| UVP | 30.309 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 13.239 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- imposante Leistung, extreme Beschleunigung
- superstabiles, elektr. einstellbares Fahrwerk
- technische volle Hütte inkl. Launch-Control und Track-Modus
- sehr gute Bremsen
- Sitzposition auf Dauer anstrengend
- benötigt hohe Drehzahlen
- Sozius-Sitzmöglichkeit ist hoffentlich nicht ernst gemeint
- herrliche Drehorgel für Freunde jenseits der 10.000er
- 600er Jubel-Sound
- sehr guter Quickshifter
- hervorragende Bremsen
- sehr präzises Fahrwerk
- wer Sport will, bekommt Sport
- Hitzeentwicklung bei Stop & Go
- Display etwas klein geraten
- Untenrum passiert - nix.
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
| Gewicht | 193 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 2.029 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.000 | ccm |
| Hub | 48 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Vierzylinder-Reihenmotor, DOHC | |
| Hubraum | 599 | ccm |
| Hub | 42 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 217 PS bei 14.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 12.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 299 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Leistung | 121 PS bei 14.250 U/Min | |
| Drehmoment | 63 NM bei 11.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 265 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 327 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Aluminiumrahmen | |
| Federung vorne | Ohlins NPX S-EC 43mm Teleskopgabel | |
| Federung hinten | Ohlins TTX36 S-EC Pro-Link Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 200/55-17 | |
| Rahmenbauart | Diamantrahmen | |
| Federung vorne | Showa BP Upside-Down 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | ProLink-Zentralfederbein (Federweg 128)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55-ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremssattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Tja, beeindruckend oder? Da ist meine Landstraßenperformance nicht ganz so dolle, aber Spaß hatte ich dennoch jede Menge. Ich frage mich allerdings, wie lange man eine Fireblade ohne Führerscheinentzug lenken darf. Ich würde sicherlich nach wenigen Tagen sofort meinen Lappen los sein. Langsam fahren geht jedenfalls nicht auf der CBR, und damit kommen wir auch zum Punkt: Honda hat bei der Fireblade alles auf Rennstrecke ausgelegt und dass so gut hingekriegt, dass für normales Motorradfahren wenig übrigbleibt.Mit dieser Maschine nur auf Landstraßen rumzufahren wäre Perlen vor die Säue. Obwohl - macht trotzdem irre Spaß! 95% der Käufer werden dennoch Racer sein, die Ihr Schätzchen regelmäßig auf die Rennstrecke entführen. Genau da fühlt sie sich wohl, genau da gehört sie hin.
Test-Bike von Motofun Kaltenkirchen - vielen Dank!
Fazit
Die Honda CBR600RR 2024 ist kein Motorrad, das sich jedem sofort erschließt. Und genau das ist ihre Stärke. Sie folgt nicht dem Trend zu immer mehr Hubraum, immer mehr Bequemlichkeit und immer mehr universeller Gefälligkeit. Stattdessen bleibt sie eine echte Supersportlerin mit einem hochdrehenden Reihenvierzylinder, präzisem Chassis, starker Bremse und nun endlich moderner Elektronik auf aktuellem Niveau. Sie verlangt Einsatz, belohnt dafür aber mit einem sehr direkten, klaren und ehrlichen Fahrerlebnis. Wer ein Motorrad sucht, das auf kurvigen Straßen und besonders auf der Rennstrecke glänzt, findet in ihr ein faszinierendes Angebot. Wer dagegen vor allem Drehmoment von unten, Tourenkomfort oder Alltagsneutralität will, wird mit anderen Konzepten glücklicher.
Unterm Strich ist die CBR600RR 2024 ein gelungenes Comeback einer fast ausgestorbenen Motorradgattung. Honda hat das Modell nicht nur zurückgebracht, sondern sinnvoll modernisiert, ohne seinen Kern zu verwässern. Genau deshalb dürfte dieses Motorrad nicht die breite Masse ansprechen, aber jene Fahrer umso stärker begeistern, die den klassischen 600er-Supersport-Geist vermisst haben. Als emotionales, fahraktives und technisch sauberes Sportmotorrad ist die neue CBR600RR ein starkes Statement. Sie ist vielleicht nicht das vernünftigste Motorrad ihrer Klasse – aber sehr wahrscheinlich eines der charakterstärksten.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!MotorradTest.de auf YouTube
Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP vs Honda CBR 600 RR – Vergleich der Supersport-Modelle
Wenn zwei Sportbikes aus dem Hause Honda gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Bei der Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP und der Honda CBR 600 RR treffen zwei Philosophien aufeinander: Die eine setzt auf maximale Durchzugskraft und souveräne Reserven, die andere auf Leichtigkeit, Agilität und ein besonders direktes Fahrgefühl. Genau daraus entsteht ein spannender Vergleich – für unterschiedliche Fahrstile, Streckenprofile und persönliche Prioritäten.
