UVP 30.309 €
Baujahr von 2020 bis 2026~
UVP 8.770 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
Rasierklinge mit 218 PS auf der Landstraße - macht das Sinn?
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Voll ausgestattete Reise-Enduro mit Triple-Motor für nur 8.770 Euro !
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Pro und Kontra

Pro:
  • imposante Leistung, extreme Beschleunigung
  • superstabiles, elektr. einstellbares Fahrwerk
  • technische volle Hütte inkl. Launch-Control und Track-Modus
  • sehr gute Bremsen
Kontra:
  • Sitzposition auf Dauer anstrengend
  • benötigt hohe Drehzahlen
  • Sozius-Sitzmöglichkeit ist hoffentlich nicht ernst gemeint
Pro:
  • üppige Serienausstattung
  • wunderbarer Dreizylinder ohne Hubzapfenversatz
  • eigenständiger, wunderbarer Triple-Sound
  • schönes TFT-Display mit vier schicken Anzeigearten
  • viele sinnvolle Details
  • PREIS !!!
Kontra:
  • komplizierte Connectivity-Ersteinrichtung
  • Quickshifter ohne Blipper
  • Lastwechsel-Reaktionen im Sport-Modus in niedrigen Gängen
  • Bremse vorne braucht viel Handkraft
  • Service alle 5.000 km

Abmessungen & Gewicht

Gewicht201kg
Radstand1.455mm
Länge2.100mm
Radstand1.455mm
Sitzhöhe: 830 mm
Höhe1.140mm
Gewicht236kg
Radstand1.565mm
Länge2.355mm
Radstand1.565mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.618mm

Motor

Motor-BauartReihenmotor
Hubraum1.000ccm
Hub48mm
Bohrung81mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartDrei-Zylinder Reihe, 4-Ventil DOHC
Hubraum699ccm
Hub61mm
Bohrung70mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung217 PS bei 14.000 U/Min
Drehmoment113 NM bei 12.000 U/Min
Höchstgeschw.299km/h
Tankinhalt16Liter
Leistung95 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment75 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt22Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite512km

Fahrwerk

RahmenbauartAluminiumrahmen
Federung vorneOhlins NPX S-EC 43mm Teleskopgabel
Federung hintenOhlins TTX36 S-EC Pro-Link Aufhängung
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten200/55-17
RahmenbauartAluminium-Druckguss-Rahmen
Federung vorneUpside-down-Gabel von Marzocchi, voll einstellbar (Federweg 180)mm
Federung hintenZentralfederbein, voll einstellbar (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne90/90 R21
Reifen hinten150/70 R18

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 330 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 265 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Tja, beeindruckend oder? Da ist meine Landstraßenperformance nicht ganz so dolle, aber Spaß hatte ich dennoch jede Menge. Ich frage mich allerdings, wie lange man eine Fireblade ohne Führerscheinentzug lenken darf. Ich würde sicherlich nach wenigen Tagen sofort meinen Lappen los sein. Langsam fahren geht jedenfalls nicht auf der CBR, und damit kommen wir auch zum Punkt: Honda hat bei der Fireblade alles auf Rennstrecke ausgelegt und dass so gut hingekriegt, dass für normales Motorradfahren wenig übrigbleibt.
 
Mit dieser Maschine nur auf Landstraßen rumzufahren wäre Perlen vor die Säue. Obwohl - macht trotzdem irre Spaß! 95% der Käufer werden dennoch Racer sein, die Ihr Schätzchen regelmäßig auf die Rennstrecke entführen. Genau da fühlt sie sich wohl, genau da gehört sie hin.
 
Test-Bike von Motofun Kaltenkirchen - vielen Dank!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 26.330€ für die SP-Variante, 22.300 € ohne SP
  • Gebraucht (1 Jahr alt): 20.000€
  • Baujahre: 2020-2021
  • Farben: Grand Prix Red (rot-blau-weiß), Pearl Morion Black (schwarz)

Fazit

Bei günstigen Motorrädern aus chinesischer Fertigung wird häufig gesagt: "Für diesen Preis echt gut!" Das würde der Zontes 703F Adventure aber nicht gerecht werden. Sie ist ein gutes Motorrad, und zwar auch unabhängig vom günstigen Preis. Sie kann viel, klingt gut, kommt mit vielen schönen Details und einer bemerkenswerten Serien-Ausstattung und fährt sich gut.
 
