| UVP | 4.709 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 4.869 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 5.320 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Sound
- schöne Retro-Optik
- einfachstes Fahrverhalten
- Honda Qualität
- gute Reifen von Metzeler
- niedriger Verbrauch, große Reichweite
- günstiger Preis
- beschränkte Leistung
- langweilige Farben
- konsequenter Klassik-Look
- einfachste Bedienung
- Speichenfelgen ohne Aufpreis
- schöner Peashooter-Auspuff mit entsprechenden Sound
- günstiger Preis
- überschaubare Leistung
- etwas klobige Fußrastenanlage
- mittelmässige Bremse
- wunderschönes Retro-Design
- solide Bauweise
- sicheres Fahrgefühl, gute Bremsen
- schöner Einzylinder-Sound
- einfache Bedienung, nichts lenkt ab
- Haupt- und Seitenständer Serie
- überschaubare Leistung
- Schalthebel etwas zu tief angebracht
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 205 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.390 | mm |
| Länge | 2.145 | mm |
| Radstand | 1.390 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder Viertakt | |
| Hubraum | 348 | ccm |
| Hub | 90 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 374 | ccm |
| Hub | 90 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder 4-Takt | |
| Hubraum | 349 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | Luft-/ölgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 21 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 29 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 600 | km |
| Leistung | 21 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 29 NM bei 4.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 120 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 387 | km |
| Leistung | 20 PS bei 6.100 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 120 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 494 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 106)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 19' | |
| Reifen hinten | 150/70 17' | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Teleskopgabel Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 121)mm | |
| Federung hinten | Doppelstoßdämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 92)mm | |
| Aufhängung hinten | Kasten-Zweiarmschwinge Stahl | |
| Reifen vorne | 100/90 - 19 | |
| Reifen hinten | 130/80 - 18 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen mit doppeltem Unterrohr | |
| Federung vorne | Hydraulische Teleskopgabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereo Federbein , sechsfach einstellbare Federvorspannung | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 120/80-18 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe mit Doppelkolben-Bremszange ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 2 Kolbenbremszange ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 270 mm) | |
Fazit
Motorräder wie die Honda GB 350 S spalten die Biker-Gemeinde. Die einen rümpfen die Nase und fragen sich, ob man hier angesichts der mageren Leistung überhaupt noch von einem Motorrad sprechen kann und die anderen freuen sich, dass solche einfachen Genuß Motorräder heute noch neu zu erwerben sind. Das hat sich bei uns gezeigt: Tanja ist voll des Lobes, Dietmar zwar auch, kann sich die GB aber nur als Zweitmotorrad vorstellen. Und Ihr?Die Testmaschine wurde uns von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nahe Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Neben der GB350S könnt ihr bei motofun auch alle anderen Honda-Motorräder Probefahren - ein Besuch dort lohnt sich also immer. Für eine Probefahrt aber bitte vorher anrufen und Termin abstimmen.
Fazit
So schön können Retro-Bikes aussehen. Aber nicht nur aussehen, sondern sich auch so anfühlen. Dieses Credo gilt für die Benelli Imperiale 400 von A bis Z, weil die Entwickler in Pesaro/Italien offenbar ganz genau hingeschaut haben, wie die alten Benelli Imperiale in den 60ziger Jahren ausgesehen haben. So konsequent auf Klassik getrimmt kann das sonst nur Royal Enfield, mal von der Kawa W800 abgesehen.Die Leistung der Imperiale ist natürlich sehr überschaubar, das sollte einem schon bewusst sein. Wer sich darauf einlässt, bekommt die totale Entschleunigung einer liebevoll gestalteten Maschine, die man sich auch ins Wohnzimmer stellen könnte. Bei diesem Preis dürfte der eine oder andere potentielle Käufer auch an die Anschaffung als Zweitbike denken. Das wird vermutlich keiner bereuen, gerade für die Abendrunde oder die Fahrt zum Eismann ist die Imperiale ideal - und man wird vor Ort garantiert gefragt, wie alt die Maschine ist und wer diese denn so schon restauriert hat!
Fazit - was bleibt hängen
So schön kann Motorradfahren sein! Wer gerade 5.100€ über hat und sich ein Motorrad kaufen will: Mache bitte eine Probefahrt mit der Classic 350! Egal, welches andere Bike Du im Visier hattest, die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass Du Dich am Ende für die RE entscheidest.Das Testbike wurde uns freundlicherweise zur Verfügung getellt von Legendary Cycles / Hamburg. Hier steht die Classic 350 zur Probefahrt bereit, genauso wie alle anderen Modelle von Royal Enfield sowie viele weitere Motorräder von Benelli, Mash, Mondial, Fantic, Moto Morini und Indian.
