| UVP | 30.309 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 16.950 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- imposante Leistung, extreme Beschleunigung
- superstabiles, elektr. einstellbares Fahrwerk
- technische volle Hütte inkl. Launch-Control und Track-Modus
- sehr gute Bremsen
- Sitzposition auf Dauer anstrengend
- benötigt hohe Drehzahlen
- Sozius-Sitzmöglichkeit ist hoffentlich nicht ernst gemeint
- unglaublicher Boxer-Punch
- sehr stabile Straßenlage
- starke Bremsen
- kultivierter, drehfreudiger Alleskönner-Motor
- Premium-Feeling inklusive
- schwer
- Sound so lala
- kein Kurvenräuber
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
| Gewicht | 245 | kg |
| Radstand | 1.517 | mm |
| Länge | 2.138 | mm |
| Radstand | 1.517 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.349 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.000 | ccm |
| Hub | 48 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 217 PS bei 14.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 12.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 299 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Aluminiumrahmen | |
| Federung vorne | Ohlins NPX S-EC 43mm Teleskopgabel | |
| Federung hinten | Ohlins TTX36 S-EC Pro-Link Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 200/55-17 | |
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Tja, beeindruckend oder? Da ist meine Landstraßenperformance nicht ganz so dolle, aber Spaß hatte ich dennoch jede Menge. Ich frage mich allerdings, wie lange man eine Fireblade ohne Führerscheinentzug lenken darf. Ich würde sicherlich nach wenigen Tagen sofort meinen Lappen los sein. Langsam fahren geht jedenfalls nicht auf der CBR, und damit kommen wir auch zum Punkt: Honda hat bei der Fireblade alles auf Rennstrecke ausgelegt und dass so gut hingekriegt, dass für normales Motorradfahren wenig übrigbleibt.Mit dieser Maschine nur auf Landstraßen rumzufahren wäre Perlen vor die Säue. Obwohl - macht trotzdem irre Spaß! 95% der Käufer werden dennoch Racer sein, die Ihr Schätzchen regelmäßig auf die Rennstrecke entführen. Genau da fühlt sie sich wohl, genau da gehört sie hin.
Test-Bike von Motofun Kaltenkirchen - vielen Dank!
Fazit
Die neue BMW R1300 RS macht genau da weiter, wo die eh schon gute R1250 RS aufgehört hat - nur mit noch mehr Power und noch besserer Ausstattung. Einziger Wehrmutstropfen: Sie klingt nicht mehr so toll wie zu Euro 4 Zeiten und zuvor - damit haben aber aller Hersteller zu kämpfen. Ansonsten verkörpert die neue RS so ziemlich alle Tugenden, die Sport-Tourern zubilligt: Souveräne Intercity-Straßenlage, sicheres Fahrgefühl und Platz für zwei für lange Fahrten. Schade, dass Heizgriffe und Sitzheizung nicht Serie sind, das hätte gut zu dieser Maschine gepasst. Die Serien-Ausstattung ist aber schon ziemlich gut, das hat BMW zum Glück nachgelegt. Insgesamt eine tolle Maschine, die sich bestimmt weiterhin so gut verkauft wie schon in den vergangenen Jahren. Wundert uns gar nicht.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
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Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP vs. BMW R 1300 RS – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP und die BMW R 1300 RS, wird der Vergleich besonders spannend. Hier prallen ein kompromissloses Supersport-Konzept und ein stark tourentauglicher Ansatz aufeinander. Beide Modelle sind technisch anspruchsvoll, beide zielen auf Fahrspaß – aber auf sehr verschiedene Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich dort, wo es im Alltag wirklich zählt, und wo liegen die typischen Schwächen des jeweiligen Konzepts?
Grundidee im Vergleich: Supersport vs. Sporttourer
Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP steht für maximale Dynamik. Der Fokus liegt auf direkter Gasannahme, hoher Agilität und einem Fahrgefühl, das an die Rennstrecke erinnert. Die BMW R 1300 RS verfolgt dagegen einen klaren Touring-Anspruch: komfortables Reisen, souveräne Leistungsentfaltung und eine Ausstattung, die lange Strecken stressfreier macht.