Der allerletzte Feinschliff fehlt vielleicht noch, z.B. bei der Gasannahme oder der Einrichtung der Navigationslösung, aber das ist wirklich Meckern auf höchstem Niveau. Die Maschine macht tatsächlich viel Spaß und sieht dazu auch noch richtig gut aus - finden wir zumindest. Eine Probefahrt wird dringend empfohlen!

 
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit - aber nicht nur dort, sondern auch in den B&S Filialen in Bremervörde, Hamburg-Rahlstedt und Kaiserslautern. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 8.770 €
  • Verfügbarkeit: seit 2025
  • Farben: Weiß-Rot, Schwarz

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Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP vs. Zontes 703 F: Vergleich für sportliche Fahrer

Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten aufeinandertreffen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP steht für kompromisslosen Supersport-Anspruch, präzise Abstimmung und eine Technik, die auf maximale Performance ausgelegt ist. Die Zontes 703 F dagegen wirkt wie ein moderner Allrounder mit sportlicher Ausstrahlung: Sie zielt auf ein stimmiges Gesamtpaket, das auch außerhalb der Rennstrecke Spaß macht. Genau hier setzt dieser Vergleich an: nicht nur auf dem Papier, sondern in der Frage, wie sich die Unterschiede im Alltag und beim sportlichen Fahren bemerkbar machen.

Grundidee: Supersport-Spitze vs. sportlicher Allround-Ansatz

Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP ist klar als leistungsorientiertes Sportbike positioniert. Das Motorrad ist auf Dynamik, Agilität und ein sehr direktes Ansprechverhalten getrimmt. Wer sich für die Fireblade entscheidet, sucht typischerweise ein Motorrad, das auf der Hausrunde genauso funktioniert wie auf der Strecke – mit dem Anspruch, dass jedes Detail zur Performance beiträgt.

Die Zontes 703 F verfolgt einen anderen Ansatz. Sie kombiniert sportliche Optik und Fahrspaß mit einem Konzept, das sich leichter in den Alltag integrieren lässt. Dabei geht es nicht darum, die Honda „zu ersetzen“, sondern darum, herauszufinden, ob die Zontes für viele Fahrer die sinnvollere Wahl ist: weniger Fokus auf maximale Spitzenwerte, mehr Fokus auf ein stimmiges Gesamtgefühl.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Charakter unterscheiden

Im Vergleich zeigt sich schnell: Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP ist auf hohe Leistungsreserven und ein sehr sportliches Drehmomentverhalten ausgelegt. Das spürt man vor allem beim Beschleunigen aus Kurven heraus und beim zügigen Durchziehen auf der Landstraße. Der Motorcharakter wirkt dabei „zielgerichtet“: Gas geben führt schnell zu spürbarer Vorwärtsdynamik, was das Motorrad besonders für Fahrer interessant macht, die häufig sportlich unterwegs sind.

Die Zontes 703 F bietet ebenfalls Fahrspaß, aber mit einem anderen Schwerpunkt. Der Antrieb wirkt eher auf ein harmonisches, gut nutzbares Leistungsband abgestimmt. Das bedeutet: Die Zontes kann sich im Alltag oft entspannter anfühlen, weil sie nicht zwingend nach „Maximaldrehzahl“ ruft, um zügig voranzukommen. Für viele Fahrer ist genau das ein Vorteil – gerade, wenn nicht jede Fahrt auf Tempo und Rennstrecken-Feeling ausgerichtet ist.