Grundidee im Vergleich: 1000er Power vs. 600er Agilität
Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP steht für ein Setup, das auf hohe Performance und starke Reserven ausgelegt ist. Im Vergleich zur Honda CBR 600 RR wirkt sie wie die „große“ Lösung: mehr Drehmomentpotenzial, mehr Durchzug und ein Charakter, der auch bei zügigem Tempo entspannt bleibt. Die Honda CBR 600 RR dagegen zielt auf ein sportliches, leichtes Handling. Sie fühlt sich oft schneller „in der Linie“ an, reagiert unmittelbarer auf Lenkimpulse und macht das Fahren in engen Kurven besonders lebendig.
Motorcharakter und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
CBR 1000 RR-R Fireblade SP: Reserven und souveräner Vortrieb
Im direkten Vergleich zeigt die CBR 1000 RR-R Fireblade SP ihre Stärke vor allem dann, wenn es zügig vorangehen soll: Beim Beschleunigen aus mittleren Drehzahlen wirkt der Antrieb oft kraftvoll und gleichmäßig. Das erleichtert Überholmanöver und macht das Tempo auf Landstraßen planbarer. Gleichzeitig ist der Charakter weniger „nervös“ als bei vielen kleineren Supersportlern – sie lässt sich häufig harmonischer dosieren, ohne dass man ständig im oberen Drehzahlbereich arbeiten muss.
CBR 600 RR: Drehfreude und direktes Ansprechverhalten
Die Honda CBR 600 RR spielt ihre Vorteile besonders dort aus, wo es dynamisch und kurvig wird. Der Motor wirkt drehfreudig und lädt dazu ein, die Gänge sportlich zu nutzen. Wer gerne mit Gefühl arbeitet und das Motorrad „mitnimmt“, spürt oft ein unmittelbares Ansprechverhalten. In engen Kehren oder bei häufigem Richtungswechsel wirkt das 600er Konzept häufig wie ein Vorteil: weniger Masse, schnellere Wechsel und ein Fahrgefühl, das sich sehr direkt anfühlt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Beide Bikes sind für sportliche Einsätze entwickelt, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Die CBR 1000 RR-R Fireblade SP bietet im Vergleich häufig ein Setup, das auf hohe Stabilität bei Tempo und Belastung ausgelegt ist. Das hilft besonders, wenn die Strecke schneller wird oder wenn man in Schräglage konstant Druck aufbauen möchte. Die CBR 600 RR wirkt dagegen oft leichter zu bewegen. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die viel Wert auf Agilität legen und gerne früh einlenken, um die Linie sauber zu halten.
Kurvenverhalten im Vergleich
In schnellen Kurven kann die CBR 1000 RR-R Fireblade SP durch ihren souveränen Charakter überzeugen: Sie bleibt stabil, lässt sich kontrolliert auf der Linie halten und bietet ein Gefühl von „Sicherheit bei Tempo“. Die CBR 600 RR punktet hingegen häufig beim Wechsel zwischen den Kurven. Durch das kompaktere Gesamtgefühl und die geringere Trägheit wirkt sie oft wie das Bike, das man schneller „um die Ecke“ bekommt.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen beim Verzögern
Beim Bremsen geht es nicht nur um reine Bremsleistung, sondern auch um Dosierbarkeit und Rückmeldung. Im Vergleich zeigt die CBR 1000 RR-R Fireblade SP typischerweise ihre Stärke, wenn es um hohe Belastung und wiederholtes hartes Verzögern geht. Das Motorrad vermittelt dabei ein Gefühl von Kontrolle, das auf der Rennstrecke besonders wertvoll ist. Die CBR 600 RR kann ebenfalls mit sportlicher Bremsperformance überzeugen, wirkt aber oft etwas „handlicher“ im Zusammenspiel aus Einlenken und Verzögerung – besonders dann, wenn die Situation häufiges Bremsen und direktes Weiterfahren verlangt.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Sportmodus
Beide Modelle sind moderne Sportbikes, aber die CBR 1000 RR-R Fireblade SP positioniert sich im Vergleich häufig stärker im Bereich Premium-Elektronik und fein abgestimmter Eingriffe. Das kann helfen, Traktion und Stabilität auch dann zu halten, wenn die Bedingungen wechselhaft sind oder wenn man sehr sportlich fährt. Die CBR 600 RR bietet ebenfalls elektronische Unterstützung, wirkt im Gesamteindruck aber oft als „direkteres“ Sportbike: weniger Filter, mehr unmittelbares Feedback. Wer gerne selbst arbeitet und das Motorrad als Werkzeug nutzt, findet hier schnell einen Zugang.
