| UVP | 30.309 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 3.529 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- imposante Leistung, extreme Beschleunigung
- superstabiles, elektr. einstellbares Fahrwerk
- technische volle Hütte inkl. Launch-Control und Track-Modus
- sehr gute Bremsen
- Sitzposition auf Dauer anstrengend
- benötigt hohe Drehzahlen
- Sozius-Sitzmöglichkeit ist hoffentlich nicht ernst gemeint
- Leicht, agil und wendig
- einfaches Fahrverhalten
- ordentliche Bremsen
- gute Ausstattung
- günstiger Preis
- eingeschränkte Sozius-Tauglichkeit
- Einrichtung der Navigations-App ist eine Zumutung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Länge | 2.020 | mm |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.000 | ccm |
| Hub | 48 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder-Viertaktmotor mit 4 Ventilen und elektronischer Einspritzung | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 217 PS bei 14.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 12.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 299 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Leistung | 15 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 110 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 652 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Aluminiumrahmen | |
| Federung vorne | Ohlins NPX S-EC 43mm Teleskopgabel | |
| Federung hinten | Ohlins TTX36 S-EC Pro-Link Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 200/55-17 | |
| Rahmenbauart | Stahl-Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35 mm-Upside-Down-Gabe (Federweg 110)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung verstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Stahl | |
| Reifen vorne | 110/70-17 | |
| Reifen hinten | 150/60-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolbenzange ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Tja, beeindruckend oder? Da ist meine Landstraßenperformance nicht ganz so dolle, aber Spaß hatte ich dennoch jede Menge. Ich frage mich allerdings, wie lange man eine Fireblade ohne Führerscheinentzug lenken darf. Ich würde sicherlich nach wenigen Tagen sofort meinen Lappen los sein. Langsam fahren geht jedenfalls nicht auf der CBR, und damit kommen wir auch zum Punkt: Honda hat bei der Fireblade alles auf Rennstrecke ausgelegt und dass so gut hingekriegt, dass für normales Motorradfahren wenig übrigbleibt.Mit dieser Maschine nur auf Landstraßen rumzufahren wäre Perlen vor die Säue. Obwohl - macht trotzdem irre Spaß! 95% der Käufer werden dennoch Racer sein, die Ihr Schätzchen regelmäßig auf die Rennstrecke entführen. Genau da fühlt sie sich wohl, genau da gehört sie hin.
Test-Bike von Motofun Kaltenkirchen - vielen Dank!
Fazit: Der Geheimtipp im 125er-Segment?
Die Voge R125S zeigt eindrucksvoll, wie stark sich chinesische Motorradhersteller in den vergangenen Jahren entwickelt haben. Sie bietet:
- Die maximal zulässigen 15 PS der A1-Klasse.
- Moderne Assistenzsysteme inklusive ABS und Traktionskontrolle.
- Ein zeitgemäßes Design.
- Ein überraschend hochwertiges Fahrwerk.
- Umfangreiche Ausstattung mit LCD-Display, Smartphone-Anbindung und USB-Anschluss.
- Einen attraktiven Preis.
Perfekt ist sie nicht. Das Prestige etablierter Marken erreicht sie noch nicht, und Langzeiterfahrungen über viele Jahre sind naturgemäß weniger umfangreich als bei Honda, Yamaha oder KTM. Dennoch liefert Voge ein Gesamtpaket, das man in dieser Preisklasse kaum ignorieren kann.
Unterm Strich wirkt die neue R125S wie genau das, was viele junge Fahrer suchen: ein sportliches, modernes und voll ausgestattetes Motorrad, das nicht das Konto sprengt. Wer sich derzeit nach einer 125er umsieht und bereit ist, auch einmal über die bekannten Marken hinauszuschauen, sollte der Voge R125S definitiv eine Probefahrt gönnen. Sie könnte sich als eine der spannendsten Überraschungen ihrer Klasse entpuppen.
