| UVP | 30.309 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 32.149 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- imposante Leistung, extreme Beschleunigung
- superstabiles, elektr. einstellbares Fahrwerk
- technische volle Hütte inkl. Launch-Control und Track-Modus
- sehr gute Bremsen
- Sitzposition auf Dauer anstrengend
- benötigt hohe Drehzahlen
- Sozius-Sitzmöglichkeit ist hoffentlich nicht ernst gemeint
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
| Gewicht | 365 | kg |
| Radstand | 1.695 | mm |
| Länge | 2.475 | mm |
| Radstand | 1.695 | mm |
| Sitzhöhe: | 745 | mm |
| Höhe | 925 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.000 | ccm |
| Hub | 48 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Boxermotor | |
| Hubraum | 1.833 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 217 PS bei 14.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 12.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 299 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Leistung | 126 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 170 NM bei 4.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Aluminiumrahmen | |
| Federung vorne | Ohlins NPX S-EC 43mm Teleskopgabel | |
| Federung hinten | Ohlins TTX36 S-EC Pro-Link Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 200/55-17 | |
| Reifen vorne | 130/70-18 | |
| Reifen hinten | 200/55-16 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Tja, beeindruckend oder? Da ist meine Landstraßenperformance nicht ganz so dolle, aber Spaß hatte ich dennoch jede Menge. Ich frage mich allerdings, wie lange man eine Fireblade ohne Führerscheinentzug lenken darf. Ich würde sicherlich nach wenigen Tagen sofort meinen Lappen los sein. Langsam fahren geht jedenfalls nicht auf der CBR, und damit kommen wir auch zum Punkt: Honda hat bei der Fireblade alles auf Rennstrecke ausgelegt und dass so gut hingekriegt, dass für normales Motorradfahren wenig übrigbleibt.Mit dieser Maschine nur auf Landstraßen rumzufahren wäre Perlen vor die Säue. Obwohl - macht trotzdem irre Spaß! 95% der Käufer werden dennoch Racer sein, die Ihr Schätzchen regelmäßig auf die Rennstrecke entführen. Genau da fühlt sie sich wohl, genau da gehört sie hin.
Test-Bike von Motofun Kaltenkirchen - vielen Dank!
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Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP vs Honda GL 1800 Gold Wing: Motorradvergleich
Wenn zwei Honda-Modelle aufeinandertreffen, könnten die Erwartungen kaum unterschiedlicher sein: Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP steht für sportliche Konsequenz, präzises Handling und eine Fahrdynamik, die sich nach Kurven anfühlt. Die Honda GL 1800 Gold Wing dagegen ist die große Reise-Limousine auf zwei Rädern – gebaut für lange Strecken, entspanntes Gleiten und Komfort, der auch nach vielen Stunden noch trägt. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend: Welche Stärken bringen die jeweiligen Konzepte mit, wo liegen die Grenzen, und für welche Art von Fahrten passt welches Motorrad am besten?
Grundidee der beiden Motorräder: Sportlichkeit vs. Tourenluxus
CBR 1000 RR-R Fireblade SP: Supersport mit Fokus auf Dynamik
Die CBR 1000 RR-R Fireblade SP ist ein Motorrad, das die sportliche Linie konsequent verfolgt. Die Sitzposition ist auf aktives Fahren ausgelegt, die Aerodynamik und Verkleidung unterstützen das schnelle Vorankommen, und das Fahrwerk ist darauf abgestimmt, dass sich das Motorrad auch bei zügiger Gangart stabil und kontrollierbar anfühlt. Wer gern dynamisch fährt, Kurven auslotet und die Beschleunigung als Teil des Fahrspaßes versteht, findet hier ein sehr direktes Setup.
GL 1800 Gold Wing: Komfort und Ruhe für lange Strecken
Die Gold Wing ist dagegen ein Motorrad, das den Fokus auf entspannte Reise legt. Die große Verkleidung, die komfortable Sitzgeometrie und die insgesamt ruhige Art, wie das Motorrad Tempo aufnimmt, machen den Unterschied besonders auf langen Strecken. Statt ständig „gegen“ das Motorrad zu arbeiten, fühlt es sich eher so an, als würde es den Fahrer tragen. Das ist vor allem dann ein Vorteil, wenn die Fahrt nicht nur aus Kurven besteht, sondern aus Autobahnabschnitten, Landstraßen und vielen Stunden im Sattel.
