| UVP | 7.009 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | 5.695 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Fahrkomfort
- Preis
- Bedienung
- Cruisen
- Nicht sportlich
- sehr leicht
- einfaches Fahrverhalten
- nichts lenkt ab
- schöne Retro-Optik
- Leistung reicht nur zum Bummeln
- Sitzposition für große Leute etwas kurz
- zickiger Seitenständer
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 190 | kg |
| Radstand | 1.490 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.490 | mm |
| Sitzhöhe: | 690 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 143 | kg |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Länge | 2.125 | mm |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Sitzhöhe: | 740 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 4-Takt-Einzylinder-Motor | |
| Hubraum | 233 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 46 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 155 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 303 | km |
| Leistung | 18 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 19 NM bei 5.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 480 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Telegabel 41 mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | ZR | |
| Reifen hinten | ZR | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 37-mm-Teleskopgabel (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 95)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-18M/C 51S | |
| Reifen hinten | 110/90-17M/C 60S | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 295 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzel-Bremsscheibe, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Also: Daumen hoch, oder nicht? Ganz klar, Daumen hoch. Selten kann man mal ein Motorrad fahren, was vielleicht den persönlichen Geschmack nicht trifft und schon gar nicht den Fahrstil – das aber trotzdem Sympathiepunkte ohne Ende einfährt.
Dazu ist es eine Honda, will sagen: Hohe Qualität ist gewährleistet, einfache Bedienung wie schon erwähnt auch. Verhindert vielleicht der Preis den Kauf? Nein, 6075 Euro Neupreis sind es, den ganzen Spaß gibt es also für kleines Geld.
Das Testbike wurde uns von Motofun in Kaltenkirchen zur Verfügung gestellt.
Fazit
Wunderbar, dass Kawasaki im Jahr 2025 so eine Maschine auf den Markt bringt. Sie predigt mit jeder Faser ihres Daseins den Verzicht auf so gekonnte Weise, dass man sich für hochmoderne und komplizierte Motorräder fast schämt. Die Meguro S1 erinnert uns daran, was Motorradfahren eigentlich ausmacht: Der schöne Klang aus einem schönen Auspuff eines schönen, luftgekühlten Einzylinders, der frei sichtbar in einem schönen Motorrad hängt. Klarer Fall -> das ist nur was für Ästheten und Langsamfahrer. Info für nervöse Heizer: Geht bitte weiter, es gibt hier nichts zu sehen. Jedenfalls nicht für Euch.Die Testmaschine wurde uns im Rahmen der Kawasaki-Wochen bei Motorradtest.de von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt. Dieser Kawasaki-Händler befindet sich im schönen Sankt Michaelisdonn in Dithmarschen. Wer dort den Vorführer der Meguro S1 zu einer Probefahrt ausführen möchte, dem empfehlen wir eine entspannte Ausfahrt zum Meldorfer Hafen. Dort ein wenig Kaffee & Gebäck und dann gemütlich zurück zu Heller & Soltau - das Leben kann doch so wunderbar sein!
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Honda CMX 500 Rebel vs. Kawasaki Meguro S1 – welcher Cruiser passt besser?
Wenn zwei Motorräder aus dem gleichen „Alltag trifft Stil“-Segment kommen, wird die Entscheidung schnell spannend: Die Honda CMX 500 Rebel steht für einen unkomplizierten Einstieg in die Cruiser-Welt, während die Kawasaki Meguro S1 mit ihrem modernen Retro-Charakter und dem besonderen Look auffällt. Beide Bikes sind darauf ausgelegt, sich im Alltag wohlzufühlen – aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Wie unterscheiden sich die beiden Modelle in der Praxis, wo liegen ihre Stärken, und welche Schwächen sollte man kennen, bevor man sich festlegt?