Stärken und Schwächen im Antriebskontext

  • Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP: Stärken liegen in der Durchzugskraft und dem sehr direkten sportlichen Ansprechverhalten. Schwäche kann sein, dass das Leistungsniveau und die sportliche Auslegung mehr Aufmerksamkeit und Erfahrung verlangen – besonders im Alltag, wenn es „einfach nur entspannt“ sein soll.
  • Zontes 703 F: Stärken liegen in der alltagstauglichen Nutzbarkeit und dem insgesamt leichteren Fahrgefühl. Schwäche im Vergleich: Wer kompromisslos maximale Performance sucht, wird die Honda als klaren Maßstab empfinden.

Fahrwerk und Handling: Präzision vs. gutmütige Sportlichkeit

Beim Fahrwerk zeigt die Honda ihre Supersport-Identität. Die Abstimmung zielt auf Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten und ein sehr präzises Einlenken. In schnellen Kurven wirkt das Motorrad oft wie „auf der Schiene“, was das Vertrauen in die Linie erhöht. Gleichzeitig kann das Setup – je nach Fahrstil und Streckentyp – spürbar fordernd sein, wenn die Straße unruhig ist oder wenn lange Strecken mit wechselnden Bedingungen anstehen.

Die Zontes 703 F setzt stärker auf ein ausgewogenes Verhältnis aus Sportlichkeit und Alltagstauglichkeit. Das Handling wirkt meist weniger „scharf“ im Sinne von Rennstrecken-Setup, dafür aber leichter zugänglich. Gerade für Fahrer, die nicht ständig am Limit unterwegs sind, ist das ein Pluspunkt: Das Motorrad lässt sich oft entspannter bewegen, ohne dass man ständig gegen das Fahrwerk arbeiten muss.

Bremsen und Fahrstabilität

Auch bei den Bremsen wird der Charakter sichtbar. Die Honda ist darauf ausgelegt, auch bei sportlicher Fahrweise wiederholt stark zu verzögern und dabei standfest zu bleiben. Das gibt auf der Strecke und bei zügiger Fahrweise ein hohes Sicherheitsgefühl. Die Zontes kann ebenfalls sportlich bremsen, wirkt aber im Vergleich eher auf „ausreichend bis sehr gut“ abgestimmt, statt auf maximale Rennstrecken-Härte.

Elektronik und Assistenz: Wie viel „Hilfe“ wirklich sinnvoll ist

Moderne Motorräder leben von ihrer Elektronik – und genau hier unterscheiden sich die Ansätze. Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP bringt typischerweise ein Paket mit, das auf Performance und Kontrolle ausgelegt ist. Das kann beim sportlichen Fahren helfen, indem es Traktion, Stabilität und Ansprechverhalten unterstützt. Gleichzeitig ist es für manche Fahrer ein Thema: Wer sich gern selbst „direkt“ fühlt, muss die Elektronik-Charakteristik bewusst einordnen.

Die Zontes 703 F wirkt im Vergleich oft pragmatischer. Die Elektronik unterstützt das Fahren, ohne den Eindruck zu vermitteln, dass das Motorrad nur mit vielen Einstellungen „richtig“ funktioniert. Das ist besonders für Fahrer interessant, die ein Motorrad suchen, das schnell verständlich ist und sich nicht wie ein Projekt anfühlt.

Stärken und Schwächen bei der Elektronik

  • Honda: Stärken in der sportlichen Regelung und der Unterstützung bei dynamischer Fahrweise. Schwäche: mehr Komplexität und ein Setup, das stärker auf ambitioniertes Fahren ausgelegt ist.
  • Zontes: Stärken in der leichteren Handhabung und dem insgesamt unkomplizierten Fahrgefühl. Schwäche: weniger „Rennstrecken-Fokus“ im Vergleich zur Honda.

Komfort, Sitzposition und Alltag: Wer fährt wirklich jeden Tag?

