| UVP | 30.309 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- imposante Leistung, extreme Beschleunigung
- superstabiles, elektr. einstellbares Fahrwerk
- technische volle Hütte inkl. Launch-Control und Track-Modus
- sehr gute Bremsen
- Sitzposition auf Dauer anstrengend
- benötigt hohe Drehzahlen
- Sozius-Sitzmöglichkeit ist hoffentlich nicht ernst gemeint
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.000 | ccm |
| Hub | 48 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 217 PS bei 14.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 12.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 299 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Aluminiumrahmen | |
| Federung vorne | Ohlins NPX S-EC 43mm Teleskopgabel | |
| Federung hinten | Ohlins TTX36 S-EC Pro-Link Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 200/55-17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Tja, beeindruckend oder? Da ist meine Landstraßenperformance nicht ganz so dolle, aber Spaß hatte ich dennoch jede Menge. Ich frage mich allerdings, wie lange man eine Fireblade ohne Führerscheinentzug lenken darf. Ich würde sicherlich nach wenigen Tagen sofort meinen Lappen los sein. Langsam fahren geht jedenfalls nicht auf der CBR, und damit kommen wir auch zum Punkt: Honda hat bei der Fireblade alles auf Rennstrecke ausgelegt und dass so gut hingekriegt, dass für normales Motorradfahren wenig übrigbleibt.Mit dieser Maschine nur auf Landstraßen rumzufahren wäre Perlen vor die Säue. Obwohl - macht trotzdem irre Spaß! 95% der Käufer werden dennoch Racer sein, die Ihr Schätzchen regelmäßig auf die Rennstrecke entführen. Genau da fühlt sie sich wohl, genau da gehört sie hin.
Test-Bike von Motofun Kaltenkirchen - vielen Dank!
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Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP vs. Suzuki DR-Z 4SM – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten, wird ein Vergleich besonders spannend. Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP steht für kompromisslose Sportlichkeit, präzises Handling und eine moderne, leistungsorientierte Auslegung. Die Suzuki DR-Z 4SM dagegen ist eher die pragmatische Wahl für alle, die ein leichtes, agiles Motorrad suchen, das auch abseits der perfekten Asphaltlinie Spaß macht. Genau diese Gegensätze machen den Reiz aus: Hier geht es nicht darum, „das eine“ Bike zu finden, sondern das passende Motorrad für den eigenen Fahrstil.
Einsatzprofil: Sport-Straße vs. vielseitiger Motard-Charakter
Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP ist klar auf die Straße und auf dynamische Fahrten ausgelegt. Der Fokus liegt auf hoher Fahrdynamik, schneller Reaktion und einem Setup, das in Kurven Stabilität und Kontrolle liefert. Die Suzuki DR-Z 4SM spielt ihre Stärken dort aus, wo Tempo nicht nur auf der Geraden entsteht: beim Anfahren, beim Richtungswechsel und auf Strecken, auf denen der Untergrund nicht immer perfekt ist. Damit ist der Vergleich auch ein Vergleich der Erwartungshaltung: Wer maximale Performance auf Asphalt sucht, landet bei der Honda. Wer ein Motorrad möchte, das flexibel bleibt und auch „unperfekte“ Strecken mitmacht, fühlt sich bei der Suzuki deutlich wohler.
Motor und Fahrgefühl: Charakterunterschiede im direkten Vergleich
Beim Motorcharakter trennen sich die Wege sehr deutlich. Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP ist ein sportliches Literbike mit dem Anspruch, Leistung breit nutzbar zu machen und dabei ein sehr direktes Ansprechverhalten zu bieten. Das spürt man vor allem beim Beschleunigen aus Kurven heraus: Die Honda wirkt wie ein „Werkzeug“ für zügiges Vorankommen, bei dem man mit Gasstellung und Linie sehr fein arbeiten kann.
Die Suzuki DR-Z 4SM setzt dagegen auf einen eher motardtypischen Ansatz: weniger „Show“ durch maximale Spitzenwerte, mehr Alltagstauglichkeit durch ein lebendiges, unkompliziertes Fahrgefühl. In der Praxis bedeutet das: Die Suzuki lässt sich oft leichter dosieren, wirkt in engen Situationen handlicher und vermittelt das Gefühl, dass man auch mal spontan eine andere Route nimmt. Während die Honda eher nach „Tempo und Präzision“ ruft, steht bei der Suzuki „Agilität und Vielseitigkeit“ im Vordergrund.
Fahrwerk und Handling: Präzision vs. Beweglichkeit
Im Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen Sportbike und Motard besonders deutlich. Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP ist auf sportliche Linienführung und hohe Stabilität ausgelegt. Das merkt man daran, wie das Motorrad beim Einlenken reagiert und wie ruhig es in zügigen Passagen bleibt. Gerade wenn es um gleichmäßiges Tempo in Kurven geht, spielt die Honda ihre Stärken aus: Sie wirkt wie „auf Spur“ gebaut.
Die Suzuki DR-Z 4SM ist dagegen auf Beweglichkeit ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt ein dynamisches Umsetzen von Richtungswechseln, und die Maschine fühlt sich häufig dann besonders gut an, wenn es ruckelig oder uneben wird. Das kann auf Landstraßen mit wechselndem Belag ein echter Vorteil sein. Gleichzeitig gilt: Wer ausschließlich auf maximale Kurvengeschwindigkeit und sportliche Feinarbeit setzt, wird bei der Honda mehr „Werkzeug“ finden. Wer aber ein Motorrad möchte, das sich auch abseits des perfekten Asphalts nicht aus dem Konzept bringen lässt, liegt mit der Suzuki oft richtig.
