| UVP | 6.220 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2006 bis 2013 | |
Pro und Kontra
- geringes Gewicht
- einsteigerfreundlich
- gutmütiger Motor und einfache Handhabung
- günstiger Unterhalt
- alltagstauglich
- solide Honda-Qualität
- Sitzbank unbequem bei langen Fahrten
- kleiner Tank, begrenzte Reichweite
- Fahrwerk für schwere Fahrer etwas zu soft
- Lasten-Esel
- gutmütiges Fahrverhalten
- große Reichweite
- gemütliche Sitzposition
- sehr guter Windschutz
- geeignet auch für lange und schnelle Autobahn-Passagen
- schwer, Rangieren problematisch
- anfälliges ABS
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 142 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 880 | mm |
| Höhe | 1.200 | mm |
| Gewicht | 256 | kg |
| Radstand | 1.510 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.510 | mm |
| Sitzhöhe: | 890-910 | mm |
| Höhe | 1.470 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Viertaktmotor | |
| Hubraum | 286 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer 4-Takt | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Kühlung | Luft/Ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 27 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 132 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 250 | km |
| Leistung | 98 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 115 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 33 | Liter |
| Reichweite | 600 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 43mm Upsidedowngabel (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | Pro-Link-Schwinge (Federweg 260)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 80/100-21M/C 51P | |
| Reifen hinten | 120/80-18M/C 62P | |
| Rahmenbauart | Dreiteiliges Rahmenkonzept aus Vorder- und Hinterrahmen mit mittragendem Motor | |
| Federung vorne | Telelever 41mm Zentralfederbein (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | WAD Federbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge Paralever | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremsanlage mit Einkolbenbremszange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Dopperlscheibe ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Honda CRF 300 L Modell 2025 ist kein Motorrad der großen Gesten, sondern eines der klugen Kompromisse. Sie bietet genug Leistung für Alltag und Landstraße, genügend Offroad-Talent für echte Abenteuer abseits befestigter Wege und genug Komfort, um nicht nur als Spielzeug zu gelten. Die Modellpflege 2025 verbessert wichtige Details, ohne den Charakter zu verwässern. Besonders die modernere Beleuchtung, die überarbeitete Fahrwerksabstimmung und die weiter verbesserte Alltagstauglichkeit stärken ein ohnehin überzeugendes Gesamtpaket.
Wer ein leichtes, ehrliches und bezahlbares Dual-Sport-Motorrad sucht, findet in der CRF 300 L eine der stimmigsten Optionen ihrer Klasse. Sie ist nicht perfekt, aber sehr konsequent. Gerade dadurch wirkt sie im Test so überzeugend. Statt mit Leistungsdaten zu prahlen, lädt sie dazu ein, kleinere Straßen, Feldwege und neue Routen zu entdecken. Für Einsteiger, Pendler, Minimalisten und Abenteuerfahrer mit realistischem Anspruch ist sie eine klare Empfehlung. Die beste Beschreibung lautet vielleicht: Die Honda CRF 300 L 2025 ist kein Motorrad, das alles spektakulär kann – aber sie kann erstaunlich vieles erstaunlich gut.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
Fazit - was bleibt hängen
"Hervorragende Offroad-Tauglichkeit bei nochmals gesteigerten Straßeneigenschaften" lautete damals der Pressetext zur neuen Adventure von BMW. Mit Offroad meinten die Schreiberlinge damals vermutlich nicht gerade die Crosspiste mit Sprüngen und tiefen Sand - dazu ist die GS 1200 Adventure schlichtweg zu schwer. Aber dennoch ist dieses Motorrad das ideale Bike für die gaaaanz lange Reise. Den Beweis lieferten Charly Boorman und Ewan McGregor 2007 auf ihrer "Long Way Down" genannten Reise, bei der sie 23.500 Kilometer durch Afrika eben genau auf diesen Maschinen zurückgelegt haben.Leider sind auch gebrauchte und ältere GS Adventure Bikes nicht ganz billig. Je nach Alter, Laufleistung, Zustand und Ausstattung werden bis zu 13.000 Euro verlangt. Allerdings darf bezweifelt werden, dass solche Preise tatsächlich auch gezahlt werden, aber für eine gute GSA K255 muss man schon mit 8.000 Euro rechnen. Zurück zur Ausgangsfrage: Lohnt sich das? Klares "JA!" unsererseits, denn diese Maschinen halten ewig und bringen auch nach 15 Jahren immer noch jede Menge Freude.