Im Alltag entscheidet oft nicht die maximale Zahl, sondern die Frage: Wie anstrengend ist das Motorrad auf Dauer? Die Honda ist sportlich gebaut – das merkt man an der Sitzposition und am Gesamtkonzept. Auf kurzen Strecken macht das Spaß, auf längeren Touren kann es je nach Körpergröße, Fahrtempo und Fahrstil spürbar werden. Wer häufig lange Strecken fährt oder viel im Stadtverkehr unterwegs ist, wird die Honda zwar beherrschen können, aber die Zontes wirkt im Vergleich oft „einfacher“ im täglichen Rhythmus.

Die Zontes 703 F spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo das Motorrad nicht permanent auf maximale Dynamik getrimmt sein muss. Das Fahrgefühl wirkt häufig entspannter, und das Motorrad lässt sich leichter in den Alltag integrieren. Für viele Fahrer ist das der entscheidende Punkt: Sport ja, aber ohne dass jede Fahrt in eine intensive „Sport-Sitzung“ kippt.

Ausstattung und Verarbeitung: Was man im Vergleich wirklich spürt

Bei der Ausstattung zeigt sich, dass die Honda in der Regel stärker auf Premium- und Performance-Details setzt. Das kann sich in der Gesamtabstimmung, in der Bedienlogik und im sportlichen Gesamtpaket widerspiegeln. Die Zontes wiederum punktet häufig mit einem modernen Look und einem stimmigen Funktionsumfang, der den Einstieg in sportliches Motorradfahren erleichtert.

Wichtig ist: Im Vergleich geht es nicht nur darum, was „mehr“ oder „weniger“ vorhanden ist, sondern wie es zusammenpasst. Die Honda wirkt wie ein Motorrad, das konsequent auf sportliche Ziele ausgerichtet ist. Die Zontes wirkt wie ein Motorrad, das diese Ziele ebenfalls verfolgt, aber mit stärkerem Blick auf Alltag und unkomplizierte Nutzung.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP ist besonders passend für Fahrer, die regelmäßig sportlich unterwegs sind, die Dynamik wirklich ausspielen möchten und ein Motorrad suchen, das in schnellen Situationen sehr präzise reagiert. Wer Trackdays plant, häufig zügig fährt oder einfach das Gefühl von „Spitzenklasse“ sucht, wird mit der Honda sehr wahrscheinlich glücklich.

Die Zontes 703 F ist eine starke Wahl für Fahrer, die ein sportlich aussehendes Motorrad möchten, das sich im Alltag gut nutzen lässt und nicht ständig nach „Rennstrecken-Modus“ verlangt. Wer ein stimmiges Gesamtpaket sucht – mit leicht zugänglichem Fahrgefühl und guter Nutzbarkeit – findet in der Zontes oft die passendere Balance.

Typische Kauf-Szenarien

  • Honda: Wenn sportliche Fahrten, hohe Ansprüche an Präzision und ein sehr direktes Ansprechverhalten im Vordergrund stehen.
  • Zontes: Wenn sportlicher Fahrspaß mit alltagstauglicherer Auslegung gesucht wird und das Motorrad möglichst unkompliziert sein soll.

Fazit:

Im Vergleich zwischen der Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP und der Zontes 703 F zeigt sich eine klare Rollenverteilung. Die Honda ist die Wahl für Fahrer, die maximale sportliche Dynamik, präzises Handling und eine auf Performance ausgelegte Gesamtcharakteristik suchen. Ihre Stärken liegen in der Durchzugskraft, der sportlichen Abstimmung und dem Gefühl, auch bei ambitionierter Fahrweise sehr kontrolliert zu bleiben. Wer regelmäßig zügig fährt oder die Rennstrecke im Blick hat, wird die Honda als konsequenten Maßstab empfinden.

Die Zontes ist dagegen die bessere Option für alle, die ein sportliches Motorrad möchten, das im Alltag leichter funktioniert und nicht ständig nach „voller Konzentration“ verlangt. Ihre Stärke ist die ausgewogene Nutzbarkeit: sportlich genug, um Spaß zu machen, aber alltagstauglich genug, um auch auf längeren Strecken und im gemischten Betrieb entspannt zu bleiben. Kurz gesagt: Honda für Performance-Fans, Zontes für ausgewogene Sportlichkeit.

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