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Honda GB 350 S vs Benelli Imperiale 400 vs Royal Enfield Classic 350 – Vergleich
Wer nach einem 350-ccm-Motorrad mit klassischem Look sucht, landet schnell bei drei Namen, die in der Szene immer wieder auftauchen: Honda GB 350 S, Benelli Imperiale 400 und Royal Enfield Classic 350. Alle drei Modelle bedienen den Wunsch nach Retro-Optik, alltagstauglicher Größe und einem Motor, der nicht nur „funktioniert“, sondern auch Charakter zeigt. Trotzdem unterscheiden sie sich spürbar darin, wie sie sich im Alltag anfühlen: beim Ansprechverhalten, beim Fahrkomfort, bei der Art, wie sie Leistung in Bewegung umsetzen, und auch bei der Frage, wie „entspannt“ oder „lebendig“ das Motorrad im täglichen Verkehr wirkt.
Im folgenden Vergleich werden die Stärken und Schwächen der drei 350er gegeneinander abgewogen – ohne reine Datenlisten, sondern mit Blick auf das, was am Ende zählt: Wie gut lässt sich das Motorrad fahren, wie verzeiht es Fehler, wie macht es Spaß und wo liegen die Grenzen?
Design und Gesamteindruck: Retro-Vibe, aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten
Optisch sind alle drei Modelle klar im klassischen Segment verortet. Die Honda GB 350 S wirkt dabei besonders „aufgeräumt“ und modern-elegant im Retro-Gewand. Die Benelli Imperiale 400 spielt stärker mit dem Eindruck eines klassischen Cruiser-Charakters: etwas massiger, mit einem Look, der bewusst nach „solidem Klassiker“ aussieht. Die Royal Enfield Classic 350 wiederum ist diejenige, die den Retro-Charme am deutlichsten auslebt – mit einer Ausstrahlung, die viele Fans genau deshalb lieben.
Wichtig ist: Der Stil beeinflusst auch die Erwartung an das Fahrgefühl. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein „moderne Alltagshilfe“ anfühlt, wird bei der Honda eher abgeholt. Wer einen „klassischen“ Charakter mit spürbarer Eigenständigkeit möchte, findet bei Benelli und Royal Enfield mehr von dieser Haltung.
Motorcharakter: Wie die 350er ihre Kraft auf die Straße bringen
Alle drei Motorräder bewegen sich im 350-ccm-Bereich und zielen auf ein ähnliches Einsatzprofil: Stadt, Landstraße, entspannte Touren. Dennoch ist der Motorcharakter nicht identisch.
Honda GB 350 S: gleichmäßiger und berechenbarer
Die Honda GB 350 S wirkt im Alltag besonders harmonisch. Das Ansprechverhalten ist tendenziell „ruhiger“ und lässt sich gut dosieren. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das gerade für Einsteiger oder für Fahrten im dichten Verkehr angenehm ist: Gas geben, ohne dass das Motorrad sofort „nachdrückt“ oder unruhig wird. Das macht die Honda zu einer guten Wahl, wenn der Fokus auf entspanntem Handling und kontrollierbarer Leistung liegt.
Benelli Imperiale 400: lebendiger, mit eigenem Rhythmus
Die Benelli Imperiale 400 bringt mehr „Drive“ in das Gesamtgefühl. Der Motor wirkt nicht nur als Antrieb, sondern als Teil des Erlebnisses. Das kann Spaß machen, weil das Motorrad stärker „mitarbeitet“. Gleichzeitig ist genau das auch die Stelle, an der unterschiedliche Fahrerwünsche auseinandergehen: Wer maximale Laufruhe sucht, könnte die Benelli als etwas weniger „neutral“ empfinden. Wer aber Charakter mag, wird die Imperiale oft als stimmiger erleben.
Royal Enfield Classic 350: klassisch, mit spürbarer Mechanik
Die Royal Enfield Classic 350 ist diejenige, die den klassischen Motorstil am deutlichsten zeigt. Das bedeutet: mehr spürbare Rückmeldung, ein „mechanisches“ Gefühl und ein Fahrstil, der sich wie ein Stück Motorradgeschichte anfühlt. Für viele ist das genau der Grund, warum dieses Modell so beliebt ist. Wer jedoch ein Motorrad möchte, das sich möglichst glatt und unauffällig anfühlt, könnte die Royal Enfield als „direkter“ und damit weniger „weich“ im Alltag wahrnehmen.