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Honda CRF 300 L vs BMW R 1200 GS Adventure – Vergleich der zwei Motorradwelten
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda CRF 300 L und die BMW R 1200 GS Adventure, wird der Vergleich spannend: Hier steht eine kompakte, leicht zu fahrende Enduro im Fokus, dort ein großes Reise- und Abenteuerpaket mit viel Reserven. Beide Maschinen können Spaß machen – aber auf sehr unterschiedliche Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht um „besser“ oder „schlechter“, sondern darum, welche Stärken in welchen Situationen wirklich zählen.
Grundcharakter: Leichtes Enduro-Feeling vs. großes Reiseabenteuer
Die Honda CRF 300 L ist vom Konzept her auf Agilität und Alltagstauglichkeit ausgelegt. Sie fühlt sich in engen Passagen, auf Schotterpisten und bei wechselnden Untergründen schnell „handlich“ an. Der Motorcharakter und die kompakte Bauweise unterstützen ein entspanntes Vorankommen – besonders dann, wenn es nicht nur um Tempo, sondern um Kontrolle geht.
Die BMW R 1200 GS Adventure dagegen ist ein Motorrad für lange Strecken und wechselnde Bedingungen. Der Fokus liegt auf Durchzug, Stabilität und Komfort auf der Reise. Auf der Straße wirkt sie souverän, auf Schotter bleibt sie kontrollierbar, und gerade bei längeren Etappen spielt die Adventure ihre Stärke aus: Sie nimmt Kilometer gelassen mit und bietet dabei ein hohes Maß an Sicherheit und Fahrunterstützung.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich zeigt sich ein klarer Unterschied im Einsatzprofil. Die Honda CRF 300 L setzt auf einen eher „bodenständigen“ Antrieb, der für Offroad-Situationen und kontrolliertes Fahren prädestiniert ist. Die Maschine lässt sich gut dosieren, was besonders beim Anfahren, beim Rangieren oder auf rutschigem Untergrund hilft. Wer häufig im niedrigen bis mittleren Drehzahlbereich unterwegs ist, profitiert von dieser Art von Motorverhalten.
Die BMW R 1200 GS Adventure bringt dagegen mehr „Biss“ für lange Autobahnabschnitte, zügige Überholmanöver und das Fahren mit Gepäck. Der Antrieb wirkt dabei weniger wie ein Werkzeug für kurze Offroad-Momente, sondern eher wie ein Reise-Motor: gleichmäßig, kraftvoll und mit Reserven. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Streckenplanung und Komfort im Vordergrund stehen.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Beim Handling sind die Unterschiede besonders deutlich. Die Honda CRF 300 L profitiert von ihrer kompakten Dimension und dem leichteren, direkteren Fahrgefühl. Dadurch wirkt sie in Kurven, auf holprigen Wegen und bei Richtungswechseln sehr lebendig. Gerade wenn es darum geht, das Motorrad „zu bewegen“, statt es nur zu fahren, spielt die CRF ihre Stärken aus.
Die BMW R 1200 GS Adventure ist spürbar auf Stabilität ausgelegt. Das Motorrad liegt ruhiger, vermittelt mehr Gelassenheit bei höheren Geschwindigkeiten und bietet auf langen Strecken ein komfortableres Gesamtpaket. Auf unebenen Abschnitten bleibt sie kontrollierbar, aber das Fahrgefühl ist eher „groß und souverän“ als „leicht und agil“.
Sitzposition und Komfort: Kurzstrecke vs. Langstrecke
Auch die Sitzposition und das Komfortgefühl unterscheiden sich. Die Honda CRF 300 L ist eher auf ein aktives Fahren ausgelegt: Man sitzt so, dass man sich bei Bedarf nach vorn oder in eine stehende Position bewegen kann, ohne dass sich alles „zu groß“ anfühlt. Das ist praktisch, wenn das Gelände wechselt oder wenn man öfter mal absteigen und schieben muss.
Die BMW R 1200 GS Adventure ist dagegen auf Ergonomie für lange Etappen ausgelegt. Windschutz, Sitzkomfort und die generelle Ruhe im Fahrbetrieb machen den Unterschied, wenn es über Stunden geht. Wer häufig auf Reisen unterwegs ist, wird die Adventure eher als „Wohnzimmer auf zwei Rädern“ wahrnehmen – während die CRF eher als „Werkzeug für Abwechslung“ funktioniert.
Elektronik und Sicherheit: Unterstützung im Alltag
Bei der BMW R 1200 GS Adventure spielt die Elektronik eine größere Rolle. Gerade auf wechselndem Untergrund kann das Systemdenken der BMW helfen, das Motorrad berechenbarer zu machen. Das wirkt sich besonders dann aus, wenn Wetter, Grip oder Beladung variieren. Die Maschine ist dadurch nicht nur leistungsstark, sondern auch „entschärfend“ im Fahrgefühl.
