UVP 30.309 €
Baujahr von 2020 bis 2026~
UVP 12.559 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
Rasierklinge mit 218 PS auf der Landstraße - macht das Sinn?
Weiter zum Testbericht
157 PS Nakedbike-Rakete für unter 12.000 Euro
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • imposante Leistung, extreme Beschleunigung
  • superstabiles, elektr. einstellbares Fahrwerk
  • technische volle Hütte inkl. Launch-Control und Track-Modus
  • sehr gute Bremsen
Kontra:
  • Sitzposition auf Dauer anstrengend
  • benötigt hohe Drehzahlen
  • Sozius-Sitzmöglichkeit ist hoffentlich nicht ernst gemeint
Pro:
  • Elastischer Motor mit Leistung satt!
  • süchtig machender Sound
  • geschmeidiger QuickShifter Serie (nur SP)
  • Brembo Stylemas (nur SP)
  • super Handlink und Straßenlage
  • sehr gutes Verhältnis von Preis und Leistung
Kontra:
  • kein Kurven-ABS
  • kein Tempomat
  • keine automatische Blinkerrückstellung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht201kg
Radstand1.455mm
Länge2.100mm
Radstand1.455mm
Sitzhöhe: 830 mm
Höhe1.140mm
Gewicht212kg
Radstand1.455mm
Länge2.140mm
Radstand1.455mm
Sitzhöhe: 809 mm
Höhe1.085mm

Motor

Motor-BauartReihenmotor
Hubraum1.000ccm
Hub48mm
Bohrung81mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart4-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum1.000ccm
Hub55mm
Bohrung76mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung217 PS bei 14.000 U/Min
Drehmoment113 NM bei 12.000 U/Min
Höchstgeschw.299km/h
Tankinhalt16Liter
Leistung157 PS bei 11.000 U/Min
Drehmoment107 NM bei 9.000 U/Min
Höchstgeschw.230km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite288km

Fahrwerk

RahmenbauartAluminiumrahmen
Federung vorneOhlins NPX S-EC 43mm Teleskopgabel
Federung hintenOhlins TTX36 S-EC Pro-Link Aufhängung
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten200/55-17
RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneShowa 41mm SFF-BP USD Gabel, Federbasis, Zug- und -Druckstufe einstellbar (Federweg 118)mm
Federung hintenÖhlins TTX36 Federbein, Pro-Link-Umlenksystem, Federvorspannung, Dämpferzug- und Druckstufe einstellbar (Federweg 139)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 17'
Reifen hinten180/55 17'

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 330 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheiben, Brembo Stylema Radial-Vierkolbenzangen ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenNissin Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Tja, beeindruckend oder? Da ist meine Landstraßenperformance nicht ganz so dolle, aber Spaß hatte ich dennoch jede Menge. Ich frage mich allerdings, wie lange man eine Fireblade ohne Führerscheinentzug lenken darf. Ich würde sicherlich nach wenigen Tagen sofort meinen Lappen los sein. Langsam fahren geht jedenfalls nicht auf der CBR, und damit kommen wir auch zum Punkt: Honda hat bei der Fireblade alles auf Rennstrecke ausgelegt und dass so gut hingekriegt, dass für normales Motorradfahren wenig übrigbleibt.
 
Mit dieser Maschine nur auf Landstraßen rumzufahren wäre Perlen vor die Säue. Obwohl - macht trotzdem irre Spaß! 95% der Käufer werden dennoch Racer sein, die Ihr Schätzchen regelmäßig auf die Rennstrecke entführen. Genau da fühlt sie sich wohl, genau da gehört sie hin.
 
Test-Bike von Motofun Kaltenkirchen - vielen Dank!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 26.330€ für die SP-Variante, 22.300 € ohne SP
  • Gebraucht (1 Jahr alt): 20.000€
  • Baujahre: 2020-2021
  • Farben: Grand Prix Red (rot-blau-weiß), Pearl Morion Black (schwarz)

Fazit

Die neue Hornet SP ist ein tolles und günstiges Motorrad. Sie ist schnell, lässt sich locker fahren, sieht gut aus und ist vernünftig ausgestattet. Sehr gut hat uns die einfache Bedienung gefallen. Schade, dass Honda bei so viel Leistung auf ein Kurven-ABS verzichtet hat. Trotzdem ist die Hornet eine echte Spaß-Granate, von der man eigentlich gar nicht mehr absteigen möchte. Fahrleistung, Bremsen, Sound - alles auf hohem Niveau, was übrigens bei der noch günstigeren Standard-Hornet ebenso sein dürfte. Und das dann alles für unter 10.000 Euro !!!
 
