| UVP | 30.309 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 6.499 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- imposante Leistung, extreme Beschleunigung
- superstabiles, elektr. einstellbares Fahrwerk
- technische volle Hütte inkl. Launch-Control und Track-Modus
- sehr gute Bremsen
- Sitzposition auf Dauer anstrengend
- benötigt hohe Drehzahlen
- Sozius-Sitzmöglichkeit ist hoffentlich nicht ernst gemeint
- kerniger Sound
- spritziger Motor
- gute Offroad-Ausstattung
- zugängliches Bike
- abschaltbares Hinterrad-ABS
- gutes Display mit Vollkarten-Navigation
- dürfte gerne etwas leichter sein
- Vorderrad-Bremse 1b
- etwas unruhig auf der Autobahn
- Ergonomie im Stehen für größere Fahrer 1b
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
| Gewicht | 185 | kg |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.380 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.000 | ccm |
| Hub | 48 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 449 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 217 PS bei 14.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 12.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 299 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Leistung | 42 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 42 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 398 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Aluminiumrahmen | |
| Federung vorne | Ohlins NPX S-EC 43mm Teleskopgabel | |
| Federung hinten | Ohlins TTX36 S-EC Pro-Link Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 200/55-17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm, USD-Gabeln, Druckstufe und Dämpfung einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | KYB, Mehrlenker-Hinterradaufhängung, Vorspannung, Druck- und Rückpralleinstellung (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 R21 | |
| Reifen hinten | 140/70 R18 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Tja, beeindruckend oder? Da ist meine Landstraßenperformance nicht ganz so dolle, aber Spaß hatte ich dennoch jede Menge. Ich frage mich allerdings, wie lange man eine Fireblade ohne Führerscheinentzug lenken darf. Ich würde sicherlich nach wenigen Tagen sofort meinen Lappen los sein. Langsam fahren geht jedenfalls nicht auf der CBR, und damit kommen wir auch zum Punkt: Honda hat bei der Fireblade alles auf Rennstrecke ausgelegt und dass so gut hingekriegt, dass für normales Motorradfahren wenig übrigbleibt.Mit dieser Maschine nur auf Landstraßen rumzufahren wäre Perlen vor die Säue. Obwohl - macht trotzdem irre Spaß! 95% der Käufer werden dennoch Racer sein, die Ihr Schätzchen regelmäßig auf die Rennstrecke entführen. Genau da fühlt sie sich wohl, genau da gehört sie hin.
Test-Bike von Motofun Kaltenkirchen - vielen Dank!
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Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP vs. CFmoto 450 MT: Motorradvergleich für unterschiedliche Ansprüche
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten, wird ein Vergleich besonders spannend. Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP steht für kompromisslosen Sport: viel Leistung, sportliche Geometrie und ein Setup, das auf Dynamik ausgelegt ist. Die CFmoto 450 MT dagegen wirkt wie der pragmatische Gegenentwurf – ein Motorrad, das auf Alltagstauglichkeit, Alltagstempo und vielseitige Einsatzmöglichkeiten setzt. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich so hilfreich: Es geht weniger darum, welches Bike „besser“ ist, sondern darum, welches besser zum eigenen Fahrstil und den typischen Strecken passt.
Grundcharakter: Supersport-Tempo vs. vielseitiger Street-Allrounder
Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP ist ein Motorrad, das sich wie ein Sportgerät anfühlt. Der Fokus liegt auf Beschleunigung, hoher Agilität und einem Fahrgefühl, das besonders auf zügigen Passagen und kurvigen Strecken glänzt. Wer gerne früh ans Gas geht, die Linie aktiv fährt und das Motorrad als Werkzeug für sportliche Fahrten nutzt, wird hier schnell zuhause sein.
Die CFmoto 450 MT verfolgt einen anderen Ansatz. Sie ist weniger auf maximale Spitzenleistung getrimmt, sondern auf ein stimmiges Gesamtpaket aus Handlichkeit, Komfort und einem Motorcharakter, der auch im Alltag entspannt funktioniert. Dadurch eignet sich das Bike besonders für Fahrten, bei denen nicht jede Ausfahrt ein „Event“ sein muss – sondern einfach Spaß macht, ohne dass man ständig am Limit arbeiten muss.
