| UVP | 6.699 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 6.445 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- sehr zugängliches, leicht fahrbares Motorrad
- wendiges und agiles Fahrverhalten
- einfache Bedienung, draufsetzen und losfahren
- Fußrasten im Weg
- dunkles Display
- Hebel nicht in Reichweite einstellbar
- sehr leichtes Bike
- agiles Fahrverhalten
- drehwilliger Motor
- ausgewogenes Fahrwerk
- superleichte Kupplung
- für jederfrau geeignet
- Hebel könnte schöner und einstellbar sein
- schönes TFT-Cockpit, aber kein Navi möglich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 192 | kg |
| Radstand | 1.484 | mm |
| Länge | 2.153 | mm |
| Radstand | 1.484 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.137 | mm |
| Gewicht | 168 | kg |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Länge | 1.995 | mm |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.050 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 47 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.250 U/Min | |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 179 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 311 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Teleskopgabel 41 mm (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80R19M/C 59H | |
| Reifen hinten | 150/70R17M/C 69H | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Bottom-Link Uni-Trak Gasdruck-Stoßdämpfer mit einstellbarer Federbasis (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70R17M/C 54H | |
| Reifen hinten | 150/60R17M/C 66H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben-Bremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die Honda CL500 ist ein einfach zu fahrendes und sehr zugängliches Bike, das jede Menge Fahrspaß vermittelt. Es ist einfach ausgestattet, stellt den Fahrer vor keinerlei Rätsel und funktioniert ganz hervorragend. Wie üblich bei A2-Bikes sollte man keine Leistungswunder erwarten. Die CL500 ist eher ein gemütliches Bike, mit dem man bewusst jeden Kilometer genießt.Die Testmaschine wurde uns netterweise von motofun zur Verfügung gestellt. motofun ist ein großer Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg. Dort steht die CL 500 als Vorführer - und nahezu jede andere aktuelle Honda kann dort ebenfalls zur Probe gefahren werden. Auf geht's zu motofun!
Fazit
Ganz ehrlich: So ganz haben wir nicht verstanden, warum Kawa nun unbedingt eine SE statt der normalen Z500 auf den Markt bringen musste. Wollte man nur einen höheren Preis rechtfertigen? Egal, so viel teurer ist sie ja nicht geworden - und es ist nach wie vor ein richtig gelungenes A2-Nakedbike! Vor allem der putzmuntere Motor und das - wenn auch einfache - wunderbar ausgewogene Fahrwerk der Z500 SE bereiten einfach ganz viel Fahrspaß. Die Maschine gehört zu den flinkeren A2-Maschinen, auch weil sie so leicht ist. Netter Nebeneffekt: Sie lässt sich spielereich fahren.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z500 SE als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und Yamaha.
MotorradTest.de auf YouTube
Honda CL 500 vs. Kawasaki Z 500 SE: Vergleich der 500er für Alltag und Tour
Wer nach einem modernen 500er Motorrad sucht, landet schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Charakteren: der Honda CL 500 und der Kawasaki Z 500 SE. Beide Modelle richten sich an Fahrerinnen und Fahrer, die ein handliches Bike für den Alltag wollen, aber trotzdem nicht auf Fahrspaß verzichten möchten. Der entscheidende Unterschied liegt weniger in der reinen „Zahl“ auf dem Papier, sondern im Gesamtkonzept: Honda setzt stärker auf den klassischen, entspannten Stil und eine ruhige, gutmütige Art zu fahren. Kawasaki wirkt dagegen sportlicher und direkter – mit einem Look, der nach vorn geht, und einem Fahrgefühl, das mehr Lust auf zügiges Fahren macht.
Grundcharakter: Neo-Retro-Ruhe vs. straighter Street-Fokus
Die Honda CL 500 ist als Neo-Retro-Motorrad gedacht, das sich besonders in der Stadt und auf der Landstraße wohlfühlt. Das Bike wirkt stimmig, ohne laut zu sein: Die Sitzposition ist so ausgelegt, dass längere Strecken nicht sofort anstrengend werden. Das macht die CL 500 besonders attraktiv, wenn der Fokus auf Alltagstauglichkeit und entspanntem Tempo liegt.