Erster Eindruck: Stil, Haltung und „Wofür steht das Bike?“
Die Honda CMX 500 Rebel wirkt bewusst reduziert und „clean“. Der Cruiser-Charakter ist klar erkennbar: tieferer Schwerpunkt, entspannte Sitzposition und ein Look, der sich leicht personalisieren lässt. Die Kawasaki Meguro S1 dagegen spielt stärker mit Retro-Details. Rundungen, Proportionen und die Anmutung erinnern an klassische Linien, wirken aber modern interpretiert. Wer also vor allem Wert auf einen markanten Auftritt legt, findet bei der Meguro S1 schnell einen starken Grund, genauer hinzusehen.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Honda CMX 500 Rebel zielt auf ein gleichmäßiges, gut dosierbares Ansprechverhalten. Das macht sie besonders angenehm im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken, bei denen man häufig beschleunigt, bremst und wieder anrollt. Die Kawasaki Meguro S1 wirkt im Vergleich oft etwas „direkter“ im Gefühl, vor allem dann, wenn man zügiger aus Kurven heraus beschleunigt oder Landstraßenabschnitte dynamischer fährt.
Wichtig ist hier weniger die reine Zahl, sondern wie die Leistung nutzbar bleibt: Die Rebel spielt ihre Stärken aus, wenn man entspannt unterwegs ist und das Motorrad nicht ständig „ausdrehen“ muss. Die Meguro S1 punktet eher bei Fahrern, die das Motorrad auch mal fordernder bewegen möchten – ohne dabei in eine völlig andere Motorradklasse zu wechseln.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Im Fahrwerk-Vergleich zeigt sich, dass beide Bikes auf Alltagstauglichkeit ausgelegt sind, aber unterschiedlich abgestimmt sein können. Die Honda CMX 500 Rebel vermittelt häufig ein ruhiges, gutmütiges Fahrgefühl. Das hilft besonders dann, wenn die Strecke nicht perfekt ist: Kopfsteinpflaster, grober Asphalt oder wechselnde Beläge werden eher „weggefedert“, ohne dass man ständig gegenlenken muss.
Die Kawasaki Meguro S1 kann sich im Vergleich etwas lebendiger anfühlen. Das ist ein Vorteil, wenn man gern zügig durch den Verkehr oder über Landstraßen rollt und das Motorrad aktiv in die Linie bringt. Gleichzeitig gilt: Wer sehr lange Strecken in einem eher entspannten Tempo fährt, wird bei der Rebel oft schneller das Gefühl haben, „einfach nur sitzen und fahren“ zu können.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im richtigen Moment
Beim Thema Bremsen geht es in der Praxis um Dosierbarkeit und Standfestigkeit. Beide Modelle sind so ausgelegt, dass sie im Alltag verlässlich funktionieren. Die Honda CMX 500 Rebel wirkt dabei oft besonders gut kontrollierbar, was gerade in der Stadt hilft, wenn man häufig sanft verzögert oder an Ampeln sauber anhalten möchte. Die Kawasaki Meguro S1 kann im Vergleich ebenfalls überzeugen, besonders wenn man stärker verzögert und dabei ein direktes Feedback erwartet.
Wer viel im Stop-and-Go-Verkehr unterwegs ist, profitiert von einem System, das sich fein dosieren lässt. Wer dagegen häufiger zügig fährt, achtet eher darauf, wie stabil die Bremsleistung bleibt und wie gut sich das Motorrad auch bei stärkerer Beanspruchung kontrollieren lässt.
Sitzposition und Ergonomie: Komfort für kurze und längere Fahrten
Die Sitzposition ist bei beiden Bikes ein entscheidender Punkt. Die Honda CMX 500 Rebel ist klassisch cruiser-orientiert: entspannter Oberkörper, angenehme Haltung für ruhiges Fahren. Das macht sie besonders attraktiv für Einsteiger oder für alle, die nicht ständig „sportlich“ sitzen wollen.
Die Kawasaki Meguro S1 bietet ebenfalls eine bequeme Sitzhaltung, wirkt aber häufig etwas „kompakter“ im Gesamteindruck. Das kann sich positiv auswirken, wenn man sich im Alltag zwischen engen Parklücken, schmalen Straßen oder häufigem Rangieren bewegt. Für längere Touren entscheidet am Ende oft, wie gut die Sitzbank zur eigenen Statur passt und wie man die Fußrasten und den Lenker im Alltag empfindet.
