| UVP | 6.220 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 14.750 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- geringes Gewicht
- einsteigerfreundlich
- gutmütiger Motor und einfache Handhabung
- günstiger Unterhalt
- alltagstauglich
- solide Honda-Qualität
- Sitzbank unbequem bei langen Fahrten
- kleiner Tank, begrenzte Reichweite
- Fahrwerk für schwere Fahrer etwas zu soft
- Motor
- Handling
- Bremsen
- Fahrwerk
- Qualitätsanmutung
- Optik
- fehlende Anzeigen für Benzinstand, Drehzahl und Gang
- Reisemöglichkeiten und Windschutz nicht auf GS-Niveau
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 142 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 880 | mm |
| Höhe | 1.200 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.527 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.527 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Viertaktmotor | |
| Hubraum | 286 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 27 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 132 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 250 | km |
| Leistung | 110 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 116 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 321 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 43mm Upsidedowngabel (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | Pro-Link-Schwinge (Federweg 260)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 80/100-21M/C 51P | |
| Reifen hinten | 120/80-18M/C 62P | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever | |
| Reifen vorne | ZR | |
| Reifen hinten | ZR | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremsanlage mit Einkolbenbremszange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Honda CRF 300 L Modell 2025 ist kein Motorrad der großen Gesten, sondern eines der klugen Kompromisse. Sie bietet genug Leistung für Alltag und Landstraße, genügend Offroad-Talent für echte Abenteuer abseits befestigter Wege und genug Komfort, um nicht nur als Spielzeug zu gelten. Die Modellpflege 2025 verbessert wichtige Details, ohne den Charakter zu verwässern. Besonders die modernere Beleuchtung, die überarbeitete Fahrwerksabstimmung und die weiter verbesserte Alltagstauglichkeit stärken ein ohnehin überzeugendes Gesamtpaket.
Wer ein leichtes, ehrliches und bezahlbares Dual-Sport-Motorrad sucht, findet in der CRF 300 L eine der stimmigsten Optionen ihrer Klasse. Sie ist nicht perfekt, aber sehr konsequent. Gerade dadurch wirkt sie im Test so überzeugend. Statt mit Leistungsdaten zu prahlen, lädt sie dazu ein, kleinere Straßen, Feldwege und neue Routen zu entdecken. Für Einsteiger, Pendler, Minimalisten und Abenteuerfahrer mit realistischem Anspruch ist sie eine klare Empfehlung. Die beste Beschreibung lautet vielleicht: Die Honda CRF 300 L 2025 ist kein Motorrad, das alles spektakulär kann – aber sie kann erstaunlich vieles erstaunlich gut.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
Fazit - was bleibt hängen
Betörend ist die Urban G/S ohne Frage. Unser Tester Markus ließ sich zur Anmerkung hinreißen, dass es in seinen Augen das derzeit schönste Motorrad auf dem Markt ist. Sie ist darüber hinaus ein typisches Boxer-Kind und von vorne bis hinten hochwertig verarbeitet. Wer nicht ständig zwischen Deutschland und der Mongolei pendelt, für den eignet sich die Urban G/S vielleicht sogar besser als eine normale GS, denn die Urban G/S ist handlicher und wiegt deutlich weniger.Das Testmotorrad wurde uns von Bergmann & Söhne in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht genau dieses Bike als Vorführer und freut sich auf jeden Menge Probefahrer. Also, ab geht's nach Pinneberg bei Hamburg!
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Honda CRF 300 L vs. BMW R nineT Urban G/S – Vergleich & Kaufberatung
Wer zwischen der Honda CRF 300 L und der BMW R nineT Urban G/S schwankt, entscheidet sich im Grunde für zwei sehr unterschiedliche Motorradwelten. Die eine steht für leichtes, unkompliziertes Fahren mit Enduro-Genen und viel Spaß abseits des Asphalts. Die andere verbindet den klassischen BMW-Charakter mit einem urbanen Abenteueranspruch – mit Stil, Fahrgefühl und einer Ausstattung, die eher nach „Tour“ als nach „Werkzeugkasten“ klingt.
Im folgenden Vergleich schauen wir auf die typischen Unterschiede der beiden Modelle: Wie unterscheiden sich Charakter und Einsatzbereich? Wo liegen die Stärken, wo die Grenzen? Und welche Wahl passt am besten zu Fahrstil, Alltag und Anspruch?
