UVP 30.309 €
Baujahr von 2020 bis 2026~
UVP 7.295 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
Rasierklinge mit 218 PS auf der Landstraße - macht das Sinn?
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Die erste Reise-Enduro von Kawa seit 20 Jahren...
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Pro und Kontra

Pro:
  • imposante Leistung, extreme Beschleunigung
  • superstabiles, elektr. einstellbares Fahrwerk
  • technische volle Hütte inkl. Launch-Control und Track-Modus
  • sehr gute Bremsen
Kontra:
  • Sitzposition auf Dauer anstrengend
  • benötigt hohe Drehzahlen
  • Sozius-Sitzmöglichkeit ist hoffentlich nicht ernst gemeint
Pro:
  • sehr einfaches Fahrverhalten
  • komfortable Maschine
  • erwachsene Anmutung
  • quirliger Motor
Kontra:
  • eingeschränkte Offroad-Fähigkeit
  • ABS nur gemeinsam vorne und hinten abschaltbar
  • Tempomat und Quickshifter nicht erhältlich

Abmessungen & Gewicht

Gewicht201kg
Radstand1.455mm
Länge2.100mm
Radstand1.455mm
Sitzhöhe: 830 mm
Höhe1.140mm
Gewicht195kg
Radstand1.555mm
Länge2.300mm
Radstand1.555mm
Sitzhöhe: 870 mm
Höhe1.460mm

Motor

Motor-BauartReihenmotor
Hubraum1.000ccm
Hub48mm
Bohrung81mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartViertakt-Reihenzweizylinder
Hubraum451ccm
Hub59mm
Bohrung70mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung217 PS bei 14.000 U/Min
Drehmoment113 NM bei 12.000 U/Min
Höchstgeschw.299km/h
Tankinhalt16Liter
Leistung45 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite400km

Fahrwerk

RahmenbauartAluminiumrahmen
Federung vorneOhlins NPX S-EC 43mm Teleskopgabel
Federung hintenOhlins TTX36 S-EC Pro-Link Aufhängung
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten200/55-17
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne43-mm USD Teleskopgabel (Federweg 210)mm
Federung hintenUni-Trak-Schwinge (Federweg 196)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne90/90-21 M/C 54S
Reifen hinten140/70-17 M/C 66S

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 330 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 230 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Tja, beeindruckend oder? Da ist meine Landstraßenperformance nicht ganz so dolle, aber Spaß hatte ich dennoch jede Menge. Ich frage mich allerdings, wie lange man eine Fireblade ohne Führerscheinentzug lenken darf. Ich würde sicherlich nach wenigen Tagen sofort meinen Lappen los sein. Langsam fahren geht jedenfalls nicht auf der CBR, und damit kommen wir auch zum Punkt: Honda hat bei der Fireblade alles auf Rennstrecke ausgelegt und dass so gut hingekriegt, dass für normales Motorradfahren wenig übrigbleibt.
 
Mit dieser Maschine nur auf Landstraßen rumzufahren wäre Perlen vor die Säue. Obwohl - macht trotzdem irre Spaß! 95% der Käufer werden dennoch Racer sein, die Ihr Schätzchen regelmäßig auf die Rennstrecke entführen. Genau da fühlt sie sich wohl, genau da gehört sie hin.
 
Test-Bike von Motofun Kaltenkirchen - vielen Dank!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 26.330€ für die SP-Variante, 22.300 € ohne SP
  • Gebraucht (1 Jahr alt): 20.000€
  • Baujahre: 2020-2021
  • Farben: Grand Prix Red (rot-blau-weiß), Pearl Morion Black (schwarz)

Fazit

Die Kawasaki KLE 500 SE ist ein gelungener Allrounder, der mit Leistung, Komfort und Zuverlässigkeit punktet. Sie eignet sich sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Fahrer, die ein robustes und vielseitiges Motorrad suchen. Wer eine Maschine für den täglichen Gebrauch und gelegentliche Abenteuer abseits der Straße sucht, wird mit der KLE 500 SE bestens bedient. Für extremes Hard-Enduro ist sie allerdings nicht gebaut, das merkt man schon an der mässigen Bodenfreiheit. Trotzdem: Ein ehrliches Motorrad ohne überflüssigen Elektronik-Schnickschnack, das genau das tut, was draufsteht: Abenteuer im Alltag ermöglichen.
 
Ausprobieren könnt Ihr die KLE 500 SE am besten bei Heller & Soltau im schönen beschaulichen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die KLE besonders wohl fühlt. Und natürlich gibt es dort auch jede Menge anderer Kawas, die man probefahren kann - und auch Bikes von Husqvarna findet ihr da. 

