| UVP | 30.309 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 11.795 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- imposante Leistung, extreme Beschleunigung
- superstabiles, elektr. einstellbares Fahrwerk
- technische volle Hütte inkl. Launch-Control und Track-Modus
- sehr gute Bremsen
- Sitzposition auf Dauer anstrengend
- benötigt hohe Drehzahlen
- Sozius-Sitzmöglichkeit ist hoffentlich nicht ernst gemeint
- Toller Motor!
- Überragender QuickShifter
- Kurvenwillig mit Tonnen an Fahrspaß
- Problemloses Fahren und somit auch für Anfänger geeignet
- Gute Serien-Ausstattung mit Schräglagen-Zeugs
- Absolut geeinget für (lange) Touren, gerne auch zu zweit
- Windschild teilweise mit Turbulenzen, etwas laut.
- Bei Regen Schmutz von hinten.
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
| Gewicht | 214 | kg |
| Radstand | 1.422 | mm |
| Länge | 2.073 | mm |
| Radstand | 1.422 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.386 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.000 | ccm |
| Hub | 48 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Reihen-Dreizylinder, 12 Ventile, DOHC | |
| Hubraum | 798 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 217 PS bei 14.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 12.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 299 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Leistung | 115 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 84 NM bei 8.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 219 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 396 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Aluminiumrahmen | |
| Federung vorne | Ohlins NPX S-EC 43mm Teleskopgabel | |
| Federung hinten | Ohlins TTX36 S-EC Pro-Link Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 200/55-17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Perimeterrahmen | |
| Federung vorne | Showa 41 mm Upside-Down-Cartridge-Gabel mit separater Funktion, einstellbare Druck- und Zugstufe, (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Showa Monoshock-Federbein mit einstellbarer Zugstufe und hydraulisch einstellbarer Vorspannung (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Stahl-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelte, schwimmend gelagerte Ø 310 mm-Bremsscheiben, radiale Vierkolben-Bremssättel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Feste Ø 255-mm-Einzelscheibe, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Tja, beeindruckend oder? Da ist meine Landstraßenperformance nicht ganz so dolle, aber Spaß hatte ich dennoch jede Menge. Ich frage mich allerdings, wie lange man eine Fireblade ohne Führerscheinentzug lenken darf. Ich würde sicherlich nach wenigen Tagen sofort meinen Lappen los sein. Langsam fahren geht jedenfalls nicht auf der CBR, und damit kommen wir auch zum Punkt: Honda hat bei der Fireblade alles auf Rennstrecke ausgelegt und dass so gut hingekriegt, dass für normales Motorradfahren wenig übrigbleibt.Mit dieser Maschine nur auf Landstraßen rumzufahren wäre Perlen vor die Säue. Obwohl - macht trotzdem irre Spaß! 95% der Käufer werden dennoch Racer sein, die Ihr Schätzchen regelmäßig auf die Rennstrecke entführen. Genau da fühlt sie sich wohl, genau da gehört sie hin.
Test-Bike von Motofun Kaltenkirchen - vielen Dank!
Fazit
Puh, ist das eine geile Maschine. Die Tiger Sport 800 ist nicht nur TipTop ausgestattet, sie bietet auch Fahrspaß in ganz großen Tüten. Dazu klingt sie toll und hat kaum Schwächen. Wir empfehlen den Erwerb des GT-Pakets mit amtlichen Koffern und Heizgriffen, dass es derzeit 20% günstiger gibt - und dann steht auch Touren mit der 800er nichts mehr im Wege.Wer der alten Tiger Sport 1050 hinterher weint, für den gibt es nun einen adäquaten Ersatz. Der Motor macht süchtig und die Maschine geht derartig nach vorne, dass auch sportlich ambitionierten Fahrern das Wasser im Mund zusammenlaufen dürfte. Aber: Auch Anfänger oder Wiedereinsteiger dürfen sich trauen, denn die Tiger Sport 800 fährt sich total fluffig und ist nicht zu schwer. Traum-Motorrad für relativ wenig Geld.
Blut geleckt? Ab geht's zu Triumph Hamburg , wo die Tiger Sport 800 als Vorführer mit den Hufen scharrt. Dort gibt es natürlich auch alle anderen Triumph Modelle in der Ausstellung und gaaanz viele Vorführer. Wohin von dort aus fahren: Am besten Richtung Süd-Osten Richtung Dove-Elbe und dann weiter nach Fünfhausen und zurück über die Autobahn.
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Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP vs. Triumph Tiger Sport 800: Vergleich für Straße, Kurven und Alltag
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten, lohnt sich ein genauer Blick. Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP steht für kompromisslose Sportlichkeit und ein sehr direktes, leistungsorientiertes Fahrgefühl. Die Triumph Tiger Sport 800 dagegen setzt auf einen ausgewogenen Mix aus sportlichem Anspruch und spürbarer Alltagstauglichkeit – mit dem Blick auf längere Strecken, wechselnde Straßenverhältnisse und eine entspanntere Gesamtwirkung.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle herausgearbeitet – ohne reine Zahlenlisten, sondern mit Fokus darauf, wie sich die Unterschiede beim Fahren bemerkbar machen.