MotorradTest.de auf YouTube
Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP vs. Voge R125S: Vergleich im Motorradtest
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die unterschiedlicher kaum sein könnten, wird ein Vergleich besonders spannend. Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP steht für kompromisslose Supersport-Performance, präzises Handling und ein Setup, das auf sportliche Ansprüche ausgelegt ist. Die Voge R125S dagegen richtet sich an Fahrerinnen und Fahrer, die ein handliches, zugängliches Motorrad suchen – mit Fokus auf Alltag, Lernkurve und unkompliziertes Fahrvergnügen. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich so interessant: Hier geht es nicht nur um Technik, sondern vor allem darum, welches Motorrad zu den eigenen Zielen passt.
Grundidee im Vergleich: Supersport vs. Einstiegskonzept
Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP ist ein Motorrad, das sich wie ein Werkzeug für sportliche Fahrten anfühlt. Die Abstimmung zielt auf Dynamik, Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten und ein sehr direktes Rückmeldegefühl. Die Voge R125S verfolgt hingegen ein anderes Ziel: Sie soll leicht zu beherrschen sein, im Alltag funktionieren und das Motorradfahren angenehm zugänglich machen. Das merkt man bereits daran, wie sich die Maschinen im Fahrbetrieb „anfühlen“: Die Honda wirkt wie ein Sprintgerät, die Voge eher wie ein verlässlicher Begleiter.
Motorcharakter und Fahrgefühl
Im Vergleich zeigt sich schnell, dass der Motorcharakter beider Modelle die Fahrweise stark prägt. Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP ist für Fahrer gedacht, die Leistung abrufen möchten und Spaß daran haben, das Motorrad in sportliche Drehzahlbereiche zu bringen. Das Ansprechverhalten und die Art, wie die Leistung anliegt, unterstützen eine dynamische Fahrweise – besonders dann, wenn Kurvenausgänge aktiv gestaltet werden.
Die Voge R125S setzt dagegen auf ein gutmütigeres, alltagstaugliches Temperament. Sie ist darauf ausgelegt, dass sich das Motorrad auch in ruhigeren Situationen kontrolliert bewegt. Gerade für Einsteiger oder für Fahrten, bei denen nicht permanent „Sportmodus“ gefragt ist, spielt die Voge ihre Stärken aus: entspanntes Handling, nachvollziehbare Gasannahme und ein Fahrgefühl, das Sicherheit vermittelt.
Fahrwerk und Handling: Präzision vs. Zugänglichkeit
Beim Fahrwerk und der Geometrie wird der Unterschied zwischen Supersport und Einsteigerkonzept besonders deutlich. Die Honda ist auf sportliche Präzision ausgelegt. Das Motorrad liegt spürbar stabil, reagiert schnell auf Lenkimpulse und unterstützt eine Linie, die man bewusst ansteuert. In zügigen Kurven wirkt die Honda wie „auf Schienen“ – mit dem typischen Gefühl, dass das Motorrad die eigene Fahrtechnik verstärkt.
Die Voge R125S ist dagegen auf einfaches Vorankommen und leichtes Handling ausgelegt. Das macht sie besonders interessant für Stadtverkehr, enge Strecken und Situationen, in denen man nicht ständig maximale Dynamik abruft. Die Voge lässt sich unkompliziert bewegen, vermittelt ein sicheres Fahrgefühl und eignet sich hervorragend, um Routine aufzubauen – ohne dass man ständig gegen das Motorrad arbeiten muss.
Bremsen und Sicherheit im Alltag
Auch bei Bremsen zeigt sich die unterschiedliche Ausrichtung. Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP ist für hohe Geschwindigkeiten und sportliche Verzögerungen gedacht. Das Bremssystem wirkt entsprechend „zielgerichtet“: Es unterstützt eine sportliche Fahrweise und bietet Reserven, wenn es zügig werden soll.