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.295€
  • Verfügbarkeit: seit 03/2026
  • Farben: Weiß, Grau

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Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP vs. Kawasaki KLE 500 SE: Vergleich für unterschiedliche Fahrstile

Wenn zwei Motorräder so klar unterschiedliche Konzepte verfolgen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP steht für kompromisslose Performance im Supersport-Segment. Die Kawasaki KLE 500 SE dagegen ist eher die pragmatische Wahl für entspannte Touren, vielseitige Strecken und einen Alltag, der nicht nur aus Asphalt besteht. Wer sich zwischen diesen beiden Modellen entscheidet, sollte vor allem verstehen, wie sich die jeweiligen Stärken im Fahrbetrieb bemerkbar machen – und welche Schwächen man im Alltag eher spürt.

Grundidee der beiden Motorräder: Supersport vs. vielseitige Tourenbasis

Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP ist darauf ausgelegt, schnell zu sein – und zwar nicht nur auf dem Papier. Das Gesamtpaket aus Motorleistung, sportlicher Geometrie und einem Fahrwerk, das auf zügiges Tempo ausgelegt ist, sorgt dafür, dass sich die Maschine dynamisch anfühlt. Die Kawasaki KLE 500 SE verfolgt dagegen einen anderen Ansatz: Sie ist als alltagstaugliches, eher leicht zu beherrschendes Motorrad gedacht, das auch auf wechselnden Untergründen Spaß macht und sich für Touren anbietet, bei denen man nicht ständig ans Limit gehen muss.

Motor und Antrieb: Charakterunterschiede statt nur „mehr oder weniger“

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Honda liefert den typischen Supersport-Drive – spürbar drehfreudig, mit einem Antrieb, der bei sportlicher Fahrweise schnell „aufwacht“. Wer gerne beschleunigt, zügig aus Kurven herausarbeitet und das Motorrad im oberen Drehzahlbereich nutzt, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtgefühl.

Die Kawasaki wirkt im Vergleich eher wie ein Motorrad, das auf gleichmäßiges Vorankommen und kontrollierbare Leistung setzt. Statt maximaler Spitzenperformance steht ein gut nutzbarer Bereich im Vordergrund, der sich im Alltag angenehm dosieren lässt. Das macht die KLE 500 SE besonders interessant, wenn Strecken nicht immer planbar sind oder wenn man lieber entspannt fährt und das Motorrad nicht ständig „in den richtigen Bereich“ bringen möchte.

Was das für die Praxis bedeutet

Die Honda spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn Tempo und sportliche Linienführung im Fokus stehen. Die Kawasaki punktet dagegen dort, wo man flexibel bleibt: im Stadtverkehr, auf Landstraßen mit wechselndem Rhythmus und auf Touren, bei denen auch mal schlechterer Untergrund vorkommen kann.

Fahrwerk und Handling: Präzision vs. Gelassenheit

Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen sportlicher Auslegung und tourentauglicher Abstimmung. Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP ist so konzipiert, dass sie bei zügiger Gangart stabil bleibt und sich präzise in die Kurve einlenken lässt. Das Fahrgefühl ist direkt, sportlich und auf Kontrolle bei höheren Geschwindigkeiten ausgelegt.

Die Kawasaki KLE 500 SE ist dagegen eher auf souveräne Alltagsverwendung getrimmt. Das Handling wirkt weniger „rennstreckenorientiert“, dafür oft leichter zugänglich. Gerade wenn man nicht ständig sportliche Manöver fährt, kann das Fahrwerk im Alltag angenehmer wirken – vor allem, wenn Straßen nicht perfekt sind oder wenn man längere Strecken ohne permanente Konzentration auf die perfekte Linie fährt.

Stärken und Schwächen im Vergleich

  • Honda: starke Präzision und sportliche Rückmeldung – weniger passend, wenn man ein entspanntes, unkompliziertes Tourenmopped sucht.
  • Kawasaki: gelassener Charakter und vielseitiges Handling – dafür nicht die erste Wahl, wenn maximale sportliche Dynamik im Vordergrund steht.

Bremsen und Sicherheit: Sportliche Reserven vs. kontrollierte Dosierbarkeit

Auch bei den Bremsen unterscheiden sich die Philosophien. Die Honda ist auf hohe Geschwindigkeiten und wiederholtes sportliches Verzögern ausgelegt. Dadurch fühlt sich das Bremsen bei zügiger Fahrweise oft sehr „direkt“ an – ein Pluspunkt, wenn man häufig aus höheren Tempi in Kurven geht.

Die Kawasaki setzt eher auf kontrollierbare Bremswirkung im Alltag. Das ist nicht automatisch „schlechter“, sondern passt zum Konzept: Wer moderat unterwegs ist, profitiert von einer gut dosierbaren Charakteristik. In Situationen, in denen man sehr sportlich fährt, zeigt sich jedoch, dass die Honda als Supersportler mehr Reserven und ein stärker auf Performance getrimmtes Gesamtpaket mitbringt.