Grundcharakter: Leichtes Enduro-Feeling vs. markanter Urban-G/S-Anspruch
Die Honda CRF 300 L wirkt wie ein Motorrad, das man schnell „einfach macht“: aufsteigen, losfahren, sich auf das Wesentliche konzentrieren. Der Fokus liegt auf einem agilen Handling, einer eher direkten Rückmeldung und einem Fahrgefühl, das besonders auf kurzen Wegen, im Gelände-Umfeld oder auf Schotterstraßen Spaß macht. Gerade wenn das Motorrad auch mal „dreckig“ werden darf, spielt die CRF ihre Stärken aus.
Die BMW R nineT Urban G/S dagegen bringt mehr „Motorrad-Identität“ mit: Der Look ist präsent, die Ausstrahlung klassisch und gleichzeitig modern interpretiert. Das Fahrgefühl ist weniger „leichtfüßig-unkompliziert“, sondern eher „bewusst und souverän“. Die Urban G/S ist damit stärker auf den Alltag mit Stil und auf Touren ausgelegt – inklusive dem Anspruch, auch auf unbefestigten Straßen nicht sofort klein beizugeben.
Fahrgefühl im Alltag: Wie sich die Sitzposition und das Handling unterscheiden
Sitzposition und Ergonomie
Bei der Honda CRF 300 L ist die Sitzposition typischerweise enduro-orientiert: eher aufrecht, mit einer Haltung, die das aktive Fahren unterstützt. Das hilft besonders, wenn häufig umpositioniert wird – etwa beim Rangieren, bei wechselnden Untergründen oder wenn das Motorrad „mitarbeiten“ soll.
Die BMW R nineT Urban G/S setzt auf eine ergonomische Mischung aus klassischer Roadster-Ästhetik und Reise-/Abenteuer-Anspruch. Die Sitzhaltung wirkt insgesamt „touriger“ und weniger wie ein reines Gelände-Motorrad. Wer längere Strecken fährt oder häufig zwischen Stadt und Land pendelt, profitiert von diesem Charakter.
Handling und Wendigkeit
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Honda CRF 300 L ist in der Praxis oft die Maschine, die man leichter „durchzieht“. Das Handling wirkt agil, das Motorrad lässt sich im Alltag gut bewegen und vermittelt das Gefühl, dass man auch mal spontan eine Abkürzung über Feldwege nimmt.
Die BMW R nineT Urban G/S ist ebenfalls handlich, aber der Schwerpunkt liegt stärker auf Stabilität und souveränem Vorankommen. Das Motorrad fühlt sich weniger wie ein „Spielzeug“ an, sondern eher wie ein bewusstes Reisegerät. In engen Situationen oder beim häufigen Rangieren kann das je nach Fahrpraxis spürbar sein.
Motor und Antrieb: Charakter statt reine Zahlen
Beim Motor geht es weniger um „wer ist stärker“, sondern um wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen. Die Honda CRF 300 L steht für einen eher unkomplizierten, alltagstauglichen Antrieb, der sich gut dosieren lässt. Das passt zu Fahrten, bei denen man nicht permanent am Limit arbeitet, sondern entspannt vorankommt – und bei Bedarf trotzdem zügig reagieren kann.
Die BMW R nineT Urban G/S wirkt im Vergleich oft „erwachsener“ im Ansprechverhalten. Der Antrieb trägt stärker den Charakter eines Motorrads, das auch auf längeren Strecken entspannt laufen soll. Wer gerne gleichmäßig fährt und das Motorrad nicht ständig neu „aufbauen“ möchte, findet hier einen stimmigen Rhythmus.
Fahrwerk und Bremsen: Wo Komfort und Kontrolle auseinanderlaufen
Fahrwerk: Offroad-Tauglichkeit vs. Straßensouveränität
Die Honda CRF 300 L ist vom Grundkonzept her auf unbefestigte Strecken und wechselnde Untergründe ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt das aktive Fahren und hilft dabei, Unebenheiten kontrolliert zu verarbeiten. Dadurch wirkt die CRF besonders dann stimmig, wenn die Strecke nicht „perfekt“ ist.
Die BMW R nineT Urban G/S ist eher auf die Kombination aus Straße und „leichterem Abenteuer“ ausgelegt. Sie bleibt auf Asphalt sehr angenehm und vermittelt ein sicheres Gefühl bei zügigem Fahren. Auf grobem Schotter oder sehr anspruchsvollem Terrain kann der Fokus spürbar anders sein: eher Stabilität und Komfort als kompromisslose Offroad-Performance.