Das bedeutet nicht, dass das eine Motorrad „nur“ sportlich oder das andere „nur“ bequem ist. Aber die Prioritäten sind unterschiedlich. Und genau diese Prioritäten spiegeln sich in den fahrrelevanten Bereichen wie Motorcharakter, Fahrwerk, Bremsen und Elektronik wider.
Motor und Antrieb: Charakter entscheidet
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Honda wirkt im Alltag oft wie ein „Schalter“ – sie reagiert spürbar direkt und zieht mit sportlichem Anspruch nach vorn. Wer gern zügig beschleunigt, früh in den Kurven ans Gas geht und das Motorrad aktiv bewegt, bekommt hier ein sehr dankbares Setup.
Die BMW spielt ihre Stärken eher in der Art, wie Leistung nutzbar gemacht wird. Der Motor liefert nicht nur Tempo, sondern auch eine Art von Souveränität: gleichmäßige Kraftentfaltung, die das Fahren auf Landstraßen und bei längeren Etappen angenehm macht. Das macht die BMW besonders dann attraktiv, wenn nicht jede Fahrt wie ein „Training“ für die nächste Kurve geplant ist.
Stärken und Schwächen beim Motorcharakter
- Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP: Stärke ist die sportliche Direktheit und das Gefühl, das Motorrad „mitzunehmen“. Schwäche kann sein, dass der Fokus auf Performance weniger Raum für entspanntes Gleiten lässt – zumindest dann, wenn man bewusst sehr ruhig fahren möchte.
- BMW R 1300 RS: Stärke ist die alltagstaugliche Nutzbarkeit der Leistung und das entspannte Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass das letzte Quäntchen „Rennstrecken-Intensität“ nicht so unmittelbar wirkt wie bei der Honda.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Beim Fahrwerk zeigt sich die Philosophie beider Motorräder sehr deutlich. Die Honda ist darauf ausgelegt, Kurven dynamisch zu nehmen. Das Handling wirkt zielgerichtet, das Motorrad lässt sich aktiv einsetzen. Wer gern präzise Linien fährt und das Vorderrad „arbeitet“ spüren möchte, wird sich schnell zu Hause fühlen.
Die BMW setzt stärker auf Stabilität und kontrollierte Ruhe. Gerade bei wechselnden Bedingungen – schlechter Asphalt, längere Autobahnabschnitte oder zügige Landstraßen – wirkt das Motorrad oft wie ein verlässlicher Begleiter. Das ist ein großer Vorteil, wenn man nicht nur die Kurve sucht, sondern auch die Strecke dazwischen.
Was das in der Praxis bedeutet
- Honda: punktet mit sportlicher Agilität und einem sehr „direkten“ Fahrgefühl. Schwäche: Wer viel Komfort und Gelassenheit erwartet, muss sich darauf einstellen, dass das Supersport-Konzept mehr Aktivität vom Fahrer fordert.
- BMW: punktet mit souveränem Fahrverhalten und einer Linie, die auch bei längeren Fahrten entspannt bleibt. Schwäche: Wer maximale „Kampfbereitschaft“ wie auf der Rennstrecke sucht, empfindet das Handling möglicherweise als weniger kompromisslos.
Bremsen: Gefühl und Standfestigkeit
Beide Motorräder sind in der Lage, stark zu verzögern – aber der Unterschied liegt im „Wie“. Die Honda vermittelt ein sportliches Bremsgefühl, das zu zügigem Fahren und dynamischen Manövern passt. Die BMW wirkt dabei häufig wie ein System, das Stabilität priorisiert: kräftig, kontrolliert und gut dosierbar, auch wenn man nicht ständig am Limit unterwegs ist.
In der Praxis heißt das: Wer häufig hart bremst und das Motorrad sehr aktiv führt, wird die Honda als besonders passend empfinden. Wer dagegen Wert auf gleichmäßige Kontrolle und ein sicheres Gefühl über viele Kilometer legt, findet in der BMW oft den entspannteren Begleiter.