Ausstattung und Alltag: Was man wirklich merkt
Im Ausstattungs-Vergleich zählt vor allem, was im Alltag den Unterschied macht: Übersichtlichkeit, Bedienbarkeit und die Frage, wie gut sich das Motorrad für den eigenen Stil anpassen lässt. Die Honda CMX 500 Rebel ist in der Praxis oft ein „Baukasten“-Bike: Viele Fahrer nutzen sie als Basis für Umbauten, Zubehör und eine persönliche Optik. Das kann ein Vorteil sein, wenn man gern selbst Hand anlegt oder Zubehör nach und nach ergänzt.
Die Kawasaki Meguro S1 wirkt dagegen häufig wie ein stimmiges Gesamtpaket. Wer das Retro-Design mag, bekommt meist genau die Optik, die man erwartet – ohne dass man zwingend nachhelfen muss. Das spart Zeit und reduziert die „Umbau-Entscheidungen“.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda CMX 500 Rebel – Stärken
- Alltagstaugliches, gutmütiges Fahrgefühl, besonders im Stadtverkehr.
- Entspannte Cruiser-Position, die das Fahren unkompliziert macht.
- Gute Basis für Individualisierung – viele Zubehör- und Umbauoptionen.
Honda CMX 500 Rebel – mögliche Schwächen
- Wer maximale „Retro-Show“ sucht, könnte die Optik weniger besonders finden als bei der Meguro S1.
- Bei sportlicher Fahrweise kann das eher ruhige Charakterbild weniger „Biss“ vermitteln als erwartet.
Kawasaki Meguro S1 – Stärken
- Starker Retro-Look mit eigenständiger Anmutung.
- Lebendigeres Fahrgefühl, wenn man das Motorrad aktiver bewegt.
- Stimmiges Gesamtpaket, das auch ohne Umbauten überzeugt.
Kawasaki Meguro S1 – mögliche Schwächen
- Wer vor allem auf maximale Anpassbarkeit setzt, könnte bei der Rebel mehr „Spielraum“ finden.
- Je nach persönlicher Sitz- und Fahrgewohnheit kann die Ergonomie subjektiv anders wirken als bei der Cruiser-typischen Rebel.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Honda CMX 500 Rebel ist besonders passend, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag entspannt funktioniert, leicht zu handhaben ist und eine solide Grundlage für die eigene Optik bietet. Sie eignet sich gut für Einsteiger, für Pendler und für alle, die gern unkompliziert fahren – ohne ständig über das Motorrad nachdenken zu müssen.
Die Kawasaki Meguro S1 ist die bessere Wahl, wenn der Fokus stärker auf dem besonderen Retro-Design und einem etwas lebendigeren Fahrgefühl liegt. Wer ein Motorrad möchte, das optisch auffällt und sich auch auf Landstraßen dynamischer bewegen lässt, findet in der Meguro S1 oft den größeren „Aha“-Effekt.
Fazit:
Wer ein unkompliziertes Cruiser-Motorrad sucht, das im Stadtverkehr angenehm dosierbar bleibt und mit entspannter Sitzhaltung überzeugt, liegt mit der Honda CMX 500 Rebel meist richtig. Sie ist eine starke Wahl für Einsteiger, Alltagsfahrer und alle, die ihr Motorrad gern Schritt für Schritt personalisieren. Die Kawasaki Meguro S1 empfiehlt sich dagegen, wenn der Wunsch nach modernem Retro-Charakter im Vordergrund steht und das Motorrad auch bei flotterer Fahrweise lebendig wirken soll. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die ein stimmiges Gesamtpaket wollen und weniger das Gefühl haben möchten, erst „bauen zu müssen“, um zufrieden zu sein.
Kurz gesagt: Rebel für entspanntes, flexibles Cruisen und Individualisierung – Meguro S1 für Stil, Charakter und einen etwas aktiveren Fahransatz.