UVP 30.309 €
Baujahr von 2020 bis 2026~
UVP 16.990 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
Rasierklinge mit 218 PS auf der Landstraße - macht das Sinn?
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Die neue Reise-Enduro von BMW - endlich eine echte Hommage an die R80 G/S
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Pro und Kontra

Pro:
  • imposante Leistung, extreme Beschleunigung
  • superstabiles, elektr. einstellbares Fahrwerk
  • technische volle Hütte inkl. Launch-Control und Track-Modus
  • sehr gute Bremsen
Kontra:
  • Sitzposition auf Dauer anstrengend
  • benötigt hohe Drehzahlen
  • Sozius-Sitzmöglichkeit ist hoffentlich nicht ernst gemeint

Abmessungen & Gewicht

Gewicht201kg
Radstand1.455mm
Länge2.100mm
Radstand1.455mm
Sitzhöhe: 830 mm
Höhe1.140mm
Gewicht229kg
Radstand1.580mm
Länge2.250mm
Radstand1.580mm
Sitzhöhe: 860 mm
Höhe1.256mm

Motor

Motor-BauartReihenmotor
Hubraum1.000ccm
Hub48mm
Bohrung81mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartLuft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen
Hubraum1.170ccm
Hub73mm
Bohrung101mm
KühlungLuft/Ölgekühlt
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung217 PS bei 14.000 U/Min
Drehmoment113 NM bei 12.000 U/Min
Höchstgeschw.299km/h
Tankinhalt16Liter
Leistung109 PS bei 7.000 U/Min
Drehmoment115 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite304km

Fahrwerk

RahmenbauartAluminiumrahmen
Federung vorneOhlins NPX S-EC 43mm Teleskopgabel
Federung hintenOhlins TTX36 S-EC Pro-Link Aufhängung
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten200/55-17
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 45 mm, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 210)mm
Federung hintendirekt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne90/90 -21
Reifen hinten150/70 R 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 330 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, axial verschraubt, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 265 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Tja, beeindruckend oder? Da ist meine Landstraßenperformance nicht ganz so dolle, aber Spaß hatte ich dennoch jede Menge. Ich frage mich allerdings, wie lange man eine Fireblade ohne Führerscheinentzug lenken darf. Ich würde sicherlich nach wenigen Tagen sofort meinen Lappen los sein. Langsam fahren geht jedenfalls nicht auf der CBR, und damit kommen wir auch zum Punkt: Honda hat bei der Fireblade alles auf Rennstrecke ausgelegt und dass so gut hingekriegt, dass für normales Motorradfahren wenig übrigbleibt.
 
Mit dieser Maschine nur auf Landstraßen rumzufahren wäre Perlen vor die Säue. Obwohl - macht trotzdem irre Spaß! 95% der Käufer werden dennoch Racer sein, die Ihr Schätzchen regelmäßig auf die Rennstrecke entführen. Genau da fühlt sie sich wohl, genau da gehört sie hin.
 
Test-Bike von Motofun Kaltenkirchen - vielen Dank!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 26.330€ für die SP-Variante, 22.300 € ohne SP
  • Gebraucht (1 Jahr alt): 20.000€
  • Baujahre: 2020-2021
  • Farben: Grand Prix Red (rot-blau-weiß), Pearl Morion Black (schwarz)

Fazit

Die neue BMW R12 G/S schafft den Spagat zwischen Retro-Optik und moderner Technik spielerisch. Sie fährt sich sehr entspannt, kann aber auch kraftvoll nach vorne spurten und erfreut den Fahrer / die Fahrerin mit wunderbarer Boxer-Romantik - so wie es die modernen 1300er Boxer leider nicht mehr hinbekommen.
 
Etwas doof finden wir, dass die Reise-Tugenden bzw. die Möglichkeiten für Koffer oder sonstiges Gepäck-Gedöns von BMW eher unterbelichtet umgesetzt wurden. Die G/S will mit ihren langen Federwegen und dem 21 Zöller aber sowieso eher ins Gelände als ans Nordkap. Und genau danach fühlt sie sich auch an. Trotzdem ist sie auch was für normale Straßenfahrer wie mich. Ich bin verliebt.

 
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 16.990 €
  • Verfügbarkeit: ab 2025
  • Farben: Schwarz, Sand, Blau-Weiß-Rot

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Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP vs. BMW R 12 GS: Vergleich für unterschiedliche Fahrwelten

Wer nach einem Motorrad sucht, steht oft vor einer Grundsatzfrage: Soll es eher die pure Dynamik eines Supersports sein – oder die Vielseitigkeit eines modernen Adventures? Der Vergleich zwischen Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP und BMW R 12 GS führt genau zu dieser Entscheidung. Beide Modelle stehen für Qualität und technische Raffinesse, aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an. Während die Honda auf maximale Performance und präzises Handling ausgelegt ist, setzt die BMW auf Komfort, Alltagstauglichkeit und das Gefühl, auch abseits der gewohnten Strecken souverän zu bleiben.

