| UVP | 8.060 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 20.299 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- leicht und wendig
- sehr einfach zu fahren
- schicker 270 Grad Sound
- gut ablesbares Cockpit mit leichter Handyanbindung und Navi
- lange Garantiezeit
- Durchzug in hohen Gängen mau wegen langer Übersetzung
- Kupplungshebel nicht einstallbar
- Kraftvoller Motor
- Stabiles Fahrwerk
- Bedienung
- Elektronische Helfer
- Bremsen
- Soziustauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 192 | kg |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Sitzhöhe: | 795 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 755 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 87 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 92 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 7.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 205 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 353 | km |
| Leistung | 180 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 140 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 287 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Diamantrahmen | |
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD 41mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Showa Mono-Stoßdämpfer (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP-USD Ø 48 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | WP-Monoshock per Umlenkung (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 200/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montiert Vierkolben-Bremszange ( Ø 295 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheie, Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 x Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheiben, schwimmend ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit: Die Hornet ist kein Blender – sie liefert einfach ab
Die Honda CB750 Hornet des Baujahrs 2025 ist ein richtig starkes Mittelklasse-Naked-Bike, weil sie nicht versucht, alles über Spektakel zu regeln. Sie hat genug Leistung, um auf der Landstraße ernsthaft Spaß zu machen. Sie ist leicht und zugänglich genug, um auch im Alltag nicht zu nerven. Sie hat moderne Ausstattung, ohne den Fahrer mit Technik zu erschlagen. Und sie wirkt nach dem 2025er Update fahrdynamisch reifer, stabiler und kompletter als zuvor.
Am besten passt die Hornet zu Leuten, die ein Motorrad für fast alles suchen: Pendeln, Feierabendrunde, Wochenendtour, gelegentlich sportliches Kurvenräubern. Sie ist freundlich genug für Aufsteiger, aber nicht so zahm, dass erfahrene Fahrer nach drei Tagen gelangweilt absteigen. Gerade dieser Spagat macht sie so überzeugend. Sie ist nicht die lauteste Maschine am Stammtisch, nicht die exklusivste und nicht die radikalste. Aber wenn es darum geht, ein ehrliches, schnelles, handliches und bezahlbares Naked Bike zu bauen, hat Honda hier verdammt viel richtig gemacht.
Unterm Strich ist die CB750 Hornet 2025 so etwas wie der Kumpel, der nicht lange redet, sondern einfach den Helm aufsetzt und losfährt. Kein Drama, kein großes Getue, aber jede Menge Spaß. Der Motor hat Biss, das Fahrwerk hat jetzt mehr Rückgrat, die Ausstattung passt, der Preis bleibt fair und im Alltag macht sie einem das Leben leicht. Genau deshalb ist sie eines dieser Motorräder, die man vielleicht nicht auf den ersten Blick heiratet, aber nach einer Woche nicht mehr freiwillig hergibt.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Hornet zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen und eine sehr gut funktionierende Kaffeemaschine.
Fazit - doch kein Biest
Ist die Super Duke das Biest, wie KTM sie selber nennt? Nein. Trotz all der formidablen Leistung, die immer zur Verfügung steht: Kaum je wurde diese so verantwortungsbewusst dargeboten. Biestig ist hier nichts, was für ein Glück. Die Super Duke wird öfter Freudentränen statt Angstschweiß produzieren.
Die KTM ist ein umgängliches Motorrad, das sich selbst in der Stadt nicht unwohl fühlt. Für ein Naked Bike ist die Soziustauglichkeit verträglich, der Windschutz hingegen … nunja. Wer jemals die Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h ausprobieren will, sollte sich gut festhalten oder mit 30 Metern doppelseitigem Klebeband am Bike fixieren.
Ansonsten: Daumen hoch!
Das Test-Bike wurde uns von Motorrad-Ruser zur Verfügung gestellt.
MotorradTest.de auf YouTube
Honda CB 750 Hornet vs KTM 1290 Super Duke R: Vergleich der Naked-Bikes
Wenn zwei Naked-Bikes aufeinandertreffen, die unterschiedlicher kaum sein könnten, wird der Vergleich spannend: Die Honda CB 750 Hornet steht für ein agiles, alltagstaugliches Gesamtpaket mit moderner Abstimmung und einem Motor, der sich souverän und gutmütig fahren lässt. Die KTM 1290 Super Duke R dagegen ist eher die Ansage für alle, die maximale Dynamik, kompromisslose Performance und ein deutlich sportlicheres Fahrgefühl suchen. Beide Modelle sind charakterstark – aber sie zielen auf unterschiedliche Arten von Fahrspaß.