Die Kawasaki Z 500 SE dagegen steht für einen klaren Street-Ansatz. Das Design ist kantiger, der Auftritt moderner und „agiler“. Auch das Fahrgefühl zielt stärker darauf, dass man schneller in den Rhythmus kommt – besonders beim Wechsel zwischen Stadtverkehr und Landstraße. Wer ein Motorrad sucht, das sich nicht nur bequem bewegt, sondern auch direkt auf Gasbefehle reagiert, findet in der Z 500 SE eine passende Basis.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beide Motorräder bewegen sich im 500er Segment und sind damit prädestiniert für Fahrer, die ein leicht zu beherrschendes Bike möchten. Im Vergleich zeigt sich jedoch ein typischer Unterschied: Die Honda CL 500 wirkt im Alltag eher wie ein „verlässlicher Begleiter“. Sie lässt sich gleichmäßig fahren, ohne dass ständig nachjustiert werden muss. Das ist besonders angenehm, wenn häufig im Stadtverkehr gestoppt und wieder angefahren wird oder wenn die Tour eher entspannt geplant ist.
Die Kawasaki Z 500 SE spielt dagegen stärker ihre Stärken aus, wenn es etwas flotter wird. Beim Beschleunigen und beim Herausbeschleunigen aus Kurven wirkt sie oft lebendiger. Das kann ein Vorteil sein, wenn der Anspruch nicht nur „ankommen“, sondern auch mit Spaß fahren ist. Gleichzeitig kann ein direkteres Ansprechverhalten im dichten Verkehr bedeuten, dass man die Dosierung noch etwas bewusster trifft – wer das mag, bekommt dafür ein sportlicheres Gefühl.
Stärken und Schwächen im Antriebsgefühl
- Honda CL 500: Stärke ist die gutmütige, gleichmäßige Fahrbarkeit. Schwäche kann sein, dass das Bike weniger „Biss“ vermittelt, wenn bewusst sportlich gefahren wird.
- Kawasaki Z 500 SE: Stärke ist das lebendigere Ansprechverhalten und der Street-Fokus. Schwäche kann sein, dass die Fahrweise im Stadtverkehr etwas mehr Aufmerksamkeit bei der Gasdosierung verlangt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Im Handling unterscheiden sich die beiden Modelle spürbar. Die Honda CL 500 ist darauf ausgelegt, souverän zu rollen und dabei ein ruhiges Gefühl zu vermitteln. Das hilft besonders auf unruhiger Fahrbahn oder wenn die Strecke nicht perfekt ist. Gerade auf der Landstraße, wenn der Rhythmus über längere Zeit gleich bleibt, wirkt die CL 500 oft angenehm berechenbar.
Die Kawasaki Z 500 SE fühlt sich im Vergleich häufig agiler an. Das macht sie interessant für Fahrer, die Kurven gerne dynamisch anfahren und das Motorrad „mitnehmen“ möchten. In engen Bereichen und beim zügigen Richtungswechsel kann das ein echter Vorteil sein. Gleichzeitig gilt: Agilität bedeutet nicht automatisch Komfort – wer sehr lange Strecken mit viel Stadtanteil fährt, merkt eher, wie stark die eigene Sitzposition und Fahrweise das Gesamtgefühl beeinflussen.
Kurvengefühl und Alltag
Beide Bikes kommen mit typischen 500er-Eigenschaften: leicht zu bewegen, nicht überfordernd und alltagstauglich. Der Unterschied liegt im „Wie“: Honda wirkt wie ein Motorrad, das man entspannt fährt und das einen nicht ständig fordert. Kawasaki wirkt wie ein Motorrad, das man gern öfter „aktiv“ bewegt, weil es das Gefühl von Kontrolle und Dynamik verstärkt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen geht es nicht nur um die reine Bremsleistung, sondern auch um das Gefühl am Hebel und die Dosierbarkeit. Im Vergleich zeigt sich: Die Honda CL 500 bietet ein eher harmonisches Bremsverhalten, das sich gut in den Alltag integrieren lässt. Das ist besonders hilfreich, wenn häufig aus niedrigen Geschwindigkeiten verzögert werden muss.
Die Kawasaki Z 500 SE kann beim Bremsen ebenfalls überzeugen, wirkt aber oft etwas „direkter“ im Feedback. Das passt zu einem sportlicheren Fahrstil und gibt mehr Sicherheit, wenn das Tempo auf der Landstraße steigt. Wer viel in der Stadt unterwegs ist, profitiert trotzdem von der Alltagstauglichkeit beider Modelle – entscheidend ist, welches Bremsgefühl besser zum eigenen Stil passt.