Grundcharakter: Supersport vs. Adventure

Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP ist ein Motorrad, das sich wie ein Werkzeug für sportliche Fahrten anfühlt. Der Fokus liegt auf Agilität, Schräglagenstabilität und einem Motor, der Leistung nicht nur liefert, sondern auch „mitarbeitet“. Wer gerne zügig unterwegs ist, Kurven konsequent ausfährt und das Motorrad als aktives Fahrgerät versteht, findet hier eine sehr direkte Verbindung zwischen Gasgriff und Fahrgefühl.

Die BMW R 12 GS dagegen ist stärker auf den Alltag und längere Touren ausgerichtet. Das Motorrad wirkt weniger wie ein reines „Kurveninstrument“ und mehr wie ein Reisebegleiter, der unterschiedliche Streckenprofile gut abfedert. Die Sitzposition und die Auslegung zielen auf Kontrolle und Komfort, sodass auch längere Abschnitte entspannt bleiben. Gleichzeitig bleibt die BMW nicht „träge“ – sie will ebenfalls bewegt werden, nur eben mit einem anderen Schwerpunkt.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung anfühlt

Im Vergleich zeigt sich: Die Honda steht für ein sportliches Ansprechverhalten und eine Fahrweise, die stark vom aktiven Nutzen der Drehzahl lebt. Das Motorrad belohnt ein dynamisches Fahren, bei dem Gasgeben, Schalten und Linienwahl eng zusammenhängen. Die Stärken liegen in der schnellen Reaktion und in der Art, wie sich das Motorrad in Schräglage stabilisiert.

Die BMW R 12 GS setzt dagegen auf einen Charakter, der mehr „Alltagstauglichkeit“ mitbringt. Statt nur auf maximale Spitzenleistung zu zielen, wirkt die Kraftentfaltung oft gleichmäßiger und tourentauglicher. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das weniger nach „Sprint“ und mehr nach „kontrolliertem Vorankommen“ klingt – besonders dann, wenn die Strecke nicht nur aus perfekten Kurven besteht.

Stärken und Schwächen im Motor-Ansatz

  • Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP: Stärken liegen in der sportlichen Dynamik und im direkten Antriebserlebnis. Schwäche kann sein, dass die sportliche Auslegung im Alltag weniger „entspannt“ wirkt, wenn die Fahrweise eher gemütlich ausfällt.
  • BMW R 12 GS: Stärken liegen in der souveränen, tourenorientierten Kraftentfaltung. Schwäche kann sein, dass das maximale „Supersport-Feeling“ weniger im Vordergrund steht als bei einer Maschine, die konsequent auf Performance im Kurven- und Beschleunigungsmodus optimiert ist.

Fahrwerk und Handling: Präzision vs. Vielseitigkeit

Beim Handling trennt sich die Spreu schnell. Die Honda ist auf präzises Einlenken und ein sehr sportliches Fahrverhalten ausgelegt. Das Motorrad vermittelt ein klares Gefühl dafür, wann es „greift“ und wie es sich in der Kurve verhält. Gerade auf Landstraßen und bei zügiger Fahrweise wirkt die Honda wie aus einem Guss: Linien lassen sich sauber planen, und das Motorrad unterstützt eine dynamische Gangart.

Die BMW R 12 GS ist dagegen so konzipiert, dass sie unterschiedliche Untergründe und wechselnde Bedingungen gut mitmacht. Das Fahrwerk und die Gesamtkonzeption zielen auf Stabilität und Komfort, ohne die Kontrolle zu verlieren. Dadurch eignet sich die BMW besonders für Strecken, bei denen nicht jede Kurve perfekt ist oder die Route auch mal „anders“ wird.

Kurvenfahrt: Wer macht was besser?

Für sehr sportliche Kurvenfahrten mit Fokus auf Schräglage und Timing ist die Honda klar im Vorteil. Die BMW kann ebenfalls flott unterwegs sein, aber sie spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn die Fahrt nicht nur aus „Sportmodus“ besteht, sondern aus einer Mischung aus Tempo, Komfort und Streckenvielfalt.

Bremsen und Stabilität: Vertrauen in jeder Phase

Beide Motorräder sind technisch auf einem hohen Niveau, aber die Prioritäten unterscheiden sich. Die Honda wirkt darauf ausgelegt, sportliche Bremsmanöver und zügige Richtungswechsel besonders souverän zu unterstützen. Das spürbare Ziel ist ein sehr kontrolliertes Verzögern, damit die nächste Kurvenphase schnell und sicher eingeleitet werden kann.