Die Honda CRF 300 L setzt stärker auf ein unkompliziertes, direktes Fahrverhalten. Das ist nicht automatisch „weniger“, sondern oft „passender“, wenn man bewusst wenig Technikballast möchte oder wenn man im Gelände lieber mit Gefühl statt mit Assistenzsystemen arbeitet. Wer Offroad-Fahren als Lern- und Übungsprozess sieht, wird die Einfachheit häufig als Vorteil empfinden.
Reisetauglichkeit: Gepäck, Reichweite und Alltag
Die BMW R 1200 GS Adventure ist klar im Vorteil, wenn es um Reisetauglichkeit geht. Das Motorrad ist für längere Distanzen gemacht: mit Blick auf Komfort, Stabilität und die Fähigkeit, auch mit Gepäck souverän zu bleiben. Dazu passt auch die typische Adventure-Ausstattungsidee – von Windschutz bis zu Möglichkeiten, das Motorrad sinnvoll zu erweitern.
Die Honda CRF 300 L ist eher die Wahl, wenn Reisen „anders“ aussehen: kurze bis mittlere Strecken, viel Landstraße mit Schotteranteil, Tagesausflüge in unwegsameres Terrain oder Touren, bei denen das Motorrad nicht ständig im Mittelpunkt stehen muss. Die CRF kann dabei sehr viel Spaß machen, weil sie die Hemmschwelle senkt: Man fährt los, probiert Wege aus und bleibt flexibel.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda CRF 300 L – Stärken
- Agiles Handling und leichtes, kontrolliertes Fahrgefühl
- Offroad-Charakter mit Fokus auf Dosierbarkeit und Übersicht
- Alltagstauglichkeit durch kompakte Dimension und unkomplizierten Zugang
- Einfaches Konzept, das das Fahren direkt und „hands-on“ macht
Honda CRF 300 L – Schwächen
- Weniger Reserven für lange, schnelle Autobahnabschnitte
- Komfortfokus eher auf Aktivität als auf reines Langstrecken-Gefühl
- Begrenzter Reise-Anspruch im Vergleich zu einer Adventure mit viel Ausstattung
BMW R 1200 GS Adventure – Stärken
- Reise-Komfort und souveränes Fahrverhalten über lange Strecken
- Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und mit Gepäck
- Elektronik und Sicherheit als unterstützendes Gesamtpaket
- Vielseitigkeit für Straße, Schotter und unterschiedliche Bedingungen
BMW R 1200 GS Adventure – Schwächen
- Weniger „leicht“ im Handling, besonders in sehr engen oder technischen Passagen
- Mehr Motorrad im Sinne von Gewicht und Anspruch beim Rangieren
- Fokus auf Reise kann für reines Offroad-Training weniger passend sein
Welche Maschine passt zu welchem Fahrstil?
Die Honda CRF 300 L passt besonders gut zu Fahrern, die gern aktiv fahren, gern kleinere Wege entdecken und dabei Wert auf Kontrolle legen. Wer häufig auf Schotter, Feldwegen oder in wechselndem Terrain unterwegs ist und dabei eine Maschine möchte, die schnell „mitgeht“, wird mit der CRF viel Freude haben. Auch für Einsteiger oder Umsteiger, die das Offroad-Fahren Schritt für Schritt aufbauen wollen, ist das Konzept oft stimmig.
Die BMW R 1200 GS Adventure ist die bessere Wahl, wenn Langstrecke und Reisegefühl im Vordergrund stehen. Wer regelmäßig größere Distanzen fährt, gern mit Gepäck unterwegs ist und dabei ein Motorrad möchte, das auch bei wechselnden Bedingungen ruhig und sicher bleibt, findet in der Adventure einen starken Begleiter. Das Motorrad ist besonders attraktiv, wenn die Touren nicht nur aus „kurzen Offroad-Momenten“, sondern aus ganzen Etappen bestehen.
Fazit:
Wer ein leichtes, direktes Enduro-Gefühl sucht und das Motorrad vor allem für Schotter, Feldwege und kontrolliertes Fahren im Alltag nutzen möchte, liegt mit der Honda CRF 300 L richtig. Sie überzeugt durch Agilität, unkomplizierte Handhabung und einen Charakter, der Lust auf Entdecken macht. Wer dagegen vor allem lange Strecken fährt, Komfort und Stabilität bei wechselnden Bedingungen schätzt und ein Motorrad für große Reisen mit Gepäck sucht, wird mit der BMW R 1200 GS Adventure glücklicher. Sie spielt ihre Stärken bei Souveränität, Fahrunterstützung und Langstreckenruhe aus. Kurz gesagt: CRF 300 L für aktives Offroad-Feeling und flexible Tagesausflüge, GS Adventure für Reiseabenteuer, die über Stunden und viele Kilometer funktionieren.