Grundidee: Superbike-Fokus vs. vielseitiger Sport-Touring-Ansatz
Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP: Sport als oberstes Ziel
Die Fireblade ist klar im Sportbike-Lager verortet. Das merkt man an der Auslegung: Motor und Fahrwerk sind darauf getrimmt, zügig zu beschleunigen, präzise zu reagieren und das Motorrad in dynamischen Situationen stabil zu halten. Wer gerne früh ans Gas geht, Linien sauber hält und das Motorrad wie ein Werkzeug für die Kurve nutzt, findet hier eine sehr direkte Ansprache.
Triumph Tiger Sport 800: Sportlich, aber alltagstauglich gedacht
Die Tiger Sport 800 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das nicht nur für die „eine“ Ausfahrt gebaut ist. Der Charakter ist sportlich, aber nicht so kompromisslos. Die Sitzposition und die Art, wie das Motorrad mit Lastwechseln umgeht, zielen stärker darauf ab, auch über längere Zeit entspannt zu bleiben. Dadurch fühlt sich das Bike im Alltag weniger „angespannt“ an und eignet sich auch für Touren, bei denen nicht jede Kurve maximal ausgereizt wird.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung und Charakter unterscheiden
Beim Vergleich der beiden Modelle zeigt sich vor allem ein Unterschied im Motorcharakter: Die Honda spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es um kräftige Beschleunigung und ein sehr sportliches Drehmoment- bzw. Leistungsgefühl geht. Das Motorrad wirkt dabei wie ein System, das auf Tempo und Dynamik ausgelegt ist. Die Triumph liefert ebenfalls spürbare Power, aber mit einem anderen Schwerpunkt: Der Motor fühlt sich eher nach „kontrollierter Dynamik“ an, die sich gut dosieren lässt und auch bei wechselndem Tempo souverän bleibt.
Stärken der Honda: sehr direkte Performance, starkes Ansprechverhalten und ein Fahrgefühl, das Tempo belohnt. Schwächen im Alltag: durch die sportliche Ausrichtung kann die Konzentration im Stadtverkehr oder auf holprigen Strecken schneller „aufgebraucht“ sein.
Stärken der Triumph: harmonische Dosierbarkeit, angenehmes Zusammenspiel aus Leistung und Alltagstempo. Schwächen im Extrem: wer maximale Sportausbeute sucht, wird bei sehr aggressiver Fahrweise eher zur Honda greifen.
Fahrwerk und Handling: Präzision vs. Vielseitigkeit
Honda: Stabil und spurstark in sportlichen Situationen
Die Fireblade vermittelt ein sehr sportliches Handling. In schnellen Kurven und bei zügigem Richtungswechsel wirkt das Motorrad stabil und „auf Linie“. Das Fahrwerk unterstützt dabei, das Vorderrad kontrolliert zu führen und das Motorrad auch bei dynamischer Gangart berechenbar zu halten. Gerade auf kurvigen Strecken zeigt sich die Stärke: Die Honda lädt förmlich dazu ein, die Linie konsequent zu fahren.
Triumph: Agil genug, aber entspannter im Gesamtpaket
Die Tiger Sport 800 ist ebenfalls agil, aber mit einem anderen Zielbild. Sie fühlt sich eher wie ein Motorrad an, das man gerne auch mal länger fährt, ohne dass man ständig „im Sportmodus“ sein muss. Das Handling wirkt dadurch alltagstauglicher: Man kann zügig unterwegs sein, ohne dass jede Unebenheit oder jede kleine Situation sofort das volle sportliche Setup abverlangt.
Stärken der Honda: maximale Kurvenpräzision und sportliche Rückmeldung. Schwächen: weniger „gelassen“ bei schlechten Straßen oder wenn der Fokus nicht auf sportlicher Linie liegt.
Stärken der Triumph: ausgewogenes Handling, das Touren und Alltag gut abdeckt. Schwächen: bei sehr ambitionierter Fahrweise kann das letzte Quäntchen „Rennstrecken-Feeling“ fehlen.
Bremsen und Traktion: Vertrauen beim Verzögern
Beide Motorräder sind auf Straße ausgelegt, aber die Art des Bremsens unterscheidet sich im Eindruck. Die Honda wirkt in der Bremsphase sehr sportlich: Das Motorrad lässt sich zügig verzögern und bleibt dabei kontrolliert. Die Triumph bremst ebenfalls souverän, zeigt aber eher den Charakter eines Motorrads, das für unterschiedliche Situationen gemacht ist – vom flotten Landstraßen-Tempo bis zur entspannten Fahrt.
