UVP 13.239 €
Baujahr von 2007 bis 2026~
UVP 14.750 €
Baujahr von 2017 bis 2023
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Retro, Scrambler, Naked, Tourer - was ist das für eine Maschine?
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Pro und Kontra

Pro:
  • herrliche Drehorgel für Freunde jenseits der 10.000er
  • 600er Jubel-Sound
  • sehr guter Quickshifter
  • hervorragende Bremsen
  • sehr präzises Fahrwerk
  • wer Sport will, bekommt Sport
Kontra:
  • Hitzeentwicklung bei Stop & Go
  • Display etwas klein geraten
  • Untenrum passiert - nix.
Pro:
  • Motor
  • Handling
  • Bremsen
  • Fahrwerk
  • Qualitätsanmutung
  • Optik
Kontra:
  • fehlende Anzeigen für Benzinstand, Drehzahl und Gang
  • Reisemöglichkeiten und Windschutz nicht auf GS-Niveau

Abmessungen & Gewicht

Gewicht193kg
Radstand1.370mm
Länge2.029mm
Radstand1.370mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.140mm
Gewicht221kg
Radstand1.527mm
Länge2.175mm
Radstand1.527mm
Sitzhöhe: 850 mm
Höhe1.105mm

Motor

Motor-BauartVierzylinder-Reihenmotor, DOHC
Hubraum599ccm
Hub42mm
Bohrung67mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartBoxer
Hubraum1.170ccm
Hub73mm
Bohrung101mm
KühlungÖl-Luft
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung121 PS bei 14.250 U/Min
Drehmoment63 NM bei 11.500 U/Min
Höchstgeschw.265km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite327km
Leistung110 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment116 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite321km

Fahrwerk

RahmenbauartDiamantrahmen
Federung vorneShowa BP Upside-Down 41 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenProLink-Zentralfederbein (Federweg 128)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-ZR17
Reifen hinten180/55-ZR17
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneTelegabel 43 mm (Federweg 125)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 140)mm
Aufhängung hintenParalever
Reifen vorneZR
Reifen hintenZR

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Bremssattel ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 265 mm)

Fazit

Die Honda CBR600RR 2024 ist kein Motorrad, das sich jedem sofort erschließt. Und genau das ist ihre Stärke. Sie folgt nicht dem Trend zu immer mehr Hubraum, immer mehr Bequemlichkeit und immer mehr universeller Gefälligkeit. Stattdessen bleibt sie eine echte Supersportlerin mit einem hochdrehenden Reihenvierzylinder, präzisem Chassis, starker Bremse und nun endlich moderner Elektronik auf aktuellem Niveau. Sie verlangt Einsatz, belohnt dafür aber mit einem sehr direkten, klaren und ehrlichen Fahrerlebnis. Wer ein Motorrad sucht, das auf kurvigen Straßen und besonders auf der Rennstrecke glänzt, findet in ihr ein faszinierendes Angebot. Wer dagegen vor allem Drehmoment von unten, Tourenkomfort oder Alltagsneutralität will, wird mit anderen Konzepten glücklicher.

Unterm Strich ist die CBR600RR 2024 ein gelungenes Comeback einer fast ausgestorbenen Motorradgattung. Honda hat das Modell nicht nur zurückgebracht, sondern sinnvoll modernisiert, ohne seinen Kern zu verwässern. Genau deshalb dürfte dieses Motorrad nicht die breite Masse ansprechen, aber jene Fahrer umso stärker begeistern, die den klassischen 600er-Supersport-Geist vermisst haben. Als emotionales, fahraktives und technisch sauberes Sportmotorrad ist die neue CBR600RR ein starkes Statement. Sie ist vielleicht nicht das vernünftigste Motorrad ihrer Klasse – aber sehr wahrscheinlich eines der charakterstärksten. 

Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 13.239 €
  • Verfügbarkeit: seit 2024 
  • Farben: Grand Prix Red, Schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Betörend ist die Urban G/S ohne Frage. Unser Tester Markus ließ sich zur Anmerkung hinreißen, dass es in seinen Augen das derzeit schönste Motorrad auf dem Markt ist. Sie ist darüber hinaus ein typisches Boxer-Kind und von vorne bis hinten hochwertig verarbeitet. Wer nicht ständig zwischen Deutschland und der Mongolei pendelt, für den eignet sich die Urban G/S vielleicht sogar besser als eine normale GS, denn die Urban G/S ist handlicher und wiegt deutlich weniger. 
 
Das Testmotorrad wurde uns von Bergmann & Söhne in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht genau dieses Bike als Vorführer und freut sich auf jeden Menge Probefahrer. Also, ab geht's nach Pinneberg bei Hamburg!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.320€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 12.000€
  • Baujahre: seit 2017
  • Farben: schwarz-rot, blau, weiß

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Honda CBR 600 RR vs. BMW R nineT Urban G/S – Vergleich, Stärken und Schwächen

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda CBR 600 RR und die BMW R nineT Urban G/S, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um das Fahrgefühl: einmal sportlich-dynamisch mit Fokus auf zügige Kurven und einmal charakterstark, retro inspiriert und mit dem Anspruch, auch im Alltag und auf Touren Spaß zu machen. Genau darum soll es hier gehen – mit Blick auf die wichtigsten Unterschiede, die im Alltag und auf der Strecke spürbar werden.

Grundidee im Vergleich: Supersport vs. Urban G/S

Die Honda CBR 600 RR ist klar im Supersport-Lager zu Hause. Das Design, die Sitzposition und die gesamte Auslegung zielen darauf, dass man das Motorrad aktiv fährt: Gas auf, Linie halten, früh beschleunigen. Die BMW R nineT Urban G/S dagegen steht für einen anderen Ansatz. Sie verbindet Retro-Optik mit einem modernen Fahrkonzept und wirkt dabei bewusst vielseitig. Die Frage lautet also nicht „welches ist besser“, sondern: welches passt zum eigenen Stil?

Motorcharakter und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt

Im direkten Vergleich zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten: Die CBR 600 RR ist auf ein sportliches, drehfreudiges Ansprechverhalten ausgelegt. Dadurch fühlt sich das Motorrad besonders dann stark an, wenn man es im richtigen Drehzahlbereich bewegt und die Beschleunigung aktiv nutzt. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die gern zügig unterwegs sind und Kurven mit Schwung anfahren.

Die BMW R nineT Urban G/S setzt dagegen auf den Charakter eines größeren, drehmomentorientierten Antriebs. Das merkt man vor allem daran, dass sie sich häufig „entspannter“ anfühlt: Man kann in vielen Situationen mit weniger hektischem Drehzahlwechsel fahren und trotzdem zügig vorankommen. Das ist ein Vorteil im Stadtverkehr und auf Landstraßen, wenn nicht jede Fahrt wie ein Trainingslauf geplant ist.

Stärken und Schwächen beim Antrieb

  • Honda CBR 600 RR: Stärken liegen im sportlichen Ansprechverhalten und im Gefühl, wenn es Richtung zügige Fahrweise geht. Schwäche: Wer eher gemütlich fährt oder selten in sportliche Drehzahlbereiche kommt, nutzt das Potenzial nicht immer optimal.
  • BMW R nineT Urban G/S: Stärken liegen im souveränen Vortrieb und im „Alltagstempo“, das sich natürlich anfühlt. Schwäche: Wer maximale Sportdynamik wie auf einer reinen Rennstreckenlinie erwartet, wird eher Unterschiede im Fahrfokus spüren.

Fahrwerk und Handling: Präzision vs. Vielseitigkeit

Beim Handling trennt sich die Spreu schnell. Die Honda CBR 600 RR ist auf präzises Einlenken und kontrolliertes Kurvenfahren ausgelegt. Das Motorrad wirkt wie dafür gebaut, dass man es konsequent führt. Gerade wenn die Straße kurvig wird, spielt die Sportauslegung ihre Vorteile aus: Man kann das Tempo hochziehen, Linien sauber halten und das Motorrad wirkt dabei stabil und berechenbar.