Fahrwerk und Handling: Präzision bei der Honda, Agilität bei der CFmoto
Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied in der Philosophie. Die Honda ist auf sportliche Präzision ausgelegt. Das Setup unterstützt ein sehr direktes Einlenken und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, gerade wenn es schneller und anspruchsvoller wird. In schnellen Kurven und bei dynamischem Fahrstil kann die Fireblade ihre Stärken ausspielen – sie wirkt dann wie ein Motorrad, das „mitdenkt“ und die Linie sauber hält.
Die CFmoto setzt eher auf Alltags-Agilität. Das Handling ist darauf ausgelegt, dass sich das Motorrad leicht bewegen lässt – auch im Stadtverkehr oder auf wechselnden Straßenoberflächen. Während die Honda bei sportlichem Tempo besonders präzise ist, punktet die CFmoto dort, wo häufiges Anfahren, Rangieren und entspanntes Fahren im Vordergrund stehen.
Bremsen: Sportliche Reserven vs. souveräne Alltagsleistung
Bei den Bremsen ist die Tendenz klar: Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP ist für hohe Geschwindigkeiten und wiederholtes starkes Verzögern ausgelegt. Das spürt man vor allem dann, wenn man zügig fährt und das Motorrad häufig aus höheren Tempi in Kurven hinein bremst. Die Bremsleistung wirkt dann sehr standfest und gibt Vertrauen.
Die CFmoto 450 MT liefert eine Bremsleistung, die für den Alltag sehr gut passt. Sie ist nicht darauf ausgerichtet, die gleiche Art von „Sport-Reserve“ zu bieten wie eine Supersport-Maschine. Dafür ist das Gesamtpaket stimmig: Die Dosierbarkeit und die Wirkung der Bremsen unterstützen ein entspanntes, kontrolliertes Fahren – besonders auf Strecken, auf denen nicht ständig harte Bremsmanöver nötig sind.
Elektronik und Assistenz: Honda mit Fokus auf Performance, CFmoto mit Fokus auf Nutzbarkeit
Ein großer Unterschied liegt in der Elektronik. Die Honda bringt typischerweise ein Paket mit, das stark auf sportliche Unterstützung ausgelegt ist: Traktions- und Fahrmodi, die das Motorrad je nach Situation fein abstimmen. Das hilft dabei, Leistung kontrolliert nutzbar zu machen – gerade wenn man dynamisch unterwegs ist oder die Haftung schwankt.
Die CFmoto setzt eher auf eine Elektronik, die den Alltag erleichtert. Das bedeutet: weniger „Sport-Spielerei“, mehr praktische Unterstützung. Für viele Fahrer ist das ein Vorteil, weil das Motorrad dadurch leichter zugänglich bleibt und man sich stärker auf die Straße konzentriert, statt auf Einstellungen.
Motor und Charakter: Drehmoment- und Leistungsgefühl im direkten Vergleich
Der Motorcharakter ist der Kern des Vergleichs. Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP steht für ein sehr intensives Leistungsgefühl. Das Motorrad zieht kraftvoll an und bietet Reserven, die besonders auf der Landstraße und auf schnellen Strecken spürbar sind. Wer gerne beschleunigt, früh aus Kurven herausgeht und das Motorrad als „Schubmaschine“ nutzt, wird die Honda als besonders befriedigend empfinden.
Die CFmoto 450 MT ist dagegen eher auf Allround-Fahrbarkeit ausgelegt. Der Motor wirkt so, dass er sich im Alltag angenehm dosieren lässt und auch bei moderatem Tempo souverän bleibt. Damit ist sie häufig die bessere Wahl für Strecken, auf denen man nicht ständig Höchstleistung abrufen will, sondern ein Motorrad sucht, das zuverlässig und unkompliziert funktioniert.
Komfort, Sitzposition und Alltag: Supersport vs. entspannter Street-Einsatz
Bei Sitzposition und Komfort trennt sich die Spreu vom Weizen. Die Honda ist sportlich ausgelegt. Das bedeutet: mehr „Sporthaltung“, mehr Fokus auf dynamisches Fahren und weniger auf entspanntes Cruisen. Für kurze bis mittlere sportliche Ausfahrten ist das ideal. Wer jedoch regelmäßig lange Strecken in eher gemütlichem Tempo fährt, merkt schneller, dass ein Supersportler nicht für jede Art von Alltag optimiert ist.