Honda-Vorteil: starkes Gefühl von Kontrolle bei dynamischem Fahren. Triumph-Vorteil: gleichmäßiges, gut dosierbares Bremsverhalten, das sich im Alltag angenehm anfühlt.
Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung vs. sportliche Direktheit
Moderne Elektronik spielt bei beiden Modellen eine Rolle, aber sie wird unterschiedlich „spürbar“. Die Honda setzt stärker auf ein sportliches Gesamtpaket, bei dem Fahrmodi und Assistenzsysteme das dynamische Potenzial unterstützen. Dadurch kann das Motorrad je nach Einstellung sehr „rennstreckennah“ wirken. Die Triumph bietet ebenfalls moderne Unterstützung, bleibt aber im Grundgefühl eher auf Alltagstauglichkeit und kontrollierte Dynamik ausgerichtet.
Stärken der Honda: Elektronik, die sportliche Ambitionen konsequent unterstützt. Schwächen: wer weniger mit Einstellungen spielt, könnte die Feinheiten als „zu viel“ empfinden. Stärken der Triumph: Elektronik, die sich eher wie ein Sicherheits- und Komfortnetz anfühlt. Schwächen: wer maximale Sport-Feinabstimmung sucht, findet bei der Honda den direkteren Weg.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Komfort und Streckenwirkung
Honda: Sportliche Sitzhaltung – schnell, aber fordernder
Die Fireblade ist auf sportliche Haltung ausgelegt. Das hilft beim aktiven Fahren, weil der Oberkörper und die Gewichtsverlagerung das Handling unterstützen. Gleichzeitig kann diese Auslegung auf längeren Strecken oder im Stadtverkehr spürbar fordernder sein. Wer gerne „sportlich“ fährt, wird das als Vorteil sehen – wer vor allem entspannt unterwegs ist, merkt schneller die Grenzen.
Triumph: Tourenkomfort mit sportlichem Anspruch
Die Tiger Sport 800 wirkt insgesamt weniger „rennorientiert“. Die Sitzposition und die Art der Ergonomie passen besser zu Fahrten, bei denen man auch mal länger unterwegs ist, Pausen einplant oder Strecken mit wechselndem Tempo fährt. Das Motorrad bleibt dabei handlich genug, um auch auf kurvigen Abschnitten Spaß zu machen.
Honda: beste Wahl, wenn Sportlichkeit Priorität hat. Triumph: die bessere Wahl, wenn Alltag und Touren zusammenkommen.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich? Typische Einsatzprofile
Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP passt besonders zu…
- Fahrern, die auf der Landstraße oder auf der Hausrunde konsequent sportlich unterwegs sind
- Menschen, die ein sehr direktes, präzises Fahrgefühl suchen
- Motorradfans, die Leistung nicht nur „haben“, sondern aktiv nutzen möchten
Triumph Tiger Sport 800 passt besonders zu…
- Fahrern, die ein Motorrad für Alltag und längere Touren möchten
- Menschen, die sportlich fahren, aber nicht ständig im maximalen Stressmodus
- Rider, die ein ausgewogenes Gesamtpaket aus Komfort, Kontrolle und Vielseitigkeit bevorzugen
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP punktet vor allem mit sportlicher Präzision, starker Dynamik und einem Fahrgefühl, das auf ambitioniertes Fahren ausgelegt ist. Die Schwäche liegt weniger im Können, sondern im Anspruch: Wer überwiegend entspannt fährt oder häufig schlechte Straßen erwischt, kann die sportliche Ausrichtung als weniger angenehm empfinden.
Triumph Tiger Sport 800 überzeugt durch Vielseitigkeit, ein gut dosierbares Fahrverhalten und eine Ergonomie, die Touren leichter macht. Die Schwäche zeigt sich dort, wo es um maximale Sportausbeute geht: Bei sehr aggressiver Fahrweise wirkt die Honda als klarer „Sportwerkzeug“-Ansatz.
Fazit:
Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf maximaler Sportlichkeit liegt: schnelle Beschleunigung, präzises Handling und ein Fahrgefühl, das dynamisches Fahren spürbar belohnt. Sie passt besonders zu Fahrern, die Kurven aktiv „arbeiten“ lassen und Leistung konsequent ausnutzen möchten.
Die Triumph Tiger Sport 800 ist die rundere Wahl, wenn Alltag und Touren zusammenkommen: sportlicher Charakter, aber mit mehr Gelassenheit im Gesamtpaket. Wer ein Motorrad sucht, das auch über längere Strecken angenehm bleibt und dabei dennoch zügig bewegt werden kann, trifft mit der Triumph oft die bessere Entscheidung.
Kurz gesagt: Sportfokus gewinnt bei der Honda, Vielseitigkeit und Komfort bei der Triumph.