Bremsen und Stabilität: Wie das Tempo kontrolliert wird
Bei Bremsen und Stabilität ist die Honda klar im Sportbike-Element. Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP ist darauf ausgelegt, hohe Geschwindigkeiten zuverlässig zu reduzieren und dabei ein sehr kontrolliertes Gefühl zu vermitteln. Das hilft besonders beim sportlichen Fahren, wenn man häufig stark verzögert und die Maschine dabei möglichst neutral und berechenbar bleiben soll.
Die Suzuki DR-Z 4SM bremst ebenfalls sicher, aber der Fokus liegt stärker auf einem alltagstauglichen, unkomplizierten Handling. In Situationen, in denen nicht immer maximale Verzögerungswerte im Vordergrund stehen, sondern eher die Dosierbarkeit und das sichere Anhalten, kann die Suzuki überzeugen. Kurz gesagt: Die Honda ist für sportliche Bremsmanöver gemacht, die Suzuki für kontrolliertes Fahren in gemischten Bedingungen.
Elektronik und Assistenz: Moderne Sportsteuerung vs. unkomplizierter Ansatz
Ein weiterer Unterschied liegt in der Elektronik. Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP bringt typischerweise eine moderne Sportsteuerung mit, die das Fahren in verschiedenen Situationen unterstützt. Das kann beim Herausbeschleunigen, beim Stabilisieren in kritischen Momenten oder beim Anpassen an unterschiedliche Bedingungen helfen. Dadurch fühlt sich die Honda oft „rund“ an, weil sie nicht nur mechanisch, sondern auch softwareseitig auf Performance ausgelegt ist.
Die Suzuki DR-Z 4SM ist eher der Typ „einfach fahren“. Das bedeutet nicht, dass sie unmodern wäre, aber der Charakter ist weniger auf Assistenzsysteme und mehr auf ein direktes, nachvollziehbares Fahrgefühl ausgerichtet. Wer Elektronik als Sicherheitsnetz nutzt, wird bei der Honda mehr Komfort durch moderne Regelung finden. Wer lieber ein Motorrad ohne viel „Regie“ fährt, wird die Suzuki als angenehmer empfinden.
Komfort, Sitzposition und Alltag: Wer fährt, wie lange?
Beim Komfort und der Sitzposition sind die Unterschiede ebenfalls deutlich. Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP ist sportlich ausgelegt: Das kann auf kurzen Strecken sehr dynamisch wirken, verlangt aber bei längeren Fahrten mehr vom Fahrer. Die Suzuki ist dagegen oft die entspanntere Wahl, wenn es um Alltag, Stadtverkehr und kürzere Touren geht. Durch den motardtypischen Ansatz sitzt man meist so, dass man schneller „im Flow“ ist, ohne sich komplett auf eine Rennhaltung zu fokussieren.
Auch die Alltagstauglichkeit hängt stark vom Fahrprofil ab: Die Honda ist im Alltag nicht „schlecht“, aber sie ist eher für Fahrer gedacht, die bewusst sportlich unterwegs sind. Die Suzuki ist dagegen häufig die Maschine, die man einfach nimmt, weil sie unkompliziert bleibt und auch bei wechselnden Bedingungen Spaß macht.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP – Stärken
- Sportliche Präzision bei Kurvenfahrten und zügigem Tempo
- Kontrolliertes Bremsverhalten für dynamische Fahrstile
- Moderne Elektronik als Unterstützung in unterschiedlichen Situationen
- Leistungsfokus für ambitionierte Ausfahrten
Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP – Schwächen
- Sportliche Auslegung kann bei längeren Fahrten weniger entspannend wirken
- Für sehr gemischte Untergründe ist der Fokus klar auf Asphalt gerichtet
Suzuki DR-Z 4SM – Stärken
- Agiles Handling und leichtes, lebendiges Fahrgefühl
- Vielseitigkeit für gemischte Strecken und unebenen Belag
- Unkomplizierter Charakter für Alltag und spontane Routen
- Oft einfacher zu fahren, wenn nicht maximale Performance im Mittelpunkt steht
Suzuki DR-Z 4SM – Schwächen
- Bei rein sportlicher Fahrweise auf Asphalt stößt die Suzuki schneller an Grenzen
- Weniger „Sportbike-Feeling“ bei maximalem Tempo und sehr sportlicher Linienarbeit
Welche Wahl passt? Fazit
Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP ist die bessere Wahl für Fahrer, die vor allem auf der Straße unterwegs sind und ein Motorrad suchen, das bei sportlicher Fahrweise präzise reagiert, stark verzögert und durch moderne Elektronik zusätzliche Sicherheit und Kontrolle bietet. Wer Kurven dynamisch angeht, häufig zügig fährt und dabei Wert auf ein sehr „sportliches“ Gesamtpaket legt, wird mit der Honda deutlich mehr Begeisterung finden.
Die Suzuki DR-Z 4SM passt dagegen besser zu Fahrern, die ein agiles, unkompliziertes Motorrad für den Alltag und für gemischte Strecken suchen. Wenn spontane Abstecher, wechselnder Belag und ein lebendiges Handling wichtiger sind als maximale Performance auf Asphalt, spielt die Suzuki ihre Stärken aus. Kurz gesagt: Honda für sportliche Asphalt-Fahrten, Suzuki für vielseitigen Spaß und Alltagstauglichkeit.