Die Voge R125S ist auf den Alltag zugeschnitten. Das bedeutet nicht, dass sie „weniger“ kann – vielmehr ist die Abstimmung darauf ausgelegt, dass Bremsmanöver im normalen Verkehr souverän funktionieren. Für viele Fahrerinnen und Fahrer ist genau das der Punkt: Eine gute Bremsleistung ist dann am wertvollsten, wenn sie im Alltag zuverlässig dosierbar bleibt.
Komfort, Ergonomie und Alltagstauglichkeit
Ein Vergleich wäre unvollständig, wenn man Komfort und Ergonomie nicht einbezieht. Die Honda ist sportlich positioniert. Das kann auf längeren Strecken oder im Stadtverkehr spürbar sein: Wer häufig entspannt fährt, merkt schneller, dass ein Supersport-Motorrad eher für dynamische Einsätze gebaut ist. Dafür belohnt die Honda sportliche Fahrten mit einem sehr direkten, kontrollierten Gefühl.
Die Voge punktet hier mit einem Konzept, das sich stärker an Alltag und Lernphase orientiert. Die Sitzposition und die Bedienbarkeit wirken weniger „auf Kante“ und eher darauf ausgelegt, dass man sich schnell wohlfühlt. Gerade wenn das Motorrad auch für Pendeln, kurze Touren oder das tägliche Fahren genutzt wird, ist das ein echter Vorteil.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP: Stärken
- Sportliche Präzision und sehr direktes Fahrgefühl in Kurven
- Leistungsorientierter Charakter, der dynamisches Fahren unterstützt
- Reserven bei Bremsen und Fahrstabilität
Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP: Schwächen
- Sportliche Ausrichtung kann im Alltag weniger entspannend wirken
- Anspruch an Fahrstil und Routine: Wer eher gemütlich unterwegs ist, nutzt nicht automatisch das volle Potenzial
Voge R125S: Stärken
- Hohe Zugänglichkeit für Einsteiger und Alltagsfahrer
- Handliches Handling für Stadtverkehr und kurze Strecken
- Unkompliziertes Fahrgefühl, das Sicherheit vermittelt
Voge R125S: Schwächen
- Für sehr sportliche Ambitionen ist die Leistungs- und Dynamikreserve begrenzt
- Wer dauerhaft hohe Geschwindigkeiten und maximale Performance sucht, wird eher zur Honda tendieren
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Anspruch lösen. Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP ist die Wahl, wenn sportliches Fahren im Vordergrund steht: für Fahrerinnen und Fahrer, die Kurven aktiv gestalten, Leistung gezielt abrufen und ein Motorrad möchten, das in dynamischen Situationen konsequent unterstützt. Wer Freude an Technik, Präzision und einem „Performance-Gefühl“ hat, wird mit der Honda sehr wahrscheinlich glücklich.
Die Voge R125S ist dagegen ideal, wenn das Motorrad vor allem zugänglich sein soll. Für Einsteiger, Wiedereinsteiger oder alle, die ein leicht zu beherrschendes Bike für den Alltag suchen, ist die Voge eine sehr passende Option. Sie eignet sich besonders für Pendelstrecken, Stadtfahrten und für Fahrten, bei denen man entspannt unterwegs ist und das Motorradfahren Schritt für Schritt genießen möchte.
Fazit:
Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP ist das Motorrad für alle, die sportliche Dynamik wirklich ausleben möchten: präzises Handling, leistungsorientiertes Fahrgefühl und Reserven bei Bremsen und Stabilität machen sie zur klaren Wahl für ambitionierte Fahrer. Die Voge R125S punktet dagegen mit einem Konzept, das den Einstieg erleichtert und im Alltag überzeugt: handlich, unkompliziert und angenehm kontrollierbar – ideal für Stadtverkehr, kurze Touren und Fahrer, die erst Routine aufbauen oder einfach entspannt fahren wollen. Kurz gesagt: Wer maximale Performance sucht, findet sie bei der Honda. Wer ein zugängliches, alltagstaugliches Motorrad möchte, trifft mit der Voge die bessere Wahl.