Fahrgefühl und Handling: Alltagstauglichkeit im Vergleich
Im Alltag entscheidet das Zusammenspiel aus Sitzposition, Lenkverhalten, Gewichtsempfinden und Fahrwerksabstimmung. Hier zeigen die drei Modelle unterschiedliche Stärken.
Honda GB 350 S: leicht zu fahren, angenehm im Stadtverkehr
Die Honda GB 350 S ist in der Regel besonders unkompliziert. Das Motorrad lässt sich gut einordnen, reagiert zügig auf Lenkimpulse und vermittelt ein sicheres Gefühl bei niedrigen Geschwindigkeiten. Gerade wenn häufig Ampeln, enge Straßen oder Stop-and-Go anstehen, spielt diese Art von „einfach gut“ ihre Vorteile aus.
Benelli Imperiale 400: stabil, aber mit mehr „Präsenz“
Die Benelli Imperiale 400 wirkt im Handling oft etwas präsenter. Das kann beim zügigen Fahren auf Landstraßen oder bei wechselndem Untergrund positiv sein, weil das Motorrad nicht „wegschwimmt“. Gleichzeitig kann diese Präsenz bedeuten, dass das Motorrad im engen Stadtverkehr einen Tick mehr Aufmerksamkeit verlangt als die Honda.
Royal Enfield Classic 350: souverän, aber nicht auf „Sportlichkeit“ getrimmt
Die Royal Enfield Classic 350 ist eher auf entspanntes Cruisen ausgelegt. Das Fahrwerk und die Abstimmung zielen auf Komfort und Charakter statt auf sportliche Präzision. Auf der Landstraße fühlt sich das oft stimmig an, während in sehr dynamischen Situationen die „klassische“ Auslegung weniger Reserven vermittelt als bei den anderen beiden.
Komfort und Sitzposition: Wer sitzt wie lange gut?
Komfort ist bei 350ern besonders wichtig, weil viele Fahrer genau damit auch längere Wochenendfahrten planen. Entscheidend sind Sitzhöhe, Sitzhaltung, Polstergefühl und die Art, wie das Motorrad Unebenheiten abfedert.
Die Honda GB 350 S punktet tendenziell mit einer ausgewogenen Sitzposition, die nicht zu „gestreckt“ oder zu „zusammengezogen“ wirkt. Dadurch bleibt die Haltung auch nach längerer Zeit angenehm. Die Benelli Imperiale 400 kann sich je nach Körpergröße etwas „cruiseriger“ anfühlen, was für entspannte Fahrten super ist, aber in sehr langen Sessions manchmal mehr Feintuning am Fahrstil verlangt. Die Royal Enfield Classic 350 bietet ebenfalls Komfort, aber mit mehr „klassischem“ Gefühl: Man sitzt nicht nur auf dem Motorrad, man spürt es. Das ist für viele ein Plus, für andere eher ein Grund, Pausen bewusster einzuplanen.
Bremsen und Fahrwerksgefühl: Sicherheit vs. Charakter
Beim Bremsen geht es nicht nur um „wie stark“, sondern auch um Dosierbarkeit und Rückmeldung. Im Vergleich zeigt sich: Die Honda GB 350 S wirkt häufig am harmonischsten in der Dosierung. Das erleichtert das Fahren im Alltag, weil sich Bremsmanöver vorhersehbar anfühlen.
Die Benelli Imperiale 400 bietet ebenfalls ein solides Bremsgefühl, wirkt aber in der Gesamtabstimmung etwas „direkter“ – was positiv sein kann, wenn man gerne aktiv fährt. Die Royal Enfield Classic 350 ist oft eher auf „ruhiges Beherrschen“ ausgelegt. Wer mit dem Motorrad vertraut ist, bremst sicher und kontrolliert, aber die Rückmeldung ist stärker vom Fahrstil abhängig als bei der Honda.