Grundcharakter: Alltagstauglich vs. kompromisslos sportlich
Die Honda CB 750 Hornet wirkt wie ein Bike, das man gern jeden Tag bewegt. Die Sitzposition ist so gewählt, dass sie nicht nur auf kurzen Strecken funktioniert, sondern auch bei längeren Fahrten angenehm bleibt. Das Handling ist leichtfüßig, die Maschine lässt sich in der Stadt wie auch auf Landstraßen spontan bewegen. Dabei bleibt der Fokus klar: ein stimmiges Gesamtgefühl aus Motor, Fahrwerk und Ergonomie.
Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen deutlich „größer“ im Auftritt. Schon beim ersten Anfahren merkt man: Hier geht es um Druck, Temperament und eine sportliche Gangart. Die KTM fühlt sich weniger wie ein Allrounder an, sondern eher wie ein Bike, das man bewusst fährt – und das dann auch liefert. Wer gern zügig unterwegs ist, Kurven energisch angeht und das Gefühl von Kontrolle bei hoher Leistung sucht, findet in der Super Duke R eine sehr direkte Antwort.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung anfühlt
Beim Motorcharakter trennen sich die Wege. Die Honda CB 750 Hornet setzt auf einen Antrieb, der sich linearer und gut dosierbar anfühlt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig im Alltag gefahren wird: Ampelstarts, Stadtverkehr und wechselnde Streckenabschnitte lassen sich ohne großes „Mitdenken“ genießen. Die Hornet wirkt dabei stets bereit, aber nicht überfordernd.
Die KTM 1290 Super Duke R spielt in einer anderen Liga. Der Motor liefert spürbar mehr Durchzug und reagiert deutlich unmittelbarer. Das ist genau das, was viele an der Super Duke R lieben: Gas auf, Tempo da. Gleichzeitig verlangt das Bike mehr Aufmerksamkeit, weil die Leistungsentfaltung sehr präsent ist. Mit den passenden Fahrmodi und der Elektronik lässt sich das Verhalten zwar steuern, aber der Grundcharakter bleibt: Die KTM ist ein Performance-Bike, das man nicht „nebenbei“ bewegt.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Im Handling zeigt die Honda CB 750 Hornet ihre Stärken. Das Fahrwerk arbeitet so, dass das Bike in Kurven schnell Vertrauen aufbaut. Geradeauslauf und Richtungswechsel wirken harmonisch, und das Gesamtpaket bleibt auch bei flotterem Tempo kontrolliert. Für Fahrerinnen und Fahrer, die gern dynamisch fahren, aber nicht ständig am Limit unterwegs sein wollen, ist das ein großer Pluspunkt.
Die KTM 1290 Super Duke R ist spürbar auf Stabilität und sportliche Dynamik ausgelegt. In schnellen Passagen und bei zügigem Kurventempo fühlt sich das Bike sehr „aufgeräumt“ an: Es bleibt ruhig, setzt die Linie sauber um und vermittelt das Gefühl, dass es auch bei höheren Geschwindigkeiten nicht aus dem Konzept gerät. Der Preis dafür ist ein etwas intensiveres Fahrgefühl – wer eher entspannt unterwegs ist, merkt das schneller als jemand, der sportlich fährt.
Bremsen: Wie sicher das Tempo kontrolliert wird
Bei beiden Bikes spielt die Bremsanlage eine zentrale Rolle, aber sie wirkt unterschiedlich im Alltag. Die Honda CB 750 Hornet punktet mit einer gut dosierbaren Bremswirkung. Das erleichtert das Fahren in Situationen, in denen häufig gebremst werden muss – etwa im Stadtverkehr oder bei wechselnden Geschwindigkeiten. Die KTM kann zwar ebenfalls sehr stark bremsen, aber die Wirkung ist stärker auf sportliche Nutzung ausgelegt.
Die KTM 1290 Super Duke R zeigt ihre Stärken besonders dann, wenn es zügig wird. Die Bremsen unterstützen das Bike dabei, auch aus höheren Tempi kontrolliert zu verzögern. Das Zusammenspiel aus Bremsleistung und Fahrwerk vermittelt ein sportliches Sicherheitsgefühl. Wer häufig schnell fährt oder gern sportliche Runden dreht, wird das als Vorteil sehen.
Elektronik und Assistenzsysteme: Komfort im Hintergrund
Moderne Elektronik ist bei beiden Modellen ein Thema. Die Honda CB 750 Hornet bietet eine sinnvolle Abstimmung, die das Fahren im Alltag erleichtert. Fahrmodi und Assistenzfunktionen sorgen dafür, dass sich das Bike je nach Situation passend anfühlt – ohne dass man ständig eingreifen muss. Das ist besonders praktisch, wenn das Motorrad vielseitig genutzt wird.