Bremsen und Fahrstabilität
Beide Motorräder bieten eine solide Basis, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Die Honda CRF 300 L wirkt so abgestimmt, dass man im Offroad-Umfeld kontrolliert arbeiten kann. Die BMW R nineT Urban G/S spielt ihre Stärken stärker auf der Straße aus: klare Verzögerung, gutes Gefühl am Hebel und ein insgesamt ruhigerer Eindruck bei höheren Geschwindigkeiten.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Bei der Ausstattung zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Honda CRF 300 L wirkt wie ein Motorrad, das auf Funktion setzt. Das ist ein Vorteil, wenn man weniger „Show“ und mehr „Fahren“ möchte – und wenn man das Motorrad auch mal als Werkzeug sieht.
Die BMW R nineT Urban G/S dagegen bringt mehr „Motorrad-Feeling“ und häufig auch mehr Komfort- und Stilkomponenten mit. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur Transportmittel sein soll, sondern auch ein Stück Lebensgefühl.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda CRF 300 L – Stärken
- Agiles, leichtes Handling für Alltag und spontane Abstecher
- Enduro-Charakter mit guter Kontrolle auf wechselnden Untergründen
- Unkomplizierter Ansatz: ideal, wenn das Motorrad auch mal „arbeiten“ darf
- Fahrspaß durch direktes Feedback und aktive Fahrweise
Honda CRF 300 L – Schwächen
- Weniger Fokus auf „Tour-Komfort“ im klassischen Sinn
- Für rein lange Autobahn- oder Komfortstrecken ist der Charakter weniger darauf ausgelegt
- Wer vor allem Asphalt und hohe Reisegeschwindigkeit priorisiert, könnte andere Motorräder bevorzugen
BMW R nineT Urban G/S – Stärken
- Stil und Motorrad-Identität – wirkt hochwertig und präsent
- Touriger Charakter mit souveränem Fahrgefühl auf der Straße
- Gute Mischung aus Alltag und Abenteuer für unbefestigte Strecken „light“
- Stabilität und ruhiges Vorankommen bei längeren Fahrten
BMW R nineT Urban G/S – Schwächen
- Im sehr rauen Offroad-Einsatz ist der Fokus eher begrenzt
- Für häufiges Rangieren oder enge Offroad-Passagen kann die Praxis weniger „leicht“ wirken
- Wer ein Motorrad sucht, das kompromisslos für Gelände gebaut ist, findet in der CRF eher die passende Basis
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung wird leichter, wenn man den eigenen Alltag ehrlich betrachtet: Wie oft fährt man wirklich abseits befestigter Straßen? Wie wichtig ist Komfort auf längeren Strecken? Und wie sehr soll das Motorrad „Werkzeug“ sein – oder eher „Traummaschine“?
Honda CRF 300 L: die passende Wahl für…
- Fahrer, die viel Abwechslung mögen: Stadt, Landstraße und gelegentlich Schotter
- Menschen, die ein leicht zu beherrschendes Motorrad suchen
- Alle, die das Motorrad auch mal unbekümmert einsetzen möchten
- Wer Spaß an aktiver Fahrweise hat und Kontrolle im Gelände schätzt
BMW R nineT Urban G/S: die passende Wahl für…
- Fahrer, die Alltag und Tour verbinden und dabei Wert auf Stil legen
- Menschen, die auf der Straße ein souveränes, ruhiges Fahrgefühl wollen
- Wer gelegentlich unbefestigte Strecken fährt, aber kein kompromissloses Offroad-Motorrad sucht
- Alle, die ein Motorrad möchten, das sich besonders anfühlt und nicht nur „funktioniert“
Fazit:
Die Honda CRF 300 L ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Agilität, unkompliziertem Handling und Offroad-Feeling liegt. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die gern spontan abbiegen, Schotterstraßen mögen und ein Motorrad suchen, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt – ohne dass man ständig über „zu schade“ nachdenken muss. Ihre Stärken spielen vor allem dann aus, wenn Kontrolle und Fahrspaß auf wechselndem Untergrund wichtiger sind als maximaler Langstrecken-Komfort.
Die BMW R nineT Urban G/S gewinnt dagegen dort, wo Tour-Charakter, Straßensouveränität und Motorrad-Identität im Vordergrund stehen. Wer viel auf Asphalt unterwegs ist, dabei aber gelegentlich Abenteuerstrecken mitnehmen möchte, findet in der Urban G/S eine stimmige Mischung. Sie wirkt insgesamt wie ein Motorrad, das man gern fährt, weil es sich hochwertig und bewusst anfühlt.
Kurz gesagt: CRF 300 L für leichtes, aktives Fahren mit Enduro-Charme – Urban G/S für stilvolle Touren mit Abenteuer-Option.