Die BMW R nineT Urban G/S ist dagegen eher auf einen Mix aus Komfort, Kontrolle und „richtiger Sitzposition“ für verschiedene Strecken ausgelegt. Sie fühlt sich nicht wie ein reines Sportgerät an, sondern wie ein Motorrad, das man gern auch länger fährt. Auf unruhigeren Straßen oder wenn der Untergrund nicht perfekt ist, kann das Konzept der Urban G/S punkten, weil es weniger „auf Kante“ ausgelegt wirkt.

Was das für den Fahrer bedeutet

Wer gern sportlich fährt und das Motorrad als Werkzeug für dynamische Runden nutzt, wird die CBR 600 RR als sehr direkt erleben. Wer dagegen Wert auf ein Motorrad legt, das sich auch auf längeren Strecken angenehm anfühlt und dabei trotzdem Charakter zeigt, findet in der BMW R nineT Urban G/S oft den besseren Kompromiss.

Bremsen und Sicherheit: Gefühl und Dosierbarkeit

Im Vergleich der Bremsen zeigt sich vor allem der Unterschied im Einsatzprofil. Die CBR 600 RR ist auf sportliche Verzögerung und wiederholtes hartes Bremsen ausgelegt. Dadurch wirkt die Bremsanlage tendenziell sehr „sportlich“ im Ansprechverhalten: Man kann stark verzögern, ohne dass sich das Motorrad unruhig anfühlt. Das ist besonders dann ein Plus, wenn man zügig fährt und häufig aus Kurven heraus in Tempo-Phasen arbeitet.

Die BMW R nineT Urban G/S bietet ebenfalls eine solide Bremsleistung, aber das Gesamtgefühl ist stärker auf kontrolliertes Fahren im Alltag und auf Touren abgestimmt. Die Dosierbarkeit spielt hier eine große Rolle: Man bremst sicher, ohne dass es sich wie ein reines Sport-Setup anfühlt. Für viele Fahrer ist das genau der Punkt, weil es den Stress im Alltag reduziert.

Ergonomie und Sitzposition: Körpergefühl entscheidet

Ein großer Unterschied zwischen beiden Modellen liegt in der Ergonomie. Die Honda CBR 600 RR bringt eine sportliche Sitzposition mit, die den Oberkörper nach vorn bringt. Das ist ideal, wenn man aktiv fährt und die Aerodynamik sowie die Kontrolle bei höherem Tempo im Fokus stehen. Für längere Fahrten oder wenn die Fahrt eher entspannt geplant ist, kann diese Position jedoch anstrengender werden.

Die BMW R nineT Urban G/S bietet eine aufrechtere Haltung. Das wirkt im Alltag oft angenehmer, weil Nacken und Rücken weniger stark belastet werden. Gleichzeitig bleibt das Motorrad so ausgelegt, dass man es kontrolliert bewegen kann. Wer also ein Motorrad sucht, das nicht nur für kurze Sportausflüge gedacht ist, findet hier einen klaren Vorteil.

Stärken und Schwächen bei der Ergonomie

  • CBR 600 RR: Stärken: sportliche Kontrolle, direkter Fahrstil, gutes Gefühl bei zügiger Fahrt. Schwächen: auf Dauer kann die sportliche Sitzposition fordernder sein.
  • R nineT Urban G/S: Stärken: entspannteres Körpergefühl, alltagstaugliche Haltung, angenehmer für längere Strecken. Schwächen: wer maximal sportliche „Rennstrecken-Intensität“ sucht, wird weniger im Fokus sein.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Touren

Im Alltag zeigt sich, dass beide Motorräder ihre Stärken haben – aber in unterschiedlichen Bereichen. Die CBR 600 RR ist im Stadtverkehr nicht „unmöglich“, aber sie ist klar auf sportliches Fahren ausgelegt. Das bedeutet: Wer häufig im Stop-and-Go unterwegs ist oder eher gemütlich fährt, wird die BMW oft als entspannter erleben. Dafür kann die CBR auf kurzen, dynamischen Strecken sehr viel Spaß machen, weil sie schnell auf Fahrbefehle reagiert.