Die Testmaschine haben wir von motofun zur Verfügung gestellt bekommen. motofun ist ein großer Honda Händler in Kaltenkirchen bei Hamburg. Wer die neue SP Probefahren möchte, ist hier herzlich willkommen. Oder doch lieber die 750er Hornet? Oder eine Gold Wing oder Africa Twin? Egal, motofun hat alles da, ein Besuch lohnt sich also.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 11.500€ (SP), 9.700€ (Standard)
  • Verfügbarkeit: seit 02/2025
  • Farben: rot, grau, silberweiß (Standard); schwarz (SP)

MotorradTest.de auf YouTube

Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP vs Honda CB 1000 Hornet SP – Motorradvergleich

Wenn zwei Modelle aus dem Hause Honda aufeinandertreffen, die beide mit dem Kürzel „SP“ für eine besonders hochwertige Ausrichtung stehen, wird der Vergleich spannend. Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP steht dabei klar für Supersport-Performance, präzise Linienführung und eine Fahrdynamik, die stark auf Tempo und Kurvenrhythmus ausgelegt ist. Die Honda CB 1000 Hornet SP dagegen wirkt wie die moderne Antwort auf den Wunsch nach Agilität: ein Naked Bike, das sich leichtfüßig bewegt, schnell auf Richtungswechsel reagiert und im Alltag oft entspannter wirkt.

Im Folgenden werden die typischen Unterschiede beider Motorräder anhand der im Vergleich herangezogenen Eigenschaften gegenübergestellt – von Fahrwerk und Bremsen über Elektronik bis hin zur Frage, wie sich die beiden Konzepte im Alltag und auf längeren Touren anfühlen.

Grundkonzept: Supersport vs. Naked Bike

Die CBR 1000 RR-R Fireblade SP ist ein Motorrad, das sich wie ein Werkzeug für sportliche Einsätze anfühlt. Die Aerodynamik, die Sitzposition und die gesamte Geometrie zielen darauf ab, dass der Fahrer in dynamischen Situationen schnell „in die Linie“ kommt. Das Motorrad belohnt konsequentes Fahren: Gas auf, Blick in die Kurve, saubere Schräglage – und die Fireblade setzt das in Vortrieb und Stabilität um.

Die CB 1000 Hornet SP verfolgt ein anderes Ziel. Als Naked Bike ist sie weniger „eingepackt“, wodurch sie sich im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen oft unkomplizierter bewegt. Die aufrechte Haltung sorgt dafür, dass der Kopf freier bleibt und der Fahrer schneller den Überblick behält. Gleichzeitig bleibt das Motorrad sportlich genug, um zügig zu fahren – nur eben mit einem anderen Charakter: weniger Fokus auf maximalen Speed, mehr auf Rhythmus, Kontrolle und spontane Reaktionen.

Fahrgefühl und Handling im Vergleich

Lenkpräzision und Kurvenrhythmus

Beide Modelle sind auf Dynamik ausgelegt, aber sie liefern sie auf unterschiedliche Weise. Die Fireblade SP wirkt in schnellen Passagen besonders zielgerichtet. Durch die sportliche Auslegung fühlt sich das Motorrad stabil an, wenn es zügig wird, und unterstützt dabei, die Linie konsequent zu halten. Das macht sie stark für Fahrer, die gerne „sportlich sauber“ fahren und bei höheren Geschwindigkeiten ein sehr direktes Feedback suchen.