Elektronik und Assistenzsysteme: Moderne Unterstützung
Bei beiden Modellen spielt Elektronik eine wichtige Rolle. Die Honda setzt auf sportlich abgestimmte Systeme, die das Fahrverhalten unterstützen und dabei den Fokus auf Dynamik behalten. Die BMW geht einen Schritt weiter in Richtung „Touring-Assistenz“: Elektronik, die nicht nur Leistung absichert, sondern auch das Fahren über längere Strecken komfortabler macht.
Stärken und Schwächen der Elektronik
- Honda: Stärke ist die sportliche Abstimmung und das Gefühl, dass die Systeme das aktive Fahren unterstützen. Schwäche: Wer sehr „einfach“ fahren möchte, muss sich eventuell erst an die sportliche Grundcharakteristik gewöhnen.
- BMW: Stärke ist die alltagstaugliche Unterstützung und die Art, wie Elektronik Komfort und Kontrolle verbindet. Schwäche: Wer maximale „Rennstrecken-Directness“ sucht, könnte die BMW als etwas „systematischer“ empfinden.
Komfort und Sitzposition: Alltagstauglichkeit im Vergleich
Hier trennt sich die Spreu schnell. Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP ist vom Konzept her näher an einem sportlichen Einsatz. Das bedeutet: Die Sitzposition und die Art, wie man das Motorrad bewegt, sind stärker auf Dynamik ausgelegt. Für kurze bis mittlere Ausfahrten kann das großartig sein – für lange Touren hängt es stark davon ab, wie man selbst Komfort priorisiert und wie man fährt.
Die BMW R 1300 RS ist deutlich stärker auf Reisen ausgelegt. Das spürt man in der Ergonomie, im Fahrkomfort und in der Gesamtheit des Pakets. Wer regelmäßig längere Strecken fährt oder auch mal mit Gepäck unterwegs ist, wird die BMW oft als entspannter empfinden.
Ausstattung und Praxisnutzen
Beide Motorräder bringen moderne Technik mit. Der Unterschied liegt im Nutzen: Die Honda wirkt wie ein Paket, das auf Performance und präzises Fahren optimiert ist. Die BMW wirkt wie ein Gesamtfahrzeug, das Alltag, Tour und Komfort stärker in den Mittelpunkt stellt.
Das zeigt sich typischerweise auch in der Art, wie man das Motorrad „nutzt“: Die Honda lädt dazu ein, häufiger zu pushen und das Motorrad aktiv zu bewegen. Die BMW lädt dazu ein, die Strecke zu genießen und dabei trotzdem schnell unterwegs zu sein.
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich wird am Ende vor allem eine Frage: Welche Art von Fahrspaß ist gesucht?
Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP – ideal für
- Fahrer, die ein supersportliches Fahrgefühl wollen
- Menschen, die Kurven aktiv anfahren und gern am Limit oder nah dran fahren
- Wer Performance als Hauptargument sieht und sportliche Ergonomie akzeptiert
BMW R 1300 RS – ideal für
- Fahrer, die Touring-Komfort und souveräne Langstrecken-Eigenschaften suchen
- Menschen, die gern zügig fahren, aber ohne ständige „Rennstrecken-Haltung“
- Wer moderne Elektronik als Komfort- und Sicherheitsfaktor nutzen möchte
Fazit:
Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP ist die bessere Wahl, wenn im Vordergrund steht, das Motorrad maximal dynamisch zu erleben. Das sportliche Handling, der direkte Motorcharakter und die auf Performance ausgelegte Abstimmung machen sie besonders attraktiv für Fahrer, die Kurven aktiv „arbeiten“ lassen und Fahrspaß über kompromisslose Agilität definieren. Wer häufig sportlich fährt und dabei auch eine sportlichere Grundhaltung in Kauf nimmt, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Die BMW R 1300 RS ist dagegen die passendere Option, wenn Reisen, Komfort und souveräne Kontrolle wichtiger sind als das letzte Quäntchen Supersport-Intensität. Die Art, wie Leistung nutzbar bleibt, das stabilere Fahrgefühl über längere Strecken und die tourentaugliche Elektronik machen sie besonders für regelmäßige längere Fahrten interessant. Kurz gesagt: Honda für die sportliche Linie, BMW für die entspannte Tour mit Tempo.