| UVP | 9.959 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2026~ | |
| UVP | 8.874 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2024 | |
| UVP | 8.445 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 12.995 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
Dieses Bike haben wir leider noch nicht getestet.
Zum ModellPro und Kontra
- E-Clutch funktioniert super
- typischer Vierzylinder Character
- bissiger Sound
- ausgereiftes Motorrad, alles hat Hand und Fuß
- Fahrwerk und Bremsen top
- auch ohne E-Clutch verfügbar
- E-Clutch optisch 1b
- keine Fahrmodi
- cooler Motor mit Charakter und Dampf
- sehr gute Serienausstattung
- kerniger Triple-Sound
- agile Maschine, leicht zu fahren
- einfache und logische Bedienung des Cockpits
- Handy-Connectivity inkl. Navi ohne Aufpreis
- eingeschränkte Sozius-Fähigkeit
- Bremskraft vorne könnte besser sein
- samtiger, seidiger Motor
- frecher, rotziger Sound
- mächtig Dampf im Kessel
- viel Technik, aber wenig Ablenkung
- Optik zum Niederknien
- Sozius hat keine Haltegriffe (Zubehör)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 203 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.120 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.075 | mm |
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Länge | 2.075 | mm |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.130 | mm |
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.401 | mm |
| Länge | 2.020 | mm |
| Radstand | 1.401 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.089 | mm |
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Vierzylinder-Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 46 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Dreizylinder-Reihenmotor, DOHC, 12V | |
| Hubraum | 660 | ccm |
| Hub | 51 | mm |
| Bohrung | 74 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzylinder | |
| Hubraum | 948 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 12.000 U/Min | |
| Drehmoment | 63 NM bei 9.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 197 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 314 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 326 | km |
| Leistung | 95 PS bei 11.250 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 8.250 U/Min | |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 116 PS bei 9.300 U/Min | |
| Drehmoment | 98 NM bei 7.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 320 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrahmen | |
| Federung vorne | Showa USD-Gabel 41mm (Federweg 108)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 128)mm | |
| Aufhängung hinten | Doppelschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17M/C (58W) Tubeless | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17M/C (73W) Tubeless | |
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Perimeterrahmen | |
| Federung vorne | Showa 41 mm Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein Showa Monoshock-Federbein mit Hebelumlenkung und einstellbarer Federvorspannung (Federweg 134)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarm-Stahlprofilschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontale Back-Link-Hinterradfederung, Gasdruck-Stoßdämpfer, Zugstufe, Federbasis einstellbar (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 M/C (73W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszangen ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin-2-Kolben-Sättel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremssattel ( Ø 255 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, Radial montierte 4-Kolben-Festsättel, Monobloc ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelbremsscheibe, 1-Kolben Bremszange ( Ø 250 mm) | |
Fazit
Die neue Honda CB 650 R mit E-Clutch ist ein besonderes Bike. Zum Einen wegen der neuartigen Kupplungshilfe, zum Anderen, weil sie mit einen 4-Zylinder-Motor ausgestattet ist. Sie fährt sich klasse, ist einfach zu handeln und eignet sich daher auch für nicht ganz so erfahrene Biker. Das moderne Display gefällt uns ebenfalls besser als das Alte, insofern hat das Update für durchaus 2024 Sinn gemacht. Im Vordergrund steht bei alledem aber immer noch der Fahrspaß, den auch schon die Vorgängerin ohne E-Clutch bieten konnte. Tolles Motorrad! Sie ist übrigens auch ohne E-Clutch für 8.800 Euro erhältlich.Das Testbike wurde uns von Motofun in Kaltenkirchen zur Verfügung gestellt. Dort steht die CB 650 R mit E-Clutch als Vorführer bereit. Wir raten Euch zur Probefahrt, damit ihr feststellen könnt, wie gut die neue E-Clutch funzt. Viel Spaß!
Fazit
"Spaß for fun" würde Johann König zur neuen Triumph Trident 660 sagen. Wir auch. Diese Maschine kann mehr, als man ihr beim Blick auf das Preisschild vielleicht zutraut. Sportliches Fahren auf der Landstraße ist das, wonach der Maschine der Sinn steht. Der Motor ist der Hammer und auch beim Thema Ausstattung ist die neue Trident 660 nun ganz weit vorne. Und das alles zu einem wirklich vernünftigen Preis - unbedingt ausprobieren!Bock auf Probefahrt? Auf geht's zu Triumph Hamburg, wo die neue Trident 660 in gelb als Vorführer auf Euch wartet. Dort gibt es natürlich auch alle anderen Triumph Modelle in der Ausstellung und viele Vorführer. Wohin von dort aus fahren: Am besten Richtung Süd-Osten Richtung Dove-Elbe und dann weiter nach Fünfhausen und zurück über die Autobahn.