Die CFmoto wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man häufiger auch für längere, weniger sportlich geplante Fahrten nutzt. Die Sitzposition ist in der Regel alltagstauglicher, die Ergonomie unterstützt entspanntes Fahren. Dadurch wird die CFmoto besonders interessant für Pendler, Wochenendfahrten ohne „Rennstrecken-Feeling“ und für alle, die ein Motorrad wollen, das nicht nur an einem bestimmten Fahrstil hängt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP – Stärken
- Sportliche Performance: starkes Leistungsgefühl und Reserven für zügiges Fahren.
- Präzises Handling: unterstützt dynamische Linienführung und sportliches Tempo.
- Bremsen mit hoher Belastbarkeit: besonders bei intensiver Fahrweise überzeugend.
- Elektronik mit Performance-Fokus: hilft dabei, Leistung kontrolliert zu nutzen.
Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP – Schwächen
- Weniger alltagstauglich im Sinne von Komfort und entspannter Haltung.
- Anspruch an Fahrstil: Das Potenzial entfaltet sich vor allem bei sportlicher Nutzung.
CFmoto 450 MT – Stärken
- Vielseitigkeit: eignet sich gut für Stadt, Landstraße und Alltagsfahrten.
- Agiles Handling: leicht zu bewegen und unkompliziert im Alltag.
- Stimmiges Gesamtpaket: Elektronik und Fahrbarkeit sind auf Nutzbarkeit ausgelegt.
CFmoto 450 MT – Schwächen
- Weniger „Supersport-Reserven“ bei maximaler Performance und sehr sportlicher Fahrweise.
- Charakter weniger auf Höchsttempo ausgelegt als bei einer 1000er Supersport-Maschine.
Für welche Strecken und Fahrprofile passt welches Motorrad?
Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP passt besonders gut zu Fahrern, die regelmäßig zügig unterwegs sind, Kurven aktiv fahren und das Motorrad als sportliches Werkzeug nutzen möchten. Auf Strecken mit vielen Kurven, auf Landstraßen mit Tempo und bei Ausfahrten, bei denen man bewusst Dynamik sucht, spielt die Honda ihre Stärken aus. Wer dagegen häufig im Stop-and-Go-Verkehr unterwegs ist oder lange, entspannte Fahrten bevorzugt, wird die sportliche Ausrichtung schneller als „weniger passend“ empfinden.
Die CFmoto 450 MT ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad suchen, das im Alltag funktioniert und dabei trotzdem Fahrspaß bietet. Sie eignet sich besonders für Pendeln, für spontane Touren ohne großes Planen und für Strecken, auf denen man nicht ständig am Limit fährt. Wer ein Motorrad möchte, das man gerne öfter nutzt, weil es unkompliziert bleibt, trifft mit der CFmoto häufig genau den richtigen Ton.
Fazit:
Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP ist das Motorrad für sportliche Fahrer, die Leistung, Präzision und sportliche Reserven suchen. Sie liefert ein intensives Fahrgefühl, starke Bremsen und eine Elektronik, die dynamisches Fahren unterstützt – besonders dort, wo Tempo und Kurven im Mittelpunkt stehen. Ihre Schwäche liegt weniger im Können als im Einsatz: Für sehr entspannte Alltagsfahrten und lange Strecken ohne sportlichen Fokus ist die Supersport-Ausrichtung weniger komfortabel.
Die CFmoto 450 MT ist dagegen die stimmige Wahl für vielseitige Nutzung. Sie punktet mit agiler Handhabung, alltagstauglicherem Komfort und einer Elektronik, die den Alltag erleichtert. Wer ein Motorrad sucht, das häufig gefahren wird, ohne dass man ständig „sportlich arbeiten“ muss, findet in der CFmoto einen passenden Begleiter. Kurz gesagt: Honda für Performance-Fans, CFmoto für Allrounder mit Fokus auf Alltag und unkomplizierten Fahrspaß.