Die Hornet SP spielt ihre Stärken eher in Situationen aus, in denen häufig gewechselt wird: enger Kurvenradius, wechselnde Fahrbahn, kurze Sprints zwischen Ampeln oder Landstraßenabschnitten. Das Handling wirkt agiler und weniger „aufgeladen“, was sie für viele Fahrten im Alltag attraktiver macht. Wer gerne spontan beschleunigt und die Kurven eher im Fluss als im maximalen Tempo angeht, findet hier einen sehr stimmigen Charakter.

Stabilität vs. Leichtigkeit

Die Fireblade SP bringt durch ihr Supersport-Konzept eine Art „High-Speed-Gefühl“ mit: Sie bleibt auch dann souverän, wenn die Anforderungen steigen. Die Hornet SP dagegen vermittelt mehr Leichtigkeit. Das kann im Alltag ein echter Vorteil sein, weil sich das Motorrad weniger nach „Einsatzmodus“ anfühlt und dadurch entspannter zu bewegen ist.

Fahrwerk und Bremsen: Wo die Konzepte auseinandergehen

Fahrwerkseindruck

Im Vergleich zeigt sich: Die CBR 1000 RR-R Fireblade SP ist auf sportliche Belastung ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt Schräglage und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, wenn es um zügiges Fahren geht. Gleichzeitig kann genau diese sportliche Ausrichtung im Alltag spürbar sein – nicht negativ, aber eher „sportlich straff“ als komfortorientiert.

Die CB 1000 Hornet SP wirkt im Grundgefühl alltagstauglicher. Sie bleibt dynamisch, aber die Abstimmung zielt stärker darauf ab, dass sich das Motorrad auch auf weniger perfekten Straßen gut bewegen lässt. Das ist besonders dann relevant, wenn die Fahrten nicht nur aus kurvigen Highlights bestehen, sondern auch aus Stadtverkehr, Baustellen oder längeren Strecken mit wechselndem Belag.

Bremsverhalten

Bei den Bremsen zeigt sich ebenfalls der Unterschied zwischen den Welten. Die Fireblade SP ist darauf ausgelegt, sehr hohe Verzögerungsanforderungen schnell und kontrolliert umzusetzen. Das macht sie stark, wenn harte Bremszonen und sportliche Ankerpunkte Teil des Fahrstils sind.

Die Hornet SP bietet ebenfalls ein überzeugendes Bremsgefühl, wirkt aber oft „zugänglicher“ im Alltag. Wer häufig aus moderaten Geschwindigkeiten verzögert oder in urbanen Situationen bremst, profitiert von einem Setup, das sich weniger nach „Rennstrecke“ anfühlt und trotzdem sportlich genug bleibt.

Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung, unterschiedliche Prioritäten

Beide Motorräder setzen auf moderne Elektronik, die das Fahren erleichtert und sicherer macht. Im Vergleich wird jedoch deutlich, dass die Fireblade SP stärker auf die Unterstützung bei sportlicher Fahrweise ausgelegt ist: Traktions- und Regelstrategien greifen so, dass auch bei ambitionierter Gangart ein kontrolliertes Fahrverhalten möglich bleibt.

Die Hornet SP nutzt Elektronik ebenfalls sinnvoll, wirkt aber in der Gesamtwirkung oft „alltagstauglicher“. Das bedeutet: Die Unterstützung ist da, ohne dass das Motorrad sich wie ein reines Spezialgerät anfühlt. Gerade für Fahrer, die sportlich unterwegs sind, aber nicht ständig im maximalen Grenzbereich fahren, kann das ein großer Vorteil sein.

Motorcharakter: Wie sich Leistung anfühlt

Beide Modelle sind leistungsstark und nutzen ihre Reihenvierzylinder-Charakteristik, aber der Einsatzschwerpunkt ist unterschiedlich. Die CBR 1000 RR-R Fireblade SP wirkt wie ein Motorrad, das Leistung besonders dann entfaltet, wenn das Tempo hoch ist und die Drehzahl im sportlichen Bereich gehalten wird. Das passt zu einem Fahrstil, bei dem Kurven mit klaren Bremspunkten und konsequentem Beschleunigen verbunden sind.