Die BMW setzt ebenfalls auf starke Bremsleistung, legt aber den Schwerpunkt stärker auf gleichmäßige Dosierbarkeit und Stabilität im Alltag. Gerade bei wechselnden Bedingungen – etwa wenn die Strecke nicht konstant ist – ist das ein wichtiger Punkt. Wer häufig lange Strecken fährt oder auch mal auf weniger perfekten Straßen unterwegs ist, profitiert oft von dieser Art von „Allround-Vertrauen“.

Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung, aber mit anderem Fokus

Im Elektronikbereich zeigen sich die Unterschiede in der Ausrichtung. Die Honda ist tendenziell stärker auf sportliche Kontrolle ausgelegt: Traktions- und Fahrmodi unterstützen eine dynamische Fahrweise, ohne das Motorrad „zu zäh“ wirken zu lassen. Das passt besonders gut zu Fahrern, die bewusst mit dem Setup arbeiten und die Grenzen kontrolliert ausloten möchten.

Die BMW R 12 GS bringt Elektronik mit, die vor allem das sichere, komfortable und entspannte Fahren unterstützt. Das ist besonders relevant, wenn die Route lang ist, das Wetter wechselt oder die Fahrt nicht ausschließlich auf sportliche Ziele ausgerichtet ist. Die Assistenzsysteme wirken hier wie ein Sicherheitsnetz, das die Reise angenehmer macht.

Stärken und Schwächen bei der Elektronik

  • Honda: Stärken in der sportlichen Unterstützung für dynamische Fahrten. Schwäche potenziell: Wer vor allem Komfort und „einfaches Reisen“ sucht, empfindet die sportliche Ausrichtung als weniger passend.
  • BMW: Stärken in der alltagstauglichen Unterstützung und in der Reiseorientierung. Schwäche potenziell: Wer maximale sportliche Direktheit erwartet, könnte sich weniger „rennstreckennah“ fühlen.

Ergonomie und Alltag: Wie gut passt das Motorrad zum Tagesplan?

Ein entscheidender Punkt im Vergleich ist die Ergonomie. Die Honda ist sportlich ausgelegt: Die Sitzposition und die Gesamthaltung fördern eine aktive Fahrweise. Das ist ideal, wenn die Fahrt bewusst geplant ist – etwa für Kurvenfahrten oder sportliche Ausflüge. Im Alltag kann diese Haltung jedoch schneller anstrengend werden, vor allem bei längeren Strecken oder wenn häufig Stop-and-go oder Stadtverkehr ansteht.

Die BMW R 12 GS ist deutlich stärker auf Komfort und Langstrecke ausgelegt. Die Sitzposition wirkt entspannter, und das Motorrad lässt sich leichter in einen „Reisemodus“ bringen. Dadurch eignet sich die BMW besonders für Fahrer, die nicht nur am Wochenende fahren, sondern auch im Alltag und auf längeren Touren eine gute Balance aus Kontrolle und Bequemlichkeit suchen.

Stärken im Überblick: Welche Stärken passen zu welchem Fahrstil?

Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP – typischer Nutzen

Die Honda ist besonders stark, wenn der Fokus auf sportlicher Dynamik liegt: zügige Beschleunigung, präzises Handling, ein direktes Fahrgefühl und die Freude daran, das Motorrad aktiv zu bewegen. Wer gerne „arbeitet“ – also Linien plant, Schräglage bewusst nutzt und das Motorrad als Performance-Tool versteht – wird hier sehr glücklich.

BMW R 12 GS – typischer Nutzen

Die BMW ist besonders stark, wenn das Motorrad vielseitig sein soll: Touren, längere Strecken, wechselnde Untergründe und ein Fahrgefühl, das auch nach vielen Kilometern noch angenehm bleibt. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur auf einer Art Straße glänzt, sondern den Alltag und Reisen gleichermaßen abdeckt, findet in der BMW eine stimmige Wahl.

Fazit: Welches Bike ist für wen die bessere Wahl?

Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP ist die bessere Wahl für Fahrer, die vor allem sportliche Fahrten suchen: schnelle Reaktionen, präzises Handling und ein Fahrgefühl, das dynamisches Fahren konsequent unterstützt. Sie passt besonders dann, wenn Kurvenfahrten, zügige Beschleunigung und eine aktive, sportliche Sitzhaltung im Mittelpunkt stehen. Wer dagegen häufig lange Strecken fährt, auch mal entspannter unterwegs ist oder ein Motorrad für unterschiedliche Bedingungen möchte, könnte die sportliche Auslegung als weniger passend empfinden.

Die BMW R 12 GS ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad für den Alltag und für Touren suchen: komfortorientierte Ergonomie, souveräne Stabilität und eine Elektronik, die das sichere, entspannte Fahren unterstützt. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die nicht nur „schnell“, sondern vor allem „vielseitig“ unterwegs sind. Wer hingegen das maximale Supersport-Feeling sucht, wird bei der Honda mehr von dem bekommen, was ein sportliches Motorrad ausmacht.

Kurz gesagt: Honda für sportliche Performance-Fans, BMW für Touren- und Allround-Fahrer.

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