Fazit
Die Kawasaki Z900 RS 2026 überzeugt als gelungene Symbiose aus Retro-Charme und moderner Technik. Das Design ist liebevoll umgesetzt, die Verarbeitung hochwertig und die technischen Daten sind auf dem neuesten Stand. Im Fahrbetrieb zeigt sich das Motorrad vielseitig, komfortabel und dynamisch – ideal für Fahrer, die sowohl Genuss als auch Sportlichkeit schätzen. Die Ausstattung ist umfassend, das Preis-Leistungs-Verhältnis fair und die Alltagstauglichkeit hoch.
Insgesamt ist die Z900 RS 2026 eine klare Empfehlung für all jene, die ein charakterstarkes Retro-Bike mit moderner Technik suchen. Kawasaki hat mit diesem Modell einmal mehr bewiesen, wie erfolgreich Tradition und Innovation verbunden werden können.
Probefahren könnt Ihr die neue RS bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn. Dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die Z900RS besonders wohl fühlt. Und natürlich gibt es dort auch jede Menge anderer Kawas, die man probefahren kann - und auch Bikes von Husqvarna findet ihr dort.MotorradTest.de auf YouTube
Motorradvergleich: Honda CB 650 R vs Yamaha XSR 700 vs Triumph Trident 660 vs Kawasaki Z 900 RS
Wenn es um moderne Naked Bikes geht, treffen bei diesem Vergleich gleich mehrere Philosophien aufeinander: Die Honda CB 650 R setzt auf eine klare, sportlich-elegante Linie und ein sehr direktes Ansprechverhalten. Die Yamaha XSR 700 spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo Charakter gefragt ist: mit einem markanten Retro-Look und einem Motor, der sich in der Stadt ebenso wohlfühlt wie auf der Feierabendrunde. Die Triumph Trident 660 wirkt dagegen wie der Allrounder mit britischem Feinschliff – ausgewogen, modern und mit einem Fahrgefühl, das Lust auf längere Strecken macht. Und die Kawasaki Z 900 RS bringt als „großer“ Vertreter der Runde mehr Druck nach vorn: mehr Präsenz, mehr Temperament und ein Setup, das sportliche Ambitionen spürbar unterstützt.
Im Folgenden werden die genannten Werte und Eigenschaften der vier Modelle miteinander verglichen – ohne dass es nur um Zahlen geht. Entscheidend ist, wie sich die Unterschiede im Alltag anfühlen: beim Anfahren, beim Beschleunigen aus der Kurve, beim Bremsen aus höheren Geschwindigkeiten und natürlich bei der Frage, wie bequem und unkompliziert das Motorrad im Alltag bleibt.
Motorcharakter und Fahrgefühl im Vergleich
Honda CB 650 R: präzise und drehfreudig
Die Honda CB 650 R wirkt wie ein Motorrad, das auf „saubere Linie“ getrimmt ist. Der Motor liefert ein sehr stimmiges Zusammenspiel aus Durchzug und Drehfreude. Besonders spürbar ist das bei zügigem Fahren auf der Landstraße: Gas auf, Motorrad reagiert, und das Gefühl bleibt dabei kontrolliert. Wer häufig zwischen Stadt und Landstraße pendelt, bekommt hier ein Setup, das nicht nur schnell sein will, sondern auch angenehm zu dosieren ist.
Yamaha XSR 700: lebendig mit Retro-Charme
Die Yamaha XSR 700 steht für einen Motorcharakter, der sich „mechanischer“ anfühlt. Im Vergleich wirkt sie oft weniger wie ein reines Drehzahlwerk und mehr wie ein Antrieb, der aus dem mittleren Bereich heraus Spaß macht. Das zeigt sich besonders beim entspannten Cruisen: Gasstöße wirken natürlich, das Motorrad bleibt dabei gut beherrschbar. Gleichzeitig sorgt der Motor für genug Punch, um auch auf kurvigen Strecken nicht hinterherzuhinken.
Triumph Trident 660: ausgewogen und modern
Die Triumph Trident 660 kombiniert einen klaren Vortrieb mit einem sehr harmonischen Gesamtpaket. Im Vergleich zu den anderen wirkt sie häufig „rund“: Der Übergang zwischen Schub aus dem unteren Bereich und dem weiteren Beschleunigen nach oben ist flüssig. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sowohl im Alltag unkompliziert ist als auch auf der Hausstrecke nicht langweilig wird.