Die BMW R nineT Urban G/S ist als Alltags- und Tourenmaschine gedacht. Sie wirkt so, als wäre sie für verschiedene Situationen gemacht: Stadt, Landstraße, längere Ausfahrten. Dazu passt auch das Gesamtpaket aus Sitzposition, Charakter und Fahrgefühl. Wer ein Motorrad sucht, das man nicht nur am Wochenende „ausführt“, sondern regelmäßig nutzt, wird hier häufiger glücklich.

Design, Charakter und Individualität

Auch wenn Design kein Fahrwert ist, beeinflusst es die Entscheidung stark. Die CBR 600 RR steht für sportliche, aggressive Linien und den Look eines Supersportmotorrads. Die BMW R nineT Urban G/S wirkt dagegen wie ein Motorrad mit Geschichte – und genau das macht sie für viele so attraktiv. Außerdem ist die BMW oft ein Kandidat für Individualisierung: Zubehör, Umbauten und ein persönlicher Stil passen besonders gut zum Konzept.

Für wen welches Motorrad? Kaufberatung nach Fahrprofil

Die Entscheidung wird leichter, wenn man das eigene Fahrprofil ehrlich einordnet. Beide Motorräder können Spaß machen – aber sie liefern ihn auf unterschiedliche Weise.

Honda CBR 600 RR: Empfehlung für sportliche Fahrer

Die Honda CBR 600 RR ist besonders passend für Fahrer, die gern zügig unterwegs sind, Kurven aktiv fahren und das Motorrad als präzises Sportgerät erleben möchten. Wer häufig auf Landstraßen fährt, gern beschleunigt und sportliche Ergonomie nicht scheut, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket. Auch wenn es um „kurze, intensive Fahrten“ geht, spielt die CBR ihre Stärken aus.

BMW R nineT Urban G/S: Empfehlung für vielseitige Alltags- und Tourenfahrer

Die BMW R nineT Urban G/S passt besonders gut zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das im Alltag angenehm ist und auf Touren nicht anstrengend wird. Wer Wert auf einen souveränen Charakter legt, gern entspannt fährt und dabei trotzdem nicht auf Fahrspaß verzichten möchte, findet in der BMW oft die bessere Wahl. Auch für Menschen, die ihr Motorrad gern optisch und technisch individualisieren, ist das Konzept besonders attraktiv.

Fazit

Die Honda CBR 600 RR ist das Motorrad für alle, die sportliche Dynamik suchen: präzises Handling, ein klar sportliches Fahrgefühl und ein Antrieb, der besonders dann begeistert, wenn die Fahrt dynamisch wird. Wer häufig zügig fährt, Kurven aktiv angeht und die sportliche Sitzposition als Teil des Konzepts akzeptiert, bekommt hier ein sehr zielgerichtetes Supersport-Paket.

Die BMW R nineT Urban G/S ist dagegen die bessere Wahl, wenn Alltag und Touren im Vordergrund stehen: eine aufrechtere Ergonomie, ein souveräner Charakter und ein Fahrgefühl, das sich vielseitig und weniger „rennstreckenfokussiert“ anfühlt. Wer ein Motorrad möchte, das man gern regelmäßig nutzt, das Komfort und Stil verbindet und dabei trotzdem genug Temperament mitbringt, trifft mit der Urban G/S häufig die passendere Entscheidung.

Kurz gesagt: Sport und Präzision sprechen für die CBR 600 RR – Vielseitigkeit und Charakter sprechen für die BMW R nineT Urban G/S.

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