Sitzposition und Ergonomie: Sportlich tief vs. tourentauglich aufrecht

Die Sitzposition ist einer der größten Unterschiede. Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP ist klar sportlich ausgelegt: eher tief, mit einer Haltung, die den Oberkörper nach vorne bringt und die Beine in eine sportliche Position bringt. Das unterstützt das schnelle Fahren und die aktive Kurvenarbeit, kann aber auf längeren Strecken oder bei häufigem Stadtverkehr als weniger entspannt empfunden werden.

Die Kawasaki KLE 500 SE bietet im Vergleich eine deutlich aufrechtere und alltagstauglichere Ergonomie. Das macht sie interessant, wenn man auch mal länger unterwegs ist, ohne ständig in eine sehr sportliche Haltung „gezwungen“ zu sein. Wer Komfort und Übersicht bevorzugt, findet hier oft schneller den passenden Sitzkomfort.

Für wen fühlt sich was besser an?

Die Honda passt besonders gut, wenn sportliche Fahrten, Kurven und zügiges Tempo Priorität haben. Die Kawasaki ist eher die Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die Touren genießen, flexibel bleiben und eine ergonomische Position suchen, die auch nach mehreren Stunden noch angenehm ist.

Alltagstauglichkeit: Nutzung im echten Leben statt nur auf dem Papier

Im Alltag zählt mehr als nur die reine Performance. Bei der Honda ist die sportliche Ausrichtung spürbar: Wer sie bewegt, merkt schnell, dass sie für dynamisches Fahren gemacht ist. Das kann im Stadtverkehr oder auf kurzen Strecken weniger „entspannt“ wirken, weil man die Maschine häufig eher im unteren bis mittleren Bereich nutzt, wo der Supersport-Charakter nicht immer voll zur Geltung kommt.

Die Kawasaki wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man unkompliziert in den Alltag integrieren kann. Gerade wenn Strecken variieren, man öfter mal langsam fährt oder auch mal abseits der perfekten Straße unterwegs ist, spielt die KLE 500 SE ihre Vielseitigkeit aus.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP – Stärken

  • Sportliches Fahrgefühl mit hoher Dynamik
  • Präzises Handling bei zügiger Fahrweise
  • Bremsen und Fahrwerksabstimmung für Performance ausgelegt
  • Ideal für Kurvenfahrten und ambitionierte Touren

Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP – Schwächen

  • Weniger „entspannt“ im Alltag durch sportliche Sitzposition
  • Konzeptbedingt nicht die beste Wahl, wenn Vielseitigkeit und Komfort im Vordergrund stehen

Kawasaki KLE 500 SE – Stärken

  • Alltagstaugliche Ergonomie und gut dosierbares Fahrverhalten
  • Vielseitigkeit für unterschiedliche Strecken
  • Angenehmes Gefühl bei moderater Fahrweise
  • Gute Basis für Touren, bei denen nicht nur Asphalt zählt

Kawasaki KLE 500 SE – Schwächen

  • Keine sportliche Supersport-Dynamik auf dem Niveau der Honda
  • Wenn maximale Performance Priorität hat, wirkt das Konzept weniger passend

Welche Kaufentscheidung passt zu welchem Fahrprofil?

Die Entscheidung zwischen Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP und Kawasaki KLE 500 SE hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie gefahren wird. Wer gerne sportlich unterwegs ist, Kurven dynamisch nimmt und Reserven bei Tempo schätzt, wird mit der Honda deutlich mehr „Motorradgefühl“ in Richtung Performance bekommen. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das sich flexibel in den Alltag einfügt, Touren entspannt angeht und auch auf wechselnden Strecken Spaß macht, findet in der Kawasaki oft die passendere Grundlage.

Fazit:

Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP ist die bessere Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die ein sportliches Motorrad suchen, das bei zügiger Fahrweise präzise arbeitet, dynamisch beschleunigt und mit Bremsen sowie Fahrwerk auf Performance ausgelegt ist. Wer Kurvenfahrten liebt, Tempo nicht scheut und die sportliche Sitzposition als Vorteil empfindet, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.

Die Kawasaki KLE 500 SE passt dagegen besser zu einem Fahrprofil, das Alltagstauglichkeit, entspannte Touren und Vielseitigkeit priorisiert. Die aufrechtere Ergonomie, das kontrollierbare Fahrverhalten und die Ausrichtung auf unterschiedliche Strecken machen sie besonders attraktiv, wenn nicht jede Fahrt auf maximale Sportlichkeit ausgelegt ist. Kurz gesagt: Honda für sportliche Ambitionen, Kawasaki für vielseitiges, entspanntes Fahren.

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