Kawasaki Z 900 RS: mehr Druck, mehr Dynamik
Die Kawasaki Z 900 RS bringt im Vergleich spürbar mehr Temperament mit. Der Motor fühlt sich präsenter an, und das merkt man besonders bei Überholmanövern oder wenn aus Kurven heraus zügig beschleunigt wird. Die Z 900 RS wirkt dabei nicht nur „schneller“, sondern auch souveräner, weil sie Reserven bietet. Wer gerne sportlich fährt und dabei dennoch ein Naked-Bike mit Stil möchte, findet hier eine sehr überzeugende Mischung.
Fahrwerk, Handling und Stabilität
Beim Fahrwerk geht es nicht nur um „hart oder weich“, sondern um das Zusammenspiel aus Federung, Geometrie und dem, wie das Motorrad in Kurven auf Lastwechsel reagiert. Im Vergleich zeigen sich typische Unterschiede:
- Honda CB 650 R: wirkt agil und zielgenau. Das Motorrad lässt sich zügig umsetzen, ohne dass es nervös wird. Besonders auf kurvigen Strecken macht sich die direkte Rückmeldung bemerkbar.
- Yamaha XSR 700: legt den Fokus stärker auf ein harmonisches, alltagstaugliches Handling. Sie fühlt sich leicht zu bewegen an und bleibt dabei angenehm stabil.
- Triumph Trident 660: spielt die Balance zwischen sportlich und komfortabel besonders gut aus. Das Fahrwerk unterstützt zügiges Fahren, ohne den Alltag zu verkomplizieren.
- Kawasaki Z 900 RS: vermittelt mehr „Biss“ bei dynamischer Fahrweise. In schnellen Passagen und bei zügigem Kurvenfahren wirkt sie souveräner, weil sie mehr Reserven mitbringt.
Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist, profitiert von einem Motorrad, das beim Rangieren und bei kurzen Stop-and-go-Situationen leicht bleibt. Wer dagegen oft Landstraße oder Autobahn-Anbindungen nutzt, achtet stärker auf Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und auf ein Fahrwerk, das auch bei wechselnder Fahrbahnqualität ruhig bleibt.
Bremsen und Sicherheit: Unterschiede im Gefühl
Bremsen sind im Naked-Bike-Segment besonders wichtig, weil das Fahrgefühl oft direkt und sportlich ist. Im Vergleich zeigen sich Unterschiede vor allem in der Dosierbarkeit und in der Art, wie die Bremsleistung aufgebaut wird:
- Honda CB 650 R: bietet eine sehr kontrollierte Bremswirkung. Das macht sie angenehm, wenn häufig aus dem Stadtverkehr heraus verzögert werden muss.
- Yamaha XSR 700: bremst zuverlässig und lässt sich gut anpassen. Das Gefühl wirkt eher „smooth“, was im Alltag sehr angenehm ist.
- Triumph Trident 660: wirkt beim Bremsen besonders stimmig im Gesamtpaket. Gerade bei zügiger Fahrt passt die Verzögerung gut zur sportlichen Linie.
- Kawasaki Z 900 RS: zeigt im Vergleich eine deutlich sportlichere Anmutung. Wer gerne später bremst oder dynamischer fährt, fühlt sich hier oft schneller „im richtigen Bereich“.
Wichtig ist: Nicht nur die reine Bremsleistung zählt, sondern wie schnell man das Motorrad in den gewünschten Verzögerungsbereich bekommt. Genau hier unterscheiden sich die vier Modelle spürbar.
Ergonomie, Sitzposition und Alltagstauglichkeit
Bei Naked Bikes entscheidet die Sitzposition darüber, ob man nach 30 Minuten noch entspannt ist oder ob man sich bereits nach kurzer Zeit „verkrampft“ fühlt. Im Vergleich fällt auf:
- Honda CB 650 R: bietet eine sportlich aufrechte Sitzhaltung. Das ist ideal, wenn man zügig fahren möchte, ohne in eine komplett gestreckte Position zu rutschen.
- Yamaha XSR 700: wirkt im Alltag oft besonders angenehm, weil die Sitzposition nicht zu fordernd ist. Der Retro-Charakter passt dabei gut zu entspanntem Fahren.
- Triumph Trident 660: ist ein starker Kandidat für längere Touren. Die Ergonomie wirkt ausgewogen, und das Motorrad bleibt auch über längere Zeit gut kontrollierbar.
- Kawasaki Z 900 RS: kann sportlich wirken, bleibt aber gleichzeitig alltagstauglich. Wer gerne dynamisch fährt, bekommt eine Position, die das unterstützt, ohne sofort „Rennmodus“ zu verlangen.
Auch Kleinigkeiten zählen: Übersichtlichkeit, Schaltergefühl, Wind- und Wetterkomfort sowie die Frage, wie gut sich das Motorrad im Alltag bewegen lässt. Hier zeigen die Modelle unterschiedliche Schwerpunkte – von „leicht und unkompliziert“ bis „sportlich und präsent“.