Fahrgefühl im Vergleich: Wie sich die Leistung anfühlt
Beide Motorräder sind leistungsstark, aber die Art, wie Leistung nutzbar wird, unterscheidet sich deutlich. Die CBR 1000 RR-R Fireblade SP wirkt wie ein Werkzeug für sportliche Manöver: Gasbefehle werden schnell umgesetzt, das Motorrad reagiert unmittelbar, und das Handling unterstützt ein zügiges Tempo in Kurven. Das macht sie besonders attraktiv, wenn die Fahrt „aktiv“ gestaltet wird – also wenn Beschleunigung, Linienwahl und Bremsphasen zusammen ein stimmiges Gesamtbild ergeben.
Die GL 1800 Gold Wing nutzt Leistung eher als Grundlage für souveränes Dahingleiten. Das Motorrad bleibt dabei ruhig, die Kraft steht so bereit, dass Überholvorgänge und Autobahnfahrten entspannt wirken. Statt sportlicher Zuspitzung steht hier die gleichmäßige Leistungsentfaltung im Vordergrund. Wer lange Strecken fährt und dabei möglichst wenig Stress möchte, profitiert von genau dieser Charakteristik.
Handling und Fahrwerk: Präzision vs. Gelassenheit
CBR: Agilität und Kontrolle in Kurven
Die CBR 1000 RR-R Fireblade SP spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo es kurvig wird. Das Motorrad lässt sich zielgerichtet bewegen, unterstützt beim Herausbeschleunigen und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, das gerade bei sportlicher Fahrweise wichtig ist. Das Fahrwerk und die Abstimmung sind darauf ausgelegt, dass das Motorrad bei dynamischer Gangart stabil bleibt und die Linie nicht „wegdriftet“.
Gold Wing: Stabilität und Komfort bei wechselnden Bedingungen
Die Gold Wing ist weniger auf „spitze“ Kurvenmanöver getrimmt, sondern auf Stabilität und Komfort. Gerade bei längeren Fahrten über unterschiedliche Straßenbeläge zeigt sich, dass das Motorrad nicht nur schnell sein kann, sondern vor allem gleichmäßig und berechenbar bleibt. Das macht sie besonders für Touren interessant, bei denen nicht jede Kurve im Fokus steht, sondern die Gesamtstrecke.
Bremsen und Sicherheit: Wie das Motorrad Vertrauen gibt
Im Vergleich zeigt sich: Die CBR 1000 RR-R Fireblade SP ist darauf ausgelegt, sportliche Brems- und Beschleunigungsphasen sauber zu unterstützen. Das Motorrad wirkt dabei wie ein System, das bei zügiger Fahrt konsistent bleibt – wichtig, wenn man häufig aus höheren Geschwindigkeiten verzögert und anschließend wieder beschleunigt.
Die Gold Wing setzt stärker auf souveräne Verzögerung und ein Sicherheitsgefühl, das auch bei längeren Fahrten trägt. Das Motorrad ist so konzipiert, dass es nicht nur im „Sprint“ überzeugt, sondern auch im Alltag und auf Reisen. Gerade wenn Müdigkeit ein Thema wird, zählt, wie entspannt das Motorrad auf Fahrbefehle reagiert und wie stabil es sich anfühlt.
Elektronik und Ausstattung: Was im Alltag wirklich hilft
Beide Motorräder profitieren von moderner Elektronik, aber die Schwerpunkte sind unterschiedlich. Die CBR 1000 RR-R Fireblade SP richtet sich stärker an Fahrer, die die Dynamik aktiv nutzen möchten. Elektronische Helfer unterstützen dabei, dass Leistung kontrollierbar bleibt – besonders dann, wenn die Fahrweise sportlich wird oder die Bedingungen variieren.
Die GL 1800 Gold Wing ist dagegen ein Motorrad, bei dem Ausstattung und Komfort eine größere Rolle spielen. Auf Touren zählt, wie gut sich das Motorrad „einrichten“ lässt: Windschutz, Bedienbarkeit und die Art, wie das Motorrad den Fahrer über Stunden hinweg entlastet. Elektronik und Komfortfunktionen sind hier weniger „für den Kick“, sondern eher dafür da, dass die Fahrt insgesamt leichter wird.
Sitzposition und Ergonomie: Wer fühlt sich wo wohl?
Die Sitzposition ist einer der größten Unterschiede im Vergleich. Die CBR 1000 RR-R Fireblade SP ist sportlich ausgelegt: Der Fahrer sitzt näher am Motorrad, die Haltung unterstützt aktives Fahren und das Motorrad fühlt sich dadurch besonders dann stimmig an, wenn die Fahrt dynamisch geplant ist. Das kann auf kurzen bis mittleren Strecken sehr viel Spaß machen – bei sehr langen Touren kann die sportliche Ergonomie jedoch stärker fordern.