Die CB 1000 Hornet SP fühlt sich oft „direkter“ im Alltag an, weil sie weniger auf eine bestimmte sportliche Sitz- und Fahrhaltung angewiesen ist. Das macht sie attraktiv für Fahrer, die gerne zügig fahren, aber nicht jedes Mal die komplette sportliche Routine abrufen möchten. Der Motor unterstützt dabei, schnell aus dem Rhythmus heraus zu beschleunigen – ohne dass das Motorrad sofort nach „Supersport-Modus“ verlangt.

Komfort, Ergonomie und Alltagstauglichkeit

Sitzposition und Sicht

Die Fireblade SP ist klar auf sportliche Ergonomie ausgelegt. Das bedeutet: Der Fahrer sitzt tiefer und stärker nach vorn orientiert. Das ist auf schnellen Strecken ein Vorteil, kann aber auf längeren Fahrten oder im Stadtverkehr spürbar fordernder sein. Dafür ist die Aerodynamik ein Teil des Gesamtkonzepts.

Die Hornet SP bietet eine aufrechtere Haltung. Dadurch bleibt die Sicht im Verkehr oft besser, und der Fahrer kann sich leichter auf wechselnde Situationen einstellen. Für viele ist das der entscheidende Punkt, wenn das Motorrad nicht nur für Wochenendtouren gedacht ist.

Alltag und Touren

Für kurze Strecken, spontane Ausfahrten und Fahrten mit wechselnden Bedingungen ist die Hornet SP häufig die unkompliziertere Wahl. Die Fireblade SP ist dagegen besonders dann stark, wenn die Tour einen klaren sportlichen Charakter hat: zügige Abschnitte, lange Kurvenfolgen und das Gefühl, dass das Motorrad genau dafür gebaut ist.

Stärken und Schwächen: Direkter Vergleich

Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP

Stärken: sehr sportliche Fahrdynamik, präzises Handling bei zügiger Gangart, souveränes Brems- und Stabilitätsgefühl, Elektronik-Unterstützung für ambitioniertes Fahren.

Schwächen: im Alltag kann die sportliche Auslegung weniger komfortabel wirken; wer überwiegend entspannt fährt, nutzt das Potenzial möglicherweise nicht vollständig.

Honda CB 1000 Hornet SP

Stärken: agiles Handling, alltagstauglicheres Fahrgefühl, schnelle Reaktion in wechselnden Situationen, moderne Elektronik mit gutem „Zugänglichkeits“-Charakter.

Schwächen: wer maximale Supersport-Performance und High-Speed-Fokus sucht, wird die Fireblade SP als konsequenter empfinden.

Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?

Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Anspruch lösen: Soll das Motorrad vor allem sportliche Einsätze liefern, bei denen Tempo, Schräglage und präzise Kontrolle im Vordergrund stehen, ist die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP die stimmigere Wahl. Sie wirkt wie ein kompromissloses Paket aus Fahrwerk, Bremsen und Elektronik, das sportliche Fahrten besonders intensiv macht.

Wenn dagegen ein Motorrad gesucht wird, das sportlich ist, aber im Alltag leichter funktioniert und auf kurvigen Strecken mit Agilität überzeugt, ist die Honda CB 1000 Hornet SP oft die bessere Entscheidung. Sie verbindet Dynamik mit einem unkomplizierten Charakter und passt damit besonders gut zu Fahrten, die nicht ausschließlich aus „Rennstrecken-Feeling“ bestehen.

Fazit:

Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP ist die richtige Wahl, wenn sportliche Fahrten im Fokus stehen: hohe Stabilität bei zügigem Tempo, ein sehr zielgerichtetes Handling und ein Brems- sowie Elektronikpaket, das für ambitionierte Situationen gemacht ist. Sie belohnt Fahrer, die Kurven konsequent anfahren und das Motorrad als sportliches Gesamtwerk erleben möchten.

Die Honda CB 1000 Hornet SP punktet dagegen mit Agilität und Alltagstauglichkeit. Das Naked-Konzept sorgt für eine entspanntere Ergonomie und ein leichtes, reaktionsfreudiges Fahrgefühl – ideal für Stadt, Landstraße und Touren, bei denen der Rhythmus zählt. Wer ein 1000er sucht, das sportlich bleibt, aber nicht ständig nach Supersport-Extrem verlangt, findet in der Hornet SP den passenderen Begleiter.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