Ausstattung, Design und Charakter
Design ist bei Naked Bikes nicht nur Deko, sondern Teil des Fahrgefühls. Im Vergleich fällt auf, dass alle vier Modelle ihren eigenen Stil haben:
- Honda CB 650 R: modern-sportlich, mit klarer Linie und einem Look, der eher „präzise“ als „verspielt“ wirkt.
- Yamaha XSR 700: Retro-Optik mit viel Charakter. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Fahrer, die gerne auffallen, ohne auf Alltagstauglichkeit zu verzichten.
- Triumph Trident 660: britisch-modern, mit einem stimmigen Gesamtbild. Die Optik wirkt oft wie ein Versprechen: ausgewogen, durchdacht, tourentauglich.
- Kawasaki Z 900 RS: Retro-Modern mit deutlich mehr „Show“. Wer Wert auf Präsenz legt, bekommt hier ein Motorrad, das auch im Stand Aufmerksamkeit zieht.
Bei der Ausstattung geht es im Alltag vor allem um Bedienbarkeit und um das, was man wirklich nutzt: Licht, Instrumente, praktische Details am Cockpit und die Frage, wie gut sich das Motorrad im Alltag „einfach“ fahren lässt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda CB 650 R
Stärken: sehr direktes Ansprechverhalten, sportliche Agilität, kontrolliertes Fahrgefühl.
Schwächen: wer maximalen „Big-Bike“-Druck sucht, könnte das Gefühl von Reserven im Vergleich weniger stark finden.
Yamaha XSR 700
Stärken: lebendiger Charakter, angenehme Alltagsdynamik, Retro-Style mit sympathischem Fahrgefühl.
Schwächen: wer sehr sportlich am Limit fahren möchte, wird im Vergleich eher bei den dynamischeren Modellen mehr „Biss“ finden.
Triumph Trident 660
Stärken: ausgewogenes Gesamtpaket, harmonische Abstimmung, gute Basis für Alltag und Tour.
Schwächen: wer eine besonders extreme Ausrichtung (entweder sehr sportlich oder sehr entspannt) sucht, findet hier eher den „besten Kompromiss“ als die absolute Speziallösung.
Kawasaki Z 900 RS
Stärken: mehr Dynamik und Präsenz, souveränes Beschleunigen, sportlicheres Gesamtgefühl.
Schwächen: wer vor allem auf leichte Handlichkeit und „entspanntes Gleiten“ setzt, könnte die Z 900 RS im Vergleich als etwas fordernder empfinden.
Welches Naked Bike passt zu welchem Fahrstil?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „objektiv am besten“ ist, sondern davon, was im eigenen Alltag am häufigsten vorkommt:
- Viel Stadt, häufige kurze Strecken: Die Yamaha XSR 700 und die Honda CB 650 R spielen ihre Stärken besonders gut aus, weil sie sich leicht und kontrolliert bewegen lassen.
- Landstraße mit Kurven und wechselndem Tempo: Die Honda CB 650 R und die Triumph Trident 660 wirken hier besonders stimmig, weil das Handling und die Abstimmung Spaß machen, ohne zu überfordern.
- Touren und längere Strecken: Die Triumph Trident 660 ist im Vergleich oft die „entspannte“ Wahl, während die Kawasaki Z 900 RS für Fahrer interessant ist, die auch auf langen Strecken gerne dynamisch unterwegs sind.
- Sportlicher Anspruch, viel Beschleunigung: Die Kawasaki Z 900 RS sticht im Vergleich durch mehr Druck und Reserven hervor.
Fazit:
Die Honda CB 650 R ist die richtige Wahl, wenn ein direktes, präzises Fahrgefühl im Vordergrund steht und das Motorrad auf kurvigen Strecken „einfach mitmacht“. Die Yamaha XSR 700 passt besonders gut, wenn Charakter, Retro-Optik und ein lebendiger, alltagstauglicher Motor gesucht werden – ohne dass das Motorrad zu kompromisslos sportlich wirkt. Die Triumph Trident 660 ist der beste Kandidat für alle, die ein ausgewogenes Gesamtpaket wollen: Alltag, Landstraße und längere Touren lassen sich damit stimmig verbinden. Wer dagegen spürbar mehr Dynamik, mehr Reserven und eine deutlich sportlichere Ausstrahlung sucht, findet in der Kawasaki Z 900 RS den überzeugendsten Auftritt. Kurz gesagt: Honda für Präzision, Yamaha für Charakter, Triumph für Balance und Kawasaki für mehr Temperament.