Ergonomie und Sitzposition: Für kurze Wege und längere Touren
Die Sitzposition ist bei beiden Motorrädern ein wichtiger Punkt. Die Honda CL 500 zielt stärker auf eine entspannte Haltung ab. Dadurch wird das Motorrad besonders interessant, wenn häufig kurze Strecken gefahren werden, aber auch wenn gelegentlich längere Touren anstehen. Die Ergonomie wirkt so, als wäre sie auf „einfach losfahren“ ausgelegt.
Die Kawasaki Z 500 SE bietet ebenfalls eine alltagstaugliche Position, wirkt aber insgesamt etwas sportlicher. Das kann sich positiv auswirken, wenn der Oberkörper aktiv geführt werden soll und man das Motorrad dynamischer bewegen möchte. Wer eher „komfortorientiert“ unterwegs ist, sollte darauf achten, ob die eigene Körpergröße und Sitzgewohnheiten zur Auslegung passen.
Stärken und Schwächen bei der Ergonomie
- Honda CL 500: Stärke ist der entspannte Komfort für Alltag und längere Fahrten. Schwäche kann sein, dass das sportliche „Anlehnen“ nicht so stark unterstützt wird wie bei der Kawasaki.
- Kawasaki Z 500 SE: Stärke ist das sportlichere Fahrgefühl durch die insgesamt aktivere Auslegung. Schwäche kann sein, dass sehr lange Strecken je nach Fahrstil etwas mehr „Arbeit“ bedeuten.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Im Alltag entscheidet oft die Summe aus Details: Sicht, Bedienbarkeit, Schutz vor Wind, sowie die Frage, wie gut sich das Motorrad im Alltag handhaben lässt. Die Honda CL 500 wirkt in der Praxis wie ein Motorrad, das man schnell versteht: Bedienkonzept und Gesamtgefühl sind auf unkompliziertes Fahren ausgelegt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur für „Wochenendfahrten“, sondern auch für regelmäßige Wege genutzt wird.
Die Kawasaki Z 500 SE setzt ebenfalls auf Alltagstauglichkeit, wirkt aber stärker wie ein Bike, das man gern auch mal „mehr“ fährt. Wer Wert auf einen modernen Look und ein Motorrad legt, das sich im Straßenbild selbstbewusst präsentiert, wird hier eher abgeholt. Gleichzeitig lohnt sich ein Blick darauf, welche Ausstattungsdetails für den eigenen Bedarf relevant sind – denn je nach Fahrprofil können Komfort- und Schutzaspekte unterschiedlich wichtig sein.
Design und Charakter: Welches Motorrad passt zur eigenen Vorstellung?
Design ist natürlich Geschmackssache, aber es beeinflusst, wie man sich auf dem Motorrad fühlt. Die Honda CL 500 steht für klassisches Understatement: Sie wirkt stimmig, zeitlos und „ruhig“. Das kann genau die richtige Wahl sein, wenn ein Motorrad gesucht wird, das nicht ständig Aufmerksamkeit erzwingt, aber trotzdem hochwertig wirkt.
Die Kawasaki Z 500 SE ist dagegen auffälliger und sportlicher im Auftritt. Wer ein Motorrad möchte, das sich wie ein Street-Bike anfühlt und optisch mehr Kante zeigt, wird sich hier eher wiederfinden. Der Charakter spiegelt sich auch im Fahrgefühl: mehr Direktheit, mehr „Straße“.
Fazit: Welche Maschine ist für wen die bessere Wahl?
Die Honda CL 500 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag unkompliziert funktioniert, auf der Landstraße entspannt mitgeht und ein harmonisches, gutmütiges Fahrgefühl vermittelt. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, Wert auf Komfort legt und ein Bike möchte, das nicht ständig nach sportlicher Aktivität verlangt, wird mit der CL 500 sehr zufrieden sein. Sie punktet vor allem als zuverlässiger Alltagsbegleiter mit klassischem Stil.
Die Kawasaki Z 500 SE passt besser, wenn der Fokus stärker auf einem lebendigeren, direkteren Fahrgefühl liegt und das Motorrad auch bei flotterem Fahren Spaß machen soll. Wer ein Street-orientiertes Bike bevorzugt, das sich agiler anfühlt und optisch sowie vom Charakter her mehr „Punch“ ausstrahlt, findet in der Z 500 SE die passendere Basis. Sie ist ideal für alle, die das Motorrad nicht nur nutzen, sondern auch gern aktiv fahren.
Kurz gesagt: Honda für entspanntes, souveränes Fahren – Kawasaki für mehr Direktheit und Street-Feeling.