Die KTM 1290 Super Duke R geht hier einen Schritt weiter in Richtung Performance. Die Elektronik hilft dabei, die Kraft besser zu kanalisieren und das Fahrverhalten an die eigenen Vorlieben anzupassen. Dadurch kann die KTM auch dann Spaß machen, wenn die Bedingungen nicht ideal sind. Gleichzeitig bleibt die KTM in ihrem Grundgefühl deutlich „sportlicher“, sodass die Elektronik eher als Werkzeug verstanden wird, um das Potenzial zu nutzen.
Ergonomie und Alltag: Welche Maschine passt besser in den Alltag?
Für viele ist die Frage entscheidend, wie gut ein Motorrad in den Alltag integriert werden kann. Die Honda CB 750 Hornet wirkt hier besonders stimmig: Die Sitzposition ist alltagstauglich, die Maschine lässt sich leicht bewegen und vermittelt ein entspanntes Fahrgefühl. Auch wenn die Hornet sportlich gefahren werden kann, bleibt sie dabei zugänglich.
Die KTM 1290 Super Duke R ist ebenfalls alltagstauglich, aber mit einem anderen Schwerpunkt. Das Bike will gefahren werden – und zwar mit mehr Fokus. Wer häufig kurze Strecken fährt, kann die KTM zwar nutzen, aber das intensive Fahrgefühl und die sportliche Auslegung werden schneller spürbar. Für längere Ausfahrten und zügige Touren spielt die KTM ihre Stärken besonders gut aus.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda CB 750 Hornet: Stärken
- Agiles Handling und leichtes Handling im Alltag
- Gut dosierbares Fahrgefühl für wechselnde Situationen
- Stimmige Ergonomie für vielseitige Nutzung
- Ausgewogenes Gesamtpaket aus Motor, Fahrwerk und Bremsen
Honda CB 750 Hornet: Schwächen
- Wer maximale Performance sucht, wird die KTM als „größeren“ Schritt empfinden
- Der Fokus liegt stärker auf Alltag und Dynamik als auf kompromissloser Power
KTM 1290 Super Duke R: Stärken
- Sehr starker Vortrieb und unmittelbare Gasannahme
- Sportliche Stabilität bei zügiger Fahrweise
- Bremsen und Elektronik mit klarer Performance-Ausrichtung
- Charakterstarkes Fahrgefühl für ambitionierte Fahrer
KTM 1290 Super Duke R: Schwächen
- Intensiveres Fahrgefühl: weniger „entspannt nebenbei“ als die Hornet
- Anspruch an Fahrstil und Aufmerksamkeit steigt bei hoher Dynamik
Für wen lohnt sich welches Bike?
Die Honda CB 750 Hornet ist die bessere Wahl für alle, die ein Naked Bike suchen, das im Alltag überzeugt und trotzdem sportlich gefahren werden kann. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, gern spontan fährt und ein Motorrad möchte, das sich leicht beherrschen lässt, findet in der Hornet einen starken Partner. Auch für Einsteigerinnen und Einsteiger in die Welt der größeren Naked-Bikes ist die Honda oft die „sicherere“ Entscheidung, weil das Gesamtpaket weniger fordernd wirkt.
Die KTM 1290 Super Duke R passt besonders gut zu Fahrenden, die Leistung nicht nur wollen, sondern spüren möchten. Wer gern schnell unterwegs ist, Kurven dynamisch angeht und ein Motorrad sucht, das bei Tempo und Fahrspaß deutlich mehr liefert, wird die KTM als klaren Gewinner empfinden. Sie ist ideal für Menschen, die ihr Motorrad nicht nur bewegen, sondern erleben wollen – mit einem Fahrgefühl, das sportliche Ambitionen unterstützt.
Fazit:
Die Honda CB 750 Hornet gewinnt den Vergleich, wenn der Fokus auf Alltagstauglichkeit, leichtem Handling und einem gut dosierbaren Fahrgefühl liegt. Sie ist die Maschine für vielseitige Nutzung, spontane Fahrten und alle, die Dynamik mögen, ohne ständig „arbeiten“ zu müssen. Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen die bessere Wahl, wenn Performance im Mittelpunkt steht: mehr Druck beim Beschleunigen, sportlichere Stabilität und ein intensiveres Gesamtpaket, das bei zügiger Fahrweise besonders stark wirkt. Kurz gesagt: Wer ein Naked Bike für den täglichen Spaß sucht, fährt mit der Hornet entspannter. Wer ein Motorrad will, das Tempo und Fahrspaß deutlich spürbar in den Vordergrund stellt, trifft mit der Super Duke R die richtige Entscheidung.