Reifen, Grip und Temperaturfenster
Im Alltag und auf der Rennstrecke entscheidet nicht nur das Motorrad, sondern auch das Zusammenspiel aus Reifenwahl, Fahrweise und Temperatur. Die CBR 1000 RR-R Fireblade SP profitiert im Vergleich häufig davon, dass sie bei zügiger Fahrt sehr stabil auf Grip aufbaut. Das macht sie besonders geeignet, wenn man konstant schnell unterwegs sein möchte. Die CBR 600 RR kann dagegen durch ihre Agilität punkten: Sie fühlt sich oft schneller „ready“ für Richtungswechsel an und lässt sich sehr präzise steuern, sobald Grip da ist.
Alltagstauglichkeit: Wie gut funktionieren die Supersportler außerhalb der Rennstrecke?
Supersportbikes sind nicht dafür gebaut, lange gemütliche Touren zu „genießen“, aber sie können unterschiedlich gut mit dem Alltag umgehen. Die CBR 1000 RR-R Fireblade SP wirkt im Vergleich oft entspannter, wenn man nicht permanent im oberen Drehzahlbereich fährt. Der stärkere Motorcharakter kann das Fahren im Stadtverkehr und auf Landstraßen angenehmer machen, weil weniger „Ziehen“ nötig ist. Die CBR 600 RR ist dagegen häufig dann im Element, wenn man sportlich unterwegs ist. Wer regelmäßig zügig fährt und Kurven liebt, wird sie im Alltag schnell schätzen. Wer dagegen viel im Stop-and-Go oder bei moderatem Tempo unterwegs ist, kann die 1000er-Reserve als Vorteil empfinden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP
- Stärken: souveräner Vortrieb, hohe Stabilität bei Tempo, starkes Gefühl von Kontrolle beim sportlichen Fahren, Premium-Charakter im Gesamtkonzept.
- Schwächen: kann im Vergleich „größer“ wirken, wenn man sehr enge, langsame Passagen häufig wechselt; außerdem ist sie eher die Wahl für Fahrer, die Performance konsequent nutzen.
Honda CBR 600 RR
- Stärken: hohe Agilität, direktes Fahrgefühl, sehr lebendiges Handling in Kurven, ideal für sportliche Landstraßen und dynamische Streckenabschnitte.
- Schwächen: erfordert im Vergleich oft mehr Drehzahlarbeit, wenn man „von unten“ entspannt Tempo aufbauen möchte; auf sehr langen, schnellen Abschnitten kann die 1000er-Reserve angenehmer wirken.
Für wen passt welches Bike am besten?
Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP ist besonders passend für Fahrer, die ein Supersportbike suchen, das bei hoher Geschwindigkeit stabil bleibt und in jeder Situation Reserven bietet. Wer häufig zügig fährt, gerne konstant schnell unterwegs ist und auf der Rennstrecke ein Motorrad möchte, das auch bei wiederholten Belastungen souverän wirkt, findet in der 1000er-Variante oft den besseren Match.
Die Honda CBR 600 RR passt ideal zu Fahrern, die Kurven lieben, viel Wert auf Wendigkeit legen und ein sehr direktes, leichtes Handling bevorzugen. Wer gerne dynamisch fährt, früh einlenkt, die Linie aktiv gestaltet und das Motorrad als „präzises Werkzeug“ versteht, wird mit dem 600er Konzept schnell glücklich.
Fazit:
Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP ist die bessere Wahl, wenn im Vordergrund maximale Performance, Stabilität bei Tempo und souveräner Vortrieb stehen. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die auch auf längeren, schnellen Abschnitten entspannt sportlich unterwegs sein möchten und auf der Rennstrecke ein Motorrad suchen, das Kontrolle und Reserven kombiniert. Die Honda CBR 600 RR gewinnt dagegen dort, wo Agilität, direktes Handling und Kurvenfreude zählen. Sie ist ideal für dynamische Landstraßen, häufige Richtungswechsel und Fahrstile, bei denen das Motorrad schnell „mitgeht“ und präzise auf Lenkimpulse reagiert. Kurz gesagt: Wer mehr Kraft und Gelassenheit bei Tempo sucht, greift zur 1000er. Wer ein leichtes, lebendiges Supersportgefühl bevorzugt, findet im 600er-Modell den passenden Charakter.