Die Gold Wing setzt auf eine deutlich entspanntere Haltung. Das Motorrad ist so gestaltet, dass der Fahrer auch nach vielen Stunden noch „bei sich“ bleibt. Wer häufig lange Strecken fährt, wird die ergonomische Ausrichtung besonders zu schätzen wissen. Der Komfort ist dabei nicht nur ein Gefühl, sondern wirkt sich direkt auf Konzentration und Fahrqualität aus.
Windschutz und Alltagstauglichkeit: Unterschiedliche Prioritäten
Auf der Autobahn zeigt sich der Charakter beider Motorräder: Die CBR 1000 RR-R Fireblade SP kann schnell sein und bietet durch Verkleidung und Aerodynamik einen sportlichen Schutz. Dennoch bleibt sie ein Supersport-Konzept, das eher auf Fahrspaß als auf „Dauerkomfort“ ausgelegt ist.
Die Gold Wing ist hingegen für genau diese Dauerbelastung gemacht. Der Windschutz und die Gesamtergonomie sind so abgestimmt, dass die Fahrt auch bei längeren Abschnitten ruhig bleibt. Das macht sie besonders attraktiv für Reisen, bei denen man nicht nur „ankommt“, sondern die Strecke selbst genießen möchte.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP
- Sportliche Fahrdynamik: direktes Ansprechverhalten und präzises Handling.
- Kurvenfokus: das Motorrad fühlt sich gemacht an für zügige Linien und aktives Fahren.
- Leistungsnutzen: die Kraft wird als Teil des Fahrspaßes erlebbar.
Schwächen bzw. Grenzen der CBR 1000 RR-R Fireblade SP
- Sportliche Ergonomie: kann auf sehr langen Strecken stärker fordern.
- Tourenkomfort nicht im Mittelpunkt: wer „Reise-Ruhe“ sucht, findet bei der Gold Wing mehr Entlastung.
Stärken der Honda GL 1800 Gold Wing
- Langstreckenkomfort: entspannte Sitzposition und ruhiges Fahrgefühl.
- Reiseorientierte Ausstattung: Komfortfunktionen unterstützen die Fahrt über Stunden.
- Souveränität: Leistung wird als gleichmäßige Grundlage genutzt.
Schwächen bzw. Grenzen der Gold Wing
- Weniger „Supersport-Feeling“: für sehr sportliche Kurvenmanöver steht eher die Gelassenheit im Vordergrund.
- Konzeptbedingt: wer maximale Agilität und „spitze“ Dynamik sucht, wird die CBR stärker treffen.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ ab, sondern davon, welche Art von Fahrten im Vordergrund steht. Die CBR 1000 RR-R Fireblade SP ist besonders passend für Fahrer, die sportlich unterwegs sind, Kurven lieben und das Motorrad als aktives Werkzeug verstehen. Sie eignet sich für Strecken, auf denen man Tempo aufbaut, Brems- und Beschleunigungsphasen genießt und das Handling als Kern des Erlebnisses sieht.
Die GL 1800 Gold Wing ist die bessere Wahl für alle, die regelmäßig lange Touren fahren, Wert auf Komfort legen und ein Motorrad möchten, das auch nach vielen Stunden noch entspannt bleibt. Wer häufig Autobahnabschnitte fährt, gern mit Gepäck unterwegs ist und die Reise als Ganzes genießen möchte, wird die Gold Wing besonders stimmig finden.
Fazit:
Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP ist die richtige Wahl, wenn sportliche Fahrdynamik, präzises Handling und ein direktes, kurvenorientiertes Fahrgefühl im Mittelpunkt stehen. Sie überzeugt dort, wo man aktiv fährt: in zügigen Passagen, bei klaren Linien und wenn Leistung als unmittelbarer Bestandteil des Fahrspaßes erlebt werden soll. Ihre sportliche Ergonomie und das Supersport-Konzept sind dabei ideal für kürzere bis mittlere Fahrten oder für Touren, bei denen die Dynamik wichtiger ist als maximale Dauerentspannung.
Die Honda GL 1800 Gold Wing spielt ihre Stärken aus, wenn lange Strecken, Komfort und souveräne Ruhe wichtiger sind als „Sportlichkeit um jeden Preis“. Sie ist besonders für Fahrer geeignet, die regelmäßig große Distanzen zurücklegen, Wind und Fahrbelastung reduzieren möchten und ein Motorrad suchen, das auch nach vielen Stunden noch leicht zu fahren wirkt. Wer vor allem reisen will, findet in der Gold Wing die passendere Philosophie.