Alltagstauglichkeit: Wartung, Ersatzteile und Nutzung
Bei 350-ccm-Motorrädern zählt im Alltag auch, wie unkompliziert das Motorrad im Hintergrund bleibt. Hier spielt die Marke oft eine große Rolle: Die Honda GB 350 S steht typischerweise für einen sehr reibungslosen Betrieb und eine hohe Alltagszuverlässigkeit. Die Benelli Imperiale 400 kann ebenfalls überzeugen, verlangt aber je nach Region und Händlernetz etwas mehr Planung. Die Royal Enfield Classic 350 hat eine große Fangemeinde, was die Ersatzteil- und Service-Realität in vielen Gegenden erleichtert – gleichzeitig ist das Motorrad stärker „typisch“ im Sinne von: Es lebt von der richtigen Erwartungshaltung.
Unterm Strich gilt: Wer maximale Planbarkeit möchte, findet in der Honda meist die ruhigste Wahl. Wer bereit ist, sich stärker auf den Charakter einzulassen, bekommt bei Benelli und Royal Enfield oft genau das Motorradgefühl, das man sich beim Retro-Segment wünscht.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda GB 350 S – Stärken
- Sehr gut dosierbares, berechenbares Fahrgefühl im Alltag
- Angenehme Abstimmung für Einsteiger und Stadtverkehr
- Harmonisches Gesamtpaket aus Handling, Komfort und Kontrolle
Honda GB 350 S – Schwächen
- Weniger „mechanischer“ Charakter als bei Benelli und Royal Enfield
- Wer maximale Individualität sucht, findet sie eher bei den anderen beiden
Benelli Imperiale 400 – Stärken
- Mehr Lebendigkeit im Fahrgefühl, wirkt „präsenter“
- Stimmig für Landstraße und entspannte Dynamik
- Retro-Cruiser-Charme mit eigenem Charakter
Benelli Imperiale 400 – Schwächen
- Im engen Stadtverkehr kann mehr Aufmerksamkeit nötig sein
- Das Fahrgefühl ist stärker vom persönlichen Stil abhängig
Royal Enfield Classic 350 – Stärken
- Sehr ausgeprägter klassischer Charakter und „echtes“ Motorradgefühl
- Stimmig für entspannte Touren und Retro-Fans
- Starke Identität, die zum Segment passt
Royal Enfield Classic 350 – Schwächen
- Weniger „glatt“ im Empfinden als die Honda
- Sportliche Ansprüche werden eher nicht im Fokus erfüllt
Welche Wahl passt? Kaufberatung nach Fahrertyp
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Motorradgefühl gesucht wird.
Für Einsteiger und Alltag mit wenig Reibung
Wenn das Motorrad vor allem im Stadtverkehr und auf kurzen bis mittleren Strecken überzeugen soll und ein möglichst unkompliziertes Handling im Vordergrund steht, ist die Honda GB 350 S die naheliegendste Wahl. Sie wirkt wie ein Motorrad, das schnell Vertrauen aufbaut und im Alltag nicht ständig „erklärt“ werden muss.
Für Fahrer, die Charakter wollen und gern aktiv fahren
Wer Retro mag, aber nicht nur „optisch“, sondern auch beim Fahrgefühl, wird mit der Benelli Imperiale 400 oft glücklich. Sie bietet mehr Präsenz und kann auf der Landstraße besonders Spaß machen, wenn das Fahren bewusst gestaltet wird.
Für Retro-Fans, die das Motorrad spüren möchten
Die Royal Enfield Classic 350 ist ideal für alle, die das klassische Erlebnis suchen: spürbare Mechanik, ein eigener Rhythmus und eine starke Identität. Wer mit diesem Stil zufrieden ist und nicht nach maximaler Unauffälligkeit sucht, bekommt hier ein Motorrad, das sich besonders „echt“ anfühlt.
Fazit:
Die Honda GB 350 S ist die beste Wahl für alle, die ein berechenbares, leicht zu fahrendes 350-ccm-Motorrad suchen – besonders für Einsteiger und für den Alltag, in dem Komfort und Kontrolle wichtiger sind als maximale „Kante“. Die Benelli Imperiale 400 passt am ehesten zu Fahrern, die mehr Lebendigkeit und Präsenz möchten und das Motorrad auch auf Landstraßen gerne etwas aktiver bewegen. Die Royal Enfield Classic 350 empfiehlt sich für Retro-Fans, die das Motorradgefühl bewusst spüren wollen und den klassischen Charakter über maximale Glätte stellen. Wer also möglichst stressfrei und harmonisch fahren möchte, greift zur Honda; wer mehr Fahrgefühl und Eigenständigkeit sucht, findet bei Benelli und Royal Enfield genau den Stil, der das Retro-Segment so beliebt macht.