausgelegt. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das nicht nur am Wochenende funktioniert.
Triumph: sportlicher, aber nicht unvernünftig
Die Street Triple RS bietet eine sportlichere Sitzhaltung und unterstützt damit eine dynamischere Fahrweise. Das kann auf kurvigen Strecken ein Vorteil sein, weil man sich automatisch „in die Fahrt“ hineinbewegt. Für sehr lange Touren hängt es stärker davon ab, wie man persönlich mit sportlicher Ergonomie klarkommt.
Alltagstauglichkeit und Reichweite: zwei unterschiedliche Antworten
Honda: unkompliziert im Alltag
Die Honda ist besonders dann im Vorteil, wenn das Motorrad häufig genutzt wird: kurze Wege, wechselnde Bedingungen, häufiges Anfahren und Abbremsen. Das Gesamtpaket wirkt darauf abgestimmt, dass man schnell losfährt und sich nicht erst „einarbeiten“ muss.
Triumph: Touren mit Anspruch
Die Triumph kann ebenfalls für längere Strecken genutzt werden, aber sie fühlt sich eher wie ein Motorrad an, das man bewusst fährt. Wer gern plant, die Strecke auswählt und dann zügig unterwegs ist, wird die Stärken eher ausspielen können. Für sehr entspannte Fahrten kann sie sich dagegen „zu viel“ anfühlen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Honda CB 500 Hornet
- Leichtes, gutmütiges Handling für Stadt und Landstraße
- Motorcharakter, der sich im Alltag angenehm dosieren lässt
- Pragmatische Elektronik: Unterstützung ohne Überforderung
- Ergonomie, die auch bei längeren Fahrten alltagstauglich bleibt
Schwächen der Honda CB 500 Hornet
- Weniger Reserven für sehr sportliche Fahrweise im Vergleich zur Triumph
- Wer maximale Performance sucht, wird früher an Grenzen stoßen
Stärken der Triumph Street Triple RS
- Spürbar dynamischere Leistungsentfaltung für zügige Fahrten
- Sportlicheres Fahrwerk und präziseres Handling bei Tempo
- Mehr Elektronik und Assistenz für Kontrolle in unterschiedlichen Situationen
- Bremsen mit mehr Reserven und sportlichem Ansprechverhalten
Schwächen der Triumph Street Triple RS
- Technik und Performance sind vor allem dann „richtig“ sinnvoll, wenn sie genutzt werden
- Sportlichere Ergonomie kann bei sehr langen Touren stärker ins persönliche Empfinden eingreifen
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Honda CB 500 Hornet – die passende Wahl für…
Die Honda ist ideal, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag zuverlässig funktioniert und sich leicht in den Fahralltag integrieren lässt. Wer gern entspannt fährt, aber trotzdem ein sportliches Naked-Bike möchte, findet hier eine stimmige Balance. Auch für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das nicht ständig „überredet“ werden muss, sondern einfach mitmacht, ist die CB 500 Hornet eine sehr passende Option.
Triumph Street Triple RS – die passende Wahl für…
Die Triumph ist besonders interessant, wenn Fahrdynamik, Präzision und moderne Elektronik im Vordergrund stehen. Wer Kurven nicht nur „abfährt“, sondern bewusst Tempo aufbaut, wird die Stärken der Street Triple RS deutlich spüren. Auch dann, wenn man gern mit verschiedenen Fahrmodi arbeitet oder bei wechselnden Bedingungen mehr Unterstützung möchte, spielt die Triumph ihre Vorteile aus.
Fazit:
Die Honda CB 500 Hornet ist die bessere Wahl, wenn ein Naked Bike gesucht wird, das vor allem im Alltag überzeugt: leicht zu bewegen, angenehm dosierbar im Motorverhalten und mit einer Elektronik, die sich zurücknimmt. Sie eignet sich besonders für gemischte Strecken, für regelmäßige Fahrten und für Fahrer, die ein unkompliziertes Gesamtpaket möchten, ohne ständig nach „mehr“ zu suchen.
Die Triumph Street Triple RS ist die bessere Wahl, wenn sportliche Dynamik, präzise Kontrolle und ein deutlich technischerer Ansatz gefragt sind. Wer gern zügig fährt, Reserven ausnutzt und in Kurven Stabilität sowie ein sportliches Ansprechverhalten priorisiert, bekommt hier ein Motorrad, das genau dafür gemacht ist.
Kurz gesagt: Honda für Alltag, Vielseitigkeit und entspanntes sportliches Fahren – Triumph für Anspruch, Tempo und maximale Fahrfreude auf der Straße.